Problem bei aktualisieren des Nvidia Treibers

Das klingt gut! Wenn ich mir dann als einen neuen PC bestelle, dann poste ich hier noch mal die Zusammenstellung und lass mich von euch beraten.
Wie macht es Linux mit der "Registry"? Gibt es da für jedes Programm eine Konfigurationsdatei wie bei Mac OS?

Gibt es irgendwelche SSDs die sich mehr für Linux empfehlen lassen?
 
User12345 schrieb:
Wie macht es Linux mit der "Registry"?

Ja, jedes Programm hat seine eigene Konfigurationsdatei unter etc und/oder im Homeverzeichnis des Nutzers. So einen Mist wie eine Registry gibt es nicht.
 
Die Registry als solches existiert unter Linux nicht. Programme werden mit einem Befehl gestartet, welchem ein Pfad zu einer ausführbaren Datei hinterlegt ist. Alles weitere ist Sache des Programms, welches ausgeführt wird. Um das aufspielen, konfigurieren und entfernen kümmert sich der Paketmanager (unter debianartigen) und alles was darüber hinausgeht ist in der Regel Selbstbefriedigung einiger Umsteiger und wirkt sich, wie hier schon mehrmals beschrieben, nicht auf die Performance aus. Auch nicht langfristig. Ich habe viele alte Installationen im Verwandtenkreis, die sind seit Jahren so schnell wie die Hardware es ihnen erlaubt. Und einige davon sind in den Händen von Kindern, und werden dementsprechend behandelt.

Für SSD's gelten unter Linux dieselben Empfehlungen wie auch unter Windows. Das OS ist in dieser Hinsicht wieder egal.
 
User12345 schrieb:
Wie macht es Linux mit der "Registry"? Gibt es da für jedes Programm eine Konfigurationsdatei wie bei Mac OS?
Du gehst falsch an die Frage heran. MacOS ist ein Unix-Derivat, genauso wie Linux. Daher nehmen die sich hinsichtlich vieler Kernfunktionen gar nichts.

ghecko schrieb:
Um das aufspielen, konfigurieren und entfernen kümmert sich der Paketmanager (unter debianartigen)
Auch andere Distributionen, die nicht von Debian abstammen, nutzen die eine oder andere Form des Paketmanagements.... nur halt eben keine .deb - Pakete
 
Ich würde eher sagen das es maximal 1-2 Distributionen gibt die ohne Paketmanager auskommen, und das mit Absicht weil sie ein Aufsetzen von der Pike aus anbieten wollen. Aber das, kann ich sagen, ist kein Spaß. Das Problem ist nicht mal die ganze Arbeit die der Paketmanager im Hintergrund erledigt, soll heißen Skripte anstoßen die Default-config Dateien anlegen, dafür sorgen das die entsprechenden Dateien je nach Distributions-Stil in die richtigen Ordner kopiert werden (/etc/, /etc/rc.d, usw) oder Warnungen ausgeben wenn irgendwelche inkonsistenzen im Paket selbst vorhanden sind.

Das wirklich üble am Arbeiten ohne Paketmanager ist der config, make und make install Dreisatz. Wenn man schon im config Reihenweise Abhängigkeitsprobleme erhält weil compiler xy nicht verfügbar oder in falscher Version vorhanden ist. Der Paketmanager kümmert sich automatisch um alle Abhängigkeiten, und zwar zuverlässig, mit ist noch keiner untergekommen der das nicht richtig gemacht hätte.

Das ist eigentlich auch mein größter Kritikpunkt an anderen OS die ohne kommen. Updates sind völlig sorgenfrei. Kein Rumsuchen auf irgendwelchen Homepages, der Paketmanager behält die Übersicht, kein Fragmentieren. Ich hatte immer das Gefühl das mein System immer unübersichtlicher wurde und am Schluss konnte ich kaum noch nachvollziehen wo was war und was ich für was brauchte.
 
User12345 schrieb:
Wie macht es Linux mit der "Registry"? Gibt es da für jedes Programm eine Konfigurationsdatei wie bei Mac OS?
Es gibt schon Tools, die man mit der Registry von Windows vergleichen könnte.
Unter Ubuntu ist das dconf-editor, mit dem kann man die Konfigurationsdateien der einzelnen Programme in einer grafischen Oberfläche bearbeiten.
dconf ist der Nachfolger von gconf, welcher noch mit xml Dateien arbeitet. dconf benutzt geschwindigkeitsbedingt binäre Dateien, die aus xml Dateien erzeugt werden.
 
Sehr schön. Ich danke euch für all eure Antworten auf meine Fragen. Nun kann ich mir schon etwas mehr unter Linux vorstellen. Ich bleibe weiter dran dazu zu lernen und wenn ich Fragen habe melde ich mich wieder hier bei euch im Forum.

Danke!
 
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