News Nur Intel: Für (mobile) CPUs von AMD war die IFA eine Nullnummer

geht wohl in die Richtung
Kauft Menge xxx an mobilen Prozessoren wenn ihr genügend und frühzeitig prozessoren der 9000er serie bekommen wollt.
 
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Vermutlich würde ich als Hersteller auch ausschließlich auf Intel setzten.
Die Kunden kenn nur Intel und wollen dies, warum sollte man auf AMD setzen wenn man darurch nachteile hat.
 
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"Konkurrenzfähig" reicht also bei weitem nicht aus.

Ich denke auch, dass entweder die nächsten 7nm Gen abgewartet wird, oder aber diverse, weniger transparente "Verträge", eine gewisse Ausrichtungsbindung erzeugen oder aufrecht erhalten.

Das ist insofern aus beiden Blickpunkten bedauerlich, da jeder Monat mehr ohne entsprechende Werbung und Marketing, seitens der theoretisch möglichen Konkurrenz, stets zugunsten des etablierteren ausfällt.
 
Könnte auch daran liegen, dass intel die höhere Bandbreite an mobilen CPUs vertritt. Von absoluten Low-End Celerons bis zu den High-End i9s. Dazwischen haut man dann nen Vega-Chip von AMD zur CPU und macht ne mobile APU daraus, die gleich auf mit der Konkurrenz ist. Da ist halt wirklich alles vertreten, egal was du für ein Laptop bauen willst. Kann mir vorstellen, dass es da günstiger wird, wenn man für sehr viele Laptops den gleichen, bzw. wenige verschiedene Chipsätze nutzen kann mit wenigen Anpassungen.
 
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Das HP Envy x360 13-ag0001ng scheint eines der wenigen brauchbaren Ryzen Notebooks derzeit zu sein, leider nur mit max. 8GB - sonst käme es bei mir in die engere Wahl.

Was den Rest betrifft: nichts neues. Die Hersteller werden Vereinbarungen mit Intel haben, die sie nicht brechen können, weil sie sonst je CPU deutlich mehr zahlen würden. Dass diese Vereinbarungen Klauseln beinhalten, die den Konkurrenten stark schädigen, ist schon jahrelang offensichtlich. Dagegen vorgehen kann man scheinbar nicht...
 
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Glaub ihr erstnhaft dass Intel damit etwas zu tun hat? Intel liefert seit Jahrzehnten solide Technik und hat sich dementsprechend einen Namen gemacht. Nur weil AMD zum ersten mal seit 14 Jahren wieder ein halbwegs akzeptables Portfolio hat, werden die ganzen OEMs nicht alles umwerfen. Das dauert Jahre bis AMD wieder das vertrauen der Hersteller bekommt.

Wäre ja das gleiche wenn Dacia eine echte alternative zu Audi oder BMW bringen würde. Kauft trotzdem kein Mensch, da man mit der Marke halt etwas suggeriert.
 
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updater14 schrieb:
Man müsste dem Endkunden erst mal klarmachen, dass es aktuell definitiv nicht schlecht ist wenn AMD draufsteht - so wie damals zum Athlon64.

Das ist ein Teil des Problems. Vertrauen verliert man schnell. Es wiederzugewinnen dauert lange.

Ein anderer Teil ist meiner Meninung nach, dass Angebote mit Intel-CPUs derzeit massiv in der Überzahl sind.
Ein schneller Blick in den Preisvergleich zeigt 4870 Notebookangebote mit Intel und 356 mit AMD.
Wie wahrscheinlich ist es, dass sich bei einem Verhältnis von grob 13:1 ein Kunde für ein AMD-Gerät entscheidet.

Man sollte und darf hier nicht erwarten dass sich der Markt direkt um 180 Grad dreht, nur weil AMD nach zig Jahren mal wieder gute CPUs/APUs rausgebracht hat. Bis sich da die Angebots- und Nachfragesituation ändert vergehen Jahre. Ob mit oder ohne Marketing.
 
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A285 comming soon seit Monaten. Ein A585 wäre auch interessant. Immerhin plant Lenovo etwas, dass mit den T-Modellen mithalten kann und das A485 gibts sogar schon zu kaufen. Schade dass sich alles so lange hinzieht.
 
MPQ schrieb:
Also als OEM würd ich nur noch 2500Us verbauen.

Dann gehst Pleite.
Ich kenne keinen einzigen der ein Notebook mit AMD Komponenten will, da kann AMD noch so gut sein, wenn sich mal ein Hersteller dazu entschließt AMD Komponenten zu verbauen, dann kannst das Teil in die Tonne treten, da nichts zusammen passt.

Es ist traurig, denn die Ryzen sind echt gut und den Intels in Punkto Grafikleistung überlegen, nur interessiert es eben keinen, da Intel in den vergangenen Jahren keine Konkurrenz hatte und sehr gute Lobbyarbeit leistet.
Dagegen kann AMD nicht anstinken und deshalb verbaut auch kein OEM AMD Komponenten, außer in so 300€ Gurken, die selbst bei Office Anwendungen schon zu kämpfen haben.
 
Notebook ODMs cutting 2H18 shipment forecasts due to Intel CPU shortages

https://www.digitimes.com/news/a20180910PD205.html

tja, blöde wenn man sich von einem Hersteller derart abhängig macht... Apple ist da sicher auch total erfreut von den tollen 14nm Kapazitäten.

Intel to outsource 14nm chip production due to tight supply

https://www.digitimes.com/news/a20180910PD210.html .. so schlimm ist es mittlerweile!

jede Wette, dass die neuen i9 CPUs kaum bis garnicht verfügbar sein werden im Herbst. Und wenn, dann nur zu astronomischen Preisen. Dass die Preise langsam aber sicher steigen merkt man ja bereits. i7 8700k bei Amazon.de € 436,05 (und nicht sofort verfügbar.)
 
rico007 schrieb:
...und deshalb verbaut auch kein OEM AMD Komponenten, außer in so 300€ Gurken, die selbst bei Office Anwendungen schon zu kämpfen haben.
Vielleicht solltest du dir den Markt noch mal ansehen.
Es gibt durchaus taugliche Notebooks mit Ryzen und bei einigen kann man mit ein wenig Handarbeit sogar einen Schnapper raus machen. ;)
Den 0-8-15 Käufer juckt das aber natürlich nicht, hier wird ins Regal gegriffen und idR hat man dann ein Intelgerät in der Hand.
 
ich sehe schon die nächste Milliarden aussergerichtlich von Intel an AMD fliessen.... :grr:
 
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RichieMc85 schrieb:
Wäre ja das gleiche wenn Dacia eine echte alternative zu Audi oder BMW bringen würde. Kauft trotzdem kein Mensch, da man mit der Marke halt etwas suggeriert.
AMD war jetzt nie ein "Billig"-Hersteller, und intel ist auch kein "Premium"-Hersteller alá Mercedes. Das kann man so einfach nicht vergleichen. Aldi-Pcs haben oft intel verbaut und mancher Premium-PC läuft mit AMD. Problem war jetzt eher, dass im Desktop-Bereich bei AMD länger nicht viel kam und man im Laptop-Bereich eher mit APUs, oder kleinen dezidierten GPUs diente. Im GPU-Bereich war man bei professionellen Nutzern mit FirePro eigentlich regelmäsig dabei und im High-End-Gaming Bereich, hat man gerade wieder nix zu bieten. AMD ist halt ein Hesteller, der das, was er macht meistens gut macht, aber im Vergleich zur Konkurrenz nie auf allen Parties mitspielen kann und dann mal eine Sparte einfach für mehrere Jahre brach liegen lässt.

Dazu führen sie ja auch irgendwie einen Zweifrontenkrieg im CPU-Bereich (samt iGPU/APUs) gegen intel und im GPU-Bereich gegen nVidia.
Splittet man alles auf, will AMD gleichzeitig noch die professionellen User mit GPUs alá Firepro und CPUs alá Threadripper bedienen und dann noch im Server-Segment mit EPYC mitmischen. Dazu kommen dann noch die Konsolen. Das sind ganz schön viele Parties, wo man mittanzen will.

intel baut z.B. seit Jahrzehnten Server-CPUs und legt da regelmäßig nach (klar geht dann der Marktanteil gegen 100%). Aber die Marktanteile schwinden sehr schnell in den Bereichen, wo AMD mal was kompetetives dazwischen wirft. Die Frage ist nur, wie lange AMD da nachlegt, oder ob es irgendwann mal wieder ne lange Durststrecke gibt, in der nichts passiert und alle wieder zur Konkurrenz laufen. Mit Qualitätsarbeit hat das allerdings nichts zu tun. Wer jetzt, oder früher aktuelle AMD-Produkte verbaut hat, lief damit i.d.R. recht gut, bis er halt Upgraden will und dann kommt es halt darauf an, ob AMD entsprechend geliefert hat, oder eben nicht.

Epyc gewinnt momentan sehr stark an Marktanteilen, genau so geht es auch beim Threadripper und die normalen Ryzen im Desktopbereich sehen auch nicht so schlecht aus. Mal abwarten, was so passieren wird. AMD muss jetzt extrem gut mit seinen Ressourcen umgehen, damit die mit allen ihren Produktlinien bei der Stange bleiben können und Jährlich nachlegen. Das wird nicht leicht gegen einen Giganten wie intel, aber ist auch nicht unmöglich.
 
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Baal Netbeck schrieb:
Sie ist glücklich.....und ich habe gegen meine 3 meiner Vorsätze verstoßen....kein Nvidia mehr...kein Dell und wenn möglich kein Intel.
Hättest das XPS 15 2-1 genommen, wäre immerhin die iGPU von AMD gewesen.

Aber AMD muss wirklich mal etwas tun, dass die OEM auch die Produkte mit AMD Technik präsentieren. Ist ja nicht so, als gäbe es keine. Nicht soviel wie bei Intel, aber es war schon weit weniger.
 
Erst einmal ein Lob dafuer, dass die Thematik von ComputerBase aufgenommen wurde und wenig schmeichelhaft fuer die Hersteller so direkt dort bzgl. Stellungnahmen angefragt wurde :daumen:.

Allerdings vermisse ich da irgendwie eine Anfrage bei HP?

Acers Verschwiegenheit spricht auch schon Baende und man versucht dort wohl erst gar nicht peinliche Ausfluechte dafuer zu bemuehen.

Bei Microsoft waere es auch nett 'mal anzufragen, weil fuer die Konsolen-SoCs ist AMD als Ausruester wohl gut genug, wieso dann nicht fuer Modellvarianten mit APU in der Surface Reihe (?) ...

... das gleiche Spiel im Prinzip bei Apple, denn dort kommen ja als dGPUs seit einer Weile nur noch AMD-Produkte zum Einsatz und "premium" sind die groesseren Sicherheitsdefizite bei den Intel CPUs sicherlich auch nicht.

Die faulen Ausreden der OEMs waren wohl absehbar und solange Intel dadurch Zeit gewinnt sich weiter im Grafikmarkt (fuer zukuenftige, eigene APUs) zu etablieren (das koennte durchaus auch zu den Aufgaben des Herrn Koduri zaehlen, nicht nur Intel Profi- und Gaming-dGPUs zu entwickeln), so lange spielt der Markt wohl mit und solange gibt es nur mies konfigurierte Alibi-Geraete mit AMD Raven Ridge APUs.

Das Ganze ist ein ziemliches Trauerspiel und wie lange ist es her, dass Raven Ridge offiziell das Licht der Welt erblickt hat und Ryzen Mobile trotzdem zum Ladenhueter verkommt (wenn in denkbar schlechten System-Konfigurationen in Notebooks angeboten) oder gar nicht erst in Betracht gezogen wird?

Allerhoechste Zeit eigentlich fuer die OEMs einmal umzudenken bzw. AMD APUs eine Chance zu geben, insbesondere, wenn Intel in Sachen 10nm und Sicherheitsaspekten schwaechelt und im HEDT Bereich preis-leistungs-technisch und zunehmend vom Absatz her die Ruecklichter sieht und im Desktop-Mainstream-Bereich auch schon ein paar Federn hat gelassen ...
 
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Meiner Meinung nach spielt hier Intel immer noch seine Marktmacht aus.
Die OEM möchten es sich einfach nicht mit Intel verscherzen.

AMD hat im Grunde nur die Chance, mit Leistung zu punkten.
Falls Intel weiterhin Probleme mit seinen 10nm hat, und AMD die 7nm erfolgreich in den Markt bringt, sollte eine solche Chance gegeben sein.

Und wenn die Kunden nicht explizit AMD Produkte in Laptop/PC fordern, werden die OEM´s nicht aus Ihrer Komfort-Zone rausgehen.
Min. 95% aller PC und Notebook ist es doch egal, was drin steckt, solange das Angebot und die Leistung passt...
 
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MPQ schrieb:
Umso verwunderlicher, da der Ryzen 2500U von der CPU Leistung her locker mit dem i5-8250U Intel mithalten kann und von der Grafikleistung weit überlegen ist. Dazu kommt, dass der Preis deutlich niedriger angesetzt ist. Also als OEM würd ich nur noch 2500Us verbauen.

Ich gehe mal schwer davon aus, dass der i5-8250u für den OEM günstiger wird, wenn man keine AMD CPUs/APUs verbaut oder nur in unbrauchbaren Konfigurationen. Es mag nicht mehr Intel inside heißen, aber nach allen Regeln der Marktwirtschaft MUSS Intel weiter so handeln: die Sträfchen sind halt viel niedriger als der potentielle Gewinn.
 
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Jan schrieb:
OEMs wie Acer, Asus, Dell und Lenovo haben zur IFA 2018 zahlreiche neue mobile und stationäre PC-Systeme vorgestellt – Modelle mit CPUs von AMD waren jedoch nicht darunter. ComputerBase hat die Hersteller nach den Hintergründen gefragt, handfeste Beweggründe waren allerdings nicht unter den Antworten.

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Ich habe mir letztens ein Acer Swift 3 SF315-41G mit einem Ryzen 7 2700U + RX 540(X) gekauft und mit geradezu entsetzt über den Treibersupport. Der einzige Treiber von AMD/Acer, der funktioniert, ist 17.40.3301.1001 (https://www.acer.com/ac/en/US/content/support-product/7562?b=1). Der ist vom 20.03.2018. Ultra HD funktioniert über den VLC, Youtube und Netflix (per APP) nur bedingt. Es kommt häufiger zu Green- und Bluescreens. Ultra HD bei 60fps ruckelt. Egal ob auf Höchsleistung eingestellt oder nicht. Andere Treiber lassen sich nur teilweise installieren - führen dann aber zum Vollausfall der Bildschirme (incl. UHD TV per HDMI 2.1 Kabel (zertifiziert)) oder der/die Treiber werden nicht richtig/vollständig installiert. Ich hab alles ausprobiert. Es geht nichts. AMD selbst bietet nur Treiber für Ryzen 3/5 Mobile. Warum auch immer.

Also von der Mehrleistung gegenüber meines vorherigen i7-6500U + 950M merke ich nichts. Technologisch zwar auf neuesten Stand, aber es läuft überhaupt nicht rund :(

Bei Interesse kann ich mehr Details liefern.
 
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Baal Netbeck schrieb:
[...]Wenn sie was brauchbares auf dem Markt wollen müsste AMD schon selbst produzieren....auf OEM s warten ist zwecklos.

Darin sehe ich irgendwie auch ein Problem. Wenn AMD nicht mit einer oder zwei Serien von Premium Produkten selber den ersten Schritt macht, macht es auch kein OEM. Warum auch, die Kunden scheinen nicht danach zu schreien*.

Würde AMD aber ein Surface Klon oder ein 13" Convertible und ein 15" Notebook mit richtig guter Verarbeitung und sinnvoller** Hardwareauswahl herausbringen -auch wenn nur in Kleinserie- hätte AMD zumindest positive Schlagzeilen und Tests auf sämtlichen Computer Portalen. Wenn die Geräte dann auch noch kompetitiv bepreist sind und sich einigermaßen verkaufen, überdenken vlt. auch die OEM Hersteller ihre Politik.

MS musste es ja mit den Surface Geräten ähnlich machen, bevor andere Hersteller aufgesprungen sind.

*Wir als kleine, nicht markt-relevante, technikbegeisterte Enthusiasten mal außen vor gelassen.
**Guter und hochauflösender Bildschirm, min. 8GB RAM sowie min. 250GB SSD
 
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