Probleme mit dem Internet, Ideen zum LAN

zohnene

Ensign
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Nov. 2015
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143
Hi,

ich habe ein Problem und zwar habe ich bis in mein Zimmer kein LAN-Kabel, sprich ich habe nur WLAN Zugang.
Router steht ein Stockwerk unter mir im Wohnzimmer.
Dieser ist Verbunden mit der Telefonleitung die in den Keller runter geht wo unserer Anschluss liegt.

Da in meinem Zimmer früher schon mal der Router gestanden hat, liegt hier auch noch die Telefonleitung bis in den Keller.

So jetzt zu meiner Frage:
Gibt es eine Möglichkeit das ich über diese Leitung auch irgendwie Internet bekomme, wie zum Beispiel das ich dort auch einen Router anschließe?
Oder wüsst ihr aus eigener Erfahrung noch andere Möglichkeiten bei mir an besseres Internet zu kommen?
(Gibt keine Leer-rohre, DLAN funktioniert nicht so gut wegen alten Stromleitungen)
 
nein. pro anschluss nur ein "internet"-zugang.
du kannst aber ein lan-kabel dort einziehen wo das andere kabel durchgeht. oder einen elektriker damit beauftragen...
oder das telefonkabel als lan-kabel missbrauchen, dafür musst du aber den anschluss ändern und neu "crimpen".. aber erwarte kein hochleistungs-übertragung mit den telefon-dinger..
 
Wenns kein Miethaus ist und du Zugriff auf die Klemmleisten zu den Dosen hast, kannst du dir das internet auch auf deine telefondose schalten und den Router dort aufstellen. Sofern das nicht ändere auf Wlan zwingt, die das nicht wollen ^^

Per 2 draht auf der Telefonleitung Zweckentfremdet sollte man dann aber bei 10Mbit festhängen, was ja auch nicht toll ist. Oder brauch man dafür schon 4, bin nicht sicher....


mfg
 
Zuletzt bearbeitet:
zohnene schrieb:
Da in meinem Zimmer früher schon mal der Router gestanden hat, liegt hier auch noch die Telefonleitung bis in den Keller.

Wenn’s lumpiger Klingeldraht ist, kriegst du vielleicht 10 Mbit/s drüber. Bei zwei verdrillten Adernpaaren für ISDN können’s 100 werden, da wären wir bei Fast Ethernet. Mach mal bitte ein Photo der Telephonleitungen, auf dem man die Isolierung und alle Adern sieht.
 
Also ist kein Mietshaus.
Aber Warum sollte ich auf 10 Stecken bleiben wir haben bei uns VDSL da und bekommen 100MBit Leitung
Ergänzung ()

DeusoftheWired schrieb:
Mach mal bitte ein Photo der Telephonleitungen, auf dem man die Isolierung und alle Adern sieht.

Jo mach ich wenn ich wieder zu Hause bin
 
Dein Problem ist das du aktuell Internet über ein Stück Leitung haben möchtest, was für eine "Inhaus"(LAN, Gigabit Netzwerk etc.) Verkabelung nicht geeignet ist. Alternativ wäre eben das man das kurze Stück Telefonleitung über eine Modem-Modem Verbindung überbrückt oder eben deinen aktuellen Router daran anschließt und im Keller die aktuelle Teleofnleitung auf "deine" Telefonleitung umlegt.

Wenn dir das alles nichts sagt, dann sehe ich aber schwarz für eine Durchführung von dir... Da fehlt einfach wissen...
 
Ich würde es mit einer Powerline versuchen ,-)

http://www.amazon.de/P1002P-AV1000-Powerline-Netzwerkadapter-1000Mbit-Gigabit/dp/B010LRB1H2/ref=sr_1_16?ie=UTF8&qid=1457530199&sr=8-16&keywords=powerline

oder wenn das wegen der schlechten Verkabelung nicht funkt, würde ich eine Bridge versuchen:

http://www.amazon.de/TP-Link-TL-WR802N-Router-WLAN-Geschwindigkeit-300Mbit/dp/B00XPUIDFQ/ref=sr_1_1?ie=UTF8&qid=1457530396&sr=8-1&keywords=wlan+bridge

geht auch mit einem alten Router zum konfigurieren, ACCES-Point
 
Zuletzt bearbeitet:
zohnene schrieb:
Aber Warum sollte ich auf 10 Stecken bleiben wir haben bei uns VDSL da und bekommen 100MBit Leitung

Es geht um das Stück Leitung zwischen deinem Zimmer und dem Keller. Wenn zwischen den beiden nur Klingeldraht liegt, bist du damit auf dieser Strecke eben auf 10 Mbit/s beschränkt. Da kannste sogar ’ne 100-G-DWDM-Anbindung oder ’n Transatlantikkabel vor der Straße haben – das schwächste Glied in der Kette bestimmt den maximalen Durchsatz.
 
Wie oben bereits geschrieben wurde die ALLNET Geräte um ne 2Draht Leitung zu nutzen sind wirklich top, haben selbst damit mal eine Strecke von 300m überbrückt die mit 90mbit Synchron lief. Dort war es zwar 0,6er Erdkabel allerdings mit 6 Muffen und 12 Abzweigern.
 
Also um dein Missverständnis mal auf zu zeigen:

An einen DSL Anschluss kannst du genau 1 Router/Modem anschließen, ob und wie du die Leitung ab TAE-Dose verlängerst ist dir überlassen. DSL und die anderen Internetzugangstechniken sind alle heutzutage nur Punkt-Zu-Punkt Verbindungen, keinen Mehrpunnkt zu Punkt Verbindungen. Verteilen und verzweigen geht nur hinter dem ersten Modem/Router.

Was die Leute hier meinen ist sowas:

|----> Allnet CO ---->>> 2 Draht-Leitung ---> Allnet CPE ----> Dein Zimmer​
TAE -----> Modem/Router
|----> LAN-Verkabelung ins Wohnzimmer​


Wenn ich es richtig sehe ist dein Problem:

Ab der TAE-Dose im Keller kommt eine Verzweigung, einmal in dein Zimmer und einmal ins Wohnzimmer.
An diese Verzweigung kannst du nur ein DSL-Modem/Router hängen, entweder im Wozi oder bei dir ins Zimmer. Egal in welchem Fall brauchst du für die Versorgung per Kabel eine neue Kabelführungen.

Ich sehe da folgende Optionen:
  1. Wenn die Telefondose im Wohnzimmer 4 Draht hat, stellst du im Wohnzimmer den DSL-Router hin und schließt ihn ganz normal an. Mit den zwei übrigen Adern kannst du mittels Allnet-Modem das Netzwerk runter in den Keller bringen, dort wo der Verzweiger ist, die zwei übrigen Leitungen und die aus deinem Zimmer aus dem Verzweiger ausbauen und direkt mit einander verschalten und das zweite Allnet Modem bei dir aufbauen.
  2. Das ganze ginge, immer 4 Draht vorausgesetzt auch räumlich getauscht. Doch je länger eine Internet-DSL-Leitung ist, desto schlechter. Bei meinen Eltern haben 5 m zusätzliches LAN-Kabel hinter em Splitter 2 Mbit/s am DSL gekostet. Was bei 14 Mbit/s nicht gerade wenig ist.
  3. Die Alternative wäre, die vorhandene Telefonleitungen durch LAN-Kabel zu ersetzen, den Router im Keller aufbauen und per integriertem Switch die LAN-Anschlüsse in beiden Räumen dann damit befeuern. Das wäre die sauberste Lösung.
Grundlagen
Um zu erklären, warum man mal über Zweidraht 100 Mbit hinkriegt und warum man mal dazu mindestens 4 Draht braucht, das liegt in der Signalmodulation.
Das eine nutzt ADSL und hat den Nachteil, dass man nur in eine Richtung 100 Mbit/s hat. Synchron (bidirektional) bekommt man mit handelsüblichen Geräten eine 100 Mbit nur selten über eine CuDA rüber. Wenn Up- und Download gleich sind, spricht man von S(H)DSL, was pro Richtung zwar gleich schnell ist, aber langsamer als der Download von ADSL, aber schneller als der Upload von ADSL.

DSL hat im Vergleich zur LAN-Verkabelung, aufgrund der "komlexen" Signalbildung auch eine höhere Antwortzeit (Latenz/Ping), als LAN-Verkabelung, welche i.d.R. ein einfachere Ethernet Modulation nutzt. Bis das DSL-Model ein Datenpaket zusammengebaut und auf die Leitung geschickt hat ist das Ethernetpaket schon lange beim Zielhost angekommen.
Ein häufiger Irrglaube ist, dass Bandbreite durch gute Latenzen erzielt wird. Das ist mitnichten so. Die hohe Bandbreite wird stets immer nur durch die Gleichzeitigkeit (paralleles Versenden) erreicht. Kann man sich vielleicht wie eine Autobahn vorstellen, auf der alle 100 km/h Fahren. Von A nach B dauert es für ein Auto immer gleich lange, baue ich aber 20 Spuren pro Richtung schaffe ich in der gleichen Zeit das 20 fache an Autos. Bandbreite hat also so gesehe nichts mit Geschwindigkeit (Strecke pro Zeit) zu tun, sondern eher mit Volumen pro Zeit. Oder man kann das mehr mit einem Gas- oder Wasseranschluss vergleichen. Der Druck der Gas-/Wasserwerke im Leitungsnetz ist idealisiert immer gleich (=Latenz = Geschwindigkeit). Die maximale Abnahmemenge (Volumen) eines Kunden wird letztlich nur durch den Querschnitt der Zuleitung (Bandbreite) bestimmt. Genau genommen ist das Gleichsetzen von Bandbreite = Geschwindigkeit ein riesengroßer technischer Fauxpas der Marketingabteilungen und die haben diesen Schwachsin schön per massenaft geschalteter Fernsehwerbung verbreitet. Bald täglich den Leuten erklären, dass die Netzwerkgeschwindigkeit die Latenz ist, weil die Zeit für eine definierte Strecke gemessen wird (Strecke pro Zeit = Geschwindigkeit) und nicht die Bandbreite die Geschwindigkeit ist. Was natürlich bei Problemen "wuäääähh das Netzwerk ist so langsam*" einem dann einen ganz anderen Blickwinkel verschafft. *) In Wirklichkeit arbeitet die Software ab Latenzen > 2 ms sehr bescheiden, weil ineffizient, da helfen auch 200 Mbit Bandbreite nichts. Aber die Latenz wird primär durch die Entfernung und zwischen Server und Client bestimmt. Sekundär durch die Signalbertragungsart (DSL schlechter als Ethernet) und tertiär durch die Auslastung des Anschlusses (das merken dann die Gamer immer wieder ;))

Abgesehen stammt Ethernet aus einer Zeit, in der es DSL noch nicht gab, zu den Zeiten war noch die 64k ISDN Leitung noch "wesentlich" schneller als die 56k Analog-Modemleitung.
 
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