Nun, also so richtig kenne ich mich mit denen auch nicht aus, kann nur meine Beobachtungen äußern. Hierbei beziehe ich mich rein auf die 65nm GTX Karten, bei den 55nm Versionen scheint es etwas anders zu sein, auslesen kann man dort aber nicht die VRMs (manchmal werden die auch Vddc oder so angegeben). Die VRMs sitzen beim Referenzdesign genau unter einem etwas schlecht erreichten Punkt des Lüfters (rechte Seite des PCBs) und dort herrscht meist etwas "Stillstand". Jetzt ist es ja so, dass nVidia von Hause aus 1.12V für die GTX260 Modelle anlegt und die VRMs werden dort sehr warm. Viele OC Modelle (anfangs betraf es sehr viele XFX Black Editionen, aber auch Zotacs OC Karten sowie die von EVGA waren betroffen) machten bei unterschiedlichen Settings einfach dicht, also stürzten ab. Bei genauerer Betrachtung der Sachlage stellte sich irgendwann heraus, dass eben die Kühlung der VRMs suboptimal ist und beim OC konnte es zu Problemen kommen. Nun hat aber jeder eine andere Umgebung (Raumtemp, Lüfter, Case etc.) und daher trat es nicht überall auf, auch kleinere Modelle waren nicht immer betroffen, denn hier haben die Hersteller teilweise die GTX 260 Karten mit herabgesetzter Spannung (1.09V oder auch 1.06V) ausgeliefert und da war dann etwas mehr Luft nach oben, denn die VRMs sind bei höherer Spannung wärmer (haben ja mehr zu tun

). Schnell stellte sich heraus, wenn die Leute, die von dem Problem betroffen waren, den Lüfter haben etwas schneller laufen lassen, lief die Karte ohne Probleme. Wenn jetzt die Besitzer einer solchen Karte den Lüfter langsamer drehen lassen, bekommen die VRMs ja noch weniger Luft ab. Jetzt ist es nicht dramatisch im 2D Zustand, dort werden sie wohl kaum die kritischen 125°C erreichen (bei Erreichen dieser Temp stürzt die Karte ab, das ist wohl eine Schutzschalltung). Regelt man jetzt aber auch unter Last den Lüfter runter und übertaktet gleichzeitig OHNE die Spannung zu senken, kann man ganz schnell Abstürze haben und vermutet es liegt an den Taktraten, doch es sind wohl (häufig) eher die Temps der VRMs (wobei es jetzt nicht heißt, dass es nur daran lag, irgendwann packt die Karte auch den Takt nicht mehr

). Also sollte man schon beim OC Vorhaben die VRMs im Auge behalten und diese werden sehr schnell sehr warm, besonders bei höheren Ansprüchen wie AA. Daher sollte man auch immer das OC Ergebnis mit möglichst hohem AA testen, auch wenn man dann beim Testen in vielleicht unspielbare Bereiche rutscht, aber nur so kann man ermitteln, ob die Karte den Takt auch stabil schafft.
Auslesen kann man die via RivaTuner oder auch GPU-Z, wobei ich nicht weiß, ob GPU-Z auch alle drei angibt. Wenn man jetzt die VRMs beobachtet sollte man nicht erschrecken, wenn die Temp mal kurzzeitig springt, sowohl auf 125°C als auch auf 0°C, das sind Auslesefehler. Solange es läuft, keine Panik schieben.
EDIT
Habe gerade mal in meiner CB Anhänge Datenbank geschaut was ich noch finden konnte und bin fündig geworden. Man kann via RivaTuner sich die Werte wie folgt auslesen lassen:
Rivatuner -> HW Monitor -> Setup -> Plugins -> VT1103.dll -> OK -> Data Sources -> VRM phase 1/2/3 temperature --> hier jeweils die Haken setzen und dann kann du im Monitoring die VRM Temp sehen.
Hier sind ganz unten die VRMs zu sehen.
Dann gibt es noch für Vista ein Gadget welches die Daten von RivaTuner abruft und dann sieht es wie folgt aus:
Hier kann man ganz unten die real anliegenden 0.7V sehen. Hier sieht man im oberen Teil die VRMs.