R9 390 kein Signal am Monitor

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mormune2

Gast
Hey,

hab meinen alten PC in ein neues Gehäuse umgezogen und die Grafikkarte gegen eine R9 390 ausgetauscht. Richtig eingesteckt sollte alles sein, wenn man den PC einschaltet läuft auch alles normal, es wird nichts spürbar heiß oder laut, LEDs an der 390 leuchten auch, allerdings bekomme ich kein DVI Signal an meinem Monitor. Wenn ich die Grafikkarte vom Netzteil löse und am Motherboard den DVI Anschluss benutze, kann ich meinen PC ganz normal hochfahren und benutzen.

Ist die Grafikkarte defekt ?

alte Grafikkarte:
NVIDIA GeForce GTX 650 1024 MBytes GDDR5

sonstige Hardware:
12GBytes Ram DDR3
Pegatron Corp. 2AB5 Sandy Bridge
Intel Core i5-2320 @ 3.00GHz Sandy Bridge Socket 1155 LGA
Samsung Syncmaster 2494sw
CoolerMaster G550M
 
Hast du auch BEIDE (richtigen) PCIe Stromckstecker angeschlossen? Mag blöd klingen, aber genau daran hat es bei einem Freund mal gelegen, da waren 2Pins frei und es gab kein Bild.
 
das Netzteil hat 2 6+2 Stecker und hab alle bis auf 2 pins dann eingesteckt, weil die Grafikkarte 8pin und 6pin hat. das müsste so ja eigentlich stimmen, die Lüfter der Grafikkarte drehen auch ganz normal.
 
Zuletzt bearbeitet von einem Moderator:
Haben sie die Möglichkeit ihre "neu" erworbene GPU in einem weiteren System zu testen?
Ich vermute dass das Netzteil gegeben falls mit einer R9 390 an das Limit gelangt, daher empfiehlt es sich ein stärkeres Netzteil für einen Test heranzuziehen. Ist das von ihnen genannte Netzteil noch aktuell?
Es soll laut Herstellerangabe.
Rail 3.3V 5V 12V 5VSB -12V
Max. Power 20A 20A 42A 2.5A 0.3A
100W 504W 12.5W 3.6W
Total Max. Power 550W

Haben sie die Möglichkeit ihr System mit einem stärkeren Netzteil zu betreiben?

Wie bereits erwähnt ist es wichtig die mechanisch vorgesehene Stromversorgung sachgemäß mit der Grafikhardware zu verbinden, stellen sie dies auf jeden Fall sicher.

Das System lässt sich auch mit ihrer "alten" Nvidia Grafikhardware starten?
Bei Bedarf probieren sie dies ebenfalls.

Um welches Modell der R9 390 handelt es sich in ihrem Fall genau? (ASUS/ MSI/ Gigabyte usw.)

Handelt es sich in ihrem Fall um einen PC der Firma: HP? Wenn ja,dann teilen sie uns bitte die genaue Modellbezeichnung mit.
 
Zuletzt bearbeitet: (Korektur)
Das Netzteil sollte fürwahr ausreichend dimensioniert sein.

Verfügen sie über die Möglichkeit, ein BIOS/ EFI Update für das von ihnen genutzte Motherboard umzusetzen?
(Hierzu die genaue Bezeichnung des vorherigen HP Systems (auf dem Gehäuse zu finden))
 
Es befindet sich das aktuellste BIOS laut HP auf dem System (7.12) Dort wird nur der Mikrocode aktualisiert.
Eine etwaige Inkompatibilität zwischen peripherer Hardware und dem Motherboard kann man nicht zu 100% ausschließen, jedoch sollte dies im Vorfeld versucht werden einzugrenzen.

Daher wäre es sinnvoll wenn sie die Grafikhardware in/ an einem weiteren System testen könnten ums so sicher zu stellen das es sich nicht um einen Defekt der Grafikhardware.
Gegeben falls wenden sie sich an den Hardwareliefertanten von dem sie ihre Hardware bezogen haben (insofern nicht Online) um die GPU Testen zu lassen.
 
NMA schrieb:
Es befindet sich das aktuellste BIOS laut HP auf dem System (7.12) Dort wird nur der Mikrocode aktualisiert.
Eine etwaige Inkompatibilität zwischen peripherer Hardware und dem Motherboard kann man nicht zu 100% ausschließen, jedoch sollte dies im Vorfeld versucht werden einzugrenzen.

Daher wäre es sinnvoll wenn sie die Grafikhardware in/ an einem weiteren System testen könnten ums so sicher zu stellen das es sich nicht um einen Defekt der Grafikhardware.
Gegeben falls wenden sie sich an den Hardwareliefertanten von dem sie ihre Hardware bezogen haben (insofern nicht Online) um die GPU Testen zu lassen.

angenommen die Grafikkarte ist in Ordnung
wäre dieses Motherboard
https://www.alternate.de/ASRock/H61-PRO-BTC-Mainboard/html/product/1118735?tk=7&lk=8504
die Lösung meines Problems ?
 
Grundlegend können sie alle Mainboards für den Sockel 1155 für eine Core CPU der 2. Generation.
Ein eventueller Nachteil bei Komplettsystemen ist mitunter die "sehr" spezielle verbaute Hardware.
SO ist auch das Motherboard mitunter oftmals ein Costumdesign und daher ganz speziell an den OEM Partner angepasst.

Anders jedoch bei unabhängigen Fertigern (teilweise ebenfalls für den OEM Bereich) diese supporten zumeist länger ihre Produkte und bieten "schneller" Unterstützung bei Fehlfunktonen in Form von Updates oder ähnlichem.

Das Ashrock Motherboard wird jedenfalls auch Windows 10 Unterstützen.
Achten sie auf den Formfaktor (Größe) denn ihr bisheriges Motherboard ist ein: "Micro-ATX Mainboard" und das Ashrok ein: "ATX-Mainboard".
Es ist also größer als ihr jetziges Mainboard!

Für Informationen zum Ashrock Mainboard das sie sich eventuell erwerben möchten:

http://www.asrock.com/mb/Intel/H61 Pro BTC/index.de.asp

Für Informationen über Motherboard Größen (ATX Standard)

https://de.wikipedia.org/wiki/ATX-Format
 
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