Ram optimieren ohne Spannungserhöhung

swansong

Lieutenant
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Ich beschäftige mich gerade mit der Optimierung meines Systems und so auch mit dem RAM. Es handelt sich um den Kingston ValueRAM 1333 CL9.

Eines vorweg: Ich möchte die Spannung nicht erhöhen, sondern nur das machen, was mit der Standardspannung geht.

Was wäre jetzt aber wohl sinnvoller - am Takt was zu machen und gleichzeitig die Timings zu entschärfen (1600MHz CL11 bspw.) oder den Takt zu lassen und CAS Latency und RAS to CAS Delay zu senken. Alle anderen Timings bringen wohl nicht viel (Quelle: http://www.pcwelt.de/ratgeber/RAM-ausreizen-Aggressives-Timing-6758024.html).

Oder eine Mischung aus beiden Varianten - 1400MHz einstellen und die Standardtimings versuchen.

Bei allen drei Szenarios muss ich natürlich prüfen, was überhaupt machbar ist. Aber welches wäre denn das "Beste"?
 
Bei DIR vielleicht.
Aber kein Chip ist gleich wie ein anderer. Bei dem einen gibts mehr Reserven, beim anderen keine mehr.
Generell zu sagen, die laufen so der und der Einstellung fehlerfrei (3 Runden memtest86+ zwecks Fehler, 24h Prime95 blend Test oder diesen per custom nachbauen zwecks Stabilität) ist leider nicht möglich.

Mein Tipp: Der RAM speed hat sooo wenig Einfluss auf die Geschwindigkeit, ich würde ihn in Ruhe lassen.

Oder nutzt du eine AMD APU? Bei Intel CPUs ists echt wurscht!
Und bis Haswell werden offiziell eh nur bis DDR3-1333MHz unterstützt (mehr würde durch OC entstehen, aber durch den BCLK gehen nur wenige MHz bei der CPU, oft nur 103 statt 100MHz, was auch nix beim RAM bringt).
 
Und vor allem warum soll man am BCLK rumdrehen?
1600MHz werden nativ unterstütz.
Und mit einem Z97 geht ja noch mehr
 
Mir ist völlig klar, dass ich davon im Alltag nicht viel merken werde. Deswegen möchte ich ja auch nicht an der Spannung drehen, sondern nur das rausholen, was eben an Potential noch in den Chips steckt, eben optimieren. Bei meinem alten Phenom II habe ich auch die NB etwas übrtaktet, obwohl die merklichen Leistungsgewinne gering waren.

Momentan teste ich mit Standardtakt und den beiden angesprochenen Latenzen um 1 gesenkt. Sollte das stabil sein, werde ich versuchen diese zu halten und auf 1400 MHz takten. Das wäre z.B. ein Ergebnis, mit dem ich schon zufrieden wäre.
 
mein Tipp. Lass den Ram so, wie er ist. Du merkst keinen Unterschied, holst dir aber ne mögliche "Gefahrenquelle" für ein instabiles System.
 
Ist ein Prime Test und SuperPI 32m denn nicht aussagekräftig? Klar muss sich das im Alltag beweisen, aber warum sollte man es nicht machen wenn es stabil ist?

Das sind sicher Optimierungen die letztendlich kaum spürbar sind, aber es wird Momente geben, in denen es doch besser läuft, ohne dass man es weiß ;)
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Also bisher sieht es gut aus für 1400MHz mit 8-8-9-24-74 (erste beide um 1 gesenkt, Rest Standard von 1333MHz).
 

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Einen Tipp zum testen, lass Prime weg und nimm statt SuperPi32 HyperPi, dort stellst du deine Thread Anzahl ein (meist schon richtig eingetragen) und lässt den Test 4 mal hintereinander durchlaufen (dauert ca. eine Stunde), wenn keine Fehlermeldung kommt, sollte der RAM schon zu 90% stabil sein. Jetzt nur noch mit deinem lieblings Spiel testen und fertig.

Warum willst du nicht die Spannung anheben?

Versuch dein Speicher bei CL9 auf 1600 zu bekommen, dass bringt dir mehr Datendurchsatz und eine bessere absolute Zugriffszeit als 1400 mit CL8.

Sinnvoll wäre zuerst noch die Command Rate auf 1T zu stellen.


Cu der Pry
 
Na ja, es sind 4 Riegel verbaut, das System würde also mehr Strom ziehen. Außerdem möchte ich nur rausholen, was sowieso in dem RAM steckt ;)

Ich versuche sicher auch 1600MHz mit angepassten Timings. Mal schauen, was machbar ist. Am Ende werd ich mich für eine Variante entscheiden.
 
Was dir was bring ist vielleicht die Latenz zu senken und die Command Rate auf 1T.

Den Sepicher übertaktet würde ich nicht,weil die Latenz steigt und das Risiko das der Speicher nicht stabil läuft steigt auch.
Erst wenn du den Bandbreite auf 1866MHZ stellen würdest, könnte es sein das die Speicher +- 0,050Vcore mehr benötigen (Statt 1.500 also 1,580 (Bei Vollbestückung ein bisschen mehr.).

Der Speicher sollte auch mit über 1.650 Vcore Spannung keinem defekt erliegen.

Alles über 1,650Vcore und mehr ist CPU abhängig und kann deiner CPU schaden.

Intel's stress test linx: http://www.xtremesystems.org/forums...ck-interface&p=5242370&viewfull=1#post5242370 für dens tress test benutzen.
 
Was bringt denn jetzt mehr. Höherer Takt oder niedrigere Latenzen?

Momentan teste ich mit 1600MHz und 9-9-9-24-74 (also Standard aus 1333).
Ergänzung ()

Kann man die Änderungen eigentlich zuverlässig mit SiS Sandra nachvollziehen? Also, was evtl sich gesteigert hat oder was schlechter geworden ist?
 
swansong schrieb:
Kann man die Änderungen eigentlich zuverlässig mit SiS Sandra nachvollziehen? Also, was evtl sich gesteigert hat oder was schlechter geworden ist?


Ja mit Aida Everest ( Ist kostenpflichtig damit alle Ergebnisse angezeigt werden)

http://www.mygarage.ro/attachments/...rk-aida-64-cache-memory-bench-lenovo-y570.jpg


http://www.chip.de/downloads/AIDA64_13006279.html

Am meisten würde eine IGPU Grafikkarte von schnellerem Speicher Profitieren. Der Leistungsschub ist nicht allzu groß, einen leistungsschub würdest du sehen wenn du von einer HDD auf eine SDD wechselst.
Ergänzung ()

https://www.google.de/search?q=AIDA+CACHE+AND+MEMORY+BENCHMARK&source=lnms&tbm=isch&sa=X&ei=
 
Die Antwort verstehe ich nicht so ganz. Entweder ja, es geht mit der von mir genannten Software, oder ich brauche die von dir genannte. Wobei ich kein Geld dafür ausgeben möchte.

Und ich habe ja schon betont, dass ich weiß, dass ich nicht groß etwas merken werde. Es geht um eine OPTIMIERUNG! Nicht um einen tollen Performancegewinn.

Ich wúrde das nur gern testen,damit ich ausschließen kann, dass sich etwas verschlechtert.
 
mhm also ich habe meine 16gb 1866hmz cl 10 11 10 30 auf 2133mhz gebracht spannung dürfte 1.62V sein ich werde versuchen noch mit den Timings tunter zugehen mal schauen jedoch hab ich noch nicht den langzeit test gemacht :D

und ja ich weiß das ich damir meine hardware schrotten kann ich hab jedoch mit erfahrung mit oc ausser bei ram da muss man auch sammeln :Dbandicam 2014-12-09 23-39-44-266.jpg
 
Kann man die Änderungen eigentlich zuverlässig mit SiS Sandra nachvollziehen?
Keine Ahnung, Sandra ist aber meiner Erfahrung nach ein ziemlich furchtbares Stück Software.

Für theoretische Gewinne gäbe es MaxxMEM - nicht besonders toll, weil es nur einen Kern nutzt und damit den Speichercontroller nicht auslastet, gibt aber ne grobe Richtung an und misst auch irgendwie die Latenz. Ansonsten hätte ich hier auch noch nen multi-threaded Bandbreitenbenchmark herumfliegen, allerdings Linux only.

Also, was evtl sich gesteigert hat oder was schlechter geworden ist?
Schlechter werden sollte von 1333 CL9 auf 1600 CL9 aber eigentlich gar nichts.

Hab meine G.Skill Ecos auch von 1333 CL7-7-7-21-2T auf 1732 CL9-9-9-22-1T geprügelt - die Bandbreite skaliert praktisch 1:1, Latenzen sind etwas geringer und besonders Spiele profitieren durchaus davon.

Edit: Wobei das bei nem Intel deutlich weniger heftig ausfallen dürfte als bei nem Phenom II. Zusammen mit ordentlich NB-Takt (3.12 GHz bei meinem X6) sind das fast immer mehr als 10% Steigerung gegenüber Stock in CPU-limitierten Szenarien, manchmal auch 20%. In den meisten Anwendungen tut sich aber rein gar nichts.
 
Zuletzt bearbeitet:
Also 1600MHz 9-9-9-24-74 sind offensichtlich stabil. Ob die ersten beiden noch auf 8 zu senken gehen, werde ich ein andermal testen, jetzt gönn ich meinem Rechner mal eine Pause :)
 

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