News Nvidia, Telekom, SAP: Deutsche KI-Cloud mit 10.000 GPUs geht Anfang 2026 online

nlr schrieb:
Ich frage mich immer was die dann mit diesen Massen an GPUs und Schränken machen, wenn die Technik in 3-5 Jahren komplett veraltet und unwirtschaftlich ist? Einfach einschmelzen den Krempel?
 
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Sowas brauchts in Deutschland noch.....

Vorne Scheine und Braunkohle für Strom reinschaufeln und hinten klapperts auf Nvidias Konto.
 
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12 Megawatt für deutsche KI-Souveränität. Witzig. Die Silicon Valley Firmen planen gerade haufenweise neue Rechenzentren in der Größenordnung von 1-10 Gigawatt.
 
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Die Kühlung soll dabei unter anderem über den Eisbach erfolgen, der parallel zur Isar durch den Tucherpark fließt.

Also die Energie stammt aus nachhaltiger Produktion, schön und gut. Wäre es dann auch nicht konsequent und vernünftig, die riesigen Mengen Abwärme auch nutzbar zu machen und wieder in Strom oder für Fernwärme zu nutzen?
 
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andy_m4 schrieb:
Wir haben seit Jahren einen starken Trend in die Cloud.
Ich habe mich schlecht ausgedrückt. Mit "lokal" meine ich hier, dass die Unternehmen die Kontrolle über die trainierten Modelle haben. Das ging auch auf Cloud-Basis (als RZ-aaS). Banken oder Versicherungen werden sicherlich nicht ihre Backendsysteme an eine von MS bereitgestellte und betriebenen Azure-Instanz von *GPT anbinden oder gar diese Modell-Instanzen damit trainieren. Wenn, dann trainieren und betreiben die selbst, "hermetisch" abgeschlossen.

(Und Nvidia wird irgendwann auch alle zentralen "KI"-Rechenzentren dieser Welt bis unter die Decke ausgerüstet haben. )
 
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Hier wird meinem Verständnis nach, in der Stufe 1 kurzfristig brownfield ein bestehendes Rechenzentrum genutzt. Daher gibt es sicherlich Dinge die man greenfield für Stufe 2 anders lösen würde im Kontext Standort / Energieversorgung.
 
Alles klar Timotheus. Und wir pfänden derweil den Gesamtbesitz deiner Familie um den Ausbau der dazu nötigen Energie-Infrastruktur zu finanzieren, sollte ja kein Ding sein. Ist ja "nötig".

Ich bin sicher am nächsten Tag ist das auf einmal alles gar nicht mehr "nötig". 🤣
 
kachiri schrieb:
Anders: Was spricht dafür? Was macht eine EU-KI besser als eine KI eines US-Unternehmen? Was macht sie anders? Außer das sie aus der EU kommt?
Ernsthaft?
 
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Wieder Steuergeld verbrennen für SAP und die Telekom die dann nichts aber auch gar nichts vorzuweisen haben. Es ist einfach nur noch traurig.
Ergänzung ()

Kuristina schrieb:
Es geht nicht um besser, sondern um Unabhängigkeit. Das ist ja kein Vorteil, immer auf die Gnade anderer angewiesen zu sein. Und gerade bei den USA sollte das ja mittlerweile deutlich geworden sein.
Du kannst ja aber unglaublich so naiv sein zu denken, dass bei den beteiligten Parteien IRGENDWAS brauchbares dabei herauskommt. Das war noch NIE der FALL.
 
@Lowman Wer sich sonst immer über Abhängigkeit von China und den USA beschwert, sollte zumindest diesen Versuch der Eigenständigkeit erstmal anerkennen. Ob das dann am Ende von Erfolg gekrönt ist, ist wieder ein anderes Thema. Wird man sehen. Aber einfach auf dem Sofa sitzen bleiben und weiter resignieren ist ganz sicher keine Lösung für irgendwas.
 
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RichieMc85 schrieb:
Baut die Telekom auch ein eigenes AKW oder schalten Sie die Rechenzentren dann bei Dunkelflaute aus?

 
Gothic47 schrieb:
Ohne Energie? Nur wenn die Sonne scheint und der Wind weht...
Blackout, ick hör Dir trapsen...
Ja klar, denn Deutschland ist ja für sein schlechtes Stromnetz und die häufigen Stromausfälle bekannt. Ganz im Gegensatz zur USA, wo....

Achso, nee warte, das war ja genau anders herum :rolleyes:
 
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AI verschlingt unendlich Energie, warum bauen wir unsere Rechenzentren dann im Süden, statt im Norden? Und um wieviel wird der Strompreis bei uns steigen, wenn wir uns die USA als Vorbild nehmen?
 
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Nach vielen Jahren als Netto-Exporteur ist Deutschland seit 2023 wieder ein Netto-Stromimporteur.
Im Jahr 2024 war Frankreich der größte Stromlieferant für Deutschland.
 
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rentex schrieb:
Jensen zeigt Präsenz und dass ist gut so. Schafft vertrauen und zeigt seinen Glauben an KI.
Irgendjemand muss ja dran glauben, wenn selbst Sam sagt, KI befindet sich in einer Blase. Und Open AI nix anderes einfällt, als ein slopvideo Generator zu releasen.

Obwohl: das Video mit Sam als skibbidi toilet und das, wo er bei Studio Ghibli die Bilder klaut waren lustig 😂
naTmeg schrieb:
Ich frage mich immer was die dann mit diesen Massen an GPUs und Schränken machen, wenn die Technik in 3-5 Jahren komplett veraltet und unwirtschaftlich ist? Einfach einschmelzen den Krempel?
Die Gamer kaufen dir so eine GPU dann noch für 4k+ ab.
tidus1979 schrieb:
12 Megawatt für deutsche KI-Souveränität. Witzig. Die Silicon Valley Firmen planen gerade haufenweise neue Rechenzentren in der Größenordnung von 1-10 Gigawatt.
Nein. Die haben gar keinen Strom mehr
 
Wenn ich schon lese: …vollständig aus erneuerbarer Energie…

1. ist Energie nicht erneuerbar
2. ist das nicht möglich, außer Sie haben ihr eigenes Netz nur mit Solar & Wind & Akkus und dann laufen die Server mal und mal nicht ( was wohl nicht passieren wird..)
 
HageBen schrieb:
Aber ernsthaft, muss das Zeug 24/7 Volllast laufen?
Man wird das durchlaufen lassen. Und wenn gerade etwas Luft ist, dann werden die freien Kapazitäten an andere Auftraggeber vermietet. Da findet sich schon jemand.

Im Ernst: Das Ding soll 1 Mrd. € kosten. Die will man wieder reinbekommen, je eher desto eher macht man damit vielleicht auch mal Gewinn.
 
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ComputerJunge schrieb:
Das ging auch auf Cloud-Basis
Naja. Das geht aber nur, wenn die betreffenden Firmen ihr eigenes Rechenzentrum betreiben. Also eine Art von "private Cloud". Denn die Grundidee hinter Cloud ist ja gerade, das man nicht eigene Rechenzentren aufbauen und betreiben muss und man die Kapazitäten bei einem Dienstleister mietet. Das hat auch den Vorteil, das man schnell on Demand die Rechenleistung rausziehen kann, die man gerade braucht und man selbst dafür kostenintensiv Reserven vorhalten muss.
Aber hat halt den Nachteil der Abhängigkeit und das Datenschutzproblem. Wenn man die Cloud nur als Datenablage benutzt, kann man wenigstens noch verschlüsseln. Wenn man compute auf den Daten machen will geht das halt nicht mehr.

Aber deine Grundidee war ja auch, kleine und spezialisierte (und damit auch performate) Modelle zu nehmen und dann wird das natürlich tatsächlich realistisch. Möglicherweise macht es Sinn, dann auch dezentrale Strukturen zu haben. So ein bisschen cluster-mäßig verteilt. So das man die Rechenkapazität der Clients verteilt nutzt statt (nur) Server zu haben. Das senkt auch das Ausfallrisiko.

ComputerJunge schrieb:
Wenn, dann trainieren und betreiben die selbst, "hermetisch" abgeschlossen.
Das "trainieren" ist ja der am rechenintensivste Teil. Kommt natürlich auch immer darauf an, wie stark die Anpassungen sein sollen. Wenns nur darum geht Unternehmensdaten ins Modell zu kriegen, dann gibts da durchaus Alternativen. Für echte Modell-Spezialisierung (Finetuning) muss man aber nennenswert compute aufwenden.

ComputerJunge schrieb:
Und Nvidia wird irgendwann auch alle zentralen "KI"-Rechenzentren dieser Welt bis unter die Decke ausgerüstet haben
Ja. Aber Hardware "altert" ja auch weil dann die neue Generation besser ist. :-)
Das könnte dann aber auch 'ne Chance sein. Nämlich wenn die Rechenzentren ihre alte Hardware rauswerfen um sie durch bessere zu ersetzen. Dann kauft man billig die Althardware auf und die ist unter Umständen noch gut genug. Insbesondere, wenn KI-compute effizienter werden sollte.
 
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@CM286 :

Zu 1.) Jeder weiß, was damit gemeint ist, es ist dies allg. Sprachgebrauch 🙄
Zu 2.) empfinde ich genauso, green washing at its best oder besser at its normal…leider
 
wildfly schrieb:
Nach vielen Jahren als Netto-Exporteur ist Deutschland seit 2023 wieder ein Netto-Stromimporteur.
Im Jahr 2024 war Frankreich der größte Stromlieferant für Deutschland.

Stimmt aber das hat rein gar nichts mit fehlenden Kapazitäten zu tun sondern schlicht mit dem Preis.
 
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