Fireplace April 2026

PV um Speicher und Heizstab erweitern

-Rayz-

Lieutenant
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Guten Morgen

ich möchte gerne mein bestehendes System erweitern. Allerdings so, dass ich aus dieser Senec Bubble herauskomme. Habe einen Senec Home P4 hybrid mit 10,7 kWh. Für diesen Speicher gibt es zwar Heizstäbe aber der Support und irgendwie jedes Thema scheint bei Senec besonders kompliziert zu sein und da habe ich einfach keine Lust mehr drauf. Meine Anfrage zu dem jetzigen Thema liegt auch seit Wochen nur rum.
Daher möchte ich gerne ein zweites, parallel laufendes System haben.
Neben dem Speicher habe ich noch eine Tesla Wallbox, die kommuniziert aber nicht mit dem Speicher.

Wenn möglich hätte ich halt gerne ein System welches man relativ einfach um weitere Module / Speicher erweitern und natürlich mit dem Heizstab kommunizieren kann. Die Wallbox kann ich dabei auch manuell bedienen, das ist mir nicht so wichtig. Sollte es aber Möglichkeiten geben, um Heizstab + Wallbox automatisch nutzen zu können, nehme ich das gerne mit (wenn preislich sinnvoll)

An Modulen habe ich aktuell 10kWh auf dem Dach. Für den Anfang würden mir 2 weitere kWh auch reichen. Ich hab zwar mit ChatGPT mal versucht mir Vorschläge machen zu lassen aber verstehe nur Bahnhof..

Vielen Dank :)
 
Da gibts ne integration um aus der Hersteller-Cloud raus zu kommen:
Home Assistant Integration for SENEC.Home V2.x/V3/V4|P4|E4 Systems
https://github.com/marq24/ha-senec-v3

Statt groß was extra aufzuziehen, setz dir einen HA auf und nimm einen random Heizstab mit Temperatursensor der bei dir passt, mit einem Shelly oder sogar nur einer intelligenten Steckdose, die von HA an/aus geschaltet werden wenn Überschuss besteht. Abschalten soll der Heizstab nicht nur durch HA weil kein gratis Strom mehr kommt, sondern auch über den Temperatursensor. Den musst du nicht mal in HA integrieren wenn es dir zu viel Aufwand ist.

Was auch immer du machst, mach es so simpel wie möglich und sorge dafür das der Temp-Sensor der den Heizstab abschaltet immer triggert - also auch ohne HA, Netzwerk, Internet, etc. Sachen über HA zu steuern ist cool, anschalten und triggern wunderbar, aber abschalten immer hart physikalisch, auch wenn die HA mal spinnt. Sicherheit first 😉

Die Solarerweiterung kannst du mit jedem System machen das dich anlacht. Ich hab einmal SMA und einmal Deye. Statt mich drauf zu verlassen das beide Integrationen immer sauber laufen, habe ich einen Shelly 3PM am Hauptsicherungskasten, der mir immer zuverlässig sagt ob - egal woher - Überschuss da ist oder nicht. Der steuert mir meine Automatisierungen, auch wenn die Hersteller-Clouds mal offline sind.
 
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-Rayz- schrieb:
Wenn möglich hätte ich halt gerne ein System welches man relativ einfach um weitere Module / Speicher erweitern und natürlich mit dem Heizstab kommunizieren kann.
Victron kann das. Auch völlig Lokal ohne Cloud wenn man will.
Über Shelly kannst du jeden beliebigen Heizstab einbinden und als Opportunitätslast steuern.
Es gibt aber auch zb MyPV die sich ebenfalls direkt einbinden lassen und deren Last sogar variabel steuerbar ist.
 
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Das funktioniert aber nur solange wie die Web API von Senec auch ausgelesen werden kann. Was mache ich, wenn das nicht mehr funktioniert? Dann fällt doch alles zusammen...?
Kann man den Kreislauf nicht so definieren, dass eine Kommunikation mit Senec gar nicht nötig ist? Die Senec Cloud nutze ich z.B. gar nicht, falls das relevant ist.
 
Die PV-Leistung bzw. besser die Netzeinspeisung idealerweise lokal auslesen. Nur notfalls per Cloud. Damit geht dann:

Tesla mit TSC (Docker) direkt steuern, die Wallbox bleibt dumm. TSC braucht keine Phasenumstellung für hohe/niedrige Leistung. Beim Laden vom Auto ist die größte Einsparung zu erwarten.

Heizstab mit eigenem Thermostat als Absicherung nach oben, mit Shelly o. ä. steuern. Bei alten Leitungen oder Schuko dann Heizstab mit wenig Leistung.

Die PV-Leistung deiner Anlage kannst du mit einer zweiten Anlage, die du dann lokal auslesen kannst, auch gut abschätzen, dann bist du davon unabhängig. Das kann auch ein kleines Balkonkraftwerk sein, dessen Leistung du dann mit Faktor x multiplizierst, und das ist die Basis für deine Steuerungen. Nur der Akku stört da etwas im System, aber damit kann man sicher auch irgendwie umgehen und notfalls Annahmen (Uhrzeiten) treffen.

Du bräuchtest aber einen kleinen Server irgendwo in der Mitte, der die Daten ausliest und bereitstellt.
 
-Rayz- schrieb:
Kann man den Kreislauf nicht so definieren, dass eine Kommunikation mit Senec gar nicht nötig ist?
Ja das geht - Shelly 3PM installieren, der dir sagt ob und wie viel Überschuss da ist und du brauchst dich überhaupt nicht mehr auf die Angaben des Wechselrichters verlassen. Oder eben einen Wechselrichter kaufen der lokal funktioniert wie den Victron, wie @ghecko empfohlen hat, um die nächste/neue/zusätzliche Anlage ohne Cloud-Zwang aufbauen zu können. Richtig schlau wird das System aber erst mit einem kleinen Server wie @wunnderbar schreibt, z.b. einem HomeAssistant, dann funktionieren diese ganzen fancy Sachen mit intelligenter Steuerung.
 
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Schau Dir EVCC an (auch dafür ist ein kleiner Server und ein paar Kabelarbeiten notwendig).
Das kommuniziert direkt mit Deinem Senec an der Cloud vorbei.
Das kann einen Heizstab schalten und die Tesla Wallbox steuern falls Überschuss-Laden gefragt ist.
Da Du noch keinen Speicher-Heizstab hast (so wie ich das lese) kannst Du Dir ja direkt aus der Compatibilitäts-Liste einen passenden Heizstab raussuchen.

https://evcc.io/

Das ist erst mal kostenlos, bzw. 2 Euro pro Monat oder einmalig 100 Euro. Wobei ich Home-Assistant auch für keine so schlechte Idee halte (läuft EVCC auch drauf^^).
 
Zuletzt bearbeitet:
Also dann hole mir so einen Home Assistant Green ( statt Raspberry pi).
Elektriker installiert mir einen Shelly Pro 3EM 120 A ( ist das der richtige...? ).
Muss ich dann googeln, welche Heizstäbe mit dem Shelly kompatibel sind? Wenn ich dann den Heizstab gekauft habe, installiert mir der Heizungsbauer den Rest.

Ansonsten dann noch:
Wechselrichter - Victron EasySolar-II GX 48/3000,
Module - naja irgendwelche für ca. 2kWp
Speicher - Pylontech US5000


Das mit der Tesla Wallbox mach ich ganz zum Schluss.

@HisN schau ich mir mal eben an :)
 
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Ich habe es bei mir per Shelly gelöst.
Allerdings habe ich eine Victron Anlage und habe einen Elektroboiler (2kW) eingebunden.
VenusOs (Victron OS) läuf auf einem RasPi incl. NodeRed.

Im Node Red kann man sich dann wunderbar alles zusammenbasteln.
Abgefragt wird: Aktuelle Leistung von der PV Anlage
Wird der Akku entladen
Wird ins Netz eingespeist (SmartMeter)

Wenn alles passt, schaltet der Shelly den Boiler an/aus.
Delay von 3Minuten habe ich gesetzt, falls wechselnde Bewölkung ist, der Shelly sich nicht verrücktklickt.
Funktioniert seit 3 Jahren ohne Probleme.
 
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Ich habe bei mir einen 2kW Schuko-Heizstab mit Thermostat, eine Shelly Steckdose und mein Server kennt zusätzlich auch die Temperatur vom Speicher. Damit ginge eine PV-Steuerung. Bei mir ist der Heizstab aber nur für den Notfall vorgesehen: den Stecker kann man einstecken und rausziehen, ganz ohne Automatisierung. Die Shelly macht die Steuerung aber sehr einfach möglich.

Bei Schuko/Elektro generell und auch bei den Shelly-Steckdosen die Dauerleistung achten und etwas Luft lassen oder es vom Elektriker umsetzen lassen.
 
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