News Ohne Care+: Displayreparatur des iPhone Duo kostet mehr als ein iPhone 17

Ich wechsle im kommenden Jahr von meinem Pixel 7 Pro mit GrapheneOS entweder auf das neue Motorola oder auf das Pixel 10a. Mit einem Preis von etwas über 300 Euro bietet es alles, was man im Alltag tatsächlich benötigt. Über 1.100 Euro allein für eine Displayreparatur sowie zusätzliche monatliche Versicherungskosten stehen in keinem verhältnismäßigen Verhältnis zur Leistung. Sollte ein Mittelklassegerät wie das 10a verloren gehen oder Schaden nehmen, lässt sich der Verlust finanziell problemlos verschmerzen und das Gerät bei Bedarf ersetzen. Für die Summe, die bei Reparaturen der aktuellen Foldables verlangt wird, kann man sich auf Jahre hinaus mit verlässlicher Hardware ausstatten. Es zeigt sich deutlich, wie stark dieser Markt über emotionale Kaufanreize und künstlich erzeugte Nachfrage gesteuert wird.
 
Axonteer schrieb:
Beim kollegen überlebt kein smartphone 1jahr ohne riss/hick im display xD
Hast du dem schon mal Schutzhüllen und Panzerglas nähergebracht?
Mit der richtigen Hülle knalle ich dir das Gerät ausm dritten Stock runter, da passiert gar nichts.

-> m1 <- schrieb:
Ein Versicherungsabo für ein Smartphone würde ich nie abschließen, aber bei Apple ist man es leider gewohnt
Du hast nicht mal 800€ für alle deine Smartphones zusammen ausgegeben. Da würde ich da auch nicht drüber nachdenken.
Aber würdest du es auch so sehen, wenn du 3 mal 800€ für ein Smartphone ausgibst?
Jetzt mal abgesehen davon, dass du das wahrscheinlich nicht tun wirst, blende das mal aus.
 
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Apple macht Apple Dinge. Und so manch einer findet das toll.
Weitere Meldung: In China ist ein Sack Reis umgekippt!
 
Als langjähriger und treuer iPhone-Enthusiast muss ich leider feststellen, dass meine Produktbegeisterung stark nachgelassen hat. Die Entwicklungen rund um das iPhone 17 haben für mich eine Grenze erreicht, an der das Angebot nicht mehr meinen Erwartungen entspricht. Daher sehe ich für mich keine Zukunft mehr in diesem Ökosystem.
 
Ich sehe es eigentlich fast schon umgekehrt.

Als jemand der noch nie ein Apple-Smartphone hatte und die Firma schon immer (teils irrational) kritisch betrachtet hat würde ich gersde im iPhone 17 das erste Gerät mit einem doch passablen Gesamtpaket zu einem akzeptablen Preis sehen. Ich hab sogar manchmal drüber nachgedacht mir eines zu holen und mal ins andere Ökosystem reinzuschnuppern. Wobei dann doch eher das Pro Max das Gerät meiner Wahl wäre.

Aber dann kam die Krise...da kann Apple alleine zwar nichts für, aber sie hätten genug Marge um die Preise nicht so stark erhöhen zu müssen, dass am Ende trotz Krise gefühlt sogar noch mehr Marge hängen bleibt. Vor allem die Aufpreise für die Varianten mit mehr Speicher sind einfach unverschämt geworden.

Wir werden sehen wie sich die Marktpreise entwickeln. Das iPhone Duo 256GB muss innerhalb weniger Monate auf 1500€ fallen, alles andere ist einfach maßlos überteuert. Dafür stand Apple eigentlich schon immer, doch langsam wurde es sogar gut im Preis/Leistungsverhältnis, da die anderen auch teurer wurden, da mussten sie dringend gegensteuern, das geht ja mal gar nicht.
Die Reparaturpreise sind sind dann nur die Kirsche auf der Torte.

Doch es werden sich genug finden, die die Preise zahlen werden. Und wenn es doch nicht so läuft, wie beim Air, wird es vielleicht sogar tatsächlich günstiger.
Teuer bleiben wird es sowieso. Den billigen Einstieg gibt's mit dem 17e. Wer ein Foldable kauft handelt grundsätzlich etwas irrational und schaut mal nicht so genau auf den Preis, aber das ist ok, solche Leute braucht es auch für den Fortschritt.
 
MDM schrieb:
Hilf uns kurz... welche Versicherungen hast du abgeschlossen?
Ich habe eine Privathaftpflicht (existenzielles Risiko), eine KFZ-Haftpflicht (existenzielles Risiko) und eine Wohngebäudeversicherung (existenzielles Risiko).
Drummermatze schrieb:
Das ist nicht die Definition einer Versicherung.
Es geht nicht nur um die Frage der Existenz, sondern ist oft reine Rechensache bzw Wahrscheinlichkeit.
Du kaufst dir heute ein 2000€ Smartphone und es fällt dir morgen runter und geht kaputt. Durchaus wahrscheinlich. Fällt es dir in den nächsten 2 Jahren runter und ist kaputt? Noch viel wahrscheinlicher.
Für die 2000€ die du nochmal investieren müsstest, kannst du auch 8 Jahre lang Apple Care One bezahlen und sicherst sogar 3 Geräte damit ab.
Die Rechnung „2.000 Euro fürs neue Smartphone oder acht Jahre AppleCare“ hat einen grundlegenden Fehler: Du vergleichst eine mögliche Ausgabe mit sicheren Beiträgen, als wäre der nächste Totalschaden bereits bestellt.

Das Handy muss überhaupt erst kaputtgehen. Dann muss der Schaden versichert sein. Und eine Reparatur muss keineswegs 2.000 Euro kosten. Du setzt einfach den teuersten Fall an, damit die Versicherung günstig aussieht.

Gerade der Verweis auf Wahrscheinlichkeit spricht nicht automatisch für die Versicherung. Der Versicherer kalkuliert schließlich ebenfalls damit – und muss aus den Beiträgen neben den Schäden auch Verwaltung, Vertrieb und Gewinn finanzieren. Diese Kosten bezahlst du mit.

Bei einem existenziellen Risiko ist mir dieser Aufpreis die Absicherung wert: Ein abgebranntes Haus kann ich nicht selbst ersetzen. Ein kaputtes Smartphone schon. Ich kaufe Schutz vor dem finanziellen Ruin. Für eine bezahlbare Reparatur brauche ich keinen zusätzlichen Vertrag.

Hier 21 Euro, dort 6 Euro, dann 17 Euro fürs Fahrrad und noch einmal 6 Euro für die Waschmaschine: Macht 6.000 Euro in zehn Jahren. Das ist echtes Geld, das garantiert weg ist. Wie viele Reparaturen du tatsächlich gebraucht hättest, steht dagegen überhaupt nicht fest.

Natürlich kann jemand Pech haben und mehr herausbekommen, als er eingezahlt hat. Aber „Bei mir hat es sich gelohnt“ beweist genauso wenig, dass solche Verträge grundsätzlich wirtschaftlich sind.

Ich halte es für wirtschaftlichen Unsinn, jedes bezahlbare Alltagsrisiko gegen Aufpreis auszulagern und sich gleichzeitig über die hohen laufenden Kosten zu wundern.
 
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Pana schrieb:
Die Leute verstehen nicht mehr, was eine Versicherung ist: Existenzielle Risiken minimieren. Wenn ein 2.000 Euro-Gerät ein potentiell existenzielles Risiko bedeutet, dann sollte man kein 2.000 Euro-Smartphone erwerben.
Die Definition einer Versicherung ist Absicherung. Nicht mehr und nicht weniger. Ich kann mich gegen alles versichern - muss es aber nicht. Ich sollte mich gegen bestimmte Risiken absichern, weil sie mich finanziell ruinieren können. In Bezug auf die Krankenversicherung gibt es gar eine gesetzliche Pflicht. Das gilt ebenso für die Kfz-Haftpflicht, die vorgeschrieben ist. Eine private Haftpflicht sollte man auch mitnehmen - ebenso dürfte eine Hausratversicherung sinnvoll sein. Bei Eigentum macht es natürlich durchaus auch Sinn, sein Gebäude abzusichern - mit Elementarversicherung. Im Ahrtal waren bspw. nur 57% der Gebäude abgesichert, gar nur 37% hatten eine Elementarversicherung.
(Und trotzdem baut man jetzt wieder nah am Wasser :)) - anderes Thema

Ansonsten kann man sich gegen alles mögliche absichern, wenn man einen Bedarf sieht. Das kann der Diebstahlschutz für das Fahrrad. Oder halt für E-Bike bzw. E-Scooter. Bei einem Kfz macht zusätzlich zur Kfz-Haftpflicht je nach Fahrzeugwert eine Voll- oder Teilkasko-Versicherung Sinn. Eine Rechtsschutz sehe ich btw. auch nicht als elementar, kann man aber natürlich abschließen.
Und das gilt eben auch für Versicherungen von teuren Geräten. Ist das unbedingt notwendig? Nein. Ich bspw. würde niemals ein "Haushaltsgerät" absichern. Aber ein Smartphone? Schon eher. MIR ist noch kein Smartphone kaputt gegangen. Es wurde mir auch noch kein Gerät geklaut in den letzten 15+ Jahren. Bei MIR hätte sich eine Versicherung also nicht gelohnt. Ich hätte bis heute als nur Geld gelatzt.
Obwohl ich nichts von Hüllen und Schutzfolien und -gläser halte.
Das trifft aber auch auf sehr viele Menschen in Bezug auf die o.g. Versicherungen zu. Ein Großteil der Menschen zahlt sein ganzes Leben für "den Fall der Fälle" ohne dass dieser Fall je eintritt. Das verleitet den ein oder anderen gerne mal ein "Missgeschick" als Versicherungsfall zu verkaufen und dann später damit zu argumentieren, man hätte ja so viel eingezahlt und dann kommt einem die Versicherung doof. Böse... Ehm... anderes Thema.

Was ich damit sagen will: Jede Versicherung ist letztlich ein Rechenspiel. Es gibt Menschen, da lohnt sich eine Versicherung durchaus. Weil der Beruf einen Diebstahl oder Verlust wahrscheinlicher macht. Oder einen "Unfall", der das Handy zerstört... Oder man ist der Tollpatsch². Hat Kinder, denen man das Handy auch mal in die Hand drückt. Denn hier sind ja auch selbstverschuldete Defekte abgedeckt. Btw. etwas, was ausgenommen bei der Vollkasko, nirgendwo der Fall ist. Da sind nur Schäden abgesichert, denen man anderen zufügt. Oder die man selbst durch Dritte (oder eben die Elemente) erleidet.

Aber dasselbe Thema haben wir ja auch bei Finanzierungen. Haus und Auto ja, alles andere nein. Gebrauchsgegenstände finanziert man nicht. Auch nicht zu 0%. Wieder ein anderes Thema. Aber im Grunde mehr oder weniger der gleiche Ansatz. Es setzt natürlich voraus, dass man seine Finanzen kennt.

Da sind wir letztlich wieder bei: Kenne deine Finanzen und dein Leben und entscheide für dich individuell.


Es gibt letztlich nicht DIE Empfehlung.

In Bezug auf Apple Care+ wird das Paket natürlich attraktiver, wenn man in Richtung Apple Care One schaut. Man sollte natürlich entsprechende Geräte haben.
Allerdings wird die Rechnung schon sehr schnell ganz okay, wenn man berücksichtigt, dass man bei längeren Nutzungszeiten eben den Akku-Wechsel inbegriffen hat.

Ist die Wahrscheinlichkeit hoch, dass du am Ende Geld für etwas bezahlt hast, was du nicht in Anspruch genommen hast. Ja. Aber so funktionieren Versicherungen nun einmal. JEDE Versicherung funktioniert so. Wie sonst soll es funktionieren, dass man für bspw. eine Kombination aus Haftpflicht- und Hausrat im Schnitt 20 Euro im Monat zahlt und damit in seinem ganzen Leben (gehen wir mal von 50 Beitragsjahren) auf gerade einmal 12.000 Euro kommt, während im Zweifel nur EIN Schadensfall das Vielfache kostet...
Das funktioniert eben nur, wenn die meisten Schadensfrei bleiben. Und ein Versicherer will ja auch Geld verdienen. ;)

Und ja. Mir ist bewusst das Versicherer das Geld was sie verdienen eben auch dazu nutzen, um es am Kapitalmarkt zu vervielfachen.



Kurz: Für sich persönlich die Grenze zu ziehen, nur Dinge abzusichern, die einen existenziellen Schaden verursachen ist nachvollziehbar - aber eben nur die eigene Bewertung über den Nutzen einer Versicherung. Anders ausgedrückt würde ich es eher so sehen: Es gibt Versicherungen die SOLLTE wenn nicht sogar MUSS man haben und es gibt Versicherungen die KANN man haben.
 
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Es ist halt das System des Monopols. Zuerst Mondpreise aufrufen, weil man die einzige Reparaturbude ist (was man durch alles mögliche technisch sichergestellt hat) und dann den Leuten eine vermeintlich günstige Versicherung andrehen. Das lohnt sich für Apple, weil der "repair" Apple eben nicht ansatzweise 1700€ kostet, das kostet es nur den armen Hanswurst, der die Versicherung nicht hat. Die tatsächlichen Kosten für Apple im Falle eines screen replacements sind mit 1 Jahr abo locker bedient.
Aber wurde hier eh alles zur Genüge schon erklärt.
 
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1. Du kannst dein iPhone auch selbst reparieren.
2. Natürlich kannst du dein iPhone auch bei jeder x-beliebigen Reparaturbude reparieren lassen - nur wenn es Original-Ersatzteile sind wird es halt nicht wesentlich günstiger als bei Apple :)

Und: Nehmen wir mal den Akku-Tausch. Natürlich kostet Apple der Tausch der Batterie mehr als die 0 Euro, die Apple mit Versicherung berechnet. Was die Leute halt immer wieder vergessen: Die Person, die die Reparatur durchführt, möchte nebenbei bemerkt auch bezahlt werden ;)

Aber sind ja auch dieselben, die beklagen, dass ein fertig gebauter PC mehr Geld kostet, als wenn man selbst zusammenbaut suprised Pikachu
 
Wirklich günstig. Apple halt. Vermutlich sind die bei Samsung und Konsorten auch nicht preiswerter.
 
Relict schrieb:
Eine Privathaftpflicht deckt in der Regel nur den entstandenen Schaden bei fremden Handys ab, nicht dem eigenen.
Ich habe nie was anderes behauptet, aber na gut.
Mein Punkt war nur, dass erstmal so ziemlich jeder Bürger eine Haftpflicht hat in Deutschland und dementsprechend der Versicherungspool ziemlich groß ist.

Man nehme einfach mal "nur" 60 Mio. Haftpflichtversicherte die jeden Monat 5€ zahlen. Das macht schon mal 300 Mio. Im Monat an Versicherungskapital, wobei die 5€ sehr günstig sind.

In Deutschland gibt es laut AI nur 20-25 Mio. iPhone Nutzer und noch viel weniger Nutzer schließen Apple Care+ ab. Laut AI schließen aber nur rund 10% der Nutzer einen Care+ Vertrag ab. Das wären dann 2,5 Mio. Care+ Versicherte, die jeden Monat 20€ zahlen, aber nur 50 Mio im Monat einspielen.

Das Risiko was Apple aber trägt, dass ein Versicherungsfall eintritt, ist viel höher als bei einer Haftpflicht, weil diese halt nur für fremdes Eigentum greift.
Deswegen ist die Rate mit 20€/Monat auch so hoch.
 
Pana schrieb:
Die Rechnung „2.000 Euro fürs neue Smartphone oder acht Jahre AppleCare“ hat einen grundlegenden Fehler: Du vergleichst eine mögliche Ausgabe mit sicheren Beiträgen, als wäre der nächste Totalschaden bereits bestellt.

Das Handy muss überhaupt erst kaputtgehen. Dann muss der Schaden versichert sein. Und eine Reparatur muss keineswegs 2.000 Euro kosten. Du setzt einfach den teuersten Fall an, damit die Versicherung günstig aussieht.
Du pickst dir einfach einen Satz raus und ignorierst den Rest.
Es ist einfache Mathematik. Jeder kann sich selbst ausrechnen wie lange sich die Versicherung für ein Gerät lohnen kann und wann man drauf zahlt.
Jeder muss selbst wissen was er versichert, also absichert. Und nur du selbst weißt, wie tollpatschig du bist oder wie hoch die Wahrscheinlich ungefähr ist, dass dein Gerät kaputt geht.

Ich habe mein Smartphone übrigens auch nicht versichert, aber ich kaufe auch kein 2000€ Smartphone.

HOCLN2 schrieb:
Man nehme einfach mal "nur" 60 Mio. Haftpflichtversicherte die jeden Monat 5€ zahlen.
Wo nehmt ihr immer diese teuren Haftpflichtbeiträge her?
 
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HOCLN2 schrieb:
Mein Punkt war nur, dass erstmal so ziemlich jeder Bürger eine Haftpflicht hat in Deutschland und dementsprechend der Versicherungspool ziemlich groß ist.
Vorsichtig. Schätzungsweise haben 75-80% eine Privathaftpflicht. Bei jungen Erwachsenen sieht das häufig aber sehr viel anders aus. Da wussten bei einer Umfrage von Check24 gerade einmal 40% der Befragten, das sie eine haben, 34% hatten keine und der Rest hat mit "Weiß ich nicht" geantwortet.
Bei Umfragen zu einer Geräteversicherung fürs Handy geben gerade junge Menschen an, das sie eine besitzen.

Ist hier ja auch m Ende relevant. Eine Privathaftpflicht schützt mich nur vor Schäden die ich anderen verursache. Und eine fremde Privathaftplicht am Ende auch nur, wenn der Versicherte den Schaden auch meldet bzw. wenn diese fremde Person für mich greifbar ist. Werde ich, wie hier im Thread schon einmal als Beispiel genannt, am Bahnsteig von einer fremden Person angerempelt und lasse dabei das Handy fallen, dann zweifle ich daran, dass du den Schaden nicht aus eigener Tasche zahlst :D

Drummermatze schrieb:
Wo nehmt ihr immer diese teuren Haftpflichtbeiträge her?
Erleuchte uns doch. Es kommt halt darauf an, ob es Single, Paare oder Familien sind. Und auch ggfs. zusätzliche Pakete, wie bspw. Schlüsselverlust gebucht ist. Deckungssummen sind auch ein Faktor und eben ob mit oder ohne Selbstbeteiligung.
Vielleicht haben alle einfach nur umfangreichere Verträge. Eben weil eine Haftpflicht halt eigentlich Peanuts sind. Da juckt es doch nicht, ob ich 2 Euro oder 5 Euro zahle.
 
HOCLN2 schrieb:
Ich habe nie was anderes behauptet, aber na gut.
...
Das Risiko was Apple aber trägt, dass ein Versicherungsfall eintritt, ist viel höher als bei einer Haftpflicht, weil diese halt nur für fremdes Eigentum greift. Deswegen ist die Rate mit 20€/Monat auch so hoch.

Es kam für mich so rüber, dass eine Haftpflicht für sowas grundsätzlich sinnfrei wäre und eine Zusatz-Versicherung für sowas empfohlen wird. Also als Rechtfertigung für Apple Care+. Wenn es nicht so war, dann sorry.

Der Versicherungspool der Haftpflichtversicherer mag größer sein, aber genauso auch die Anzahl der Schadensfälle und -höhe. Der deckt Schäden in zig Millionenhöhe ab und schon ein einziger Großschaden kann sehr teuer werden. Apple Care+ hingegen deckt das Risiko streng gedeckelt auf den Maximalwert eines lapidaren iPhones mit vllt. max. 2000 Eur. Die können vielleicht besser querkalkulieren. Was dann jeder Kunde mitbezahlt, ob er ein Handy besitzt oder nie Anspruch benötigt.

Dass das Risiko und die Kosten für Apple viel höher seien, ist ja nicht das Problem des Kunden und macht deren angebotenes Produkt (Care+) nicht dadurch sinnvoller. Wenn man bedenkt, dass man nach 24 Monaten rund 480 € eingezahlt hat (plus Selbstbeteiligung), ist das Produkt im Vergleich zum tatsächlichen Restwert des Geräts schon sehr teuer. Es bleibt hier vor allem eine Komfortentscheidung für notorische Schussel.
 
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kachiri schrieb:
Vorsichtig. Schätzungsweise haben 75-80% eine Privathaftpflicht.
Deckt sich ja mit 60 Mio Versicherten ;)
kachiri schrieb:
Bei jungen Erwachsenen sieht das häufig aber sehr viel anders aus.
Tja ich kann dir sagen, dass ich eine besitze mit Ende 20.
kachiri schrieb:
Bei Umfragen zu einer Geräteversicherung fürs Handy geben gerade junge Menschen an, das sie eine besitzen.
Ich habe keine und hatte nie eine, aber ich behandle meine Geräte auch sorgfältig.

Die herangehenden Erwachsenen sind aber eh mittlerweile "dumme" Konsumenten und machen hier und da irgendwelche Raten, Handy oder Versicherungsverträge.
 
HOCLN2 schrieb:
Die herangehenden Erwachsenen sind aber eh mittlerweile "dumme" Konsumenten und machen hier und da irgendwelche Raten, Handy oder Versicherungsverträge.
"Dumm" ist nur den Überblick zu verlieren. :P
 
kachiri schrieb:
den Überblick zu verlieren.
Da gehört noch einiges mehr dazu, wie Gehalt etc.

Die heutige Generation "kauft" hauptsächlich nur auf Pump und alle 1-2 Jahre ein neues Handy oder Ähnliches. Und genau deswegen werden die Kandidaten auch nie wirklich Vermögen aufbauen.
 
Nun ja - um überhaupt eine Finanzierung zu bekommen brauchst du durchaus ein geregeltes Einkommen und einen unbefristeten Vertrag. Dunno wie das Vodafone, O2 und Co handhaben, bei der Telekom weiß ich, dass die Anforderungen für ein "finanziertes" Gerät schon hoch sind.
Der Witz an der Sache ist: Durch 0%-Finanzierungen kannst du tatsächlich besser Geld aufbauen, wenn du es richtig machst, weil du eben nicht Summe X mit einmal verlierst, sondern nur einen Bruchteil und den Rest theoretisch investieren kannst.
Wie gesagt. Das Problem sind nicht die Dienstleistungen an sich, sondern das viele Menschen einfach gar nicht mit Geld umgehen können und den Überblick über die Finanzen verlieren.
Und das obwohl es heutzutage so einfach ist, sich einfach alles aufzuschreiben durchzurechnen und Gedanken zu machen :P

Gut. Im November wird es ja strenger :D
 
@fab.erg iPhone-Käufe gibt es ja über das Jahr verteilt immer, es werden sich sogar Anfang September Leute im Apple Store ein iPhone kaufen obwohl die neue Generation direkt (!!!) bevorsteht und man da nicht einmal den Rabatt des Straßenpreises mitnehmen kann.
Aber hier war einfach total klar, dass der ganze Pulk an Menschen die das neue iPhone immer direkt im September gekauft haben zu einem guten Teil aus denen besteht die eben das tollste und beste iPhone haben wollen und das iPhone Duo dementsprechend als genau das ansehen und da auf den Vorbestellstart warteten :)

Und ob man nun ein durch RAMageddon teures iPhone 18 Pro Max kauft oder dann gleich direkt zum noch teureren iPhone Duo greift... teuer ists sowieso bereits, dann kommt es auf den in Relation vertretbaren Aufpreis am Ende auch nicht mehr an.
(So landete ich bei der Apple Watch Ultra: Ich wollte eh die AW Stainless Steel mit nem besonderen Armband. Die AW war dann am Ende defekt und auch ein wenig langweilig, so dass der (dann eh nicht mehr so hohe) Aufpreis zur AW Ultra gar nicht mehr weh tat)
 
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