pCloud Synchronisation unter Linux Mint und Windows parallel

Stefan mit F

Ensign
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Hallo,

nach über 20 Jahren intensiver Windows-Nutzung möchte ich gerne auf Linux Mint umsteigen.
Da ich nicht sicher bin, ob ich komplett auf Windows verzichten kann, möchte ich Linux Mint zunächst parallel nutzen.
Z.B. läuft DxO Photolab nach meiner Kenntnis nicht unter Linux, dafür werde ich evtl. ab und zu Windows starten.

Ich nutze mehrere interne Festplatten, darunter folgende:
C: SSD Windows 11 (Sicherung extern auf HDD)
D: HDD Datengrab (große Foto- Musik- und Filmesammlung, Sicherung extern auf HDD)
E: SSD Wichtige Daten, synchronisiert per pCloud [2TB lebenslange Cloud] und extern auf HDD
F: SSD (leer)

Nun ist meine wichtigste Frage: Ich würde gerne Linux Mint auf F: installieren, den Rest so lassen wie er ist, zukünftig weitgehend auf C: verzichten (da sind dann nur so Programme wie DxO Photolab installiert, was aber nicht lebenswichtig ist) und dann in Linux von F: wie bisher auf D: und E: zugreifen. Soweit sollte das wohl kein Problem sein:
C: abklemmen, auf F: Linux Mint per Stick installieren, C: wieder anschließen, Bootreihenfolge so dass mit erster Priorität von F: gebootet wird.

Gibt es dann die Möglichkeit, dass ich pCloud sage, es soll E: wie bisher vollständig synchron sichern?
Gibt es ein Problem damit, dass pCloud sowohl auf der Windows-Platte als auch auf der Linux-Platte auf E: zugreifen und einfach stets den aktuellen Stand von E: synchron in der Cloud speichern (und die Daten zugleich zu 100% auf E: belassen) soll?
Also wenn ich unter Windows von C: aus eine Datei in E: hinzufüge, ändere oder lösche, soll das mit pCloud synchronisiert werden und wenn ich das in Linux von F: aus tue, soll das genauso funktionieren.

Oder muss ich mich dann dafür entscheiden, E: nur unter Linux in pCloud zu synchronisieren (was ich wohl 90% der Zeit tun werde)?

Falls das Thema besser in ein Datensicherungs-Unterforum statt ins Linux-Unterforum passt, kann es gerne verschoben werden.
 
Die pCloud App hat unter Linux die gleiche Funktionalität, wie unter Windows und macOS auch.
Bei wechselnden OS-Boot sollte es keine Probleme in der Synchronisierung geben. Es ist ja letztlich das gleiche, als wenn du im pCloud-Folder schreibst, während die App nicht läuft.
 
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Vielen Dank.
trendliner schrieb:
Es ist ja letztlich das gleiche, als wenn du im pCloud-Folder schreibst, während die App nicht läuft.
Wenn ich ein Dokument verändere, während ich z.B. offline bin, dann wird synchronisiert sobald ich wieder online bin, soweit klar.
Wenn ich pCloud sowohl mit Ordner Auf dem Desktop-PC als auch mit Ordner B auf dem Notebook synchronisiere, ist mir auch klar, dass das funktioniert.

Ich war mir nur nicht sicher, ob ich von zwei unterschiedlichen Betriebssystemen aus auf ein- und demselben physischen Laufwerk synchronisieren kann.

Wahrscheinlich denke ich einfach zu kompliziert.
 
Stefan mit F schrieb:
C: abklemmen, auf F: Linux Mint per Stick installieren
Wenn du "C" bei der Linux-Installation abklemmst, musst du jedes mal ins BIOS, wenn du von Linux auf Windows wechseln willst, umgekehrt auch.

Wenn du die windows-SSD bei der Linux-Installation nicht abklemmst, wird in den Linux-Bootloader (GRUB) eine Startoption für Windows geschrieben. Du brauchst dann nur einmalig ins BIOS zu gehen, dort "GRUB" bzw. "Ubuntu" die erste Priorität zuweisen, und kannst bequem bei jedem Start entscheiden, ob du Mint oder Windows booten willst.

Dass immerzu erzählt wird, man müsste bei der Installation eines OS den Datenträger mit dem anderen OS abklemmen, hat mit der Unzuverlässigkeit des Windows-Installationsprozesses zu tun. Bei Windows kann es vorkommen, dass es seinen Bootloader an einen Ort schreibt, an den er nicht soll.
Das kann dir mit Linux aber nicht passieren, weil du hier den Speicherort des Bootloaders explizit angeben kannst.
 
gimmix schrieb:
Bei Windows kann es vorkommen, dass es seinen Bootloader an einen Ort schreibt, an den er nicht soll.
Und eben bei Ubiquity, was Mint leider immer noch als Installer benutzt. Windows wird bei Mint auch nachträglich beim ersten manuellen oder durch ein Update ausgelöstes update-grub eingetragen.

gimmix schrieb:
musst du jedes mal ins BIOS, wenn du von Linux auf Windows wechseln willst,
Man muss nur mit einer Taste beim Start die Bootoption vom Board aufrufen. So wie man auch eine Taste drücken muss, wenn Grub auf hidden steht.
 
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gimmix schrieb:
Dass immerzu erzählt wird, man müsste bei der Installation eines OS den Datenträger mit dem anderen OS abklemmen, hat mit der Unzuverlässigkeit des Windows-Installationsprozesses zu tun.
Nicht unbedingt damit.
Eher mit dem was das verwendete Linux benutzt um den Loader zu schreiben.

@Stefan mit F
Falls noch nicht gemacht
Deaktivieren des Windowseigenen Schnellstarts in den Energieoptionen solltest Du unbedingt tun.
 
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gimmix schrieb:
Wenn du "C" bei der Linux-Installation abklemmst, musst du jedes mal ins BIOS, wenn du von Linux auf Windows wechseln willst, umgekehrt auch.
Garmor schrieb:
Man muss nur mit einer Taste beim Start die Bootoption vom Board aufrufen. So wie man auch eine Taste drücken muss, wenn Grub auf hidden steht.
Mache ich auch so. Da ich zu 99 % mein Linux starte, ist das die erste Startoption im UEFI. Wenn ich dann doch mal ins Windows rein will, drücke ich nach dem Piep F12 und wähle Windows aus. Beim nächsten Boot wird dann wieder direkt ohne mein Zutun Linux gebootet.
 
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