TeamViewer Motive 4

News Qualcomm × Asus: Klares Jein zum Snapdragon X2 Elite unter Linux

Ja, eben deswegen bin ich wieder bei Intel gelandet. Inkusive 5G ... was in der Schweiz ganz gut funktioniert. Aber Leistung könnte besser sein. RAM könnte grösser sein. GPU könnte schneller sein. Man kennts. Und die TPU ist nicht so wirklich zu gebrauchen, leider ... (oder ich bin zu unfähig).
 
Fika schrieb:
Bevor die ganzen ARM Chips vollumfänglich funktionieren, bringt sicher einer einen ebenso sparsamen x86.

Mit Lunar Lake bereits passiert.

Qualcomm Laptops liegen wie Blei in den Regalen und wen wundert es? Deutlich teurer als x86 und nach wie vor stiefmütterliche Software Unterstützung.
Ergänzung ()

BxBender schrieb:
Der M1 benötigte meine ich schon das 5fache an deren Menge eines AMD Ryzen, 50 Millionen gegenüber 10 Millionen (kann falsch sein, schaut selber nach).
Der ganze Post ist ja schon wirr genug, aber schmeiß doch nicht einfach irgendwelche ausgedachten Zahlen in den Raum. Transistorenanzahl bei modernen Chips bewegen sich in zweistelligen Milliardenbereich.
 
Zuletzt bearbeitet:
  • Gefällt mir
Reaktionen: Deinorius, sikarr und Farrinah
Linux ist das führende Betriebssystem weltweit, wie kann man das ignorieren?

Ich würde ja lachen, wenn Android die Unterstützung für Qualcomm beenden würde 🤣
 
Michael Larabel berichtet auf Phoronix, dass die Unterstützung der Linux-Firmware für den Snapdragon Elite zunehmend schlechter wird. Ubuntu bemüht sich mit einem speziellen PPA experimentell um die Lauffähigkeit, aber es scheint von 25.04 über 25.10 zu 26.04 immer schwieriger zu werden.

@Kaito Kariheddo Hast du Belege dafür, dass Qualcomm aktiv Code zur Linux-Unterstützung beisteuert? Bei Larabel liest sich das nämlich anders.

Auch wenn sich Asus in der Vergangenheit selbst nicht als Vorzeige-Hardwarehersteller für Linux-Kompatibilität ausgezeichnet hat, glaube ich ihnen irgendwie, wenn sie den schwarzen Peter an Qualcomm weiterreichen.

Bis auf Weiteres bleibt es für Linuxnutzer dabei: Geräte, in denen irgendwas von Qualcomm eingebaut ist, werden nicht gekauft.
 
  • Gefällt mir
Reaktionen: ALPHA-S
Zhenwu schrieb:
Linux ist das führende Betriebssystem weltweit, wie kann man das ignorieren?
Aber nicht im Bereich Endnutzer Laptop/Desktop. Da hat Linux absolut nichts zu melden.
Und wenn es was kosten würde hätte sich Linux auch im Bereich Server damals nie etabliert.
NT4 Server wurde damals von Linux nur abgelöst wegen der Kosten aber nicht wegen der Qualität.

Das gleiche jetzt wo einige Städte/Länder auf Linux wechseln wollen. Das machen die nicht wegen Freiheit zu den USA sondern rein aus Kostengründen weil man den Büro Politikern die keine Ahnung haben, woher auch, erzählt hat mit Linux wird alles besser. Erzählen können die viel. Es hat schon seine Gründe warum Linux seit über 30 Jahren im Bereich Desktop absolut nichts zu melden hat.
Nur Linux allein macht nämlich noch lange nicht frei und bei den Kosten werden die sich noch ganz schön Umschauen. Schulung der Mitarbeiter, Programmierung komplett Neuer Verwaltungssoftware und vor allem der Support sind nämlich nicht so Free und Kostenlos wie man denkt.
 
  • Gefällt mir
Reaktionen: sikarr
Wieder mal Freiheit mit Freibier verwechselt?
 
  • Gefällt mir
Reaktionen: TheBeastMaster, SternburgExport, KlausBaerbel und eine weitere Person
Farrinah schrieb:
Das gleiche jetzt wo einige Städte/Länder auf Linux wechseln wollen. Das machen die nicht wegen Freiheit zu den USA sondern rein aus Kostengründen weil man den Büro Politikern die keine Ahnung haben, woher auch, erzählt hat mit Linux wird alles besser. Erzählen können die viel. Es hat schon seine Gründe warum Linux seit über 30 Jahren im Bereich Desktop absolut nichts zu melden hat.
Nur Linux allein macht nämlich noch lange nicht frei und bei den Kosten werden die sich noch ganz schön Umschauen. Schulung der Mitarbeiter, Programmierung komplett Neuer Verwaltungssoftware und vor allem der Support sind nämlich nicht so Free und Kostenlos wie man denkt.
Die letzten Jahre im Bunker verbracht oder sonst wie was nicht mitbekommen?
Kleiner Tipp, schau mal in China in Büros oder Einrichtungen die auch nur im entferntesten was mit dem Staat zu tun haben ob du da noch amerikanische Soft- oder Hardware findest.
 
BxBender schrieb:
Gib andersherum dem X86 Futter für seine Beschleuniger, dann sieht ARM kein Land, wenn der dann quasi den Softwaremodus anschmeißen muss.
Welche da wären? MMX, SSE, AVX? Das sind am am Ende nur Vectroeinheiten, aber die haben beide, sowohl X86 als auch ARM (NEON, SVE2 etc.). Ob da einer wirklich besser ist als der andere?

BxBender schrieb:
Apple hat übrigens das Problem, dass deren Chips wahnwitzig viele Transistoren benötigen, was Chipfläche frisst, also teuer ist.
Der M1 benötigte meine ich schon das 5fache an deren Menge eines AMD Ryzen, 50 Millionen gegenüber 10 Millionen (kann falsch sein, schaut selber nach).
Na ich würde sagen ist grenzwertig die Aussage. Der M1 hat 16 Mrd, Ryzen 5800U 10 Mrd. Der M1 hat ne deutlich stärkere iGPU und auch noch eine NPU. Dabei ist der M1 trotzdem schneller und verbraucht deutlich weniger. Außerdem entfällt ein Großteil der Transistoren beim M1 auf deutlich größere Caches. Auch wenn du mit deiner Darstellung grundsätzlich Recht hast, ist es doch so, dass moderne X86 CPUs im Kern auch nur noch RISC und keine CISC Architekturen mehr sind. Da kommen nur noch Befehlsdecoder vorne vor, die komplexen x86 Befehle auf RISC runter brechen. Leider bin ich auch nicht tief genug drin, um zu verstehen warum Apples Chips soviel mächtiger sind, aber es liegt nicht an ARM. Denn ein Snapdragon ist von Leistung und Effizienz noch deutlich näher an Intel und AMD als an Apple. Das bekräftigt einmal mehr, dass es hierbei weniger um die Architektur ansich geht als um ein gutes Hardwaredesign.
BxBender schrieb:
X86 wird also günstig hergestellt, man geht über Takt und Leistung, Stromverbrauch ist egal.
Auch das halte ich für viel zu allgemein. Zu aktuellen x86 mobile Chips finde ich leider keinen Transistor Count, deswegen kann man da nur raten. Aber am Ende wird ein Ryzen 396 Max nur ein paar Dollar abweichen von einem M5 Pro abweichen. Wenn Intel/AMD eine CPU bauen könnten, die an Apples M-Chips heranreicht, dann würden sie es tun und wenn sie denn für 2K verkaufen müssten.
BxBender schrieb:
ARM (Apple) macht es andersherum, möglichst geringer Takt und dafür hohe Effizienz, egal wie teuer.
Das Preisargument würde aber dem Haupteinsatzort von ARM Chips deutlich widersprechen.
BxBender schrieb:
Dazu kommt die hohe Integrationsdichte vieler Komponenten wie z.B. RAM.
Würde AMD die GPU mit RAM auch so alles in einem Guss fertigen, wäre man natürlich auch viel schneller, man müsste den Klotz aber in einem Stück verkaufen, es wäre unveränderlich, also nicht aufrüstbar udn auch nicht einzeln austauschbr, also bei einem Fehler Schrott.
Nicht ganz richtig. Auch AMD und Intel verbandeln ihre SoC mit nicht aufrüstbarem, schnellem LPDDR RAM und das schon seit Jahren und kommen trotzdem nicht an Apple vorbei.

Also ARM alleine macht hier nicht den Unterschied, zumindest nicht im Highend. Ich denke es liegt eher in grundlegenden Designentscheidungen. So hat Zen Bulldozer komplett deklassiert und in wenigen Jahren Intel die Butter vom Brot genommen - und das alles innerhalb des gleichen Befehlsatzes.
 
  • Gefällt mir
Reaktionen: sikarr
Ich meine das Windows on Arm auf unter 1% Marktanteil bei Laptops kam, die Installationsbasis ist klein, die aktive Nachfrage nach Linux Treibern wird noch geringer sein. Ob es nun an
a.) Qualcomms Unvermögen,
b.) ein stiller Knebelvertrag mit Microsoft existiert,
c.) noch auf die Klagen aus 2023 rund um die Nuvia Arm Lizenzen zurück geht
d.) oder an Teils desolaten Zuständen Arm64 Linux Binaries abseits der Standard Server Software liegt
spielt ja eh fast keine Rolle.

Ich seh hier ne Nische in der Nische die mit neuen Releases immer wieder hervor gezerrt wird.
Willst ein Notebook primär für den produktiven Linux Desktop abseits der kleinen SOC Platinen haben greifst zu X86 Hardware; versuchst aber bestimmt nicht Krampfhaft das auf nem Mac ohne offiziellen Treibersupport oder auf nem Qualcomm Snapdragon X Chip Laptop mit desolaten Treiber Support umzusetzen.
Imho scheitert es primär an der potentiellen Installationsbasis und mangelnder Nachfrage -> "Wenn die Dinger unter Linux laufen würde ich sie eventuell kaufen" irgendwo auf Social Media oder in nem Forum ist halt auch nicht greifbar -> ohne passionierte Entwickler schwer an nen Mrd. Schweren Konzern verkaufbar. :p
 
  • Gefällt mir
Reaktionen: sikarr und x37
Farrinah schrieb:
Aber nicht im Bereich Endnutzer Laptop/Desktop. Da hat Linux absolut nichts zu melden.
An Schulen (primär bei dem Amis aber solangsam auch hierzulande) findest du immer mehr Chromebooks im Einsatz, was ja auch ein Linux ist. Aber ja, der Gesamtmarktanteil ist noch recht winzig in dem Bereich.
Farrinah schrieb:
Und wenn es was kosten würde hätte sich Linux auch im Bereich Server damals nie etabliert.
Das Thema Kosten spielt, wenn wir mal von privaten Bastelprojekten und kleinen Frickelbuden absehen, bei professionell genutzten Servern idr. eher eine untergeordnete Rolle. Da geht es eher um Stabilität, Sicherheit und Leistung und da wird bereitwillig (viel) Geld für z.B. Red Hat Enterprise gezahlt.
 
Ich liebe klare aussagen, mit einem "Jein" kann man doch leben 🤣 Fällt wohl unter die Kategorie: "ja geht, mach was du willst, aber komm nicht zu mir heulen, wenn etwas nicht geht"
 
Farrinah schrieb:
Aber nicht im Bereich Endnutzer Laptop/Desktop. Da hat Linux absolut nichts zu melden.
Ich rede vom Betriebssystem, also allgemein. Für einen Prozessorhersteller der sein Hauptteil an Umsatz mit Linux gemacht hat...
Farrinah schrieb:
Und wenn es was kosten würde hätte sich Linux auch im Bereich Server damals nie etabliert.
NT4 Server wurde damals von Linux nur abgelöst wegen der Kosten aber nicht wegen der Qualität.
Ach so, hat also nichts mit technischer Überlegenheit zu tun?
Oder mit dem Umstand das Open Source flexibler ist.
Oder das es zusätzlich nichts kostet.

Wenn NT doch so viel geiler ist, wieso laufen dann nahezu aller SuperComputer mit Linux?
Farrinah schrieb:
Das gleiche jetzt wo einige Städte/Länder auf Linux wechseln wollen. Das machen die nicht wegen Freiheit zu den USA sondern rein aus Kostengründen weil man den Büro Politikern die keine Ahnung haben, woher auch, erzählt hat mit Linux wird alles besser. Erzählen können die viel. Es hat schon seine Gründe warum Linux seit über 30 Jahren im Bereich Desktop absolut nichts zu melden hat.
Genau, darum will Frankreich komplett auf Linux umstellen 👍

Das die Projekte in DE gescheitert sind hatte nichts mit der Qualität oder den Kosten zu tun, aber dafür müsste man sich mal intensiv mit der Thematik beschäftigen
Farrinah schrieb:
Nur Linux allein macht nämlich noch lange nicht frei und bei den Kosten werden die sich noch ganz schön Umschauen. Schulung der Mitarbeiter, Programmierung komplett Neuer Verwaltungssoftware und vor allem der Support sind nämlich nicht so Free und Kostenlos wie man denkt.
Stimmt, alles kosten die bei Windows wegfallen 💪
 
Naja, dass Asus nicht gerade Linux-Supporter ist, ist jetzt keine Überraschung. Mal sehen, was draus wird, wenn die ersten Thinkpads/Elitebooks auf den Markt kommen...
 
gimmix schrieb:
Hast du Belege dafür, dass Qualcomm aktiv Code zur Linux-Unterstützung beisteuert?
Witzigerweise auch Michael. Über die letzten Monate hatte er recht viele Beträge zum X2
 
Ja, habs jetzt auch gesehen, danke!. 2 Commits zu linux-firmware.git in 2 Jahren... :freak:

Zitat aus dem verlinkten Artikel:

"One of the headaches right now when dealing with the Snapdragon X Elite on Linux is that for a majority of the devices you need to fetch firmware files from the Windows 11 on ARM partition as the necessary firmware bits for Linux use aren't upstreamed to linux-firmware.git."
 
Zuletzt bearbeitet:
Ja, naja, ganz ehrlich. Sollen sie es halt sein lassen und ihren Krempel behalten. Das ist ja echt eine Frechheit.
 
  • Gefällt mir
Reaktionen: gimmix
Xes schrieb:
Da geht es eher um Stabilität, Sicherheit und Leistung und da wird bereitwillig (viel) Geld für z.B. Red Hat Enterprise gezahlt.
Stimme ich dir zu. Deshalb wird in Hoch Kritischen Systemen auch ein OpenBSD genutzt und kein Linux.
Kommt es auf Performance und Hohe Netzwerklast an ist FreeBSD die Nr.1.
Netflix z.B. nutzt ein FreeBSD System, aus gutem Grund.
Linux kann da nur bei der Flexibilität der Hardware mithalten die schneller Unterstützt wird. Alles andere zieht Linux den Kürzeren gegenüber einem BSD System.
Woanders ist Linux aber absolut Führend, bei der Großkotzigkeit einiger Linux Nutzer die denken sie wären etwas besonderes und Linux wäre einmalig Gut und das Beste was es gibt.
@mo schrieb:
Kleiner Tipp, schau mal in China in Büros oder Einrichtungen die auch nur im entferntesten was mit dem Staat zu tun haben ob du da noch amerikanische Soft- oder Hardware findest.
Was wohl eher am Technologie Streit zwischen China und den USA liegt, aber bestimmt nicht das Linux da so toll ist.
Wo hast du denn die letzten Jahre gelebt das man das nicht mitbekommen hat?
 
Zurück
Oben