News PC-Markt vor Zusammenbruch: „Schlimmer als die Finanzkrise 2008 oder bei COVID-19“

Corona und die überteuerten Preise sind vorbei und kaum "drohen"normale Preise müssen alle brüllen "wir werden sterben, die Märkte brechen zusammen"

Kaum "droht" der größte Ansturm auf Hardware wegen KI vorbei zu sein müssen alle brüllen "wir werden sterben, die Märkte brechen zusammen"


Kindergarten!

Das ist im schlimmsten Fall die Normalisierung der Märkte.
Und wenn bei den geisteskranken Preisen keiner mehr kauft, sollte man vielleicht die Preise überdenken...
 
LikeHike schrieb:
Es wird für alle tuerer, nicht nur für "die genug haben". Was soll das überhaupt heißen, wo ziehst du die Grenze? Wann ist viel genug?
Die, die mit dem Schlagwort Preisspirale um die Ecke kommen wenn es um Erhöhungen des Mindestlohns geht, sind sicher nicht die, die dafür Arbeiten müssen.
LikeHike schrieb:
Genau das passiert doch. Nur machen das nicht die AN sondern der AG, der sich die AN hier schlichtweg nicht mehr leisten kann. Und damit sind wir dann bei immer stärkerem Offshoring.
Die AG wollen den maximalen Gewinn und haben oft genug schon vorher Teile nach Fernost ausgelagert.
Ansonsten würden viele Firmen nicht besonders unter der Unterbrechung der Lieferkette leiden.


LikeHike schrieb:
Alles was hier produziert wird ist aufgrund der Lohnkosten doch kaum noch leistbar (und Energie, Brüokratie etc...) Warum wandern wohl so viele Unternehmen ins Ausland oder gehen Insolvent?
Schon mal darüber nachgedacht, dass sich die Leute dies Sachen leiden könnten, wenn sie mehr verdienen würden?
Ein großer Teil des BSP wird durch Export erwirtschaftet. Die Binnennachfrage wurde durch die niedrigen Löhne insbesondere nach der Agenda 2010 abgewürgt.
LikeHike schrieb:
Mit noch mehr Mindestlohn sorgst du nur dafür dass das was nicht Offshore-bar ist, noch teurer wird, Handwerker etc.
Klar, ich würde das Sklaventum wieder einführen und den Arbeitern, die jetzt Mindestlohn bekommen, nur noch Essen, ein Bett und etwas sanitäre Einrichtungen zur Verfügung stellen. Was meinst Du, was das spart.
Ach ja, das so verteufelte Lieferkettengesetz war dafür gedacht, dass das von mir gerade erwähnte Lohnsklavetum in anderen Ländern nicht angewand wird.
LikeHike schrieb:
Ich bin davon nicht überrascht. Ich bin davon überrascht wie man glauben kann, das mehr Sozialstaat irgendwas lösen würde.
Die Agenda 2010, von der die Merkelregierung sehr provitiert hat, war genau das Gegenteil von dem was Du sagst. Der Sozialstaat wurde da massiv eingedampft. Und jetzt wird wieder die gleiche Sau durchs Dorf getrieben um noch mehr einzudampfen.
Komischerweise haben die Reichsten trotz der angeblich so schlechten lage massiv verdient, versuchen sich aber mit Hilfe der Politik immer weiter herauszunehmen.

Cuhell
 
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Micha- schrieb:
Es ist ziemlich einfach zu ermitteln, da die Daten frei verfügbar sind. DU persönlich magst ein anderes Schicksal haben, aber in der Masse ist das Einkommen stärker gewachsen als die Inflation. Für manche Produkte mag sich das in der Tat negativ entwickelt haben, aber in der Summe stimmt die Aussage.

In den 90er waren Computer viel, viel teurer als heute und die Leistung nahm alle halbe Jahr zu und der Rechner war schon wieder veraltet während du heute mit einem 10 Jahren alten Rechner arbeiten kannst (unter linux). Damals war Fliegen immer noch was besonderes und heute geht gefühlt jede Klassenfahrt erstmal zum Flughafen.

Aber vermutlich alles schon vergessen, wie es damals war.
Ich bin in den 90ern aufgewachsen und da hatte jeder mehr Geld zu DM Zeiten, nur weil Technik etwas teurer war als heute, hat das doch absolut nichts mit den Lebensunterhaltungskosten zu tun. Damals hat ne Kugel Eis 30 Pfennig gekostet, heutzutage 1,50€ sprich 10 mal teurer. Ich kann dir gerne weitere Beispiele nennen, aber ich glaube du bist da eh festgefahren mit deiner Meinung, von daher bringt es sowieso nichts. Und das geht nicht nur mir so, sondern alleine 50 Leuten in meinem Umfeld. Also wie gesagt du bist wirklich delusional und solltest mal aus deiner Bubble hinausschauen.
 
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99gnome schrieb:
Naja, wenn man die Preise so sieht - ist das doch kein Wunder. Da sind wir ja locker beim 2-3 fachen von "normalen" Preisen - kein Wunder, dass niemand mehr kauft. Und das meint noch gar nicht die irren Mondpreise der letzten beiden nVidia generationen, sondern Speicher, HDD und SDD.

Früher konnte man Mittelklasse für 1200 bis 1500 € kaufen
CPU 300 €
GPU 300 €
RAM 300 €
Festplatt 300€
und Gehäuse, Netzteil, Kühler, MB für 300 €

Aktuell macht der Speicher (vor 12 Monaten waren 64 GB für unter 250€ zu haben), die GPU (was bekommt man noch für unter 500€), das Mainboard (früher mal für 70 bis 120€) halt alles einen Strich durch diese Zahlen.

Hier meine kleine Liste:
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Hier was ich eigentlich kaufen wollen würde (früher wären das 2500€ gewesen)
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randomdude87 schrieb:
Damals hat ne Kugel Eis 30 Pfennig gekostet, heutzutage 1,50€ sprich 10 mal teurer. Ich kann dir gerne weitere Beispiele nennen, aber ich glaube du bist da eh festgefahren mit deiner Meinung
Du verstehst da was falsch - es geht nicht um Meinung, sondern Fakten. Du FÜHLST das so, aber das sind eben keine Fakten.
 
brabe schrieb:
Früher konnte man Mittelklasse für 1200 bis 1500 € kaufen
CPU 300 €
GPU 300 €
RAM 300 €
Festplatt 300€
und Gehäuse, Netzteil, Kühler, MB für 300 €

Aktuell macht der Speicher (vor 12 Monaten waren 64 GB für unter 250€ zu haben), die GPU (was bekommt man noch für unter 500€), das Mainboard (früher mal für 70 bis 120€) halt alles einen Strich durch diese Zahlen.

Hier meine kleine Liste:
Anhang anzeigen 1727586

Hier was ich eigentlich kaufen wollen würde (früher wären das 2500€ gewesen)
Anhang anzeigen 1727587
Sry aber was ist das denn für ein dämlicher Vergleich, du packst 64GB anstatt 32GB in die Liste und SSD 4TB statt 2TB und ne 5070TI anstatt ner 9070XT und wunderst dich dann dass das ganze 1k teurer ist? Das macht ja mal so gar keinen Sinn, unabhängig davon ist die CPU und alle restlichen Komponenten auch nicht unbedingt als Mittelklasse zu verbuchen, aber trotzdem war früher Hardware günstiger, das ist mittlerweile allen bewusst.
 
LikeHike schrieb:
Ich bin davon nicht überrascht. Ich bin davon überrascht wie man glauben kann, das mehr Sozialstaat irgendwas lösen würde.
Das über 3 Millionen Migranten mittlerweile in Deutschland leben und viele von ihnen natürlich auch soziale Unterstützung erhalten und dadurch die Ausgaben im Sozialsystem steigen, wird von der Politik und den rechtskonservativen Medien totgeschwiegen.
Eine Million Ukrainer haben ab dem ersten Tag in Deutschland ohne jegliche Überprüfung ihrer Vermögensverhältnisse im Heimatland den vollen Bürgergeldsatz erhalten.
Die Union und Springer SE/Bild haben 2015 diese Entwicklung/Zuwanderung befürwortet.
Ex-Bundeskanzlerin Merkel (CDU) hat mit ihrer Entscheidung, die in Ungarn gestrandeten Flüchtlinge nach Deutschland einreisen zu lassen, eine Kettenreaktion in Bezug auf Migration nach Europa ausgelöst.
Unser Sozialstaat steht genau deshalb unter Druck, weil wir jetzt viel mehr Menschen versorgen müssen, als es ohne Migration der Fall gewesen wäre.
Wir wollten diesen Flüchtlingen helfen, Springers Bild titelte monatelang „refugees welcome“, verteilte Aufkleber, wir haben die Flüchtlinge in unsere Gesellschaft aufgenommen, das wollten im Jahr 2015 die Union, der Springer-Medienkonzern und viele Bürger dieses Landes.
Heute liest man in der Bild sowas und der ostdeutsche Bild Journalist Peter Tiede natürlich wieder mit seinen für ihn typischen destriktiven Meinungskommentaren.
Das ist doch die Wahrheit.
Heute wollen diese Parteien und Journalisten nichts mehr davon wissen, sondern man startet Abschiebe- und Reformkampagnen, die nichts anderes als weitere Kürzungsorgien sind und wieder maßgeblich den ärmeren Teil unserer Bevölkerung treffen, um die sozialen Sicherungssysteme immer weiter zu schwächen.
Jetzt die Migrationskosten dafür zu benutzen, um den Sozialstaat abzubauen, ist deshalb inakzeptabel – vor allem gegenüber denen, die Jahrzehnte lang in die Sozialsysteme eingezahlt haben und jetzt aufgrund von Krankheit oder Arbeitsplatzverlust Grundsicherung beziehen.
Das trifft arbeitslose Deutsche genauso hart, und gegen sie wird genauso öffentlich pauschaliert und gehetzt, beispielsweise mit Aussagen, sie seien faul, arbeitsunwillig und würden sich in der sozialen Hängematte ausruhen.
Den Sozialstaat belasten maßgeblich die Renten, denn die machen 71 Prozent der jährlichen Sozialausgaben des Bundeshaushalts aus.

2026-05-08 15_37_21-Bundeshaushalt - Bundeshaushalt digital — Mozilla Firefox.jpg
 
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EVGA lacht sich grad ins Fäustchen
 
@Micha-
Das ist kein Gefühl, kannst auch in anderen Bereichen nachvollziehen.

Technik ist lediglich wegen (Millionen-)Massenfertigung günstiger geworden. Autos haben Ihren Zenit bei Preisen eher hinter sich, die steigen schon wieder an. Fing spätestens nach 2020-2022 an wegen Rohstoffpreisen & Bedarfsschwankungen.

Wohnen auch wesentlich teurer geworden, in Extremfällen das 4 bis 6 fache zu den Zeiten von 2000.

Es ist auch nicht so das die Fabriken günstiger wurden, ganz im gegenteil, die Auftragsfertiger haben auch die Preise mehrmals hintereinander angezogen. Das zahlen jetzt alle gemeinsam.

Ich rate dir mal nächstes Jahr genau hinzuschauen. Wenn wir nur 2,x Prozent Soziales bekommen und dieses Jahr 4,2 % mehr Rente /Abgeordnetenbezug dann liegt das lediglich an der statistischen Anderserfassung. ;)
Für jede Lüge findet sich auch eine genehme Statistik.
 
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Crixus2026 schrieb:
die Preise waren früher schön günstig - 40 Euro für ein Standard ATX-Board, ...freut man sich.. aber gleichzeitig auch ganz schön verwöhnt, waren wir da....

naja für 50 € haste aber nur sowas bekommen, was maximal für einen lowest end Office PC gereicht hat. Für halbwegs brauchbares waren dann 80€+ angesagt. Und ververwöhnt würde ich nicht dazu auch nicht sagen, sondern das war ein normales Verhältnis zwischen Produktionspreis und Verkaufspreis.
Das ganze ist nur dank Apple, NV und co mit ihrer Hochpreispolitik so ausgeartet, das nur alle Aktionäre nach mehr gieren und die Firmen zu höheren Gewinnen quasi zwingen. Und auch die BWLer der Firmen haben Blut geleckt und stimmen da voll mit ein.

Der Kunde ist hier der gelackmeierte.
 
Einfach nicht kaufen. Natürlich ungünstig wenn man darauf gerade angewiesen ist weil bei jemanden etwas kaputt gegangen ist.

Fragt sich was noch alles bald als "Luxusgut" angesehen wird.

Frage mich gerade wie viele Menschen sich jedes Jahr ein Upgrade holen. Aber vielleicht denk ich nur so weil ich mir NICHT jedes Jahr ein Upgrade holen MUSS oder KANN.


Früher :stock: vs Heute :utpulsegun:....
 
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