PC fährt nicht richtig hoch

Meiner Meinung nach hat Overclocking auf der Intel-Mainstream-Plattform mit dem i7-4790K aufgehört, einen Sinn zu ergeben. Das ist der Chip, wo Intel den noch vorhandenen Übertaktungsspielraum selber aufgefressen hat, um was Schnelleres als im Vorjahr anzubieten. Die CPUs in den Folgejahren mussten ja ebenfalls schneller werden, also hat Intel diesen Spielraum nie wieder herbeischummeln können.

Seitdem kann man mit Glück mal knapp 10% mehr Leistung mit OC rausholen, Tendenz sinkend. Beim 9900K sind es ab Werk 4,7 GHz, ein typischer Overclock ist 5,0-5,1 GHz. Das sind maximal 8,5% Gewinn, für überproportional höheren Verbrauch. Sinnfrei.

Bei Sandy Bridge (2600K) konnte man noch fast 30% rausholen, da war es noch relevant. Heute nicht mehr. Und beim AMD geht ab Ryzen 2000 eh alles von alleine, Overclocking ist auch nicht besser als das jeweilige X-Modell.

Die einzige Domäne wäre noch Overclocking, wenn man nicht das Top-Modell kauft, aber dem schiebt Intel ja einen Riegel vor. Sowas geht nur bei AMD.
 
Da kann ich dir nur recht geben. Wenn man mal in der Vergangenheit zurück schaut wird deutlich das Overclocking noch etwas brachte. Aber ich sag mal so beschweren kann ich mich zumindest nicht. Darf ich fragen was du für einen Prozessor verbaut hast?
 
Achja stimmt haha das war zu klein für den frühen morgen. Danke :D
 
Cardhu schrieb:
Er hat einen 2700X wie man in seiner Signatur erkennen kann
Korrekt. Seit August 2018, davor 10 Jahre ein Q9550.

Cardhu schrieb:
Selbst über die 30% von SB hätte man nem 775er Board mit entsprechender CPU nur ein müdes Lächeln abgerungen
Den Q6600 konnte man oft von 2,4 GHz auf 3,6 GHz prügeln. Das waren dann +50%. Es gab in den 90ern auch mal Pentium II mit 266 MHz, die runter gelabelte mit eigentlich 400 MHz waren. Auch +50%, nur damals war das relativ betrachtet wirklich eine Welt mehr.
 
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