Jackery IFA Fireplace

PC für Architektur

SolidusSon

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Juni 2012
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Hallo!

Ich soll für meine Freundin einen PC zusammenstellen. Sie studiert Architektur und braucht was passendes dafür.

Preisvorstellung: Grundsätzlich je günstiger desto besser, aber wenns nötig ist für ein deutlich besseres Arbeitsgefühl solls lieber etwas mehr sein. Grundsätzlich so um die 1.000€ wäre gut, etwas mehr aber auch möglich. (Gerne auch weniger ;) )

Sie braucht den PC vor allem für AutoCAD, Revit, 3DS Max, etwas Adobe Programme.
Spiele sind nicht von belang, wenn Sims läuft wäre das schön, aber nicht essentiell. Sonst wird eigentlich nur im Internet gesurft u.Ä.

Vorhanden ist ein alter PC aus dem man ev. DVD-Laufwerk o.Ä. entnehmen kann, grundsätzlich aber nix - würde mal nicht davon ausgehen!


Sie ist auch gewillt etwas mehr auszugeben wenn der PC dann länger hält. 3-5 Jahre sollten bei angenehmen Arbeiten auf jeden Fall drinnen sein.

Der Zusammenbau ist kein Problem. Ich habe nur erstens überhaupt keinen besonderen Überblick was es so gibt zur Zeit, und vor allem kenne ich mich überhaupt nicht aus mit so Workstation-Komponenten: Quadro/FirePro Grafikkarten usw. Außerdem weiß ich leider nicht so genau welche Komponenten da jetzt wie wichtig sind usw.

Was ich mir bisher so zusammengereimt habe: 16 GB RAM sollten es sein, ist nicht so teuer und für diese Arbeiten sicher nicht schlecht. Eine ~128GB SSD für Windows & wichtige Programme soll es geben, dazu noch eine größere "normale" Festplatte.

Ich habe sonst mal zB. die FirePro V4900 um ~160€ gefunden, oder die Quadro 2000 um ~400€ - aber ich habe keine Ahnung wie sich dieser Unterschied dann auswirkt^^
Als Prozessor hätte ich mir gedacht müsste ein aktueller, guter i5 o.Ä. ja ausreichen, um die 200€?

Ich freue mich über alle hilfreichen Beiträge!
 
800 € für das Bearbeiten von Filmen mit gehobenen Ansprüchen oder HD-Material:

CPU: Intel Core i5-3450, 4x 3.10GHz, boxed
Intel Core i7-3770, 4x 3.40GHz, boxed
Board: Gigabyte GA-H77M-D3H, H77
MSI H77MA-G43, H77
RAM: ADATA Kit 8 GB PC3-10667U CL9
Corsair Kit 8 GB PC3-10667U CL9
Grafikkarte: In CPU integriert (Intel HD 2500 bzw. 4000)
PowerColor Radeon HD 6790, 1GB GDDR5, 256-bit
Gehäuse: BitFenix Shinobi Core USB 3.0
Thermaltake Element T
Netzteil: Listan be quiet Straight Power E8 400W
Seasonic S12II-430 430W
SSD: Intel SSD 330 Series 180GB, 2.5"
Samsung SSD 830 Series 256GB, 2.5
Festplatte: Seagate Barracuda 7200 2000GB
oder 2x Seagate Barracuda 7200 2000GB (ohne SSD, kein RAID)
DVD-Brenner: LiteOn iHAS124
ASUS DRW-24B3ST

Für leise und stromsparende Rechner sind zudem die Festplatten aus den Green-Power-Serien diverser Hersteller interessant.
https://www.computerbase.de/forum/threads/der-ideale-multimedia-pc.336072/


Unter mir:
Überlesen... :D
 
Zuletzt bearbeitet:
Warum eine m4 wenn in der Konfig die du ihm rauskopiert hast schon eine SSD verwendet wird ;)...
 
Für autocad sollte man schon ne workstation gpu nehmen, da wird es ein wenig teurer. ne amd FirePro oder nvidia Quadro. Ne Quadcore CPU mit HT (~2600k)Preis-leistungsmäßig besser als der 3770 oder nen FX mit 4 Modulen dürfte auch seine vorteile bringen!
 
Danke!

Ist für so eine Konfiguration eine professionelle Grafikkarte (Quadro/FirePro) nicht anzuraten?
 
Die Programme sind eigentlich recht anspruchslos.
Spezielle Karten braucht man nur fürs Rendern, eine aktuelle Karte die echt was bringt kostet ~ 4.000€
Bei den minimal Quadros/Fire gehts nur um die Zertifizierung bez. Farbechtheit usw.... bringt aber auch nur was mit einem 1.500€+ Monitor
Erstmal würde ich also nur eine kleine Karte reintun, eine GT 640 zum Beispiel.

Tuts für die ersten 8 Semester garantiert.


@InFlame.... schau mal auf die Anforderungen von AutoCAD... das läuft auf einem aktuellen Smartphone...

High End Rendern wird ja wohl die ersten Jahre nicht gefragt sein... Wireframes und Grob flächengefüllte Objekte mit wenigen Lichtquellen langen bei weitem.
Geht ja ums lernen und konstruieren, nicht um Hotelanlagen oder ganze Stadtteile per Raytracing zu rendern...
 
Zuletzt bearbeitet:
Ich würde auch von einer "billigen" Quadro abraten. Die Karten sind im niedrigen Preissegment ihr Geld einfach nicht wert. Die Quadro 2000 ist praktisch nur ne teure GTS 450 :freak:
Eine 7750/640 müsste reichen.
 
Für Adobe eher GTX 5XX
 
Marius schrieb:
@InFlame.... schau mal auf die Anforderungen von AutoCAD... das läuft auf einem aktuellen Smartphone...

Sieht so aus als ob die nicht mit AutoCAD arbeiten müsstest oder?

Und wenn doch hast du dir höchstens ein kleines Grundrisschen gezeichnet...

Ich als Zeichner im Ingenieurwesen arbeite täglich mit dem und als wir zu den neuen PCs umgestiegen sind, flutschte alles viel besser!
 
Hab mich mal wieder an einen Entwurf gewagt ;)

Leider habe ich eiskalt die 1000€ Grenze gesprengt... aber ich bin nicht Schuld!!!
Nvidia war es! Wieso ne Quadro 2000 für 400€ kaufen wenn es die 4000 für 580€ im Angebot ist!
Normal sind die Preisdifferenzen in gänzlich anderen Dimensionen! (Statt 180€ wären 300€ und mehr Differenz normal)
Ansonsten habe ich stehts versucht preislich das beste zu erreichen!

1284,56€ über Mindfactory und Mediafrost
1 x Hitachi Deskstar 7K3000 2000GB, SATA 6Gb/s (HDS723020BLA642)
1 x Samsung SSD 830 Series 128GB, 2.5", SATA 6Gb/s (MZ-7PC128B)
1 x Intel Xeon E3-1230V2, 4x 3.30GHz, Sockel-1155, boxed (BX80637E31230V2)
2 x TeamGroup Xtreem Dark DIMM Kit 8GB PC3-12800U CL9-9-9-24 (DDR3-1600) (TXD38192M1600HC9DC-D)
1 x PNY Quadro 4000, 2GB GDDR5, DVI, 2x DisplayPort (VCQ4000-PB)
1 x Gigabyte GA-H77M-D3H, H77 (dual PC3-12800U DDR3)
1 x LG Electronics GH24NS schwarz, SATA, bulk
1 x be quiet! Shadow Wings SW1 PWM 92mm (T9225-MR-PWM/BL025)
1 x be quiet! Shadow Wings SW1 PWM 140mm (T14025-MR-PWM/BL027)
1 x Arctic Cooling Freezer 13 CO (Sockel 775/1155/1156/1366/754/939/AM2/AM2+/AM3/AM3+/F/FM1)
1 x Sharkoon MS140
1 x be quiet! Pure Power CM 430W ATX 2.3 (L8-CM-430W/BN180)

Das System ist wirklich rein professionell ausgelegt und daher ist die Hardware auch so kostspielig...
die CPU kostet mit 210€ soviel wie der I5 in der K Version bietet aber dafür Hyper-Threading wie nen I7
 
Tresenschlampe schrieb:
Nvidia war es! Wieso ne Quadro 2000 für 400€ kaufen wenn es die 4000 für 580€ im Angebot ist!

Das System ist wirklich rein professionell ausgelegt und daher ist die Hardware auch so kostspielig...

die CPU kostet mit 210€ soviel wie der I5 in der K Version bietet aber dafür Hyper-Threading wie nen I7

Weil eine Q4000 meistens überdimensioniert ist, trotzdem teurer ist und auch noch mehr Strom verbrauch. Was man nicht braucht kauft man auch nicht.
Für ACAD und Revit wird eine kleine Quadro 600 völlig langen.

Professionell und kostspielig ... ähhhh ja.

HyperThreading bringt dir bei AutoCAD und Revit geschätzte 0% Mehrleistung.
Toll das es drin ist, aber ebenfalls völlig nutzlos.
Und selbst bei 3ds bringt es kaum Vorteile wenn mal wirklich gerendert wird. 1. Wird mittlerweile die GPU mitbenutzt und 2. ist Modelling Single Threaded.
https://www.computerbase.de/artikel/prozessoren/intel-ivy-bridge-test.1728/seite-34

Ich würde auch von einer "billigen" Quadro abraten. Die Karten sind im niedrigen Preissegment ihr Geld einfach nicht wert. Die Quadro 2000 ist praktisch nur ne teure GTS 450
Und eine "teure" Quadro ist dann eine Midrange-Karte die so gerechnet ihr Geld ebenfalls nicht wert ist. Die Begründung ist irgendwie fadenscheinig. :-/

Bei den minimal Quadros/Fire gehts nur um die Zertifizierung bez. Farbechtheit usw.... bringt aber auch nur was mit einem 1.500€+ Monitor
Um die Farben zu bekommen reicht die halbe Investitionssumme. Es muss nicht immer hardwarekalibriert sein.

Aktuellen Ivy mit 3,1 oder 3,3Ghz
H77 Board drunter, von mir aus von Intel.
8-16 GB RAM drauf.
Quadro 600 für die Grafik.
Crucial m4 256 oder Samsung,
irgendein DVD-RW
BeQuiet E9 400
Irgendein Tower.
Zusätzliche Gehäuselüfter werden nicht nötig werden.
Das Teil benötigt nämlich nicht mehr als 150W primär.
Viel wichtiger ist ein Monitor mit mindestens 1920x1200. Die Paletten machen dich sonst fertig.

PPS: Den zertifizierten Treiber kann man auch getrost vergessen. AutoCAD und Revit benutzen bezeichnen schonmal unterschiedliche Revisionen als "zertifiziert". Wenn man unbedingt die Meldung haben will es sei zertifiziert, dann den von ACAD nehmen. Revit kennt die Meldung nichtmal.
 
Zuletzt bearbeitet:
http://www.youtube.com/watch?v=SWT_9lSoCoc&feature=relmfu

Sieht nicht so aus als ob Autodesk bzw. CAD kein Verwendung für ne gute Quadro haben...
Es wird vor allem ab Minute 5 sehr interessant für den TE!

Die haben in dem Rechner bestimmt eine der besten Quadros drin was glaubst du wie lange die Quadro600 dafür braucht!

http://www.nvidia.de/object/quadro-autodesk-inventor-de.html
http://www.nvidia.de/object/quadro-3ds-max-de.html

Zudem ist das 3DS MAX genau das Programm das neben Revit vom TE genannt wurde!

Die Frage ist was ist dem TE lieber, der von "morcego" so favorisierte Stromverbrauch oder keine 40min auf nen CPU gerendertes 3D Max Bild zu warten!

EMPFOHLENE NVIDIA-GRAFIKKARTEN (von Nvidia für 3D Max)
Quadro 6000
6 GB
448 CUDA
Recheneinheiten

Quadro 5000
2.5 GB
352 CUDA
Recheneinheiten

Quadro 4000
2 GB
256 CUDA
Recheneinheiten

Tesla C2075
6 GB
448 CUDA Recheneinheiten


Da taucht noch nicht mal die Quadro 2000 auf! Die Quadro 600 wird schon bei den ersten Ansprüchen anfangen im Kreis zu kotzen...

Ich stell mir das gerade vor:

Nen Raum in 3D Max erstellt, dank sparsamkeit dauert das rendern per CPU oder Quadro 600 30min+X und dann sieht man das ne Oberfläche nicht gut aussieht oder etwas nicht plan steht. Na dann mal GZ von mir... um mit ner Quadro 600 solche gerenderten Bilder zu optimieren bzw. nen Feinschliff zu verpassen verbrät man mit ner Quadro 600 sicher ne Woche anstatt 2 Tage und das nur mit Wartezeiten!


Und hier sieht man das Hyper-Threading schon 2008 in 3D Max gegriffen hat!
890x.jpg

http://www.solidmuse.com/2010/10/nvidia-quadro-4000-fermi-series-video-card/

Ich hoffe das öffnet dem TE die Augen, hätte er auf morcego Rat gehört würde seine Freundin in Zukunft mit dem Ladebalken fremdgehen ;)
 
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Ich kenne mich echt nicht mit den Anforderungen eines Studenten-PCs für ein Architekturstudium aus. Ich möchte nur nebenbei anmerken, dass man zu meiner Zeit Praktikumsprotokolle auch handgeschrieben abgeben durfte. Für die Dinge, für die man einen Computer brauchte, stellte die Uni Unix-Workstations in speziellen Räumlichkeiten zur Verfügung (bei mir Maple und E-Mail-Zugang um die Numerik-Aufgabenlösungen zu verschicken).

Mit anderen Worten: Ich glaube nicht, dass ein/e Student/in der Architektur daran scheitert, dass er/sie keine professionelle Grafikkarte besitzt. Oder kann man heutzutage nur noch einen guten Studienabschluss mit reichlicher finanzieller Ausstattung schaffen?

Als Idee: Mit Onboard-Grafik mal anfangen und bei Bedarf eine Grafikkarte nachrüsten. (Bei 550 EUR für eine Quadro 2000 kommt es auf 7 EUR zusätzliche Versandkosten wohl nicht an, oder?)
 
Was erwartet Ihr? Erstmal mit ne Onboard anfangen!
Ne, is klar und zur Erforschung von Quanten bitte nur nen Taschenrechner...

Das Studium ist teuer, meine Schwester studiert Medieninformatik und Design und da war auch nichts unter nem Mac für 1700€ wirklich diskutabel!

Zudem macht es wirklich mehr her wenn man sich intensiv mit den studienrelevanten Programmen auseinander setzt. Und ich bin mir sicher das sie nicht über Stunden bis Tage im Uni IT Raum arbeiten will!
Bei dem sie auch wieder zu 90% der Zeit auf nen Ladebalken schaut weil dort die Rechner wie von Frankfurt empfohlen über die IGP läuft!

Mal am Rande habe vor kurzem erst ne Konfig für jemanden hier erstellt im Wert von ca. 4000€ bestehend aus 6x E3-1245 System die allein zum Rendern benutzt werden!!!
Und das für professionelles freiberufliches Industriedesign....
 
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Gibt auch Profilneurotiker unter den Studenten schon.

Wenn die Arbeit zu langatmig ist, kann man spätestens 4 Tage nach Bestellung die ersehnte Quadro/Fermi-Kombi in den Händen halten und einbauen. Schöne Bilder rechnen und innerhalb der 14-Tagesfrist zurückschicken. Oder behalten.

Habe auch schon 2-er Arbeitszimmer für Hauptstudiumsstudenten gesehen um 1998 mit dem Besten was es damals gab für digitale Bildverarbeitung (damals nahmen die Photoshop). Die brauchten das privat gar nicht zu bezahlen: Alles von der Uni gestellt. Kam auch ne neue stabile Matrixtransformation bei raus, die einem Studenten Ruhm brachte. Ich glaube nicht, dass die Größe (der Graka natürlich) es macht ob es jemand drauf hat für ein Studium oder nicht.

Ich habe gesehen den aussichtsreichsten Mathe-Grundstudiumsstudenten mit einem damals vollkommen veralteten Atari ST mit 720 KB-3.5''-Disketten.
 
Zuletzt bearbeitet:
ah_frankfurt schrieb:
Ich habe gesehen den aussichtsreichsten Mathe-Grundstudiumsstudenten mit einem damals vollkommen veralteten Atari ST mit 720 KB-3.5''-Disketten.

Ziemlich schlechter Vergleich, ein Mathematiker kann auch mit Kreide und Tafel außerordentliche Dinge machen. Jemandem, der CAD-Software nutzen muss, bringt dieser Vergleich recht wenig.

Nein, es braucht keine Dual-Xeons, keine 48GB reg-RAM oder eine Quadro 6000 SDI.

Aber anständiges Werkzeug ist Gold wert.

;)
 
[Ironie ein] Ich denke, als Architekturstudent braucht man sowas:

Intel Server Board S2600GL.

Dazu passend 2x das hier: E5-4650.

Die Quadros sind gut, aber erst richtig gut in Verbindung mit Teslas, siehe Tresenschlampes Link: http://www.nvidia.de/object/quadro-3ds-max-de.html

Also das hier: Tesla C2075 in Kombination mit dem hier: Quadro 6000.

Wenns Geld dafür nicht reichen sollte, ginge auch die Billigheimerkarte Quadro 2000, aber wunder dich dann nicht, dass deine Freundin keine Zeit mehr für dich hat, weil sie ihre Übungsaufgaben mangels ausreichender Hardware nicht fertig kriegt.

Für die Restausstattung Gehäuse, Ram, Lüfter und so müssen die echten Forenprofis ran.

[/Ironie aus]
 
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