Problem bei aktualisieren des Nvidia Treibers

Ich brauche eigentlich nicht viel GPU-Leistung.
Mein Computer wird nur für Office-Anwendungen und ein bevorstehendes Informatikstudium benutzt.
Geplant war sich dieses Jahr noch einen neuen Computer zu kaufen.
Und der sollte dann keine extra Grafikkarte haben, weil ich ihm im ITX-Format bauen wollte.

Deswegen die Frage.

Danke für all die Beiträge, auch wenn ich durch mangelnde Kenntnis nicht alles verstehe.
 
Na dann... Intel Integrated Graphics. Klappt wunderbar ohne Treibergekasper, der Kernel sollte grundsätzlich alle Chips erkennen, die etwas älter als der Kernel selbst sind.
 
@User12345
Wie schon erwähnt der Intel Grafikchip reicht da völlig aus. Wenn dein Interesse an Linux da ist und du es regelmäßig benutzt lernst du viele Dinge nebenbei.

Inzwischen kann ich als Anfänger-Distribution sogar schon Fuduntu empfehlen (basiert auf Fedora, soll so benutzerfreundlich wie Ubuntu werden). Fuduntu ist eine Rolling Release Distribution, d.h. man wird immer weiter mit aktueller Software versorgt und ist immer auf einem akuellen Kernel. Da Fuduntu seit dem neusten Release auch Jockey verwendet ist das installieren der Grafikkarte eine Leichtigkeit. Hat inzwischen Steam, E17 und netflix im repo =)

Bei Interesse kannst du dir ja mal die LiveDVD anschauen.
 
User12345 schrieb:
Ich brauche eigentlich nicht viel GPU-Leistung.
Mein Computer wird nur für Office-Anwendungen und ein bevorstehendes Informatikstudium benutzt.
Geplant war sich dieses Jahr noch einen neuen Computer zu kaufen.
Und der sollte dann keine extra Grafikkarte haben, weil ich ihm im ITX-Format bauen wollte.
Dann bist du bei Intel genau richtig. Die Grafikkartentreiber für Linux sind astrein!
Wenn du ein bisschen mehr ausgeben kannst, könntest du ja gleich Ivy Bridge nehmen, z.B. Pentium G2120 oder i3-3220. Sind deutlich potenter und brauchen auch noch weniger Strom, kosten dafür halt 80€/100€. Ansonsten warten, bis die Ivy Bridge Celerons draussen sind, sollte nicht mehr so lange dauern.
 
Hat ein i3 aber nicht vielleicht schon zu viel Power für das was ich machen möchte?
Ich würde nehmlich auch ungern mehr Geld als nötig ausgeben, andererseits ist es mir sehr wichtig, dass ich den PC lange ohne Aufrüstungen gut verwenden kann.
 
User12345 schrieb:
Hat ein i3 aber nicht vielleicht schon zu viel Power für das was ich machen möchte?
Ich würde nehmlich auch ungern mehr Geld als nötig ausgeben, andererseits ist es mir sehr wichtig, dass ich den PC lange ohne Aufrüstungen gut verwenden kann.
Er hat schon deutlich mehr Power als ein Celeron, aber zu viel würde ich jetzt nicht sagen.
Es ist schon recht praktisch, wenn du mal etwas längeren Code compilieren willst und dann nicht ewig warten musst. ;)
Da du ja erst im Laufe des Jahres kaufen willst, kannst du ja noch ein bisschen die Preise beobachten.
 
Denk immer auch an den Energieverbrauch. Eine teurere CPU kann unter Umständen bessere Energiespar-Techniken haben. Außerdem ist sie mit ihren Aufgaben eher fertig und schaltet dementsprechend schneller ab. Wieder Strom gespart. Bei den aktuellen Strompreisen kann sich das recht zügig rentieren.
 
Ich hab ne Lösung in einem Blog gefunden aber finde den Link nicht.
Der neue Treiber von NVidia macht Probleme. Musst nur mal bei Google schauen, das ist mehr als bekannt.
 
Ja, aber der elementare Fehler war doch schon die Installation eines unnötig neuen Treibers, ohne die Paketverwaltung mit einzubeziehen... Daher ist es egal, ob der neue Treiber buggt, der aus der Paketverwaltung hätte funktioniert.
 
Nein, hätte er nicht. So hab ich es gemacht und schon ging nichts mehr.
Ich musste per Terminal den Treiber entfernen, ein Paket installieren und dann Treiber drauf. Dann gibt es keine Probleme.
 
Bitte benutzt diesen Thread, um auf die Probleme des TEs einzugehen, nicht um eure persönlichen Nvidia-Treiber-Probleme auszudiskutieren.
 
Den Gedanken mit der schnelleren CPU hatte ich so noch gar nicht. Danke dafür, ich werde es mit berücksichten. Bevor ich die Komponeten bestelle, werde ich sie hier von euch absegnen lassen.

Ich komme soweit auch gut ohne einen akteullen Treiber zurecht. Nur habe ich das Gefühl das der CPU-Lüfter wesentlich höher dreht als unter Windows. Ist sowas bei euch auch bekannt?
 
Installiere mal indicator-cpufreq
Dann schau mal ob der Prozessor ordentlich runtertaktet
 
Ist das bei Ubuntu (Linux) eigentlich genau so wie bei Windows, dass umso mehr Programme man installiert, wenn man defragmentiert und die Registry ab und zu bereinigt, dass der Computer mit der Zeit sehr langsam wird?

Gibt es unter Linux überhaupt eine Registry wie bei Windows?

Das Tool scheint zu funktionieren. Danke.
 
Nein, gibt es nicht. Dass Problem mit dem langsam werden ist eine Sache, die du so nur unter Windows hast. Ab und zu defragmentieren wird allerdings trotzdem nicht schaden.
 
Pft. Der Kernel sorgt automatisch dafür, dass zumindest die Linux-Dateisysteme keine Fragmentierungsprobleme haben. Ich hab noch nie ne Ext3/Ext4-Partition defragmentieren müssen.
Und nein, mehr Programme machen einem Unix-System gar nichts aus. Hier wird halt nicht sinnlos mit Registry-Tabellen rumgewurstelt um herauszufinden, wo denn ein Programm nun wieder liegt und wohin es seine ganzen installierten Dateien geworfen hat. Bei Unix-Systemen hat alles seinen festen Platz.
 
Kann man ext3/4 überhaupt defragmentieren? Ich hab mir da noch nie Gedanken gemacht, weil mein System noch nie fragmentiert war.

Hier mal ein Link dazu im ubuntuusers.de Wiki:

http://wiki.ubuntuusers.de/Defragmentierung

Fazit: Auch ein ext System fragmentiert, ist in aller Regel aber kein Problem auf einem Desktop PC.
 
Dann würde mich noch etwas sehr interessieren.
Wie sieht es unter Linux mit SSDs aus?

Gibt es da auch aktuelle Firmware?
Muss man Linux dafür konfigurieren?
Bringt es unter Linux auch viel eine SSD zu verwenden?
 
1. Die Firmware der SSD's ist unabhängig vom verwendeten Betriebssystem, ergo ist es dieselbe, welche man auch für sein Windows genutzt hat. Um genau zu sein bestehen diese ganzen FW-flashtools der SSD-Hersteller in der Regel aus abgespeckten Linux-Distributionen.

2. Auch unter Linux kann man die "Nutzung" auf SSD-laufwerke hin optimieren. Aktuelle Kernel wissen aber in der Regel von Haus aus, wie sie mit einer SSD umzugehen haben, also für den Normaluser eher nicht notwendig.

3. Linux wird ebenso wie Windows um eine gewissen Faktor beschleunigt. Ich bspw. boote mein System vom Bootloader aus mit Anmeldung bis zum fertig geladenen XFCE-Desktop in weniger als 10 Sekunden von der Crucial M4. Die Philosophie dahinter ist ja schließlich die gleiche. Daten müssen von A nach B. Unter welchem System das geschieht ist der Hardware egal, sie limitiert einfach.
 
Zuletzt bearbeitet:
ghecko schrieb:
2. Auch unter Linux kann man die "Nutzung" auf SSD-laufwerke hin optimieren. Aktuelle Kernel wissen aber in der Regel von Haus aus, wie sie mit einer SSD umzugehen haben, also für den Normaluser eher nicht notwendig.
Stimmt so nicht ganz. Ok, jeder Kernel ab ich glaub 2.6.30 rum kann SSDs korrekt ansprechen inkl. TRIM, aber:
Anders als Windows (>=7) nutzen Linux-Distributionen TRIM nicht automatisch. Ohne TRIM sinkt die Leistung der SSD natürlich kontinuierlich. Unter Linux gibt es 2 Ansätze, TRIM zu nutzen, Online-Discard (bei jeder Lösch-Operation) oder Discard per Cronjob. Beides muss man manuell einrichten und aktuell ist die Cron-Lösung definitiv weitaus besser.
 
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