PC/ Workstation aufwerten - Cubase

nciht

Admiral Pro
🎅Rätsel-Elite ’24
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Guten Tag,

ich habe vor Ende diesen oder Anfang nächsten Jahres meinen PC aufzuwerten. Dieser sollte sowohl als Workstation, sowie auch zum Gamen geeignet sein.
Cubase-Projekte laden zuweilen 20GB in den RAM. Zum einen braucht mein jetziges Setup sehr lange um ein Projekt zu laden und zum anderen ist die jetzige CPU (E3 1240v3) öfters mal knapp an ihrer Grenze.
Als Workstation benötige ich möglichst viel RAM (am besten im Quadchannel) und eine CPU, die das auch handhaben kann, wenn ein Programm mit 20GB im RAM hantiert. Mainboard RAM und CPU mit Kühlung sollten nicht wirklich mehr als 1000€ kosten.

Vorerst habe ich eine gewisse Vorauswahl getroffen:
CPU: i7 6850k ~350€
Mainboard: Asus X99-A II ~250€
RAM: HyperX DIMM 4x8GB (32GB) 2400Mhz ~350€
Da würden dann noch ~50€ für einen CPU-Kühler übrig bleiben.

Für Cubase ist ansonsten wichtig: 1. Mehr Takt ist besser als Mehr Kerne, deswegen wird vermutlich auch übertaktet. 2. Cubase profitiert von mehr Cache.
Die Restlichen Komponenten sollen aus dem Alten Rechner übernommen werden. Über optimierende Vorschläge würde ich mich sehr freuen.
 
Warum diese Uraltplattform?

Wenn CuBase von mehr Takt profitiert, dann kannste ja eigentlich auch nen i7-8700K nehmen und auf 5GHZ drücken..

Maximale SinglePerf und hohen Takt.. was will man mehr..
 
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@Toaster05: er sagt ja leider Takt>Kerne =/

Trotzdem die Frage wieso die Alte Platform?
 
hol dir aber einen i7-8700k mit einem z370 board.. die cpu sollte in dem zeitraum besser vefügbar sein..
für audio sachen würde ich nur intel cpus holen.. laufen darauf immer deutlich besser.. und die i7 hat auch einen hohen takt pro kern.. der auch sehr nützlich ist
 
Der 8700k fliegt für mich eigentlich raus, da er kein Quadchannel unterstützt. Die alte Plattform habe ich vor allem für den Gebrauch vom Quadchannel gewählt.
Neuere Plattform mit Quadchannel in meinem Budget hab ich noch keine gefunden. Bin hier aber für Vorschläge offen.
Bei AMD müsste ich dafür mindestens zum 1900x greifen und der kostet halt 100€ mehr, wobei ich keine Ahnung habe wie gut Cubase sich mit AMD-Prozessoren versteht. Hab bisher nie einen AMD besessen und hab daher gar keine Erfahrung, womit ich lieber bei Intel bleiben würde. Wenn ich eine aktuellere Intel-Plattform in meinem Budget fände, wäre mir das natürlich lieber. Vor allem, weil ich dann in der Zukunft mehr Möglichkeiten zum Upgraden habe. Bei AMD müsste ich vermutlich wieder 5 Jahre warten und dann wieder alles zusammen kaufen (Mainboard, CPU, RAM)

edit: auch sollte das Mainboard Platz für 8 Ram-Riegel bieten, um in der Zukunft aufgerüstet werden zu können. Aktuell brauche ich noch nicht mehr als 32GB. Möchte dann aber irgendwann vielleicht auf 64Gb oder sogar 128 upgraden können.

edit2: Zur Erinnerung CPU und Mainboard sollten zusammen ~600€ kosten, damit ich mit RAM und Kühler bei ~1000€ lande
 
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Sind die 600€ in Stein gemeiselt?
Der direkte Nachfolger des i7-6850K wäre der i7-7800X mit passendem X299 Board (auch nicht teurer als X99 Boards) -der passt ins Budget.
Bei diesem Gesamtpreis würde ich mir aber genau überlegen und nachsehen, ob die 100€ mehr für einen 8C AMD Ryzen Threadripper 1900X nicht doch gut angelegt sind. ;)
 
Ich würde mich ehrlich gesagt nicht auf Quadchannel versteifen, es sei denn es müssen wirklich die 128GB iwann drin sein (kann bei riesigen Samplelibries durchaus von sinnvoll sein). Mit dem 8700K gehen immerhin auch 64GB. Jedenfalls macht es eine Plattform mit Quadchannel schonmal deutlich teurer.

Threadripper und Ryzen bringen bei DAWs leider nicht in allen Fällen ihre wahre Leistung auf die Strasse. Das mag von den verwendeten Plugins und vor allem von der gewählten Latenz abhängen.

Mit nem 8700K gibts in den meisten Fällen am meisten Bang per Buck für ne DAW. Dazu ein Asus Prime Z370-A (welches Scanproaudio ebenfalls in seinen Systemen verbaut und somit keine DPC-Latency Probleme haben sollte) und fertig. Gegenüber einem 7800X läßt sich ein höherer Takt realisieren und die Plattform ist günstiger.
 
Ich nutze fast ausschließlich größere Samplelibraries, wo ein Instrument schnell mehr als einen Gigabyte im Ram belegen, da in einem Instrument oft mehrere Mikrofonierungen und Artikulationen zusammengefasst sind und sich das dann entsprechend schnell summiert. Bei Kompositionen für Orchester kommen dann auch schnell 100 Spuren/Instrumente zusammen, von denen manche nur ein paar MB und andere einen GB oder mehr im RAM belegen. Ich versuche bei meinen Projekten nicht mehr als 20GB im RAM zu belegen, da hier ca. die Grenze liegt, dass ich Latenzprobleme bekomme, sprich meine CPU kommt nicht mehr hinterher. Ich bin jetzt nicht der Pro, aber ich denke Quadchannel und eine schnellere CPU sollten dafür sorgen, dass es wesentlich stabiler läuft...

Ich habe jetzt noch eine alternative Konfiguration, bestehend aus einem i7 7800X, der unwesentlich mehr kostet als der 6850k und dazu ein ASUS TUF X299 Mark 2, dass im Vergleich zum ASUS X99-A II unwesentlich weniger kostet. Zusammen käme ich hier auch wieder auf ~600€. Das Budget kann theoretisch gestreckt werden. Zugegeben juckt der 1900X schon ein wenig in den Fingern und wäre im Vergleich zum 6850k mit 2011-3 Mainboard sicher die bessere Wahl, wenn es um Leistung geht. Ich fürchte nur, dass beides in der Zukunft schwer upgradebar sein wird. Während vielleicht eine neue Generation von AMD-CPUs in 5 Jahren wieder mit einem neuen Sockel erscheint, und der Sockel 2011 vermutlich keine Upgrades mehr erhält, erhalte ich bis dahin vermutlich für den Sockel 2066 haufenweise Upgrades, bis Intel wieder den Sockel ändert. Hier wäre AMD für mich etwas riskant... oder liege ich da völlig falsch?

Edit: vermutlich werde ich eh erst in 5 Jahren wieder die CPU upgraden, aber ich vermute ich habe dann bei Intel mehr Möglichkeiten upzugraden, ohne den Sockel wechseln zu müssen als bei AMD.
 
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