News Pkw-Neuzulassungen: E-Autos liegen in Deutschland erstmals vor Benzinern

MiroPoch schrieb:
Während des wöchentlichen Einkaufs das Auto laden und fertig. So spart man sogar Zeit ggü. dem Verbrenner. Bei uns schon seit langen kein Problem.
Wäre es dann auch noch kein Problem, wenn alle anderen Fahrzeuge auf dem Supermarktplatz ebenfalls E-Autos wären und auch wöchentlich laden wollen?

Und wo soll man da Zeit sparen? Getankt ist in einer Minute. Könnte man endlich mit EC-karte zahlen, wäre auch die Bezahlung schnell. Ich glaube kaum, dass du da wesentlich Zeit sparst. Ausser du bist in einer Gegend, wo es ausreichend Ladesäulen für ausreichend wenige e-Autos gibt.
 
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MiroPoch schrieb:
Ja gut, dass jeder zu Hause Tanken kann. 🤔

Während des wöchentlichen Einkaufs das Auto laden und fertig. So spart man sogar Zeit ggü. dem Verbrenner. Bei uns schon seit langen kein Problem.
Da wo ich einkaufe ist leider keine Ladesäule.
 
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catch 22 schrieb:
aufgrund der (verlängerten) Bonies bei LKW (Befreiung der Maut bis 2031), gehen Speditionen wenn es ihnen möglich ist, voll auf elektrische LKW. Dabei wird natürlich genau geschaut, für welche Streckenprofile die Maschinen eingesetzt werden und entsprechend ausgewählt (nicht jeder LKW muss 600km mit einer Ladung schaffen, bei vielen reichen auch 200 bis 300 locker aus)
Das kann ich mir gut vorstellen.
Am Ende interessiert so einen Logistiker ja der Preis. Und wenn er sogar das Fahrprofil gut kennt, kann er das recht genau ausrechnen und ein Fahrzeug mit optimaler Batteriegröße auswählen.
Bei Privatpersonen ist das schwieriger. Die fahren ein mal pro Woche zum ALDI. Das sind dann 12km. Aber ab und zu eventuell mal in Urlaub. Das sind dann 500km. Also "brauchen" sie ein Fahrzeug mit über 300km Reichweite, die sie aber 90% aller Fahrten nicht ansatzweise wirklich benötigen.
 
Atkatla schrieb:
E-Autos sind optimal im Speckgürtel und auf dem Land, wo Leute ihr Haus und ihre Wallbox haben. In der Stadt funktioniert es dagegen so lange gut, so lange nicht zu Leute E-Autos haben. Eine Vertausendfachung der Ladepunkte ist platzmäßig illusorisch, es sei denn es gibt irgendwann mal Steckdosen alle 5m am Bordstein und Strom der genauso günstig ist (was nicht geht, weil ja jemand die Ladeinfra bezahlen muss).

Weißt du. Das selbe wurde schon gesagt, als der Anteil an E-Autos nur einen Bruchteil der Heuteigen Zahlen entsprach. Nach 100.000km in 4 Jahren kann ich dir sagen, dass es für 95% der Leute ohne Probleme funktioniert.
 
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WebBeat84 schrieb:
Und unabhängig vom Auto zahlt JEDER die hohen Preise und zwar mit allem was er kauft vor allem Lebensmittel...
Oder wie kommen die Kartoffeln vom Feld in den LKW und vom LKW zum Supermarkt. 😔 Alles läuft mit Diesel!!!
This !

Und das verstehen viele nicht. Da liest man bei manchen gar eine leichte Schadenfreude "ha.. ich hab einen Stromer.. Siehst Du ... Du mit Deinem Verbrenner... Selbst Schuld".

Der große Knall wird noch kommen wenn die Preise im Einzelhandel ankommen.
Paketzustellungen ebenfalls. Glaubt wirklich jemand, dasd die Preise auf aktuellem Niveau bleiben? Da kommt die nächste Überraschung.

Stromer schön und gut. Haus, PV und selbst laden -> Top! Außer Frage.
Die Realität ist aber, dass das eben nicht die breite Masse machen kann.

E-Autos werden künstlich gefördert / erzwungen. Zu Beginn hat jemand exemplarisch geschrieben, das er einen Hybrid sich aussuchen musste. Im Bekanntenkreis das Gleiche. Man muss.

Weiteres Beispiel: Es gibt Städte da dürfen neue Taxis nur noch elektrisch sein.

Natürlich pusht man durch solche Maßnahmen die Zulassungszahlen und verkündet dann stolz "schaut er! die Masse will es nun auch!". Die Realität ist aber leider eine andere.

Nochmal; ich bin nicht gegen Hybride und reine Stromer. Sie haben ihre Daseinsberechtigung und sind je nach Konstellation (Haus, PV, "günstige Lademöglichkeit"...) einem Verbrenner vorzuziehen - aber eben nicht außnahmslos.
Die Diskussion um Akkus, woher der Strom usw. habe ich bewusst außen vor gelassen.

TeaShirt schrieb:
Also braucht es erst ein krieg und 50 cent teureren sprit damit die leute mal umsteigen.
Traurig aber Sehr gut.
Was ist daran sehr gut? S.o.
Der große Knall kommt noch. Und damit meine ich nicht die Preise für Verbraucher an der Tankstelle sondern die Aufschläge welche wir im Einzelhandel erwarten dürfen.
Und die höheren Preise werden alle zahlen. Ja, auch die, die einen Hybrid oder reinen Stromer fahren ;-)
 
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//differentRob schrieb:
Wie beim Flugverkehr wird man im Schwerlastverkehr auf eFuels gehen. Das Problem liegt bei der Zuladung.
Siehe dazu: https://www.ingenieur.de/technik/fa...fuer-lkw-drei-giganten-buendeln-ihre-kraefte/
sorry, aber das kann man nicht ernst nehmen. Wasserstoffangetriebene LKW sind bereits vor Jahren während des ersten Pilotprojektes konzeptionell gestorben, insbesondere wenn es grüner Wasserstoff sein soll, der verwendet werden soll. und spätestens der Elektrotrucker hat in freier Wildbahn bewiesen, dass BEV LKW in Europa selbst auf (länderübergreifender) Langstrecke bestens funktioniert.
Und frag lieber nicht nach den Kosten bei der Brennstoffzelle, vor allem der benötigten Energie um grünen Wasserstoff herzustellen...
 
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sedot schrieb:
Na hoffentlich Druck auf die lokale Politik. Ist ja technisch nicht unmöglich mehr Lademöglichkeiten zu schaffen.
Ja. Aber was macht der Rest jetzt, heute Morgen. Der Spritpreis ist ja aktuell teuer.
Wer es sich leisten kann spart und hat meistens eh keine Finanziellen Sorgen. Und wer einen alten Benziner oder Diesel fährt weil das Geld knapp wird ist am Arsch.
Da ist doch eig das Problem.

@Kesandal danke du hast es begriffen.
Ich kann hier die „mein 70.000€ E-Auto ist bestellt weil ich privilegiert bin“ nicht mehr lesen.
 
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TeaShirt schrieb:
Also braucht es erst ein krieg und 50 cent teureren sprit damit die leute mal umsteigen.
Bei den Stromkosten an den Chargern hier in der Umgebung ist es sogar tatsächlich günstiger mit Verbrennern zu fahren, selbst bei den aktuellen Preisen.
Laden kann man hier meist nur für 85 Cent/kWh, das heißt für mich ca. 15,30€/100km.
Lade ich für 50 Cent/kWh an Stationen die nur 5-10 KWh abgeben, zahle ich an Standgebühr über die Dauer noch mehr drauf.

Müsste ich das aus eigener Tasche zahlen, wäre mein Akku auch permanent leer.

Wer öffentlich laden muss, fährt gerne wieder Verbrenner.
 
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Kesandal schrieb:
Und die höheren Preise werden alle zahlen. Ja, auch die, die einen Hybrid oder reinen Stromer fahren ;-)
Macht nichts, das wird durch die geringeren eigenen Ausgaben beim Antrieb gut kompensiert.

Aber mal so gesehen: Je mehr Privatpersonen jetzt auf andere Antriebe umstellen, desto geringer wird wieder die Nachfrage nach flüssigen Treibstoffen was zu einem wieder sinkenden Preis führen dürfte.
Nicht von jetzt auf heute; aber man sollte immer längerfristig planen. (Aber das bekommt heutzutage kaum mehr jemand hin)
 
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Faint schrieb:
Weißt du. Das selbe wurde schon gesagt, als der Anteil an E-Autos nur einen Bruchteil der Heuteigen Zahlen entsprach. Nach 100.000km in 4 Jahren kann ich dir sagen, dass es für 95% der Leute ohne Probleme funktioniert.
Du hast da einen Logikfehler. Weil es für einen funktioniert in dessen Umgebung und in dessen Parametern, kannst du nicht daraus schließen, dass es für 95% in allen anderen Umgebungen funktioniert.

Anders gesagt, die Prozentzahl ist von der Umgebung abhängig. Ich habe hier im Umkreis (Berliner Stadtgebiet) von ein paar Quadratkilometern (ein paar Kieze) ein paar Ladesäulen in der Größenordnung von etwa 100, wenn man den Online-Ladesäulensuchdiensten glauben kann, aber mehrere Zehntausend Fahrzeuge. Du glaubst doch nicht im Ernst, dass du da 95% einfach umstellen könntest und die zufrieden wären?

Berlinweit 1,24 Mio PKW auf fast ebenso vielen öffentlichen Parkplätzen auf 6.000 Ladepunkte mit insgesamt 40.000 Ladestationen. Prozentual parken die meisten auf der Straße und haben kein eigenes Haus oder Carport mit Wallbox.

Ich bin nicht gegen e-Autos. Aber ich bin gegen die Illusion, dass man überall das einfach auf max erzwingen kann.
 
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WebBeat84 schrieb:
Nicht Trump drängt, sondern Merz tut es indem er NIX zur Entlastung der Spritpreise beiträgt!!!
Bei 2€ Sprit sind über 1€ reine Steuern!

Dann erkläre doch mal dein allumfassendes Konzept um dem Problem Herr zu werden!

Ich warte...

PS: Den Tankrabatt von vor 3-4 Jahren kannste direkt Knicken. Wenn der wieder nur anteilig weitergegeben wird, machen sich die Konzerne abermals die Taschen voll.
 
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jimmy13 schrieb:
Macht nichts, das wird durch die geringeren eigenen Ausgaben beim Antrieb gut kompensiert.

Aber mal so gesehen: Je mehr Privatpersonen jetzt auf andere Antriebe umstellen, desto geringer wird wieder die Nachfrage nach flüssigen Treibstoffen was zu einem wieder sinkenden Preis führen dürfte.
Nicht von jetzt auf heute; aber man sollte immer längerfristig planen. (Aber das bekommt heutzutage kaum mehr jemand hin)
Weil ja auch jeder Geld wie Heu hat.
Ich vermisse bei vielen hier das nicht jeder sich ein E-Auto leisten kann.

Wo sind denn eig geringe eigene Ausgaben bei nicht vorhandener PV und 0,80€ pro KWh an der Ladesäule?!

Ich bin nicht anti E-Auto nur realistischer als viele hier.
 
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mesohorny schrieb:
Beispielhaft A3 Hybrid:
Neupreis 2022: 52000€
Angebot Audi Händler bei Leasingende: 34000€
Anschaffungskosten, Leasing und Co. bei Audi sind dermaßen räudig. Im Kollegenkreis laufen auch ein paar dieser Autos auf Leasing. Mit einem "normalen" Gehalt ist der Kauf solcher Fahrzeug schlicht unmöglich. Wobei dort auch ein Q3 dabei ist, für den der Kollege 650 Euro jeden Monat ablatzt. D.h. in 3 Jahren fast so viel wie ich für einen Skoda Scala, der neu mit 5 Jahren Garantie 26.000 Euro gekostet hat (Liste 39.000 Euro, also fast "voll"). Egal wie man rechnet, der absolute Wertverlust lässt sich durch einen niedrigeren Kaufpreis am effektivsten reduzieren. Wobei ich nicht sagen will, dass der A3 nicht besser ist (vor allem hinsichtlich Fahrwerk und Geräuschdämmung sollte er das bei diesem Aufpreis aber verdammt nochmal auch ...).
 
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Kesandal schrieb:
Der große Knall wird noch kommen wenn die Preise im Einzelhandel ankommen.
Paketzustellungen ebenfalls. Glaubt wirklich jemand, dasd die Preise auf aktuellem Niveau bleiben? Da kommt die nächste Überraschung.
Was ist der Spritkostenanteil an einer Packung Tofu?
 
@E1M1:Hangar

Zustimmung. Sollten die Steuer auf einen Liter um sagen wir mal 0,5€ gesenkt werden: was kostet der Liter dann an der Tankstelle?

Antwort: genau das gleiche wie heute.
 
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@Fighter1993 Aber auch kurzsichtig. Niemand sagt, dass von jetzt auf gleich alle sofort umstellen müssen. Dass das ein langer Prozess ist, sollte sogar dir klar sein. Einfach mal die Entwicklung der letzten 10 Jahre überdenken und dann nochmal 10 Jahre in die Zukunft überlegen, was möglich sein könnte.
 
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mesohorny schrieb:
Beispielhaft A3 Hybrid:
Neupreis 2022: 52000€
Angebot Audi Händler bei Leasingende: 34000€

34k für ein Auto, das an der Steckdose mit nur 3kWh laden kann und dann nur 50km weit elektrisch fährt.

Er redet vom Stromer und du vom Hybrid. Bringt nichts darüber zu reden, wenn die Themen da auseinander gehen.
 
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Fighter1993 schrieb:
Da ist doch eig das Problem.
Yup. Das Problem ist, dass hier seit Jahren oder Jahrzehnten aktiv technologischer Fortschritt blockiert wird. Jetzt tuts eben allen weh, egal wie sehr gejammert wird. Hoffentlich schmerzt es genug um auch noch bei der nächsten Wahl im Gedächtnis zu sein. Komfortzone ist vorbei.
 
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KitKat::new() schrieb:
Was ist der Spritkostenanteil an einer Packung Tofu?
Hier kommen abgesehen von den Transportkosten allerdings auch noch die gestiegenen Kosten der umverpackung drauf.
Öl ist in sooo vielen Sachen drin oder für die Erstellung und Transport dieser nötig
 
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KitKat::new() schrieb:
Es erschließt sich für mich nicht, warum das nicht machbar sein soll
er hat schon recht... das ist wie mit den klassischen Tankstellen... wenn alle Verbrenner! Zeitgleich zu den Tankstellen fahren würden, gäbe es dort auch extreme Warteschlangen! und vor allem würden viele gar nicht überhaupt erst tanken können, da der Tank der Tankstelle selber leer wäre... passiert doch alle 2 Wochen... dass alle auf einmal und zeitgleich tanken müssen... hast du das noch nicht bemerkt?

scnr ;)
 
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