supastar
Fleet Admiral
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1Hz schrieb:Bei Videobearbeitung werden ja auch oft mehrere Streams parallel herangezogen, um daraus was zusammenzuschneiden. Insofern ist es auch wichtig, dass mehrere Steams parallel verarbeitet werden können.
1Hz schrieb:An error in a couple of bytes just causes a minor blip in the video stream
Wenn Streams davon aber Grafikfehler bekommen (oder einen Echoeffekt, wie beschrieben), weil die Fehlerkorrektur nicht durchgeführt wird, geht das dann zwar eben schnell, aber ich denke, meist will man dann ja doch lieber die maximale Bildqualität und nicht die maximale Geschwindigkeit als irgendwelche Fehler im Bild oder ähnliches.
Bei Videostreaming von Videokameras ist das jetzt weniger entscheidend, da es hier ja nicht auf die Qualität ankommt. Denn wenn da dann mal ein kurzer Aussetzer von meinetwegen ner Viertelsekunde da ist, dann interessiert das ja eigentlich niemanden, wichtiger ist, dass dier Datenstrom nicht abreißt durch die wegfallende Fehlerkorrektur.
Ist wohl wie bei RAID-Platten, die eben eine Platte noch besser auf Fehler überprüfen.
SAS-Platten wären IMHO übertrieben, da diese kaum günstiger als SSDs sind...
1Hz schrieb:Das fängt bei der CPU und dem RAM an und geht weiter über die Grafikkarte. Hier sind die für Premiere verifizierten Grafikkarten vor allem dann erheblich im Vorteil, wenn viele Spuren gleichzeitig herangezogen werden. Dann kommt das Festplattensystem, dass ggf. ebenfalls möglichst viele Spuren parallel lesen und schreiben können muss. Je nach dem, was für Quellmaterial herangezogen wird, brauchst Du zwingend sehr leistungsstarke RAID-Systeme (Seagate Constellation SAS). Das findet sich dann aber meistens eher im Profi-Bereich wieder. Darunter reichen normalerweise normale Festplatten. Ich würde dabei aber eher die AV-GPs als zum Beispiel Caviar-Blacks nehmen, da die in diesem Bereich besser funktionieren (sollen), dabei aber günstiger, sparsamer, leiser, haltbarer und kühler sind.
Die Grafikkarte ist denke ich gar nicht so entscheidend für Privatkunden, da ganz einfach selten mit mehr als 4 Spuren gearbeitet wird. Das ist evtl ein schönes Gimmick für Leute, die das Maximum wollen oder kein Problem damit haben, für etwas Komfort nochmals zusätzliches Geld anzulegen.
Und wie gesagt, wenn dann Bildfehler auftreten sollten, ist das ein deutlich erheblicherer Nachteil als ein wenig Geschwindigkeitsverlust, falls dann z. B. das gesamte Video nochmals bearbeitet werden muss.
Ob diese auftreten, kann ich nicht sagen, aber wenn, dann sorgt dieses für deutlich langsameres, teureres und stromintensiveres Arbeiten.
Mir wäre es das Risiko jedenfalls nicht wert und WD würde wohl auch Werbung damit machen und diese mit Sicherheit für Videoschnitt bewerben.
Natürlich steigt die Leseperformance, wenn man ne Fehlerüberprüfung weglässt, das ist aber nicht Sinn und Zweck der Sache, zumindest nicht für Videoschnitt.
Schreibleistung kann evtl wichtig sein, wenn man nebenbei noch etwas Multitasking machen möchte...
Ich würde persönlich einfach zu ner normalen Blue greifen oder wenn die SSD groß genug ist zu ner normalen Green als Datenspeicher.
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