Partition wird nicht erkannt, nach Stromausfall

Onkel

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Moin
Hatte Wackel im Netzkabel, mehrfacher Stromausfall.
Kann jetzt Partition 6a nicht mehr öffnen od. einhängen.
Bin ratlos, wie ich das Problem angehen könnte.
Kann jemand helfen?
Gruß, Onkel

Falls von Interesse:
AMD Ryzen 3 2200G, 4x 3.50GHz
ASRock B450M Pro4 AM4 mATX Mainboard M.2/DVI/HDMI/VGA/USB3.1(Gen2)
16GB (2x8GB) Ballistix Sport LT Grau DDR4-3000 CL15 (15-16-16) RAM Kit
System:
Samsung 970 EVO Plus NVMe™ M.2 SSD - 1 TB
6a, 6b:
HDWD130UZSVA, 3TB HDD Toshiba P300
 

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Was sagt dmesg zu dem Zeitpunkt? Wie sind die Smart Werte laut suso smartctl -a /dev/sdb ?
 
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Moin & Wilkommen!

Installier gnome-disks und versuch, damit die Partition zu reparieren.

Generell bitte Angaben zur Distro, Kernel und Desktopumgebung machen. Screenshots bitte per Screenshot-Tool und nicht den Bildschirm abfotografieren. ;)
 
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Mit Linux / Lubuntu Installation und Anwendung komme ich zurecht, was darüber hinausgeht eher nicht.

Distro, Kernel und Desktopumgebung
dmesg


Da enden meine Kenntnisse.
Wenn es in die Tiefe, müsste ich schon etwas geauere Anweisungen haben.

Installier gnome-disks

Danke, das kann ich machen.
 
gimmix schrieb:
Installier gnome-disks und versuch, damit die Partition zu reparieren.
Ich würde da erstmal weniger invasiv ran gehen:
Poste mal den output von "sudo fdisk -l /dev/sdb"
Und den Output von "mkdir /tmp/foo; sudo mount -o ro /dev/sdb1 /tmp/foo"
Und ein "sudo journalctl --boot" schadet nie. (Achtung: Möglicherweise kann dieser Output Informationen über deine XXX-Sammlung oder andere Dinge enthalten)
gimmix schrieb:
Generell bitte Angaben zur Distro, Kernel und Desktopumgebung machen. Screenshots bitte per Screenshot-Tool und nicht den Bildschirm abfotografieren. ;)
Für das was ich oben gepostet habe wären diese Angaben erstmal egal.
 
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jo0 schrieb:
Ist das nicht dein Username?
Was bedeutet foo:
"foo" ist ein universeller Platzhalter, ähnlich dem Buchstaben "x"
in der Mathematik. Die Bedeutung hängt stark vom jeweiligen Kontext ab:


  • Programmierung & IT: Als syntaktische Metavariable dient „Foo“ (oft gefolgt von „Bar“ als zweitem Platzhalter) dazu, Code-Beispiele zu illustrieren, ohne von echten Namen abzulenken. Der Begriff fungiert hier schlicht als „Platzhaltername“.
  • US-Slang: In der US-Umgangssprache (besonders bei jungen Latinos) ist „foo“ ein Begriff für einen Freund, Kumpel oder jemanden aus der Nachbarschaft. Es leitet sich vom englischen Wort fool (Narr/Dummkopf) ab, wird aber oft neutral oder freundschaftlich verwendet.
Geschichte & Herkunft
Der Begriff stammt vermutlich aus dem legendären Comic
Smokey Stover aus den 1930er Jahren und etablierte sich kurz darauf im Tech-Jargon des MIT. Populär wurde das Wort unter anderem als Teil der berühmten US-Rockband Foo Fighters (siehe Bandgeschichte auf Rolling Stone
 
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Onkel schrieb:
Distro, Kernel und Desktopumgebung
Distro=Lubuntu. In diesem Fall ist die Desktopumgebung schon mit im Namen angegeben: LXQt.

Die Kernelversion kriegst du raus, indem du einen Terminal öffnest und eingibst:
uname -r

Und die Release-Version deiner Distro mit:
lsb_release -d

Und welchen Desktop du benutzt mit:
printenv | grep CURRENT

Oder du installierst dir neofetch (veraltet) bzw. fastfetch - mit diesen Terminal-Programmen hast du alle Infos auf einen Blick. Das Ergebnis sieht dann so (oder so ähnlich) aus:
1779274435412.png


Wenn dir ein Terminal-Befehl genannt wird und du erstmal gucken willst, was der bedeutet, kannst du im Terminal man (Für manpages=Handbuchseiten) und danach den Befehl eingeben. Für dmesg also:
man dmesg

Das zu installierende Paket für gnome-disks (wird später vermutlich als "Laufwerke" angezeigt werden) heißt übrigens gnome-disk-utility:
sudo apt install gnome-disk-utility
 
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Besten Dank für eure Hilfe, foofoobar und gimmix, auf dem Niveau komme ich mit.

Kernel:uname -r
6.8.0-117-generic
Dektop: LXQt

Bevor ich jetzt tagelang meine, wie eure Geduld strapaziere,

wäre es nicht einfacher, Lubuntu neu zu installieren? (Das bekomme ich selbst hin, außer es passiert etwas...)
 

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Das ist eine Warnung über eine Inkosistenz nach eine Absturz. Oder der Datenträger ist wirklich kaputt. Daher solltest du die smart Werte zeigen.

Hast du ein gutes Backup?

Du willst da mal chkdsk in Windows oder ähnliche Tools in Linux laufen lassen.
 
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Onkel schrieb:
wäre es nicht einfacher, Lubuntu neu zu installieren?
Nein, was soll das bringen? /dev/sdb1 und /dev/sbd2 sind z.T. NTFS-formatiert (also mit einem Windows-Filesystem), was aus irgendeinem Grund (der vielleicht mit dem Stromausfall, aber mit Sicherheit mit NTFS zu tun haben wird) korrumpiert ist.

Ist das ein Dual-Boot-System, oder warum hast du dieses dumme Windows-Filesystem?

Versuch, /dev/sdb1 und /dev/sdb2 mit gnome-disks ("Laufwerke") zu reparieren, wie ich in Post #3 geschrieben habe. Das hat eine grafische Oberfläche und kann mit der Maus bedient werden. (Auf die entsprechenden Partitionen klicken, dann aufs Zahnrad...)
Ergänzung ()

Schöne Screenshots übrigens ;)
 
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JumpingCat schrieb:
Du willst da mal chkdsk in Windows oder ähnliche Tools in Linux laufen lassen.
NTFS würde ich nicht unter linux reparieren wollen, bedenke dabei das es keine vernünftige Doku von MS über die Struktur von NTFS gibt und alle Unix-Tool dazu auf reverse-engineering beruhen.

Also am besten die Platte an ein Windows anschliessen, das kann auch ein Windows in einer VM sein, wo man ganze Platten oder usb-devices an die VM durchreichen kann. (kvm/quemu kann das)

Geschichten ala "also ich konnte mal ein NTFS unter linux reparieren" bedeuten nicht das es bei TO auch funktioniert. Und das Risiko was der TO tragen will liegt im Ermessen des TOs.
gimmix schrieb:
Schöne Screenshots übrigens ;)
Plain ASCII ist geiler :-)
 
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Halleluja, preiset die Götter!
Gnome-disks konnte tatsächlich einen Fehler erkennen und reparieren.
Partition wird wieder erkannt und eingehängt.
Herzlichsten Dank für eure Hilfe!

PS:
Ist kein Dual-Boot, sollte ich bei Neuinst. ein anders Format wählen, welches?
 
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Onkel schrieb:
Gnome-disks konnte tatsächlich einen Fehler erkennen und reparieren.
:schluck:

Onkel schrieb:
Ist kein Dual-Boot, sollte ich bei Neuinst. ein anders Format wählen, welches?
Das, was dir die Distro bei der Installation vorschlägt. Im Fall von Lubuntu ist das ext4.
Wenn du eh kein DualBoot hast, brauchst du ja auch kein von Windows lesbares Dateisystem.
Zur allergrößten Not exfat.
 
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es kann auch sein, dass es den eigentümer der festplatte zerschossen hat.
 
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