News O2-Mitarbeiter verweigern Outsourcing

Ich hatte in den letzen paar Wochen wegen Vertragwechsel und einem kleinen Blackberry Problem öfters mit der o2 Hotline zu tun. Die Hotline ist zwar total überlastet (Wartezeiten von 20 Minuten, aber immerhin kostenlos) aber die Leute die da Sitzen sind super kompetent und konnten mir immer schnell weiterhelfen.

Von daher hoffe ich das die Jungs und Mädels sich wehren können :)
 
Cr4y schrieb:
Es sind natürlich immer nur und ausschließlich die großen AGs!!!!

Reine Heuchelei - meine Meinung. Ihr redet euch aus eurer Verantwortung (bzw. blendet sie gleich ganz aus) genauso raus wie all die habgierigen Manager...

wir sind mitverantwortlich ja. aber auch nur aus einem einfachen grund der einfache mann will überleben.
nicht umsonst besitzt nur ein sehr sehr geringer prozentsatz das meiste geld -.-

weil die grossen AGs nie genug bekommen sind wir kleinen männer dazu gezwungen hypotheken auf die häuser aufzunehmen, um zB. nahrung zu kaufen, kleider, unterkunft behalten zu können und ja auch mal etwas spass im leben zu haben.

und gerade AGs verdienen sich dumm und dämmlich einfach nur weil sie im monitären system sind aber nichts leisten, und die reichsten der reichen machen daraus ein spiel wer kauft was ein wo verkauft wer was.

aber ja die kleinen männer sind die heuchler.........

@cob
genau so sieht es aus. an und für sich ein geiler wandel.
die menschen hätten mehr zeit zum leben. doch was hat der arme call center davon. der vermieter will sein geld, das kaufhaus will geld für seine waren, der bauer will geld vom kaufhaus.....
und es geht endlos weiter so.
ach sorry ich bin nur gerade etwas noch im bann vom neuen zeitgeist film, der aber eben den zeitgeist mit dem nagel auf den kopf trifft.
und gerade solche kleinen aktionen hier mit O2 und anderen service stellen, ist wirklich klein, zeigen aber was abgeht.
 
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sanders schrieb:
Bevor du dies mit der Weltweiten Krise und speziell dem Immobilienmarkt vergleichst informiere dich bitte über die hintergründe. Des weiteren darfst du natürlich auch gerne mal einen Blick auf die Preisliste der ausländischen Mobilfunkanbieter werfen. Dann wirst du sehr schnell feststellen das dein Vergleich nicht passt und Deutschland mit das teuerste Land überhaupt ist bezüglich der Mobilfunkpreise...:rolleyes:
Der Vergleich ist indirekt gemeint.
Was ich meine: Ihr tut immer alle so, als ob nur "die da oben" den Kaptialusmus leben. Der Alltag sieht aber ganz anders aus. Jeder Hinz und Kunz studiert die Sonderangebot, die Geldanlage soll natürlich die größte Rendite abliefern, und Technikkram wird auch nur da gekauft, wo es am billigsten ist und es halbwegs seriös wirkt.
Der Hintergrund ist dabei überall gleich (ob beim kleinen Mann oder den Managern, in den USA oder hier): Habgier.

Das interessante ist, dass weder Manager noch du oder sonstwer hier im Forum das auch nur irgendwie einsehen will. Jeder sieht sich als Opfer des Systems dem man nicht entkommen kann.

Achja: Was sollen mir die Preise im Auslan sagen? Das sind komplett andere Volskwirtschaften mit anderen Rahmenbedingungen (Löhnen, Sonderzulagen, Steuern, Versicherungsbeiträge, staatliche Auflagen, Urlaubstage usw.).
Ein Preis setzt sich außerdem aus mehr zusammen als nur den Produktionskosten und dem Gewinnaufschlag. Da wird der Wettbewerb mit eingerechnet und was es dem Kunden überhaupt wert ist.
 
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Der letzte Satz in der News ist eine Frechheit.
Wird nun versucht Argwohn zu schüren um eine Negativhaltung gegenüber der berechtigten Verweigerung der O2 Mitarbeiter zu erzeugen.
Diese "offizelle O2 Betriebsrat Prognose" ist eine reine Propagandafloskel um Stimmung zu verbreiten.

Es geht nicht primär darum die Leute auf einen Ausfall bzw. eine Kapazitätsverringerung einzustellen.
Ich lese den Satz und interpretiere "Bedankt euch bei den Mitarbeitern wenns an der Hotline mal länger dauert als sonst".

Juckt mich nicht, solange es auch nur etwas gezündet hat, warte ich gerne auch länger.

Wird den Lesern das bißchen kombinatorische Denken aberkannt?
Wahrscheinlich hat der Satz in der Vergangeinheit in statistischer Recherche seine Wirkung im Volk bewiesen, dass man ihn überall raushauen kann wie den kleinen Joker.
 
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eikira schrieb:
wir sind mitverantwortlich ja. aber auch nur aus einem einfachen grund der einfache mann will überleben.
nicht umsonst besitzt nur ein sehr sehr geringer prozentsatz das meiste geld -.-

weil die grossen AGs nie genug bekommen sind wir kleinen männer dazu gezwungen hypotheken auf die häuser aufzunehmen, um zB. nahrung zu kaufen, kleider, unterkunft behalten zu können und ja auch mal etwas spass im leben zu haben.
Das ist z.T. natürlich richtig. Aber es is klar, dass das Argument kommt ("man kann ja nicht anders").
Der Manager argumentiert aber genauso. Der sagt sich halt "wenn ich die Entscheidung nicht treffe, werd ich entlassen und ein anderer machts". Die Manager müssen den Anteilseignern eben auch Rede unt Antwort stehen, falls die Ziele nicht erreicht werden. Und nicht selten steht hinter den Anteilseignern Hedge Fonds oder Private Equity- Firmen - also auch mal ein Rentenfond des kleinen Mannes (siehe Telekom und Blackstone, die die Renten für Verdi verwalten).
Es scheint einfach so, dass der Gesellschaft eine gehörige Portion Idealismus fehlt bzw. die Sicht für Nachhaltigkeit. Und auf was ich hinaus will ist einfach, dass das nicht nur die Manager betrifft, sondern nahezu jeden!

Das System an sich ist schon pervers. Vorallem die Investmentbanken die Geld mit Geld (Luft) generieren sind ein Krebsgeschwür - das bestreite ich auch nicht.

eikira schrieb:
und gerade AGs verdienen sich dumm und dämmlich einfach nur weil sie im monitären system sind aber nichts leisten, und die reichsten der reichen machen daraus ein spiel wer kauft was ein wo verkauft wer was.

aber ja die kleinen männer sind die heuchler.........
Dass die miliarden Gewinne bei Unternehmen wie Exxon und MS übertrieben sind sehe ich auch so. Und ja der kleine Mann ist ein heuchler, wenn er verleugnet, dass er auch eine gewisse Mitschuld am "Geiz ist Geil"- Wahn trägt. Denn am Ende des Tages gibt es alle Unternehmen (naja vielleicht bis auf die Rüstungsindustrie...) nur um einen zufrieden zu stellen - den Konsumenten (und damit auch den ganzen Rattenschwanz an Profitgeilen Managern, Shareholdern und so weiter....).
 
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"Betriebsbedingte Kündigungen" sind möglich? Aber ganz sicher nicht in so einem Fall.
Denn dazu muss es einem Unternehmen finanziell sehr schlecht gehen damit ein Arbeitsgericht da für den Arbeitgeber entscheidet.
Und Outsourcing ist def nicht dieser Fall, reine Gewinnmaximierung.
Also liebe o2 Mitarbeiter, ALLE geschlossen weiter und im Notfall vor's Arbeitsgericht.
Und verlasst euch NICHT auf die Gewerkschaft, macht das lieber selber mit einem guten Anwaltsteam. verdi vertritt nur die eigenen Interessen, Ruhe zu halten. Ich spreche aus Erfahrung ( Flughafen HH ).
 
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Cr4y schrieb:
Das ist z.T. natürlich richtig. Aber es is klar, dass das Argument kommt ("man kann ja nicht anders").
Der Manager argumentiert aber genauso. Der sagt sich halt "wenn ich die Entscheidung nicht treffe, werd ich entlassen und ein anderer machts". Die Manager müssen den Anteilseignern eben auch Rede unt Antwort stehen, falls die Ziele nicht erreicht werden.
ou ja dann gibts am ende des jahres statt 150 000 euro bonus nur 75 000 euro bonus...... ja manager haben es definitiv gleich schwer wie ein call center agent. dass er seinen job behalten will ist verständlich, dass du ihn aber auf gleiches opfer level schiebst wie einen normal bürger, in diesem fall call center agents, find ich einfach nur voll unvergleichsmässig.

Cr4y schrieb:
Und nicht selten steht hinter den Anteilseignern Hedge Fonds oder Private Equity- Firmen - also auch mein ein Rentenfond des kleinen Mannes (siehe Telekom und Blackstone, die die Renten für Verdi verwalten).
Es scheint einfach so, dass der Gesellschaft eine gehörige Portion Idealismus fehlt. Und auf was ich hinaus will ist einfach, dass das nicht nur die Manager betrifft, sondern nahezu jeden!
ja der normale rentner sieht natürlich verdammt viel noch von diesem geld falls er noch lebt...........

Cr4y schrieb:
Das System an sich ist schon pervers. Vorallem die Investmentbanken die Geld (Luft) mit Geld generieren sind ein Krebsgeschwür - das bestreite ich auch nicht.
ja und sobald eine firma den konzern status erreicht hat besteht nur noch das ziel maximierung.

Cr4y schrieb:
Das die miliarden Gewinne bei Unternehmen wie Exxon und MS übertrieben sind sehe ich auch so. Und ja der kleine Mann ist ein heuchler, wenn er verleugnet, dass er auch eine gewisse Mitschuld am "Geiz ist Geil"- Wahn trägt. Denn am Ende des Tages gibt es alle Unternehmen nur um einen zufrieden zu stellen - den Konsumenten (und damit auch den ganzen Rattenschwanz an Profitgeilen Managern, Shareholdern und so weiter....).

ich bezweifle das exxon mobil das bedürfniss auf zufriedene kunden hat, sogar enormst!
wie schon erwähnt vermehren die ihren gewinn an der börse, sie haben zwar schon zuviel aber müssen natürlich noch mehr bekommen. masslosigkeit. bei vielen bürgern hat sich das auch eingeschlichen ja.

hätten sie das ziel der zufriedenheit der konsumenten würden sie diese milliarden und billionen die sie verdienen einfach mal der welt schenken. bill gates hatte mit nem scheich letztens übrigens 100 millionen gespendet (weiss nicht obs usd oder eu waren), für behandlung von kindern.
 
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eikira schrieb:
ou ja dann gibts am ende des jahres statt 150 000 euro bonus nur 75 000 euro bonus...... ja manager haben es definitiv gleich schwer wie ein call center agent. dass er seinen job behalten will ist verständlich, dass du ihn aber auf gleiches opfer level schiebst wie einen normal bürger, in diesem fall call center agents, find ich einfach nur voll unvergleichsmässig.
Ist schon interessant wie du versucht mich in eine schwarz / weiß Diskussion zu drängen...
Wenn du es nicht einesehen willst, dass es häufig jemanden gibt, der deinen Job billiger oder skrupelloser macht oder es einen Konkurrenten gibt der das Produkt noch billiger anbietet... von mir aus.
Versuch mir aber nicht den Schuh anzuziehen, dass ich hier ausschließlich versuche Manager oder "das System" zu decken. Ich habs jetzt schon oft genug geschrieben um was es mir geht.

eikira schrieb:
ja der normale rentner sieht natürlich verdammt viel noch von diesem geld falls er noch lebt...........
Hä?

eikira schrieb:
jich bezweifle das exxon mobil das bedürfniss auf zufriedene kunden hat, sogar enormst!
Natürlich haben die das! Meinste irgendwer würde Sprit von denen kaufen, wenn der 10 Oktan hätte? Es ist nunmal so, das Spritherstellung nicht gerade eine Sache ist, die voller Herausforderungen steckt. Die Erwartungen an das benzin sind idR. dass es hilft, einen von A nach B zu bringen ohne dem Motor zu schaden. Ist das erreicht, ist der Konsument wohl auch zufrieden damit, oder?

eikira schrieb:
hätten sie das ziel der zufriedenheit der konsumenten würden sie diese milliarden und billionen die sie verdienen einfach mal der welt schenken.
Du verwechselts wohl Konsumentenzufriedenheit mit Altruismus. Will sagen: Das eine hat mit dem anderen nichts zu tun.
 
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Vielleicht sollte man sich mal zusammen raffen und alle zeitgleich dort anrufen,um die leitung bzw die warteschleife ins unendliche zu treiben, um dem unternehmen o2 zu vermitteln dass jeder mitarbeiter sein geld wert ist :-)))
 
Die Argumentation das es immer noch jemand noch billiger anbietet zieht nicht. Wie soll denn der Mittelstand die teuren Angebote bezahlen wenn sie kein Geld mehr bekommen? Die Konzerne sind einfach zu dumm zu kapieren, dass nur die die Geld haben es auch ausgeben können. Gebt dem Mittelstand Geld und die Wirtschaft wird wieder besser laufen. Aber nein, jeder denkt nur an sich selbst und das eigene Gehalt und einem reichen die 20000 im Monat nicht. Schweinerei!
 
Das problem ist doch unter anderem das die Betriebe/ Konzerne einfach viel zu groß sind.

Der CEO/Chef weiß nix über einzelschicksale, und das möchte er auch nicht. Kostenminimierung damit sie wieder geld in die tasche wirtschaften um auf irgendner Bilanz toll da zu stehen. Ich arbeite bei einem großen Logistikdienstleister, dort ist das nicht anders. Befehle kommen aus übersee ohne sinn und verstand es wird erwartet das alles umgesetzt wird sonst rollen köpfe.

Dann wiederum arbeite ich bei einem kleinem Unternehmen im Lager und das ist eine ganz andere welt. Mit dem Chef per du sein, der schmeißt niemanden so einfach raus da er ja selbst zu den leuten hingehen müsste und sie kündigen :D

und zum thema
outsourcing ist kagge .. der telefonische support von o2 ist jetzt schon unter aller sau. Das wird ihn nicht besser machen.
 
Tja, und wenn man als Kunde wegen dieser News nun o2 boykottiert und sich das bemerkbar macht, was passiert dann? Da rollen bestimmt nicht die Köpfe der gewissenlosen "Gewinnmaximierer", die das zu verantworten haben...
 
Ist leider in allen Bereichen so...
Ich arbeite im grössten Nahferkehr-Betrieb Berlin´s ,der übrigens dem Rot/Roten Senat gehört.
Dort werden den Fahrern 10€ die Std. gezahlt und das bei einem Arbeitsplatz der höchste; Konzentration ,Zuverlässigkeit und Verantwortung gegenüber Mensch und Material verlang .
 
Wer redet denn hier von 10 Euro die Stunde? Im Bereich der Callcenter kannst du mit 8 Euro oftmals zufrieden sein.
 
Ach Mann.. muss sich denn jede unternehmerische Entscheidung so stark nach gewinnbringenden Gesichtspunkten orientieren? warum nicht einfach so laufen lassen, wenn es ansonsten gut läuft.
 
Nibelunge schrieb:
...Weniger Lohn = unzufriedene / unfreundiche Mitarbeiter - genervte Kunden weil im Support nur noch Leute arbeiten die die das wenige Geld auch wirklich wert sind. Ich bin im technischen Support eines DSL Anbieters, eine Mischung aus IT-Profi und Psychologe (manchmal, je nach Kunde auch Psychater ;) . Und dann für unter 10 € arbeiten ist schon hart...

Dito, hallo Kollege.

Genau so sieht das Ganze aus! Wenn die Kunden nur mal schnuppern könnten, was in solchen Centern eigentlich für ein Druck gemacht wird.:freak: Zeiten für Calls werden vorgegeben die kein Mensch einhalten kann, weil, der Kunde ist auch Mensch und Quatscht wie er will. Von den Hartz4 Gehältern will ich mal erst garnicht anfangen. Ich meine, das die Arbeit eh unterbezahlt ist, für solch eine Leistung sollte ganz anders entlohnt werden.
 
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Nun hatten wir alles schon. Ich sag nur D2! Mancher wird sich noch erinnern, die Übernahme die Entlassungen usw. Überbezahlte Aktien um einfach nur das zu bekommen was man will und zwar D2! Der Service sank so schnell das man gar nicht gucken konnte. Was ist raus geworden? Keiner erinnert sich oder möchte sich erinnern, hohe Preise, schlechte Qualität im Service und aufgehört haben die auch was Technik betrifft. Damit meine ich nicht LTE sondern mehr, ach das läuft noch und lass laufen. Wenn es gar nicht mehr geht dann gucken wir mal aber erst wenn die Anzahl der Beschwerden zu groß geworden sind. Aus D2 ein stolzes Unternehmen aus Deutschland wurde ein Engländer mit schlechtem Service im Vergleich zu D2.

Bei O2 sah es anders aus. Haben Viag gekauft und das Unternehmen verbessert. O2 ist mit Viag gar nicht mehr zu vergleichen und die haben daraus eine super Firma gebastelt. Mhh nun scheint es an der Zeit zu sein das kaputt zu machen...
 
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