News Nvidia RTX Spark: Lieber ein Notebook mit RTX Spark oder doch ein MacBook?

Im Augenblick kann ich mich nicht entscheiden zwischen einem Notebook mit starker iGPU und dGPU. Ich warte also erstmal erste Testberichte ab und entscheide dann, ob nicht RTX Spark die Lösung sein könnte.

Ich bin das Warten gewohnt, mir fehlt derzeit die Auswahl an Notebooks mit Intels Ultra X9 388H, 378H und 368H, jeweils mit der Intel Arc B 390 (12 Xe3 Panther Lake iGPU) ausgestattet.

Die Preise spielen erst einmal eine untergeordnete Rolle. So ein starkes Notebook läuft bei mir als Spielzeug und hierfür gebe ich gerne ein paar Euro mehr aus. Ich erspare mir anderseits auch ein neueres Auto als Spielzeug oder eine teuere DSLR-Kamera. So etwas läuft bei mir als Gebrauchsgegenstand.
 
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Der Hauptnachteil von NVidia Spark (insbesondere im Gegensatz zu Apple) ist sonnenklar und liegt völlig auf der Hand: Microsoft. Beziehungsweise, viel schlimmer: Dank Microsofts Wirken KEIN Standard-BIOS/UEFI.

1. Sobald Microsoft am Tag X den Support einstellt, ist das Ding nur noch Briefbeschwerer: Nichts mehr installierbar. Der Tag ist aber nicht bekannt.

2. Sobald die Secure-Boot-Zertifikate ablaufen, bootet das Ding möglicherweise nicht einmal mehr.

3. Wenn kein BIOS/UEFI dokumentiert ist, läuft auch kein anderes Betriebssystem darauf. Weder parallel, noch nach Microsoft's Supportende.

Die Käufer/-innen des ähnlich teuren 28-Zoll "Surface Studio" werden sich erinnern, dass Windows 11 nicht mehr darauf lief!

Ohne nachgewiesenen Support wenigstens IRGENDeinen alternativen Betriebssystems (und da wird nichts kommen, weil Microsoft gerade auf heimtückischen Umwegen versucht, ein standardisiertes und offen dokumentiertes BIOS/UEFI aus Windows-Geräten zu eliminieren -- wobei die EU auf dem "Gatekeeper"-Auge hier gerade völlig blind ins Verderben läuft) kann das Ding nur empfohlen werden, wenn es nach 5 (oder im schlechtesten Fall 3 oder weniger) Jahren Abschreibung auf den Elektroschrott entsorgt werden soll.

Wenn Microsoft das Ding mit Version LTSC oder gar IoT auslieferte, sähe die Sache wenigstens in zeitlicher Hinsicht etwas anders aus. Aber und bislang ist m.E. nicht einmal von Microsoft selbst eine Roadmap bekannt - geschweige denn, ob sich der Konzern auch daran hält. Sprich: Von LTSC oder IoT habe ich bisher nichts gelesen - und das würde auch nicht zu Microsoft's Geschäftsstrategie passen.

Wehret den Anfängen!
Kauft die Geräte kategorisch nicht, bis die Hersteller merken, dass sie Geräte ohne standardisiertes BIOS/UEFI für Linux/BSD/Haiku/...-Support meinetwegen aufessen können, egal, was Microsoft von ihnen verlangt. Aber nicht verkaufen, und dann nach wenigen Jahren: Oh, sorry... ist gar nicht unsere Schuld...

Die aus kaufmännischer Sicht hundertmal bessere Wahl ist ein Standardcomputer mit frei wählbarem Betriebssystem, und das Mieten entsprechender Rechenleistung über Internet bei einem standardisierten und möglichst offenen Service ohne Vendor-Lock-In. Dann muss man auch nicht jahrelang aufpassen, wann der Support abgekündigt wird, oder zwischendurch über jedes Stöckchen springen.
 
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Was ist denn ein Linux Notebook?
Wie unterscheidet sich dass von einem normalen x86 windows Notebook auf dem Linux läuft?
 
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Wolfgang.R-357: schrieb:
ja, die Podcast Folge habe ich vollständig gehört.

geht mir nicht anders.
Bin aber gerade am überlegen die Folge zu überspringen. Wenn es ausschließlich darum geht.

kA - geht die Folge nur um das Teil?
kann ja spulen 😅
 
Brauche beides nicht wirklich. Aber wenn dann MacBook, schlicht wegen der Software. (Und das sage ich als nicht Apple Fan, es würde schlicht die Vernunft siegen.)
 
Alles was ich bisher gesehen hab ist nicht überzeugend. Die Akkulaufzeit ist nur Mau, besonders wenn man mit dem Ding richtig arbeitet oder spielt, da hätte ich mir von ARM viel mehr erhofft. Ich hätte auch erwartet, dass es mit dem Release mehr native ARM Games geben würde, Softwarekompatibilität ist ausbaufähig.

Dann ist die Leistung auch nicht beeindruckend, vor allem die alten CPU Kerne und der langsame Speicher sind große Flaschenhälse. Das ist ein First Gen Produkt wie es im Buche seht, aber die nächste Generation könnte spannend werden.
 
Ein Laptop als Host für lokale LLM ist einfach komplett das falsche Gerät.
Was man dafür will, ist ein Rechenknecht im Keller, der dauerhaft läuft und wo Hitzeentwicklung und Akku keine Rolle spielen.
 
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Ich kann das Teil irgendwie überhaupt nicht so richtig greifen:
Einerseits ist es eine lokale-KI-Maschine, aber dann wiederum halt ein Notebook. Es bietet mir die Nachteile von ARM-Kompatibilität und Windows-Zwang, aber im Gegenzug keine tolle Akkulaufzeit oder passiver Betrieb.
Das ganze dann für 2026-typisch utopische Preise.

Ich muss mir schon wirklich sehr gekünstelt ein Szenario ausmalen, wo ich die Nische hier klar bedient sehe. In allen anderen Welten bleiben dann die etablierten Thinkpads, MacBooks und DGX Sparks einfach die weitaus bessere Wahl.
 
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Die Pr3eise sind, sorry nen Joke! Dafür bekomme ich Apple, aber auch Strix Halo billiger! Wobei, darum geht es ja auch bei CUDA. Wechselkosten, rechtfertigen den Preis von Spark Endgeräten. Wen der Kunde CUDA nutzt, muss man es auch nutzen...
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Und für die ist es natürlich sexy. Win, WSL, und darum gehts VLLM! ... schönes Vid darüber...

Aber für mich und den bei den Preisen sehe ich das nicht... wen ich leistung will gehe ich zu apple m5 pro. Wen es um windows linux geht, dann kann ich auch zum deutlich günstigeren Strix Lösungen greifen. Ja weniger Power, aber im europäischen Industrie Trend und mit etwas Gaming cababiltiys im Zug beim Feierabend.

Der EU Trend zeigt weg von Cuda! Sprich man hat die wahl sich an Apple, oder Cuda zu binden. Und die sind da. Cuda mehr, als Apple, aber mit den Teilen, wen man die sich leisten kann, wird man Arbeit bekommen.

Aber wen man jetzt nicht fest in einer Enterprise Umgebung fest sitzt, als kleiner Unternehmer, ohne undlich viel Geld, muss ich mich schon fragen, will ich mich nochmal an Windows und WSL, oder Apple binden? Weil einmal drinnen, ist man das auch. Apple ist nur gerade so "spotbillig" weil die noch den Fuss in der AI tür suchen. Und die Geräte sind schon geil. Aber ich kann halt auch nen Strix Halo nehmen, mit Linux und oder Microslops Winodws 11 Müll option... !

Man hat also die wahl zwischen Apple, Cuda, oder ROC... und weil ich sowieso weg von Win will, macht ganz klar eher der Halo Strix für mich das rennen, wo ich halt diesen ganzen bindungs Müll nicht habe. Also ich bin echt gespannt was AMD in den näcshten Jahren hberuaswirft, weil iegt im europäischen Zeitgeist, viele EU unternehmen, die weg von Cuda wollen und wir sind halt Europäer...

Vermutlich wird jeder ML Dev mindestens ne CUDA wie auch nen ROC Lösung brauchen... Aber europäiosche industrie strebt halt nach "unahängiereen" Lösung. Diese Spark lösung ist halt für all die interesannt, die halt schon in dieser CUDA Welt schwimmen und damit Geld verdienen müssen. Das kann man sich j auch nich timmer aussuchen. Und dann würde ich mir das vielicht auch holen. Aber auch nur dann. Dafor würde ich mir eher noch nen M5 (non)Pro holen. Oder ne Strix Halo, wo ich mich am freiesten fühle, zugleich aber auch im europäischen Zeittrend bewege. Weil AMD springt halt gerade in diese Lücke, wo NV mit Spark versucht ihre Fälle zu retten. Ich mein die Goldschaufeln sind schon verkauft. Werden auch weiter verkauft werden. Gerade in der USA. Aber aus der Perspektive eines Europäers, würde ich versuchen da schon auf einen der Züge zu springen, die halt weg von Cuda zeigen. Und da bleibt nur Apple oder AMD.


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Gandalf2210 schrieb:
Was ist denn ein Linux Notebook?
Wie unterscheidet sich dass von einem normalen x86 windows Notebook auf dem Linux läuft?
Der Kommentator meint wahrscheinlich ein Notebook mit einem offen dokumentierten und standardisierten BIOS/UEFI und abschaltbaren (oder ganz ohne) Microsoft-Secure-Boot-Zertifikaten, auf dem zu einem beliebigen Zeitpunkt ein beliebiges Open-Source-Betriebssystem wie z.B. Debian Linux oder FreeBSD ohne Reverse Engineering, ohne nachträglich erforderliche Mitwirkung des Geräteherstellers, ohne Sorge vor patent- oder urheberrechtlichen Risiken, ohne Internetzugang und in einem beliebigen demokratischen Staat einfach so durch den Geräteeigentümer oder Anwender installierbar und ausführbar ist.

(Sie sehen: Die Beschreibung wird länger.)

Wenn wir jedoch weiterhin dieses oder jedes mit uns machen lassen, sind diese schönen Zeit, sprich der PC als PC, bald vorbei. Microsoft könnte z.B. auch auf die Idee kommen, Geräte nicht mehr zu verkaufen, sondern nur noch als Leasing abzugeben oder die Hersteller nach und nach dazu "motivieren", zum Beispiel "aus Kostengründen" gar kein BIOS/UEFI mehr einzubauen. Wie damals, vorher, als Microsoft genau damit ihr Geld verdient hat.

Wo kaufst Du dann Deinen Linux- bzw. BSD-Computer? Und was kostet der dann, wenn jegliches standardisierte und offen dokumentierte BIOS/UEFI nicht mehr da ist?

Ich sehe die Strategie von Microsoft mittels ARM durchaus als denkbar und gewollt an.

Darum: Kompletter Boykott ist das einzige, was nützt!
 
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@Valhal Vor allem haben die ein Standard-BIOS/UEFI! Sprich: Der Computer gehört Dir, statt Microsoft.
 
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Lieber NVIDIA statt Apple, wobei da ja ARM keine x86 oder x64 Software ausführen kann, sind sie für mich sowieso nutzlos also ein x86x64 Laptop mit Linux Mint + Windows 10/11.
 
Gibt's noch andere Alternativen? Würde weder bei NV noch Apple kaufen 😉
 
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Zum halben Preis und mit vollem Linux Support würde ich es zumindest interessant finden, in der jetzigen Form nehme ich es aber maximal zur Kenntnis dass es existiert, ist aber nichts was ich mir jemals so kaufen würde.
 
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Christi schrieb:
würde ich mir nicht kaufen. wüßte nicht was ich damit anfangen soll. sitze nach der arbeit eh nur an meinem stationären pc.
Hätte ich vor 2024 auch gesagt brauche ich nicht. Aber wenn der PC in der Reparatur ist 4-6 Wochen ist es praktisch wenn man 20 FPS in Spielen hat statt 0 FPS. Oder man weiterarbeiten kann E-Mail, Libreoffice Internet.
Ergänzung ()

Yumix schrieb:
Zum halben Preis und mit vollem Linux Support würde ich es zumindest interessant finden, in der jetzigen Form nehme ich es aber maximal zur Kenntnis dass es existiert, ist aber nichts was ich mir jemals so kaufen würde.
Mit x86 x64 Unterstützung wäre es interessant.
 
RTX Spark ist interessant - aber aufgrund von Windows auch unattraktiv. Außer den Vorteil von evtl. besserem Gaming sehe ich RTX Spark für mich als Privatnutzer klar hinter Apple Silicon.
 
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Das Hauptproblem ist, dass die Modelle mit 128 GB so viel kosten wie Geräte mit mobile RTX 5090 und 128 GB RAM, die mobile RTX 5090 aber bei Qwen 3.8 Flash Next mit Strata-Konzept deutlich schneller sein dürfte als Spark. Die Geräte mit weniger als 64 GB sind gänzlich unattraktiv, da sie gegenüber einer mobile RTX 5090 keinen Speichervorteil, aber massive Geschwindigkeitsnachteile haben, ohne günstiger zu sein.

Die Kopplungsmöglichkeit mehrerer Geräte, die sie bei DGX Spark hatten, haben sie weggespart, obwohl sie mit Thunderbolt 5 und einem (von Nvidia anzubietenden) TB5-100-GBit-LAN-Adapter zu realisieren gewesen wäre. Das hätte dann nur im stationären Betrieb zusätzlichen Stromverbrauch bedeutet, da der LAN-Chip im Adapter säße. Dann hätte man zuhause die DGX Spark stationär gehabt, unterwegs RTX Spark und wenn man zuhause ist, wären beide gekoppelt gewesen und hätten im Verbund rechnen können. Sie haben sich ohne Not der Möglichkeit beraubt, ein echtes Spark-Ökosystem zu bauen.

Dazu der aktuelle Zwang zu Windows.
 
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