Hallo liebe CB-Forenbemitbewohner!
Ich suche ein wenig Rat und Input bezüglich eines, mir neuen und bisher nicht erklärbaren, Phänomens.
Gibt es sowas wie Netzteil-Mainboard-Inkompatibilitäten? Solange Stromstärke und -qualität ausreichend ist?
Hintergrund:
Bei mir sind nun diese Woche ein Asus P8Z77-V, ein i5-3570k und ein paar andere Komponenten (SSD, Gehäuse, Kühler) eingetrudelt.
Ich hab also schön alles verbaut und unter anderem mein Netzteil (beQuiet! Dark Power Pro (P7) 550W http://www.bequiet.com/de/powersupply/75) ins neue Gehäuse umgezogen.
Als dann alles soweit sitzt starte ich den Rechner, stell im UEFI die Bootplatte, die iGPU und paar Kleinigkeiten ein und starte die Installation von Win7 HP (64).
Läuft alles wunderbar (und flott), der Rechner startet neu, der Punkt "Installation wird abgeschlossen" erscheint - und der Rechner geht aus.
Dachte zuerst "noch'n Neustart?", aber ne, die Kiste bleibt still.
Also neu eingeschalten und siehe da - "Asus Anti-Surge-Protection" hat aufgrund einer Spannungsspitze (genaue Formulierung weiss ich nicht mehr) den Rechner zum Schutz der Hardware ausgeschalten.
Och nö, denk ich mir - is das Ding zu empfindlich eingestellt? Also, eben im UEFI ausgemacht und Installation erneut von vorne gestartet.
Exakt gleiche Stelle, exakt gleiches Ende. Oha - nochmal die UEFI-Einstellungen durchgegangen, "Multi-Core-Performance-Enhancement", CPU-Turbo und ähnliche Features ausgeschaltet und der ganze Spass von vorne.
Was soll ich sagen - gleiche Soße. Also gut - Rechner auf und alle Steckverbindungen überprüft. 3-Wetter-Taft ... alles sitzt!
Nach 2 weiteren Installationsversuchen und Wechsel der Win7-Installations-DVD sowie weiteren Komponentenabschaltungen im UEFI hab ich dann aufgegeben.
Am nächsten Tag dann vom Laden um die Ecke ein anderes Netzteil geborgt (LC-Power LC6 650 GP3 - war das dickste was er da hatte
). Installation (incl. Mainboardtreiber) läuft sauber durch!
Kann ja wohl nicht sein! Mit dem Billigwürfel läuft's und mit meinem guten BQT nicht? Also nochmal meins angehängt, mit Schweißperlen auf der Stirn über den Macho geflucht, der meine ausgewachsenen Greifinstrumente nicht an den P8-Stecker ranlässt und Rechner gestartet.
Kurz vorm Desktop geht er aus und lässt sich auch nicht neu starten. Was zur Hölle?! Kein Knall, kein dubioser Geruch, keine Explosionen, keine Kernschmelze...Gehe zurück auf Los!
Mit gesenktem Haupt und Mut hab' ich mir dann eingestanden, dass wohl mein treues P7 seinen Geist aufgegeben hat und seine Kondensatoren wohl nun unter seinen Ahnen wandeln ;-(
Nach ein wenig Recherche kam ich dann zu dem Entschluss mir ein beQuiet! Straight Power E9 CM 580W zu holen, da ich mit der Marke an sich und vor allem dem, quasi nicht vorhandenen, Lärmpegel sehr zufrieden war.
Genervt vom grummeln meines Ersatz-Netzteils dacht ich mir dann heute "Jetzt will ich's aber nochmal wissen" - und schließe mein P7 an meinen alten Rechner an (allerdings mit onBoard-GPU) - läuft ohne Mucken! Hä?
Nun die Preisfrage: Was kann das denn nun sein?
Mein alter Rechner: Phenom X4 9950 (125W-CPU), Asus M3A78-T, Sapphire Radeon HD5850, 2 opt. LW, 1 HDD - P4 Stromversorgung am Board
Mein neuer Rechner: i5-3570k, Asus P8Z77-V, i-GPU aktiv (vorerst), 1 opt LW, SSD, HHD (nicht angeklemmt) - P8 Stromversorgung amB oard
Nun möchte man doch meinen dass der alte Rechner deutlich mehr Strom gebraucht hat. Kann auf dem Board zu einem gewissen Zeitpunkt etwas aktiviert werden, was solche Spannungsspitzen produziert?
Was ich noch getestet habe: Den P4, statt dem P8 am neuen Board zu verwenden, da ich den Verdacht hatte, dass evtl. das Kabel defekt sei, aber der Rechner springt damit garnicht an.
Noch eine weiterführende Frage: Sollte ich mir das beQuiet Straight Power E9 zulegen - kann ich dann die Kabel von meinem alten NT verwenden? Das neue hätte nämlich 5 cm kürzere Kabel, die dann für eine saubere Verlegung hinter dem MB-Tray um etwa 5cm zu kurz wären
Sorry für Textwand und Danke schonmal für Eure Anregungen und Ratschläge!
LG, ein verwirrter Jintho :-)
Ich suche ein wenig Rat und Input bezüglich eines, mir neuen und bisher nicht erklärbaren, Phänomens.
Gibt es sowas wie Netzteil-Mainboard-Inkompatibilitäten? Solange Stromstärke und -qualität ausreichend ist?
Hintergrund:
Bei mir sind nun diese Woche ein Asus P8Z77-V, ein i5-3570k und ein paar andere Komponenten (SSD, Gehäuse, Kühler) eingetrudelt.
Ich hab also schön alles verbaut und unter anderem mein Netzteil (beQuiet! Dark Power Pro (P7) 550W http://www.bequiet.com/de/powersupply/75) ins neue Gehäuse umgezogen.
Als dann alles soweit sitzt starte ich den Rechner, stell im UEFI die Bootplatte, die iGPU und paar Kleinigkeiten ein und starte die Installation von Win7 HP (64).
Läuft alles wunderbar (und flott), der Rechner startet neu, der Punkt "Installation wird abgeschlossen" erscheint - und der Rechner geht aus.
Dachte zuerst "noch'n Neustart?", aber ne, die Kiste bleibt still.
Also neu eingeschalten und siehe da - "Asus Anti-Surge-Protection" hat aufgrund einer Spannungsspitze (genaue Formulierung weiss ich nicht mehr) den Rechner zum Schutz der Hardware ausgeschalten.
Och nö, denk ich mir - is das Ding zu empfindlich eingestellt? Also, eben im UEFI ausgemacht und Installation erneut von vorne gestartet.
Exakt gleiche Stelle, exakt gleiches Ende. Oha - nochmal die UEFI-Einstellungen durchgegangen, "Multi-Core-Performance-Enhancement", CPU-Turbo und ähnliche Features ausgeschaltet und der ganze Spass von vorne.
Was soll ich sagen - gleiche Soße. Also gut - Rechner auf und alle Steckverbindungen überprüft. 3-Wetter-Taft ... alles sitzt!
Nach 2 weiteren Installationsversuchen und Wechsel der Win7-Installations-DVD sowie weiteren Komponentenabschaltungen im UEFI hab ich dann aufgegeben.
Am nächsten Tag dann vom Laden um die Ecke ein anderes Netzteil geborgt (LC-Power LC6 650 GP3 - war das dickste was er da hatte
Kann ja wohl nicht sein! Mit dem Billigwürfel läuft's und mit meinem guten BQT nicht? Also nochmal meins angehängt, mit Schweißperlen auf der Stirn über den Macho geflucht, der meine ausgewachsenen Greifinstrumente nicht an den P8-Stecker ranlässt und Rechner gestartet.
Kurz vorm Desktop geht er aus und lässt sich auch nicht neu starten. Was zur Hölle?! Kein Knall, kein dubioser Geruch, keine Explosionen, keine Kernschmelze...Gehe zurück auf Los!
Mit gesenktem Haupt und Mut hab' ich mir dann eingestanden, dass wohl mein treues P7 seinen Geist aufgegeben hat und seine Kondensatoren wohl nun unter seinen Ahnen wandeln ;-(
Nach ein wenig Recherche kam ich dann zu dem Entschluss mir ein beQuiet! Straight Power E9 CM 580W zu holen, da ich mit der Marke an sich und vor allem dem, quasi nicht vorhandenen, Lärmpegel sehr zufrieden war.
Genervt vom grummeln meines Ersatz-Netzteils dacht ich mir dann heute "Jetzt will ich's aber nochmal wissen" - und schließe mein P7 an meinen alten Rechner an (allerdings mit onBoard-GPU) - läuft ohne Mucken! Hä?
Nun die Preisfrage: Was kann das denn nun sein?
Mein alter Rechner: Phenom X4 9950 (125W-CPU), Asus M3A78-T, Sapphire Radeon HD5850, 2 opt. LW, 1 HDD - P4 Stromversorgung am Board
Mein neuer Rechner: i5-3570k, Asus P8Z77-V, i-GPU aktiv (vorerst), 1 opt LW, SSD, HHD (nicht angeklemmt) - P8 Stromversorgung amB oard
Nun möchte man doch meinen dass der alte Rechner deutlich mehr Strom gebraucht hat. Kann auf dem Board zu einem gewissen Zeitpunkt etwas aktiviert werden, was solche Spannungsspitzen produziert?
Was ich noch getestet habe: Den P4, statt dem P8 am neuen Board zu verwenden, da ich den Verdacht hatte, dass evtl. das Kabel defekt sei, aber der Rechner springt damit garnicht an.
Noch eine weiterführende Frage: Sollte ich mir das beQuiet Straight Power E9 zulegen - kann ich dann die Kabel von meinem alten NT verwenden? Das neue hätte nämlich 5 cm kürzere Kabel, die dann für eine saubere Verlegung hinter dem MB-Tray um etwa 5cm zu kurz wären
Sorry für Textwand und Danke schonmal für Eure Anregungen und Ratschläge!
LG, ein verwirrter Jintho :-)