PC startet nicht, Verdächtiger: Mainboard

rofltehcat

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Hallo, mein PC startet seit heute Morgen nicht mehr. Wenn er eingeschaltet wird, drehen die Lüfter und Laufwerke kurz an (ca. 1 sec oder so), dann geht er aber wieder aus. Nach ein paar Sekunden Ruhezustand versucht der PC selbstständig neu zu starten, die Lüfter laufen wieder 1 sec an, alles wieder von vorne bis ich das Netzteil ausschalte. Der PC speaker gibt hierbei keinen Piepton aus.

der Einfachheit halber aus der alten Rechnung kopierte Komponentenbezeichnungen:
Motherboard: Gigabyte GA-PH67A-UD3-B3 H67 Sockel 1155 ATX DDR3
GraKa: Gigabyte GTX 560 Ti OC 1024MB GDDR5
Prozessor: Intel Core i5 2400 4x3.10 GHz
RAM: Kingston 4GB KIT PC3-10600 DDR3-1333 CL9 HyperX
Netzteil: Antec TruePower New TP-550, 550W ATX 2.3

Behebungsversuche:
1. BIOS-Batterie raus bei ausgestecktem Netzteil, 5 Min gewartet, wieder rein -> nicht geholfen
2. Verschiedene Komponenten abgesteckt um auf Überlast oder so zu testen (Gehäuselüfter, alle Laufwerke, mit und ohne GraKa getestet) -> nicht geholfen
3. RAM ausgebaut, mit dem RAM aus dem PC meines Bruders getestet -> nicht geholfen
4. Netzteil ausgebaut, mit dem Netzteils aus dem PC meines Bruders (gleiches Modell des Netzteils) getestet -> night geholfen

Deshalb vermute ich das Problem beim Mainboard und fürchte, dass es evtl. beim Sturm von heute Nacht beschädigt wurde. Der PC meines Bruders funktioniert jedoch noch einwandfrei und der stand direkt daneben. Insgesamt liest sich auch die Beschreibung des Bugs bei BeQuiet Netzteilen, der hier im Forum steht, ähnlich wie mein Problem, das Netzteil ist jedoch von einem anderen Hersteller (und ist anscheinend nicht der Schuldige).
Gibt es noch etwas, das ich versuchen könnte?

Also was tun? Das Motherboard wurde Ende April gekauft, ist also etwas über 8 Monate alt. Der Händer (HoH) bei dem das Mainboard gekauft wurde, wurde aber angeblich augekauft. Musste mir auch ein neues Nutzerkonto dort anlegen. Wie ist die Gewährleistung nach einer so langen Zeit noch bzw. bei solchen Fehlern? Was habt ihr für Erfahrungen mit dem Umtausch von defekten Komponenten bei HoH? Kann sich der Händler aufgrund des Wechsels aus der Gewährleistung herausreden? Gibt es sonst noch etwas das ich beachten sollte? Ansonsten würde ich morgen bei HoH anrufen...

Danke schonmal, ich hoffe ihr könnt mir hierbei helfen :)
 
Zuletzt bearbeitet:
warum netzteil austauschen wenn du selbst schon das motherboard vermutest?

da du das netzteil schon getauscht hast und es nichts brachte würde ich auch noch die grafikkarte mit deinem bruder tauschen. laufwerke cardreader usw. alles vom motherboard abstecken und testen
 
hi

normal hast ja noch garantie ......

diese rebootschleife kenn ich ,bei mir wars der arbeitsspeicher
haste mal die speicher schon mal einzeln getestet,vieleicht auch mal eine andere speicherbank ausprobieren,bei ein alten board von mir war auch schon eine speicherbank defekt die ich nicht mehr benutzen kann
wenn du ins bios kommst mal setup default laden.
 
Ups, da hatte ich einen Denkfehler im letzten Abschnitt meines Posts. Es geht natürlich um das Mainboard, das ich umtauschen würde. Ich editiers gleich rein.
 
Wenn der Händler die Garantie nicht mehr übernehmen sollte, musst du zum Board-Hersteller direkt. Denn die 2 Jahre Garantie sind gesetzlich vorgeschrieben und müssen somit auch geleistet werden. Aber ich gehe stark davon aus das der Händler das aus Kulanz macht um einen Kunden nicht zu vergraulen, den bei Garantiefällen geht er ohnehin zum Hersteller direkt und bekommt das Board ersetzt.
 
da wird wieder etwas verwechselt

Garantie = von hersteller, freiwillig ohne irgendeiner pflicht. händler kann sagen du musst zum hersteller direkt

Gewährleistung 2 Jahre = MUSS der händler geben!!! in der ersten 6 monaten muss der händler dir beweisen dass du schuld bin und danach du.
schließt nur fehler ein die schon bei der auslieferung vorhanden waren, dh nach zb. 8 monaten bei einem defekt musst DU beweißen dass der fehler schon von anfang an da war
 
Im bios wurde nichts verändert? Bei meinem mainboard tritt dieses Problem z.b. auf wenn ich die cpu zu hoch getaktet habe.

Dann startet er zwei, dreimal neu und setzt das bios wieder auf den Werkszustand zurück
 
Ich hatte gestern/heute ein ähnliches Problem.

Ich hab ähnliche Tests durchgeführt. Beim einschalten kurzes "zucken" der Lüfter - sonst nix mehr. Mit zweiten Netzteil getestet - gleiches Ergebnis.
(Da war schon nur mehr das Mainboard, CPU und Netzteil(e) zum testen, alles andere war schon abgesteckt)
Ok, die Netzteil(e) haben mit den integrierten Sicherheits Funktionen abgeschaltet. Mein erster Verdacht: Mainboard.

-> Interessant war, wenn ich den 4/8 poligen EATX 12V Stecker (das ist die zusätzliche Stromversorgung für die CPU) von (beiden) getesteten Mainboards abzog, lief zumindest der CPU Lüfter auf Dauer ...

-> Mainboard in Garantie umgetauscht. -> War es aber nicht (zumindest nicht nur). Effekt blieb genau gleich.

-> Damit vermutete ich in der CPU einen Kurzschluss (?).

Also folgte auch bei der CPU ein Garantie Austausch - und das war es auch, jetzt ist wieder alles ok.

Also hatte die brave, alte CPU - trotz 3/4 Jahr problemlostestem Betrieb, bei nur mäßiger Übertaktung, Unterspannungseinstellungen, Stromsparmodus, ect. - also alles war sehr CPU schonend eingestellt - einen sehr kurzfristigen, unangekündigten Tod gefunden.

Vielleicht ists bei dir das selbe ?

Mein System: (jetzt, seit heute, ein ASUS P8P67 Deluxe)
 
Zuletzt bearbeitet von einem Moderator:
Normalerweise gibt das Mainboard bei einem Peripheriedefekt GK,RAM ect. eine
Fehlermeldung aus.
Also zumindest wenns was Eklatantes ist.
Einfach mal die GK oder den RAM ausbauen, wenns das MB keinen Pieps macht, dann
merkt es auch nicht das was fehlt und dann ist es vermutlich hinüber.
 
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