Das hängt ganz von der Fachrichtung ab. Eine Promotion in Elektrotechnik ist z.B. selten sinnvoll, da so viele Stellen frei sind, dass man auch ohne die beiden Buchstaben gut im R&D Bereich unterkommt. Und in der industriellen R&D stehen dir viel mehr Möglichkeiten offen als am Institut.
Du verwendest einen veralteten Browser. Es ist möglich, dass diese oder andere Websites nicht korrekt angezeigt werden.
Du solltest ein Upgrade durchführen oder einen alternativen Browser verwenden.
Du solltest ein Upgrade durchführen oder einen alternativen Browser verwenden.
Promotion vs Arbeiten
- Ersteller pizza4ever
- Erstellt am
- Registriert
- Apr. 2009
- Beiträge
- 1.734
So.
Hab grad mit meinem Prof gesprochen. Er hat gemeint projekttechnisch wird in nem Jahr was frei, Stelle hätte er jetzt schon frei. Also er hat gemeint rechnen se mal mit 2012 + 3-5 Jahre d.h. ich wäre dann so ca Anfang 30 - Anfang 32 (...) bei der Vollendung. Wenn ich schon vorarbeiten könnte uU auch nen Ticken jünger (Ende 28 - Anfang 29)...
Naja, machts net leichter. Am Freitag nen Vorstellungsgespräch, mal schauen was die mir anbieten.
heute gefunden, bin nach wie vor "eher dagegen"
Hab grad mit meinem Prof gesprochen. Er hat gemeint projekttechnisch wird in nem Jahr was frei, Stelle hätte er jetzt schon frei. Also er hat gemeint rechnen se mal mit 2012 + 3-5 Jahre d.h. ich wäre dann so ca Anfang 30 - Anfang 32 (...) bei der Vollendung. Wenn ich schon vorarbeiten könnte uU auch nen Ticken jünger (Ende 28 - Anfang 29)...
Naja, machts net leichter. Am Freitag nen Vorstellungsgespräch, mal schauen was die mir anbieten.
Pro und Kontra Promotion
Bevor man sich als Diplom-Ingenieur zu einer Promotion entschließt, sollte man die Vor- und Nachteile dieses Schrittes genau überdenken. Wer einen guten bis sehr guten Studienabschluss vorweisen kann und viel Spaß an der Forschungsarbeit hat, kann mit folgenden Vorteilen rechnen:
Bearbeitet werden interessante wissenschaftliche Aufgaben, die häufig mitbestimmt werden können.
Für bestimmte Positionen im öffentlichen Dienst ist eine Promotion Voraussetzung, zum Beispiel für eine spätere Tätigkeit als Professor.
In der Industrie werden für bestimmte Stellen (z.B. Vorstandsassistent, hoch qualifizierte Stabspositionen) und für bestimmte Funktionsbereiche (z.B. Forschung und Entwicklung) promovierte Bewerber bevorzugt.
In den Top-Positionen von Unternehmen ist der Anteil promovierter Führungskräfte überdurchschnittlich hoch.
Diesen Vorteilen stehen jedoch eine Reihe von Nachteilen gegenüber:
Aufgrund der langen Bearbeitungszeit für eine Dissertation tritt man erst relativ spät ins Berufsleben ein (das derzeitige Durchschnittsalter liegt im „Dr.-Ing.“-Bereich bei rund 33 Jahren). Manche Unternehmen wünschen sich jüngere Einsteiger.
Oft ist die Vergütung für den Doktortitel in einem Industriebetrieb niedriger als erhofft – vor allem bei überwiegend praktischen Tätigkeiten. Sie liegt häufig unter dem Gehalt nach einer vier- bis sechsjährigen erfolgreichen Tätigkeit.
Die Promotion ist in den Ingenieurwissenschaften nicht automatisch der erste Schritt auf dem Weg zum Hochschulprofessor. Eine wissenschaftliche Laufbahn lässt sich erfahrungsgemäß nur sehr schwer planen.
heute gefunden, bin nach wie vor "eher dagegen"
Stand bis Januar vor der selben Entscheidung .
Nochmal 3 Jahre "Studium" oder eben promovieren (allerdings in der Industrie, nicht in der Uni wo ich als besserer HiWi "mishandelt" werde) oder direkt einsteigen. Nachdem ich aber ein gutes Jobangebot bekommen habe mit gutem Einstiegsgehalt war die Sache für mich klar.
Macht halt schon den Faktor 2 aus.Wenn nicht sogar mehr. Wenn du also an der Uni promovieren möchtest, solltest du dir gut überlegen ob dir die 4-5 Jahre das Wert sind. Obwohl du tatsächlich am Ende dann höher einsteigst.
Aber dann bist du knapp 30 und hast kaum was in deine Rente eingezahlt (war ein wichtiger Punkt für mich, obwohl ich jetzt auch privat vorsorge). Und ob du dann mehr Berufserfahrung als jetzt hast mit Führungsqualitäten als Gruppenleiter etc. wage ich mal zu bezweifeln. Wir sind halt alles Fachidioten :
und da nehm ich mich nicht aus
Nochmal 3 Jahre "Studium" oder eben promovieren (allerdings in der Industrie, nicht in der Uni wo ich als besserer HiWi "mishandelt" werde) oder direkt einsteigen. Nachdem ich aber ein gutes Jobangebot bekommen habe mit gutem Einstiegsgehalt war die Sache für mich klar.
Macht halt schon den Faktor 2 aus.Wenn nicht sogar mehr. Wenn du also an der Uni promovieren möchtest, solltest du dir gut überlegen ob dir die 4-5 Jahre das Wert sind. Obwohl du tatsächlich am Ende dann höher einsteigst.
Aber dann bist du knapp 30 und hast kaum was in deine Rente eingezahlt (war ein wichtiger Punkt für mich, obwohl ich jetzt auch privat vorsorge). Und ob du dann mehr Berufserfahrung als jetzt hast mit Führungsqualitäten als Gruppenleiter etc. wage ich mal zu bezweifeln. Wir sind halt alles Fachidioten :
Zuletzt bearbeitet:
Ich frage mich gerade wo du 70.000€ Einstiegsgehalt bekommst?Flowrider schrieb:Macht halt schon den Faktor 2 aus.Wenn nicht sogar mehr. Wenn du also an der Uni promovieren möchtest, solltest du dir gut überlegen ob dir die 4-5 Jahre das Wert sind.
Außerdem muss das ja eine katastrophale Uni sein wo du als Doktorand wie ein HiWi behandelt wirst
Du hälst Übungen, betreust Projektgruppen und Diplomarbeiten, hast HiWis und arbeitest an Forschungsprojekten mit und musst halt deine Dissertation irgendwann fertig bekommen. Was hat denn das bitteschön mit Hiwi-Arbeit zu tun?
- Registriert
- Apr. 2009
- Beiträge
- 1.734
Die Frage ist ja ob man überhaupt ne volle E13 Stelle bekommt. Bei uns haben einige nur 3/4 Stellen und bekommen so 1.700€
Da biste dann bei 20.000e im Jahr da ist dann das doppelte schon locker drinnen
Da biste dann bei 20.000e im Jahr da ist dann das doppelte schon locker drinnen
Irgendwie passt 3/4 Stelle und 20000 nicht so ganz. Eine volle E13 Stelle sind mehr als 36000.
Außerdem braucht man dann wohl eher keine 4-5 Jahre wenn man keine volle Stelle bekommt. Bei uns in der Fakultät gibts es soweit ich weiss nur volle Stellen.
Außerdem braucht man dann wohl eher keine 4-5 Jahre wenn man keine volle Stelle bekommt. Bei uns in der Fakultät gibts es soweit ich weiss nur volle Stellen.
- Registriert
- Apr. 2009
- Beiträge
- 1.734
Puh, das müsste man echt nomma klären... Hast schon recht
Kann ich so bestätigen. Bei uns (TUM Informatik) gibt es ausschließlich volle Stellen, zumindest habe ich noch keine anderen gesehen. Die Promotionen dauern auch so 4-5 Jahre und darf sich mit Seminaren, Tutorien, Korrekturen, Übungen, aushilftweise Vorlesungen und der Betreung von studentischen Arbeiten nebenbei noch rumschlagen.
Mit einer E13/1 Stelle hat man brutto 38978,73 Euro im Jahr. Wenn man in einer strukturschwachen Region ist, ist das viel, in München ist das eher wenig...
Mit einer E13/1 Stelle hat man brutto 38978,73 Euro im Jahr. Wenn man in einer strukturschwachen Region ist, ist das viel, in München ist das eher wenig...
du musst aber auch bedenken, dass in München die Kosten höher sind. Dennoch kann ich mir nicht vorstellen, dass Firmen da wirklich großen Wert legen. E13 klingt doch ganz gut. Da kommen Informatiker - mit Glück - auch rein. (bin jetzt mal von einer Stellenanzeige ausgegangen. Habs aber auch schon unter E13 gesehen) Was genau ist daran jetzt also so verwerflich?
Nasenbär schrieb:Ich frage mich gerade wo du 70.000€ Einstiegsgehalt bekommst?
Außerdem muss das ja eine katastrophale Uni sein wo du als Doktorand wie ein HiWi behandelt wirst![]()
Also an meiner Uni (Uni Erlangen), hätte ich wie pizza4ever gesagt hat, als Doktorand etwa 1700€ (Brutto) bekommen. Bei der Firma bei der ich meine Diplomarbeit geschrieben habe wären es etwas über 2000€ gewesen. Und ja an meiner Uni (bzw. an gewissen Lehrstühlen) war es üblich Doktoranden mit unnützer Arbeit zu beschäftigen, die dann eben deutlich mehr als 3 Jahre am Lehrstuhl saßen
Nasenbär schrieb:Du hälst Übungen, betreust Projektgruppen und Diplomarbeiten,
Und ich finde, dass das nicht unbedingt zum Aufgabenfeld eines Doktoranden gehört. (Danke snow1
Der Standardsatz für wissenschaftliche Mitarbeiter vor der Promotion im Informatikbereich an der Uni ist eigentlich TVL-E13 - und eine volle Stelle.
Auf kurze Zeit kann eine geringere Bezahlung gerechtfertigt sein, da Unis eher Behörden als Firmen ähneln, und daher nicht zu jeder Zeit sofort Geld bereitgestellt werden kann. (Eigentlich nur relevant wenn man zwingend eine bestimmte Uni will, z.B. die an der man auch studiert hat)
Wenn weniger geboten wird (und nicht erhebliche Arbeitserleichterungen dafür winken) - würde ich misstrauisch werden. Das Angebot an sehr guten Absolventen ist klein. Vielleicht kommt die Uni aber einfach auch damit durch, weil es Hausbewerber sind die nicht an eine ferne unbekannte Uni möchten. Viele Studenten haben die Lebensgefährtin/en und Freunde/Familie vor Ort, das ist leicht auszunutzen.
In vielen anderen Fächern ist es durchaus Standard, dass es nur eine 1/x-tel Stelle gibt, da es einfach genügend hochwertige Bewerber gibt.
Die Promotionsdauer von 4-5 Jahren ergibt sich meist daraus, dass man in der regulären Arbeitszeit oft nur wenig zur Arbeit an der Promotion selbst kommt - und das dann in die Freizeit auslagern muss. Die meisten Menschen haben aber verständlicherweise auch noch was anderes als Arbeit und Promotion im Kopf.
Auf kurze Zeit kann eine geringere Bezahlung gerechtfertigt sein, da Unis eher Behörden als Firmen ähneln, und daher nicht zu jeder Zeit sofort Geld bereitgestellt werden kann. (Eigentlich nur relevant wenn man zwingend eine bestimmte Uni will, z.B. die an der man auch studiert hat)
Wenn weniger geboten wird (und nicht erhebliche Arbeitserleichterungen dafür winken) - würde ich misstrauisch werden. Das Angebot an sehr guten Absolventen ist klein. Vielleicht kommt die Uni aber einfach auch damit durch, weil es Hausbewerber sind die nicht an eine ferne unbekannte Uni möchten. Viele Studenten haben die Lebensgefährtin/en und Freunde/Familie vor Ort, das ist leicht auszunutzen.
In vielen anderen Fächern ist es durchaus Standard, dass es nur eine 1/x-tel Stelle gibt, da es einfach genügend hochwertige Bewerber gibt.
Die Promotionsdauer von 4-5 Jahren ergibt sich meist daraus, dass man in der regulären Arbeitszeit oft nur wenig zur Arbeit an der Promotion selbst kommt - und das dann in die Freizeit auslagern muss. Die meisten Menschen haben aber verständlicherweise auch noch was anderes als Arbeit und Promotion im Kopf.
Zuletzt bearbeitet:
ein Dozent hält keine Vorlesung. Das ist ja eine Sehr schöne Traumwelt, Flowrider.
Dann kann ja nicht nur der Arbeitgeber Schuld sein. Danke also für diesen Einblick. Es geht also auch Fleiß dazu und das heißt nun mal auch Freizeit opfern. Das tun Leute im 2. Bildungsweg jetzt schon und auch (teilweise) dual Studierende.
Ich möchte mal an dieser Stelle das Buch empfohlen haben. Schildert teils doch sehr gut eure Eindrücke wieder. Weiterhin bin ich regelrecht erstaunt, wie viele Akademiker sich hier versammeln. Komischerweise möchte aber keiner was zum dualen Studium loswerden.
Die meisten Menschen haben aber verständlicherweise auch noch was anderes als Arbeit und Promotion im Kopf.
Dann kann ja nicht nur der Arbeitgeber Schuld sein. Danke also für diesen Einblick. Es geht also auch Fleiß dazu und das heißt nun mal auch Freizeit opfern. Das tun Leute im 2. Bildungsweg jetzt schon und auch (teilweise) dual Studierende.
Ich möchte mal an dieser Stelle das Buch empfohlen haben. Schildert teils doch sehr gut eure Eindrücke wieder. Weiterhin bin ich regelrecht erstaunt, wie viele Akademiker sich hier versammeln. Komischerweise möchte aber keiner was zum dualen Studium loswerden.
Robin. schrieb:Dann kann ja nicht nur der Arbeitgeber Schuld sein. Danke also für diesen Einblick. Es geht also auch Fleiß dazu und das heißt nun mal auch Freizeit opfern. Das tun Leute im 2. Bildungsweg jetzt schon und auch (teilweise) dual Studierende.
Klar, mit 80 Stunden Arbeit die Woche kriegst du die Promotion parallel zu einer vollen normalen Stelle auch in <=3 Jahren hin.
Die meisten sind aber "faul" und machen nur 50-60 Stunden die Woche.
Die Alternative wäre ein Graduiertenkolleg, wo man aber natürlich auch weniger Geld hat.
Robin. schrieb:Weiterhin bin ich regelrecht erstaunt, wie viele Akademiker sich hier versammeln. Komischerweise möchte aber keiner was zum dualen Studium loswerden.![]()
Ein duales Studium findet meist nicht an einer Universität statt, womit die Studieninhalte auch eher nicht in Richtung Promotion abzielen sondern mehr praktisch orientiert sind.
- Registriert
- Apr. 2009
- Beiträge
- 1.734
Ich hatte überlegt was zum Dualen Studium zu schreiben aber hab dann gelassen. Es ist ja auch immer die Frage was für eine Zielsetzung man im Studium verfolgt. Für nur ganz wenige Fachgebiete benötigt man das in der Universität erworbenes Wissen. Ne Freundin von mir hat so nen BA Studium bei einem Telefonanbieter gemacht und hat nun mit 23(?) einen Vertrag, der mit über 50.000€ dotiert ist, unterschrieben. Allerdings ist der theoretische Anspruch eines Dualen Studiums doch sehr (wenn überhaupt) punktuell beschränkt...
Whatever... Ich muss noch lange überlegen, ne volle Stelle E13 wär dann echt zu überlegen sich drei Jahre reinzuhauen und es durchzuziehen. Dann wäre ich so bei 29 ... 30, je nach Planung. So richtig überzeugt bin ich an der Sache, und ob man jemals in die Regionen aufsteigt, bei denen ein Promovierter bevorzugt wird, ist imho mehr als fraglich.
Aus wirklich "für die fachliche Positionierung im Unternehmen" Sicht gesehen ist es wohl praktisch nie erforderlich. Allerdings sagt ja mein gefundenes Zitat auch aus, dass es doch Positionen gibt für die sowas bevorzugt wird. Ob man jemals dahinkommt ist wie gesagt fraglich. Und ob einem der Dr. dann als Vertriebsleiter eines Mittelständlers was bringt, weiß ich nicht (war mal Praktikant bei einem industriellen Mittelständler, mein Chef hatte einen. Allerdings vermute ich dass er es auch ohne Dr. erreicht hätte).
Whatever... Ich muss noch lange überlegen, ne volle Stelle E13 wär dann echt zu überlegen sich drei Jahre reinzuhauen und es durchzuziehen. Dann wäre ich so bei 29 ... 30, je nach Planung. So richtig überzeugt bin ich an der Sache, und ob man jemals in die Regionen aufsteigt, bei denen ein Promovierter bevorzugt wird, ist imho mehr als fraglich.
Aus wirklich "für die fachliche Positionierung im Unternehmen" Sicht gesehen ist es wohl praktisch nie erforderlich. Allerdings sagt ja mein gefundenes Zitat auch aus, dass es doch Positionen gibt für die sowas bevorzugt wird. Ob man jemals dahinkommt ist wie gesagt fraglich. Und ob einem der Dr. dann als Vertriebsleiter eines Mittelständlers was bringt, weiß ich nicht (war mal Praktikant bei einem industriellen Mittelständler, mein Chef hatte einen. Allerdings vermute ich dass er es auch ohne Dr. erreicht hätte).
Zuletzt bearbeitet:
Götterwind
Commander
- Registriert
- Apr. 2004
- Beiträge
- 2.687
Ich weis zwar nicht wie ihr drauf kommt, dass man als Doktorand gleich eine volle Stelle bekommt, aber glaubt weiter daran... Eine Ausnahme davon stellen Forschungsinstitute oder das Ausland dar, in dem es nur volle Stellen gibt.
An der deutschen Universität sind eher 3/4 oder 1/2 Stellen üblich - bei gleicher Arbeit versteht sich.
Typischerweise kommt man nach einiger Zeit zu einer vollen Stelle. Natürlich ist das abhängig vom Fachgebiet und Arbeitgeber.
Dazu kommt ja auch noch die Lehre, sprich Seminare/Experimente für Studenten. Das man gleich zu Anfang einen Doktoranden betreut ist auch eher unüblich, das kommt erst etwas später. Man war ja selber grad noch einer
An der deutschen Universität sind eher 3/4 oder 1/2 Stellen üblich - bei gleicher Arbeit versteht sich.
Dazu kommt ja auch noch die Lehre, sprich Seminare/Experimente für Studenten. Das man gleich zu Anfang einen Doktoranden betreut ist auch eher unüblich, das kommt erst etwas später. Man war ja selber grad noch einer
Zuletzt bearbeitet:
pizza4ever schrieb:Whatever... Ich muss noch lange überlegen, ne volle Stelle E13 wär dann echt zu überlegen sich drei Jahre reinzuhauen und es durchzuziehen.
Ich würde mal nicht davon ausgehen, dass du es in drei Jahren schaffst. Andernfalls wären alle Doktoranden mit einer vollen Stelle "faul". Zudem kannst du nicht ewig 80 Stunden/Woche arbeiten bzw. bringt es nichts, weil die Produktivität dann auch rapide sinkt...
Götterwind schrieb:Ich weis zwar nicht wie ihr drauf kommt, dass man als Doktorand gleich eine volle Stelle bekommt, aber glaubt weiter daran...
Käse. Wie ich weiter oben geschrieben habe, gibt es z.B. bei uns ausschließlich volle Stellen.
Man kann aber nicht erwarten dass man eine volle Stelle bezahlt bekommt und nichts dafür tun muss. Also entweder in 3 Jahren fertig auf halber Stelle oder 5 Jahre auf ganzer (ist jetzt ein bisschen schwarz-weiß, gibt natürlich zig mögliche Konstellationen.)Flowrider schrieb:Und ich finde, dass das nicht unbedingt zum Aufgabenfeld eines Doktoranden gehört. (Danke snow1) Aber gut jeder wie ers mag. Jedenfalls war wie gesagt an meinem Lehrstuhl die Sachlage weniger rosig, daher wäre wenn dann eine Promotion in der Industrie in Frage gekommen.
Bei einer halben Stelle viel für die Lehre tun zu müssen und dementsprechend lange für die Doktorarbeit brauchen halte ich dann für einen schlechten Deal. Das würde ich auch nicht machen.
@Götterwind: Alle Doktoranden die ich kenne (Ingenieurstudiengänge) bekommen deutlich über 30000 brutto, daher bin ich von einer vollen Stelle ausgegangen.
Hängt aber wohl auch stark vom Fachgebiet ab. Bei den geisteswissenschaftlern sollen ja viele auf halben Stellen sitzen.
Götterwind
Commander
- Registriert
- Apr. 2004
- Beiträge
- 2.687
Da schneidet ihr euch so ziemlich.
Ich habe Physik studiert (Dtland) und promoviert (Frankreich) und da gibt es nur recht wenige volle Stellen in Dtland an einer regulären Universität. Ich habe aber in Frankreich promoviert und da gibt es nur volle Stellen. Von daher ist mir das recht egal gewesen 
Wenn Ihr aber an einem Forschungsinstitut (Fraunhofer, Helmholtz etc.) oder bei den diversen zwischenstaatlichen Instituten sitzt, dann bekommt ihr mit grosser Sicherheit eine volle Stelle auch als Durchschnittsdoktorand...
In der Geisteswissenschaft sind die ja schon froh, überhaupt Geld zu bekommen
Ein weiteres Problem sind die zeitlich begrenzten Verträge. Eine Forschungsarbeit kann oft nicht um Jahre vorraus exakt geplant werden. Dann wüsste man nämlich schon, ob es geht, oder nicht. Dann brauche ich aber auch keinen Doktoranden. Zumindest ist dies bei grösseren Projekten. Wer natürlich immer nur was ausrechnet und Fitzelexperimente macht, da ist das Zeitproblem etwas kleiner. Wer allerdings an einem Projekt arbeitet, das wirklich Grundlagenforschung betreibt, kann es auch sein, dass mal eine ganze Zeit nix rauskommt... Dann zieht sich die Sache nämlich etwas hin. Zumal man am Anfang etwas blauäugig ist und den Versprechungen der Gruppenleiter etc Glauben schenkt. In Frankreich kann man übrigends ohne Finanzierung nicht weiterpromovieren
Kein Vertrag=Keine Promotion (Ausnahme ist Kunst und Geisteswissenschaften)
Wenn Ihr aber an einem Forschungsinstitut (Fraunhofer, Helmholtz etc.) oder bei den diversen zwischenstaatlichen Instituten sitzt, dann bekommt ihr mit grosser Sicherheit eine volle Stelle auch als Durchschnittsdoktorand...
In der Geisteswissenschaft sind die ja schon froh, überhaupt Geld zu bekommen
Ein weiteres Problem sind die zeitlich begrenzten Verträge. Eine Forschungsarbeit kann oft nicht um Jahre vorraus exakt geplant werden. Dann wüsste man nämlich schon, ob es geht, oder nicht. Dann brauche ich aber auch keinen Doktoranden. Zumindest ist dies bei grösseren Projekten. Wer natürlich immer nur was ausrechnet und Fitzelexperimente macht, da ist das Zeitproblem etwas kleiner. Wer allerdings an einem Projekt arbeitet, das wirklich Grundlagenforschung betreibt, kann es auch sein, dass mal eine ganze Zeit nix rauskommt... Dann zieht sich die Sache nämlich etwas hin. Zumal man am Anfang etwas blauäugig ist und den Versprechungen der Gruppenleiter etc Glauben schenkt. In Frankreich kann man übrigends ohne Finanzierung nicht weiterpromovieren
Zuletzt bearbeitet:
Das ist in den Ingenieurwissenschaften anders. Dort würde keiner auf die Idee kommen nicht eine volle Stelle anzutreten, weil er in der Industrie viel mehr verdient und sehr einfach eine Stelle findet.Götterwind schrieb:Da schneidet ihr euch so ziemlich.Ich habe Physik studiert (Dtland) und promoviert (Frankreich) und da gibt es nur recht wenige volle Stellen in Dtland an einer regulären Universität.
In der Geisteswissenschaft sind die ja schon froh, überhaupt Geld zu bekommen![]()
Die Ausnutzung mit 1/x Stellen findet in den Fächern statt, wo es keine guten Berufsaussichten gibt (Geisteswissenschaften), oder wo eine Promotion für viele Stellen Voraussetzung ist (Physik, Chemie).
mal anders gefragt, Alrik. Wieso kommt ein Dr. Ing. dann auf die Idee zu habiliteren, wenn er doch in der Wirtschaft mehr verdient? Genauso die Frage, wieso er dann Prof. werden will, wenn er doch in der Wirtschaft mehr verdient? Ich glaube das ist eher typabhängig. Wobei du sicherlich auch Recht hast mit der Branche.
Nur so eine Frage zum Verständnis: Wenn ich angenommen Ing. bin, dann kann ich von einem festen Grundgehalt nach dem Studium ausgehen? Im Bereich der Info ist das nämlich nicht so, da schwankt es teilweise gewaltig. Siehe dazu mal den Bruttogehalt-Thread.
Nur so eine Frage zum Verständnis: Wenn ich angenommen Ing. bin, dann kann ich von einem festen Grundgehalt nach dem Studium ausgehen? Im Bereich der Info ist das nämlich nicht so, da schwankt es teilweise gewaltig. Siehe dazu mal den Bruttogehalt-Thread.
Ähnliche Themen
- Antworten
- 5
- Aufrufe
- 1.558