Seit Google die AOSP-Veröffentlichung
erst erschwerte und dann
auf zweimal im Jahr beschränkte, ist GrapheneOS sehr verärgert über Google. Daher bleibt das Team eher bockig und wird keine Unterstützung für die Pixel 11 Reihe geben.
Das Team hat sich gegenüber dem Fairphone auch eher abfällig geäußert, u. a. wegen des fehlenden Secure Elements (
wie ich hier schrieb) sowie auch gegenüber Samsung, da der Sicherheitschip Knox ihren Standard nicht erfülle (
1,
2,
3,
4), sodass sie nach einem anderen Hersteller als Alternative gesucht haben, was schließlich Motorola wurde.
Obwohl die angepriesenen Motorola
laut Heise nicht nur teurer werden und die Unterstützung von MTE für den neuen Snapdragon wohl auch mit sehr viel Aufwand verbunden wäre, hält GrapheneOS wohl nur noch an diesen Weg fest.
GrapheneOS hebt ferner hervor, dass Qualcomms Snapdragon-Top-Chip „eine deutlich bessere CPU- und GPU-Leistung“ biete als Googles Tensor. Ferner stelle er durch isolierte Komponenten auf dem SoC mehr von dem bereit, was benötigt werde. „Dazu gehören verbesserte Mobilfunk-, WLAN-/Bluetooth- und GNSS-Funkmodule mit solider Sicherheit, einschließlich guter Isolierung“, heißt es.
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Laut dem Custom-ROM-Team soll die nächste Snapdragon-Generation „eine ausgereiftere Unterstützung für MTE und eine deutlich verbesserte Unterstützung für Secure Elements bieten“ – Faktoren, die für die Entwickler essenziell seien. Jedoch werde es wohl dennoch mit hohem Arbeitsaufwand verbunden sein, MTE vollständig für den Kernel und das Betriebssystem zu implementieren.
Ich persönlich stehe Motorola eher kritisch gegenüber, da das Unternehmen als einziger Hersteller die
EU-5-Jahre-Update-Richtlinie so auslegte, dass es keine Verpflichtung für Updates gebe.
Die Vergangenheit hat gezeigt, dass der
Update Support eingestellt werden kann, wenn Qualcomm keine Treiber Unterstützung mehr liefert. Der Treiber-Support von Qualcomm ist halt kostenpflichtig, weshalb Google auch erst mit dem Tensor-Chip fünf und später sieben Jahre Updates für die Pixel-Geräte liefern konnte.
Daher bin ich mal gespannt, wie lange es am Ende tatsächlich Updates geben wird, wenn GrapheneOS so auf Motorola und Qualcomm angewiesen ist.
Das Unternehmen (Motorola) stelle dem Team zudem die benötigten Firmware- und Treiberkomponenten in der benötigten Form zur Verfügung, „was die Sache deutlich einfacher machen wird als bei den Pixel-Geräten“. Ein weiterer Vorteil der Partnerschaft für GrapheneOS: „Probleme mit der Firmware und den Treibern können wir dann über Motorola und Qualcomm beheben lassen.“
Denn gerade Motorola ist auch eher für den miesesten Updatesupport bekannt:
Zudem müsse Motorola für längere Updates seiner günstigeren Modelle sorgen, die bisweilen nicht mal ein größeres Android-Update erhalten.
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(Denn) Am eklatantesten fällt das bei Motorolas Modellen Moto G57 Power, G17 Power und G17 auf: Der Hersteller sagte gegenüber heise online, die Einsteigersmartphones würden keinerlei Updates auf neue Android-Versionen und nur 2 beziehungsweise 3 Jahre Sicherheitsupdates erhalten.