new Account()
Banned
- Registriert
- Mai 2018
- Beiträge
- 7.198
Das ist eher im Sinne der Belästigung anzusehen: https://de.wikipedia.org/wiki/Unnützes_Hin-_und_HerfahrenFrankenDoM schrieb:Unnützes Hin- und Herfahren ist in Deutschland eine Ordnungswidrigkeit nach § 30 Abs. 1 Satz 3 StVO und wird mit einem Verwarngeld von 20 Euro geahndet.
Autorennen (nicht auf der Straße natürlich) z.B. wären eindeutig verfolgbar.
Ergänzung ()
Klima ist ein ernsthaftes Problem.Feligs schrieb:Oder die lassen sich einfach in die Klima-Hysterie einlullen 🤔
So aber auch subjektive Bedürfnisse bzw. Egoismus: Anderen kann man den Spaß ja gerne verbieten, hauptsache es trifft einen selbst nicht.
Z.b.
nicht-Silvesterteilnehmer wollen anderen Silvester verbieten
Fahrradfahrer anderen das Auto verbieten
Nicht-Flieger anderen das Flugzeug zum Spaß verbieten
Silvesterteilnehmer wollen natürlich auf jeden Fall Silvester behalten
Autofahrer das Auto behalten
und Flieger würden gerne weiterhin Tagestrips irgendwhin machen.
Sieht man auch an der Umfrage:
Man will es verbieten, weil man keinen Sinn darhin sieht (wie auch keiner einen Sinn in faltbaren Smartphones sieht).
Man will es behalten, weil ich mir nicht von anderen sagen lassen möchte was ich mit meinem Geld mache.
Und weil man es hier einfach nicht schafft neutral zu sein, kann man vergessen, dass hier wirkliche Resultate aus der Diskussion hervorgehen.
Zumal man den gesellschaftlichen Wert und Spaß quanitifzieren müsste - und auch mit anderen Dingen vergleichen müsste. Denn wenn man der Umwelt was gutes tun möchte, dann doch gesamtgesellschaftlich am besten wohl so effizient wie möglich.
Und ich glaube wir sind hier auch nicht in der Lage objektiv den Wert "Spaß", "Freiheit", "Gesellschaft" zu bewerten UND dann noch in Relation zu "OMG mein Hund, den ich mir extra für die Stadtwohnung angeschafft habe, verschreckt sich dadurch ja", "Feinstaub" oder CO2 zu setzen (letzteres zu bewerten scheint ja hier schon eine Herausforderung zu sein - es reicht von "Wir werden morgen alle sterben" bis "wir brauchen noch mehr, damit die Pflanzen besser wachsen").
Meiner Meinung nach müsste man da auch ganz anders an die Sache herangehen - nämlich vom Problem ausgehend.
Beispiel:
Haben wir ein Sicherheitsproblem in Deutschland?
Ja? 10.000 Tote pro Jahr auf 1.000.000 durch Femdverschulden sind uns zu viel
Woran sterben die Leute?
-> Wir machen eine Liste mit Ursachen und den verursachten Toten
Wie viel würde es uns kosten die Ursache zu beseitigen?
-> Ergänze die Liste mit quantifizierten Kosten oder Kostenfunktionen (anteilsmäßige Verbesserung)
Danach sortiert man die Liste nach Effizienz und ackert sie ab, bis man auf ein akzeptables Endergebnis kommt (WIr wollen nicht mehr Aufwand betreiben um von den übrigen Toten noch welche wegzunehmen).
Anstatt sich etwas rauszusuchen was man nicht mag und dann Gründe dafür zu suchen, warum man es verbieten soll.
Geht man nämlich SO vor, verschwendet man sehr wahrscheinlich viel Energie für die belanglosesten Dinge, die es gibt.
Aber immerhin hat man mit sowas was für die Medien. Da wird ein polarisierender Schwachsinn nach dem anderen durchgedrückt - damit der Pöbel was zum Diskutieren hat - in unserer eigenen kurzsichtigen Bubble.
(Wieso kam denn die Diskussion von Böllern und dessen Klimawirkung erst nach Silvester auf statt zum Zeitpunkt der Diskussion wie man nun die Klimaziele erreichen könnte?)
Zuletzt bearbeitet: