Test Pixel 11 Pro im Test: Das beste Google-Smartphone mit dem skurrilsten Chip

-Razzer- schrieb:
Hatte ich das erwähnt, dass er unerwartet kam?
Nein.
Da jedoch deine Gründe, weshalb du von Apple weg gehst, lediglich den schwächelden Akku (nach 4 Jahren) und das "nicht vom Hocker hauen" bei den neuen Modellen sind.
-Razzer- schrieb:
Das aktuelle 14 Pro hält nicht mehr lange durch was die Akkulaufzeit angeht nach ca 4 Jahren und die letzten iPhones haben mich nicht vom Hocker gehauen,
Wollte ich lediglich mit etwas Sarkasmus verdeutlichen, dass es nicht überraschend ist, dass ein Akku nach 4 Jahren nicht mehr dem Neuzustand entspricht.

Ja , ich weiß, dass Apple nicht unbedingt viele Neuerungen mit der nächsten iPhone Generation jeweils bringt, aber bei anderen Herstellern sind die Neuerungen hauptsächlich an der Software mit jeder Menge Marketing Blabla.
 
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Es ist nicht rein Software, es ist das Zusammenspiel aus Hardware und Software, es ist kein Zufall dass Google immer viel Augenmerk auf die TPU und eben die Software legt.
Am Ende des Tages ist ein Smartphone mehr als eine Aneinanderreihung von Hardware, es geht um das Gesamtpaket und genau das ist es was die Pixel besonders gut können.

Ich habe noch kein ähnlich altes Gerät in der Hand gehabt wie mein Pixel 6 pro das heute noch immer so flüssig laufen würde oder eine so stimmige Software hätte, da bringt einem entsprechend alten Galaxy S auch der schnellere SoC nichts.
 
Stimmt die features kommen dort sicher auch in 2-3 Jahren an...
Edit: Und ja ich nutze geschäftlich zwangsweise ein IPhone.
 
Floppy5885 schrieb:
Oder wenn man keine Ahnung von der Materie hat und random irgendwas zusammenschreibt.
Wie haben Sie das denn ergründet?
Floppy5885 schrieb:
Neben meiner Sony Alpha 6700 und meinen zwei Kalibrierten Monitoren kann ich Recht gut beurteilen, dass mein Vivo X300U ziemlich nah an dem ist, was ich als Hobbyfotograf erwarte. Mein altes Pixel 9 Pro kam nicht Mal in die Nähe dessen.
Waren es nicht sogar drei kalibrierte Monitore?
Floppy5885 schrieb:
Und bei Google sind solche Bilder wie unten schlicht nicht möglich. Warum?
Das ist nicht meine Spielwiese. Ich mache im wesentlichen Architektur. Da sind andere Anforderungen. Sie werden uns doch sicher hier mal ein Foto des Gutshauses Mahlsdorf (Gründerzeitmuseum) von Norden fotografiert mit 35 mm nicht halb sondern ganz volle Kleinbildäquivalent-Brennweite einstellen? Da bekommen Sie vielleicht gerade noch die Tür auf das Foto, wenn überhaupt.
Das Pixel kann ja nicht dafür, dass Sie Makrofotografie machen. Ich habe das noch nie gemacht, weil es mich nicht interessiert. Sie sprechen von Ihren Erfahrungen. Daraus würde ich nicht zwingend schließen, dass andere dieselben Erfahrungen gemacht haben.
Floppy5885 schrieb:
Weil über alle Linsen hinweg kleine, veraltete Mini Sensoren verbaut wurden.
Da sind Sie bei mir aber gerade an der richtigen Stelle.
Die kleinen Sensoren haben gerade bei der Schärfentiefe große Vorteile. Sie hingegen haben noch nicht mal die Spinne auf dem ersten Bild vollständig scharf bekommen: Das Bein rechts wird nach außen immer unschärfer. Das wirkt nicht wirklich überzeugend, was Sie hier verkünden.
Floppy5885 schrieb:
Und Google, Samsung, Apple tatsächlich glauben dass man Hardwareseitige Defizite nur mit Software ausgleichen kann.
Kann man diesen Glauben irgendwo nachlesen?
Floppy5885 schrieb:
Und die Kundschaft dessen jubelt noch dazu.
"Ja, alte Sensoren und mittelmäßige HW zum Vollpreis."
Ihr Leidensdruck muss sehr gross sein. Man könnte denken, sie kommen aus der Marketingabteilung der Chinesen.
Floppy5885 schrieb:
Eines haben all diese Marken gemeinsam einen Einheitsbrei an Fotos ohne eigenen Touch.
Foto Schuhmacher berichtet in seinem Artikel Fotowirtschaft 2026:
"Ferner fiel zunehmend auf, dass die in den Fachmagazinen für das Jubeln bezahlten Redakteure immer öfter nachweisliche physikalische Fehler bei Kameras, Objektiven, analogen Filmen etc. als besonderen 'Charakter' bezeichneten. Kunden oder potentielle Käufer sollten also vorsichtig sein, wenn jemand dieses Wort verwendet."
Floppy5885 schrieb:
Dieser Typische Pixel Look, den es Mal gab, hat Google komplett aufgegeben und sich dem Einheitsbrei der beiden anderen angeschlossen.
Die Pixelfotos sehen beispielsweise nicht so gelbstichig aus wie eine andere bekannte Marke oder so völlig unnatürlich wie manche Geräte aus Südkorea. ich staune, dass Ihnen das selbst auf 2 kalibrierten Monitoren nicht auffällt.
Floppy5885 schrieb:
Man muss sich dazu nur die Fotos vom S26U oder Pixel 11 Pro an (m)einem Kalibrierten 27" 5K Anschauen.

Teilweise ein Pixel- und Farbbrei das ist nicht mehr feierlich..
Sie kaufen erst die Geräte und hinterher informieren Sie sich, was die können.

Sie haben mich sehr überzeugt.
 
Zuletzt bearbeitet: (Ich hatte mich gewundert, dass ein Hinweis zur Moderation stand. Grund war wohl der mit einem Wort im Zitat verknüpfte Link. Den habe ich entfernt.)
Bierliebhaber schrieb:
Dkamera hat das Xiaomi 15 Ultra mit einer RX100 VII verglichen, also im Grunde mit der besten Kompaktkamera mit ebenfalls 1"-Sensor. Kannst du dir gerne mal angucken.
Dkamera ist eine Plattform, die ich sehr schätze. Dadurch, dass die immer wieder dieselben Motive aufnehmen, erleichtert das den Kameravergleich.
Bierliebhaber schrieb:
Je nach Szenario ist mal die eine, mal die andere Kamera vorne. Und das 17 Ultra ist sowohl beim Hauptsensor (deutlich mehr DR) als auch beim Tele (größerer Sensor hinter einem richtigen physischen Zoom) nochmal ein Sprung zum 15 Ultra.
Gute Smartphonekameras messen sich heute eigentlich nicht mehr mit herkömmlichen Kameras, weil die Smartphonekameras gerade wegen der Software hoch überlegen sind. Die Schwächen der Smartphones sind eher politischer Natur wie beispielsweise die fehlende Möglichkeit, den Weißabgleich fest auf Tageslicht einstellen zu können, übertriebene Farben, übertriebener unnatürlicher Mikrokontrast, nicht korrigierte Verzeichnungen. Technisch ist das keine Überforderung.
Bierliebhaber schrieb:
Das Vivo hat dafür eine Hauptkamera mit 35mm Brennweite, deutlich vielseitiger als die sonst üblichen ~24mm und sonst nur bei ZTE zu haben. Das Oppo hat mit 10x Zoom auch ein Alleinstellungsmerkmal.
Ich fotografiere überwiegend Architektur. Da passen die üblichen 23 bis 24 mm ganz gut. 35 mm ist meist u lang. Deswegen scheidet das Vivo X 300 Ultra für mich von vornherein aus.
Bierliebhaber schrieb:
Die Mehrleistung geht übrigens auch in die Kamera, nicht nur in Spiele. So hält das 17 Ultra bei RAW-Video deutlich länger durch als das 15 Ultra, weil der Gen 5 deutlich effizienter ist und sich dabei weniger erhitzt als noch der Elite. Und natürlich ist ein Gen 5 auch effizienter als ein Elite oder der Tensor hier, dementsprechend hält ein Smartphone beim Fotografieren auch länger durch.
Mit dem Ei 16 pro den ganzen Tag in Berlin Mitte fotografiert und mit dem Fahrrad unterwegs gewesen. Ich bin auch bei mehreren 100 Fotos durch den Tag gekommen. An dieser Stelle drückt bei mir nicht der Schuh.
Bierliebhaber schrieb:
Google, Samsung, Apple usw. sind halt für Schnappschüsse in Ordnung, aber die Chinesen sind mittlerweile vergleichbar mit den besten Kompaktkameras mit großem Sensor.
Dann kaufen Sie die doch! Ich habe bisher nicht die Testberichte gesehen, die mich zu so einer Aussage bringen würden. Im Gegenteil, dass es die Chinesen gerade so mit den technisch abgehängten "richtigen" Kameras aufnehmen können, bestätigt doch, dass die an Pixel und Iphone nicht rankommen.
Bierliebhaber schrieb:
Mit den bauartbedingten Vorteilen (z.B. KI wenn richtig eingesetzt, besseres Display, besseres Video, bessere Aufnahmen bei schlechtem Licht, immer dabei) und Nachteilen (z.B. "Lücken" im Zoom). Wer wirklich bessere Fotos als bei den aktuellen Flaggschiffen will muss wohl entweder zur LX10 oder zu Systemkameras greifen, mit den entsprechenden Kosten. Denn ein auch schon verdammt gutes Vivo X300 Pro oder eben das Xiaomi 17 Ultra kosten auch nicht mehr als eine denen ebenbürtige Kompaktkamera wie eine aktuelle RX100. Man kriegt halt noch ein Smartphone zur Kamera oben drauf.
Sie wissen doch gar nicht, was ich für Fotogerätschaften zur Verfügung habe.
 
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Plonktroll schrieb:
IPhone Nutzer lächeln bei dem Ding nur müde 😁
Naja immerhin sind sie nun mal auf iphone 11 speed angekommen:)

vielleicht kann man irgendwann (wenn die Leistung mal reicht) sogar mal billige smartphone games mit dem ding spielen mit dem pixel 15 oder so. Auch geil das sie beim Standart model wieder ultra lahmen speicher verbauen. Die nummer haben sie schon beim 10er abgezogen was echt eine Frechheit ist
 
@SabrinaCB
Ich gehe Ihre Antworten einmal der Reihe nach durch, Versuche sachlich zu bleiben, weil hier einige Dinge als technische Argumente dargestellt werden, die bei genauerer Betrachtung entweder an meiner Aussage vorbeigehen oder schlicht nicht das belegen, was Sie daraus ableiten.


1. „Wie haben Sie das denn ergründet?“


Sie beziehen sich damit auf meine Aussage, dass man ohne entsprechende Kenntnisse Dinge zusammenschreibt.


Genau deshalb argumentiere ich mit konkreter Kamerahardware und nachvollziehbaren technischen Eigenschaften. Man muss dafür weder Kameratechniker noch Berufsfotograf sein. Sensorgröße, Brennweite, Blende, Pixelgröße, Ausleseverfahren, Objektiv und Bildverarbeitung sind keine Glaubensfragen.

Wenn ich bei einem Smartphone beispielsweise einen deutlich größeren Hauptsensor oder Tele-Sensor mit einem wesentlich kleineren Sensor eines Konkurrenten vergleiche, ist dessen lichtempfindliche Fläche objektiv unterschiedlich groß.

Über die Qualität des fertigen Fotos entscheidet selbstverständlich das Gesamtsystem. Aber technische Unterschiede verschwinden nicht dadurch, dass einem das Ergebnis des kleineren Sensors persönlich besser gefällt.


2. „Waren es nicht sogar drei kalibrierte Monitore?“


Nein es sind zwei.

Und selbst wenn es 10 wären, würde sich an meinem eigentlichen Argument nichts ändern.

Ein kalibrierter hochauflösender Monitor ist sinnvoll, um Bilder unter definierten Wiedergabebedingungen zu beurteilen.

3. „Das ist nicht meine Spielwiese. Ich mache im Wesentlichen Architektur.“


Das erklärt immerhin, weshalb Sie eine möglichst große Schärfentiefe bevorzugen.

Aber daraus lässt sich kein genereller technischer Vorteil kleiner Sensoren ableiten.

Für Architektur kann große Schärfentiefe ausdrücklich erwünscht sein. Bei Portrait, Tierfotografie, Makro, Low-Light oder anderen Anwendungen können die Prioritäten vollkommen anders aussehen.

Und gerade bei Smartphones ist die größere Sensorfläche interessant, weil mehr verfügbare Sensorfläche grundsätzlich mehr Licht erfassen kann. Das verbessert die physikalische Ausgangsbasis für Signal Rausch Verhältnis und Low Light Aufnahmen.


Dass für Ihre persönliche Art der Fotografie große Schärfentiefe wichtiger ist, ist völlig legitim.


Es macht einen kleinen Sensor aber nicht zum besseren Sensor.

4. „Die kleinen Sensoren haben gerade bei der Schärfentiefe große Vorteile.“​


Ja – wenn große Schärfentiefe das einzige Ziel ist.

Sie stellen hier eine Eigenschaft als generellen Qualitätsvorteil dar.

Ein kleiner Sensor erzeugt bei vergleichbarem Bildwinkel und vergleichbaren Aufnahmebedingungen tendenziell eine größere Schärfentiefe. Das kann beispielsweise für Architektur praktisch sein.

Ein größerer Sensor bietet dagegen mehr Möglichkeiten zur optischen Freistellung und eine größere Fläche.

Das Interessante daran ist:
Mit einem größeren Sensor kann ich bei Bedarf die Schärfentiefe erhöhen. Die physisch nicht vorhandene Sensorfläche eines kleinen Sensors kann ich dagegen nicht durch eine Einstellung hinzufügen.

Genau deshalb verwenden hochwertige Kameras schließlich auch keine winzigen Smartphone-Sensoren, nur weil damit leichter alles scharf wird.

5. „Sie hingegen haben noch nicht mal die Spinne auf dem ersten Bild vollständig scharf bekommen.“​


Das ist als Kritik an der Kamera technisch ziemlich kurios. Bis hier bin ich sachlich geblieben aber sorry, Sie haben echt keine Ahnung von Fotografie.

Dass ein räumliches Motiv vor und hinter der Fokusebene zunehmend unscharf wird, nennt sich Schärfentiefe.

Gerade bei kurzen Aufnahmeabständen kann diese extrem gering werden. Das gilt übrigens genauso für APSC und Vollformat.

Warum gibt es in der Makrofotografie wohl Focus Stacking?

Weil selbst professionelle Makroobjektive an großen Kameras nicht plötzlich das komplette dreidimensionale Motiv von vorne bis hinten scharf abbilden.

Dass ein Bein einer Spinne außerhalb der Fokusebene unschärfer wird, ist deshalb kein Beleg für eine schlechte Kamera.

Eher im Gegenteil: Sie kritisieren hier praktisch genau die geringe Schärfentiefe, die größere Sensoren beziehungsweise längere reale Brennweiten überhaupt erst ermöglichen.

6. „Kann man diesen Glauben irgendwo nachlesen?“​


Ja. Sogar direkt bei Ihrem Fan Hersteller Google.
Google beschreibt beispielsweise bei Super Res Zoom, wie Sensordaten per Remosaicing verarbeitet und anschließend mehrere unterschiedlich belichtete Bilder mittels HDR+ zusammengeführt werden. Google erklärt ausdrücklich, dass dabei Software und Machine Learning Algorithmen (MLA) mehrere Aufnahmen zu einem Endergebnis verarbeiten.

Apple macht im Prinzip dasselbe Konzept mit einer anderen Pipeline. Apple beschreibt bei seiner Photonic Engine beispielsweise, dass für ein 24-MP-Foto zunächst aus zusammengefassten Sensorpixeln ein 12-MP-Multi-Frame-HDR-Bild erzeugt und dieses anschließend mit hochauflösenden Sensordaten kombiniert wird.


Apple führt außerdem Photonic Engine, Deep Fusion, Smart HDR und Objektivkorrektur als Kamerafunktionen auf.

Das ist keine Interpretation meinerseits, sondern exakt das Prinzip von Computational Photography.


Software kann selbstverständlich die Physik nicht außer Kraft setzen. Sie kann keine Photonen rekonstruieren, die niemals auf dem kleinen Sensor angekommen sind.


Aber gerade Smartphones kompensieren Einschränkungen ihrer kleinen Optiken und Sensoren seit Jahren massiv durch Multi-Frame-Fusion, HDR, Rauschunterdrückung, Super Resolution, Objektivkorrekturen, elektronische Stabilisierung und weitere Algorithmen.


Die interessante Frage ist daher eher, wie man 2026 ernsthaft bestreiten kann, dass Smartphonehersteller Hardwaregrenzen mit Software zu kompensieren versuchen.
Das wirklich interessante daran ist aber, dass Vivo diese Softwaretricks ebenso beherrscht, Softwareseitig und Hardwareseitig mehr liefert.

7. „Ihr Leidensdruck muss sehr groß sein. Man könnte denken, Sie kommen aus der Marketingabteilung der Chinesen.“​


Das ist jetzt leider überhaupt kein technisches Argument mehr und geht für mich in die Richtung eines Trolls.

Wenn meine Aussage zu Sensoren oder Kamerahardware falsch ist, können Sie gerne konkret erklären, welcher technische Punkt falsch ist und warum, bitte mit Quellenangaben.

Meine angebliche emotionale Verfassung oder eine imaginäre Beschäftigung in einer chinesischen Marketingabteilung verändert weder Sensorgrößen noch Brennweiten, Blenden oder die Eigenschaften eines Kameramoduls, geschweige denn die Physik.

Ich bewerte Hardware, keine Nationalitäten.


Wenn Vivo, Xiaomi, Oppo oder Honor bessere Kamerahardware einsetzen, darf man das genauso feststellen, wie man Apple, Google oder Samsung loben kann, wenn diese technisch etwas besser lösen.


8. Das Zitat über „nachweisliche physikalische Fehler“ und „besonderen Charakter“​


Das ist ein interessantes Zitat, ersetzt aber ebenfalls kein technisches Argument.


Natürlich sollte man einen physikalischen oder optischen Fehler nicht romantisieren und als „Charakter“ verkaufen.

Nur hat das mit meiner Aussage wenig zu tun.

Ein größerer Sensor ist kein „Charakter“. Eine größere Eintrittspupille ist kein „Charakter“. Brennweite ist kein „Charakter“. Auslösegeschwindigkeit ist kein „Charakter“.

Das sind technische Eigenschaften.

9. „Die Pixelfotos sehen beispielsweise nicht so gelbstichig aus wie eine andere bekannte Marke oder so völlig unnatürlich wie manche Geräte aus Südkorea.“​


Damit widersprechen Sie interessanterweise direkt meiner Aussage vom „Einheitsbrei“ gar nicht so sehr, wie Sie offenbar glauben.

Denn Sie beschreiben hier selbst unterschiedliche Herstellerlooks.

Wenn Hersteller A für Sie gelbstichiger aussieht, Hersteller B natürlicher und Hersteller C „völlig unnatürlich“, dann unterscheiden sich offensichtlich Weißabgleich, Tonemapping, Sättigung, Kontrast, lokale Bearbeitung oder andere Teile der Processing Pipeline.

Genau diese herstellerspezifische Verarbeitung ist Teil von Computational Photography.

Man kann darüber diskutieren, welcher Look einem persönlich besser gefällt.

Aber „gefällt mir besser“ ist etwas anderes als „ist technisch richtiger“.

Für Letzteres müsste man unter kontrollierten Bedingungen messen.

10. „Ich staune, dass Ihnen das selbst auf 2 kalibrierten Monitoren nicht auffällt.“​


Auch hier werden zwei Dinge miteinander verwechselt.


Displaykalibrierung sorgt dafür, dass der Monitor definierte Farben möglichst korrekt wiedergibt.

Sie beweist nicht, dass die darauf betrachtete Smartphoneaufnahme die ursprüngliche Szene farbmetrisch korrekt wiedergegeben hat.

Wenn eine Kamera beispielsweise den Weißabgleich verschiebt und mein kalibrierter Monitor diese Verschiebung perfekt wiedergibt, sehe ich lediglich eine sehr präzise Darstellung des von der Kamera erzeugten Ergebnisses.

Um zu beurteilen, welche Kamera die Realität genauer getroffen hat, brauche ich eine Referenz.

Deshalb arbeitet man für ernsthafte Farbvergleiche beispielsweise mit standardisierten Farbtafeln und kontrollierter Beleuchtung und nicht nach dem Prinzip:

„Auf meinem kalibrierten Monitor sieht Kamera A natürlicher aus.“

Jedoch kann man auf einem 5K Monitor ziemlich gut beurteilen ob das Foto scharf ist, an den Ecken ausgefranst, die Farben ausgebrannt sind etc. Und genau hier an dieser Stelle hat man das Problem der kleinen Sensoren.

11. „Sie kaufen erst die Geräte und hinterher informieren Sie sich, was die können.“​


Nein. Und auch das ist wieder eine Behauptung über meine Person statt über die Technik.

Vor allem wäre das bei Smartphonekameras ohnehin ein ziemlich schwaches Argument.

Unterm Strich scheint mir unser grundlegender Unterschied folgender zu sein:

Sie bewerten bestimmte Eigenschaften danach, ob sie zu Ihrer bevorzugten Art der Fotografie passen. Das ist vollkommen legitim.

Ich kritisiere dagegen, wenn bei sehr teuren Smartphones vergleichsweise kleine oder ältere Sensorhardware eingesetzt wird und ein erheblicher Teil des Ergebnisses anschließend computational erzeugt beziehungsweise verbessert werden muss. Da man die Physik eben nicht austricksen kann sind die Ergebnisse eher ernüchternd.

Aber aus „mir gefällt das Ergebnis besser“ folgt weder, dass kleinere Sensoren technisch überlegen sind, noch dass größere Sensoren überflüssig wären.


Und vor allem sollte man nicht gleichzeitig Computational Photography loben und so tun, als würden Google, Apple und Samsung überhaupt nicht versuchen, Hardwaregrenzen durch Software zu kompensieren.

Genau das ist seit Jahren eines der Grundprinzipien moderner Smartphonefotografie. Nur das die Chinesen eben zu der Software nun große Sensoren packen. Das Vivo X300U hat nun in der vierten Generation einen eigen Bildprozessor der nicht im SOC ist sondern selbst entwickelt.
 
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Nachdem mein Huawei P30 Pro sämtliche Kameras abgelöst hat, hätte ich das "ewig" behalten. Aber ihr wisst was passiert ist.
Dann kam das Pixel 8 Pro mit seinen sieben Jahren Support und die Kamera war bis auf das Tele eine Verbesserung. Gekauft Dank starkem Angebot.
Das Tele war zu verschmerzen, aber die Größe! Ich finde diese Riesenprügel echt ätzend und habe immer wieder Richtung Apple geschaut.
Letzte Woche flatterte mir eine Mail von Google und Haus. 150€ Gutschein plus 640€ Buy Back des alten 8ers. Krasser Deal. Mein geliebtes Tele und die perfekte Größe zurück? Auf jeden!

Fazit: Ich verwende es seit drei Tagen und bin Happy!
 
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Habe seit Anfang des Jahres ein Pixel 10 Pro und bin damit zufrieden. Ich nutze es neben der üblichen Kommunikation und fürs Internet für die Fotografie.
Besonders gefällt mir das helle und gute Display. Die Kamera würde ich als gut bewerten. Die oft kritisierte SOC-Leistung stellt für mich kein Problem dar. Der Akku könnte größer ausfallen. Diesen Kritikpunkt muss ich jedoch allen namhaften Herstellern anlasten.
Durch Trade-In und mehrere Rabattaktionen bin ich schließlich auf unter 400 Euro gekommen, was einen sehr guten Preis darstellt. Diese großzügige Rabattierung gibt es bei keinem anderen Anbieter.

Für mich lohnt sich der Wechsel auf das Pixel 11 nicht. Die üblichen leichten Verbesserungen sind es mir nicht wert und ich bin kein Power User, der das letzte bisschen aus dem Smartphone herauskitzelt.


Bierliebhaber schrieb:
500€ für das Pro XL mit einem Akku aus dem Jahre 2026, also z.B. 9000mAh wie beim neuen K100 Pro Max (natürlich mit denselben Maßen), und ich wäre wieder dabei. So aber nicht.
Das ist mit Rabatten und Trade-In gut möglich. Es werden wohl noch einige Aktionen folgen, ich denke so um den Black Friday und Weihnachten/Neujahr herum.

eastcoast_pete schrieb:
Der UVP ist wieder einmal viel zu hoch angesetzt, und wird (auch wieder einmal) verhindern, daß die neuen Pixels ihren Marktanteil ausbauen.
Der Marktanteil wird nicht zum Launch reingeholt, sondern mit großzügigen Cashbacks, Trade-Ins und weiteren Goodies wie der Pixel Watch "gratis".
Hammelkoppter schrieb:
Oh ha. Da liegst du ziemlich daneben. Oppo (inkl. One plus) lag letztes Jahr bei einem Marktanteil von 12-13% bei den verkauften Android Geräten. Google (Pixel) hingegen gerade mal bei 1-2%
Ich hab mir mal den deutschen Markt angesehen und da liegt Google mit seinem Pixel bei ca. 3% und Oppo hat keine nennenswerten Anteile in Deutschland. Gemessen an den großen Anbietern ist beides gering.
Das sieht im internationalen Vergleich anders aus. In China zum Beispiel ist der einzige Anbieter mit nennenswerten Marktanteilen Apple.

Bierliebhaber schrieb:
Alles dauert einfach länger, Ladezeiten sind schon teils störend.
Wenn Geräte älter werden oder der Speicher zuläuft, passiert sowas häufiger. Immerhin gibt's bei Google relativ großzügige Trade-In Aktionen für Google und Apple Geräte.
Trotzdem bleibt die Leistung der Harwdare ein Manko bei Google.
4nanai schrieb:
Dann bist du bei Google doch auch falsch.
Ich glaube die überwiegende Meinung zur Fotoqualität von Google ist durchaus positiv.
Im dxomark liegt das Pixel 10 pro auf Platz 14 aktuell. Das Pixel 11 Pro wird auf Platz 5 direkt hinter den China Topgeräten und auf Augenhöhe mit dem aktuellen iPhone geführt. Wie Objektiv diese Liste ist, darüber lässt sich streiten.
Wenn man höchste Ansprüche an Fotos hat, sind einige China Hersteller besser. Aber da muss man nochmal tiefer in die Tasche greifen.

@Floppy5885 Ich denke schon, dass der Unterschied bei der Fotoqualität greifbar ist. Leider sind die China Handys selten im Angebot und Cashback gibt es dort auch nicht. Daher spare ich einiges, wenn ich mit ordentlich Rabatten bei Samsung oder Google zuschlage.
 
@Floppy5885 jetzt muss man schon in den Kommentaren KI-Slop lesen...

Vivo und Oppo haben spannende Geräte, aber wenn einem ein handliches Smartphone wichtig ist, haben die chinesischen Hersteller gegenüber Google auch keine Vorteile. Da finde ich persönlich Google sogar besser.
 
tiga05 schrieb:
Und das spüre ich nun, da es dann doch mittlerweile etwas älter ist.
Hast du auch das Gefühl, das Display wird mit der Zeit immer Lichtschwächer in der Sonne? Der Helligkeitsbooster schaltet ja nur zu, wenn die Sonne direkt raufballert.
 
Skavermin schrieb:
jetzt muss man schon in den Kommentaren KI-Slop lesen...
@Floppy5885 hat @SabrinaCB zitiert, keine KI 😉. Da kann man mal sehen, wie die übliche KI-Formatierung, insbesondere ChatGPT, die Wahrnehmung trübt, wenn "menschliche" Beiträge ähnlich formatiert werden.
 
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Skavermin schrieb:
jetzt muss man schon in den Kommentaren KI-Slop lesen...
An welcher Stelle meines mehr als ausführlichen Textes ist denn KI Slop? Welche meiner getätigten Aussagen stimmen nicht?
Bitte Quellenangaben nicht vergessen.
Ergänzung ()

Simonsworld schrieb:
Ich denke schon, dass der Unterschied bei der Fotoqualität greifbar ist. Leider sind die China Handys selten im Angebot und Cashback gibt es dort auch nicht. Daher spare ich einiges, wenn ich mit ordentlich Rabatten bei Samsung oder Google zuschlage.
Wenn man wie ich Hobbyfotograf ist, ist der Unterschied schon enorm. Vor allem bei den chinesischen Herstellern hat man bei der Kamera deutlich mehr Möglichkeiten, Einstellungen selbst vorzunehmen und stärker in die Aufnahme einzugreifen.

Das Argument mit den Cashback Aktionen anderer Hersteller ist für mich ohnehin eine ziemliche Milchmädchenrechnung. Oppo und Vivo bieten schließlich ebenfalls regelmäßige Cashback Aktionen, Sofortrabatte oder andere Zugaben an.

Auch beim Thema Tradein rechnen sich viele ihre Geräte meiner Meinung nach schön.
Je nach Gerät kann sich ein normaler Gebrauchtverkauf finanziell sogar mehr lohnen als eine Vorbestelleraktion mit Trade In Bonus.
Das würde ich sowieso grundsätzlich bevorzugen. Dafür ist mir mein Geld zu schade.

Oppo hatte beispielsweise zum X9 Ultra einen Sofortrabatt und zusätzlich ein Tablet oder eine Watch als kostenlose Zugabe.
Vivo hatte das 400mm Konverter Kit und dazu den Gutscheincode Return -150€.

Ein Punkt, der dagegen tatsächlich relevant ist, ist die deutlich geringere Präsenz dieser Marken bei den großen Providern. Bei Telekom, O2 und Co. werden viele dieser Geräte gar nicht angeboten.

Dadurch fehlt die Möglichkeit, den Gerätepreis über einen Mobilfunkvertrag zu subventionieren oder über die monatliche Grundgebühr zu verteilen. Dafür leidet im Gegenzug wie bei den anderen Herstellern eben nicht die Wertstabilität darunter.
Die ganzen Harzer, können Ihre Geräte aus Vertragsverlängerungen dadurch nicht, für
(eine Stange Kippen)
, auf Kleinanzeigen verscherbeln und somit den Preis dieser Geräte kaputt machen.

Allein der Wertverfall des Xiaomi 17U ist enorm. Während die anderen ohne Provider Stabil sind.
 
Zuletzt bearbeitet:
Typisch Google. Wieder einen Uralt SoC mit der Leistung von vor 6 Jahren verbaut aber Premium Preise abrufen :D. Und dass man ausgerechnet bei der KI-Leistung von 50 % Steigerung spricht ist Marketing Blabla da man dies im Gegensatz zur Grafik- und CPU Leistung nicht so eindeutig nachweisen kann.

Google - Nepper, Schlepper, Bauernfänger - auch 2026 :D
 
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