News Notebooks grundsätzlich von schlechter Qualität?

Ich habe seit etwa 1 1/2 Jahren ein Thinkpad von IBM nahezu täglich mehrere Stunden im Einsatz und das Gerät zeigt auch noch keine einzige Makke. Materialermüdung hat sich auch noch keine eingestellt und das Gehäuse sieht immer noch so aus wie am ersten Tag. Ein Platz unter den ersten beiden ist meiner Meinung nach also mehr als gerechtfertigt.
 
1668mib schrieb:
@13: Du hast nicht verstanden was meinte - er wollte sagen, dass es egal ist, bei welchem Hersteller gekauft wird, da das Reparaturrisiko bei allen in etwa gleich ist...

Wen du dich auf mich beziehst, schreib' bitte meinen Namen, keine Nummern. Wenn einer der Posts vor mir im Aquarium landen sollte stimmt dieses @13 nämlich nicht mehr.

Wenn Myki das so meinte, ergibt der Post einen anderen Sinn. Dann sind es aber immer noch 2-3 Notebooks pro 100 mehr, die bei dem ein oder anderen Hersteller in Reparatur müssen.
 
Proud to be a owner of a original IBM ThinkPad :)
Aber seit dem Verkauf an Lenovo wuerde ich auch gleich direkt ein Apple kaufen, die gibts jetzt in schwarz und weiss und sind aehnlich gut verarbeitet. Ich rate uebrigens grundsaetzlich zu weiss, sieht genauso edel aus wie Schwarz, aber man sieht den verdammten Staub nicht so.

Das Gericom, Yakumo und Targa nicht auftauchen hat wohl guten Grund. Billiger Aldi/Bild-Ramsch, Ausfallquote...hoch.
 
ich denk das liegt an der "Überzüchtung" der Geräte. Immer mehr Leistung, immer mehr Technik erhöhen die Wahrscheinlichkeit eines Defekts. Vermisse trotzdem andere schon genannte namenhafte Hersteller...
 
@Christoph:
Ist es möglich, diesen Report direkt zu verlinken ?
Dann könnte man vllt. mehr erfahren und das Rätselraten hat evtl. ein Ende.
 
@brainscan: Traurig, aber wahr, Acer ist der billigste Schrott und der Support von denen das hinterletzte.
Da kosten dann Ersatzteile nach 2 Jahren mehr als das ganze Notebook und keiner will dir da wirklich helfen.
 
Dieser Report und auch diese Statistiken sind doch der reinste Schrott...

1. Bei der Anzahl der Komponenten im Computer sind Reparaturen vorprogrammiert. Aber was genau ist beschädigt?
Nimm einen Desktop: wenn die Maus mal kaputt geht, wird schnell mal 'ne neue gekauft. Das taucht in keiner Statistik auf. Beim Notebook muss dann halt gleich das Touchpad ersetzt werden. Ups, ein Minus-Punkt in der Statistik, der beim Komplett-Geräten im Desktop-Bereich nicht auftauchen wird, obwohl es den Schaden gibt.
Wenn das Display von 'nem Desktop platt geht, wird Ersatz beschafft. Beim Notebook wird das Gerät eingeschickt. Schlecht für die Statistik, aber im Grunde Gleichstand.

Usw. usw. usw. Speicher, Boards, Grakas usw.

Desktops kommen letztlich nicht besser weg. Ausgenommen hier: Festplatten sind wesentlich belasteter, wenn die Geräte mobil eingesetzt werden - hier ist der einzige Punkt, wo es tatsächlich vermehrt zu Schäden kommt... wenn man nicht etwas Vorsicht walten lässt. Da können die Anwender aber einen erheblichen Anteil dran zusteuern, eben etwas angemessener mit ihren Geräten umzugehen.

2. Wenn der beste Hersteller hier mit 16 % Lenovo ist und der schlechteste Gateway mit 19 % - dann würde ich nicht unbedingt von einem wirklichen Qualitätsvorteil bei Lenovo reden! 2 % weniger Reparaturen. O je, kann ich da nur sagen - das ist nicht wirklich ein Vorteil...
Es gibt wirkliche Billigheimer-Kisten - aber das kürt andere, teurere Marken leider nicht zu Qualitätsheroen. Ganz im Gegenteil. Das einige Firmen, recht günstige Kisten verhökern und eine entsprechende Käuferschicht bedienen, die ihre Kisten zudem nicht pflegt - das sollte sicher ebenso Berücksichtigung finden. Käufer, die für 2000,- Notebook kaufen, gehen oftmals pfleglicher mit ihren Maschinen um, als solche, die sich eine für 700,- Euro kaufen. So ist es zumindest im Alltag bei den Servicediensten zu beobachten.

Wichtig ist dann nur noch, ob der Service der einzelnen Firmen gut arbeitet. Das kann man nachhalten. Solche Überprüfungen lohnen sich auch bestimmt... und lassen einen dann ganz gerne auch wieder zu Lenovo schielen, Dell... aber freilich nicht zu Acer, Sony und Konsorten...

Auf die Schnelle - Abgar
 
Also ich hatte in all den Jahren kein Notebook das einen Hardware fehler hatte bis auf ein Gericom Notebook bei dem die CPU verschmort ist. Viele der Notebooks die ich gekauft habe waren sogar Occasion und zum teil mehrere Jahre alt.

Bis jetzt hatte ich

2x Gericom Notebooks
2x Acer Notebooks
4x Dell Notebooks
1x ASUS Notebook
1x Samsung Notebook
1x Benq Joybook

Das es zu Repperaturen kommt liegt fast immer an den Anwendern.
 
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@BAD

Das sehe ich auch so. Wie ich weiter oben (19.) schrieb, hatte ich nie Probleme. Nicht mal einen Ansatz davon. Und ohne zu übertreiben auch meine Lappis lassich oft Tag und Nacht laufen. Dennoch funktioniert noch jeder den ich hatte. Da hatte ich mit Desktops mehr schleuder. Aber nun kaufe ich sowas ja nicht mehr. :) Mein jetziger Dell mit Nvidia 7900er GTX kommt auch nie zur Ruhe. Probleme bahnten sich auch hier nicht an... und wenn ich zurückdenke wird es auch nie welche geben.
 
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Moonwalker.Ulm schrieb:
Mhh, Acer Notebooks sind gar nicht aufgeführt.
Mit meinen hatte ich noch nie Probleme.

ich schon... war zwei mal in reparatur. das erste mal konnte angeblich kein fehler festgestellt werden (obwohl einem fast die ohren von dem fiepen abgefault sind) und beim zweiten mal haben sie dann an meinem book rumgelötet.

davor hatte ich ein anderes acer-book. dass hatte ich ca. eine woche. die geforce-grafik hatte stress gemacht (überhitzung). das wurde eingeschickt und ich hab mein aktuelles book (mit den 2 reparaturen) bekommen.

also die statistik scheint mir sogar geschönt...
 
Zum Vergleich mal Gericom zu sehen, wär echt mal interessant. Und auch Medion fehlt. Ich sag nur eins: Nie wieder Medion!
 
Also momentan repariere ich notebooks geschäftlich. und da sieht es so aus das gericom, medion und acer rund80% aus machen.

Und ich habe sehr oft zerstörte tft's (anwender fehler), rausgebrochenen buchen (anwender fehler), geräte mit flüssigkeitsschaden welcher sich zumeist mit einem defekt der tastatur oder dem ende fürs ganze gerät zeigen.

Was auch relativ oft kaputt gehen sind festplatten, aber jeder der weiß wie eine festplatte funktioniert kann sich denken das die bei jedem transport leided, da können dann ja mal die hersteller der notebooks nichts zu.

Ich finde die statistik fürn arsch. Und im übrigen, ich habe ein ca. 8 jahre altes compaq notebook. Nach 20.000 betriebsstunden war eine festplatte kaputt. Ansonsten ist das gerät noch wie am ersten tag. Man muss damit halt nur passend umgehen!

Achja, mein Compaq ist natürlich aus der Business Klasse, genauso wie mein nächstes auch. Da investier ich einfach mal 200€ mehr bei gleicher leistung. Das bekommt man wieder!!!
 
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@33
Ich kann dir nur zustimmen. Nie wieder einen Medion!!!!

Mein erstes Notebook war ein Medion. Am anfang lief alles gut. Nach ein paar Monaten fing es dann an. Es lief nicht mehr stabil, DVD-Laufwerk funktionierte nicht mehr einwandfrei. Habe mich damit ein Jahr lang gequält., bis ich es losgeworden bin.
Ich habe seitdem ein Acer. Die Verarbeitung könnte etwas besser sein, wenn ich mir heute die anderen Notebooks von Samsung oder Asus angucke. Aber allgemein bin ich mit meinem Acer zufrieden. Es hatte nur vor einem Monat ein Wackelkontakt, was mich 60 Euro gekostet hat. Naja, es ist viel unterwegs und dass da mal was locker wird kann ich gut verstehen. Ansonsten funktioniert es noch einwandfrei. Ab und zu eine runde GTA San Andreas ist auch kein problem. Ich besitze es nun 2,5 Jahren und der Akku hält immer noch locker 4 Stunden mit aktiviertem WLAN.
 
ja da kann ich el_sheepy nur zustimmen.
erstens mal ist ein großteil der reklamationen auf, ich will mal sagen, die dummheit des nutzers zurückzuführen.

um eine aussagekräftige statistik zu haben sollten man die durch DAUs eingeschickten notebooks aus der statisik entfernen!

ich persönlich sitz hier gerade vor nem FSC Celsius H230 und kann mich über die qualität nicht beschweren! würde ich jedem empfehlen der bereit ist den rel. hohen preis zu bezahlen!
 
es sind halt auch nur PC´s, notebooks sollen kleiner, leistungsstärker werden und dabei noch gut aussehen und günstig sein, da muss irgendwas auf der strecke bleiben.

ich denke mal, dass es auch hersteller gibt, die damit kein prob haben (Alienware)
 
Komischerweise funktioniert das Notebooks meines Vaters, dass er sich vor einer halben Ewigkeit gekauft hat und noch auf normalen Prozessoren beruhten (Pentium 3) bis heute keine Probleme.
 
@:El_Sheepy/madthebad:
Die Frage ist wo der Anwenderfehler anfängt und wo die mangelnde Qualität/Stabilität des Notebooks aufhört.
Wenn ich das nur aufm Schreibtisch bei 20 Grad Raumtemperatur betreibe, dann werden die wohl recht lange halten.
Aber dafür kauf ich mir kein Notebook.
Wenn ich ein Notebook kaufe, dann um das Unterwegs zu benutzen, also muss es imo Temperaturschwankungen, Erschütterungen, Verunreinigungen und auch Feuchtigkeit sowie den ein oder anderen Sturz verkraften.

Und der Vergleich mit der Defekt-Quote von PCs hinkt gewaltig.
Wenn beim Desktop die Maus den Geist aufgibt, dann bekomm ich für 10 Euro ne neue.
Wenn mir beim Notebook irgendwas kaputt geht, dann ist da oft direkt das ganze Notebook nicht mehr zu gebrauchen.
Bei mir ist vor nem Jahr bei meinem Travelmate das Mainboard gestorben. Das NB war 2 Jahre und nen Monat alt, sprich Garantie war um. Wenn mir das bei nem Desktop-PC mit selbem Anschaffungs-Preis passiert wäre, dann hätte ich mir für 25 Euro ein Board bei Ebay oder im Forum besorgen können. Bei Acer hätte mich der Spaß mehr gekostet als ein komplettes, gleichwertiges, gebrauchtes Notebook.
Sprich eine Komponente defekt -> wirtschaftlicher Totalschaden.
Drum macht es keinen Sinn die Ausfallquoten zu vergleichen.
 
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