Heretic Novalis schrieb:
verbrechen lohnt sich also doch? mist! und ich lege wert auf eine gute ausbildung, schulabschlüsse und ähnliches. dabei reichts, wenn ich mich für ein x-beliebiges botnetzwerk anheuern lasse, damit ich für zig-tausende euro irgendwo angestellt werde, wenn ich nur genug schaden oder ärger verursache.
was hast du ein krankes (und veraltetes) weltbild.... da wundert mich wirklich nicht mehr viel.
Einstellen ist genau die richtige Vorgehensweise und wird immer öfter praktiziert, u.a. vom Erzbösewicht Microsoft. Wenn man die beiden Alternativen, die man hat, gegenüberstellt, wird das deutlich.
1. Verklagen: Man verklagt den Bösen auf alles was er besitzt, jemals besitzen wird oder hofft zu besitzen. Man zerstört ihm so gut es geht das Leben, in der Hoffnung, dass es als Exempel andere böse Leute davon abhält, an der Hardware herumzubasteln. Außerdem lässt man sich auf Geheiß des Gerichts von beliebten Online-Plattformen Nutzerdaten aushändigen, um "Komplizen" zu finden. Das hilft einem leider überhaupt nicht, denn die Information ist schon längst ihre Wege gegangen und ihre Verbreitung lässt sich nicht mehr verhindern. Außerdem ruft man damit erst recht die böse Crack-Hack-Kiddies auf den Plan, die einem die Hardware zerlegen.
2. Einstellen: Man gewinnt einen fähigen Mitarbeiter, denn seine Fähigkeiten hat er eindrucksvoll und Beweis gestellt und beseitigt gleichzeitig einen Angreifer, denn er wird kaum in Zukunft das System knacken, an dessen Absicherung er selbst arbeitet. Und kein noch so wilder Terror-Hack-Cracker ist deswegen angefressen.
Einstellen hat also nur Vorteile gegenüber Verklagen. Übrigens war die PS3 überhaupt erst so lange sicher, weil die Bastler (Hacker) mit der Box ungehindert spielen konnten. Das "Sicherheitssystem" ist eigentlich ein Witz. Verbietet man den Hackern das Spielen, dann zerlegen sie die Hardware, bis sie es wieder können. Die Cracker-Raubmordkopier-Piraten können ihre Arbeit ohne Hacker garnicht machen. Wer weiß, wie man eine Konsole zerlegt, der verplempert selten seine Zeit damit, daran zu spielen.