Rechner ~ 300 € Linux (keine Videospiele)

PvcZ

Cadet 4th Year
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März 2020
Beiträge
108
1. Möchtest du mit dem PC spielen?
  • Nein
2. Möchtest du den PC für Bild-/Musik-/Videobearbeitung oder CAD nutzen? Als Hobby oder bist du Profi? Welche Software wirst du nutzen?
  • minimal Gimp & Audacity, Webprogrammierung, Internet surfen
3. Hast du besondere Anforderungen oder Wünsche (Overclocking, ein besonders leiser PC, …)?
  • Linux Support, WLAN
4. Wieviele und welche Monitore möchtest du nutzen?
  • 1 Monitor mit FullHD Auflösung (bereits vorhanden)
5. Hast du noch einen alten PC, dessen Komponenten teilweise weitergenutzt werden könnten? (Bitte mit Links zu den Spezifikationen beim Hersteller oder Preisvergleich!)
  • ich habe eine SSD und zwei HDDs, welche ich verwenden möchte
6. Wie viel Geld bist du bereit auszugeben?
  • ~ 300 €
7. Wann möchtest du den PC kaufen? Möglichst sofort oder kannst du noch ein paar Wochen/Monate warten?
  • kann noch warten
8. Möchtest du den PC selbst zusammenbauen oder zusammenbauen lassen (vom Shop oder von freiwilligen Helfern)?
  • selbst zusammenbauen

Ich liebäugle mit dem Fractal Design Define Mini C bzw. mit dem Fractal Design Nano S als Gehäuse. Laut meinen Recherchen ist es aber nicht möglich ein µATX Motherboard in das Nano S zu geben, dadurch würden vermutlich die Kosten so steigen, dass es nicht mehr im Rahmen ist. Gefallen tut mir das Nano S besser, da es vom Platz ausreichend wäre (je kleiner desto besser)

Folgende Konstellation habe ich aus dem Thread "der ideale Gaming PC":


AMD:
Prozessor:AMD Ryzen 3 3200G
Mainboard:MSI B450M-A Pro Max

restliche Komponenten:

Empfehlung
Arbeitsspeicher:G.Skill Aegis DIMM Kit 16GB, DDR4-3000, CL16
Netzteil:be quiet! System Power 9 400W

Ist die CPU übertrieben für meine Zwecke?

Es kann schon mal passieren, dass ich im Firefox einige Tabs offen habe, GIMP sowie ein IDE im Hintergrund laufen und eventuell ein Youtube Video angesehen wird bzw. der Musikplayer im Hintergrund läuft.
Wichtig ist mir eine gute interne WLAN Karte, welche von Linux unterstützt wird (dürfen auch non-free Treiber sein, wenn notwendig, hauptsache es funktioniert gut :)

Freue mich auf eure Hilfe :)

LG
 
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der 1600 hat keine Grafik eingebaut, da brauchst du eine separate karte.
Die günstigsten mit Grafik sind Athlon 200GE bzw 3000g
 
Der 1600AF wäre auch meine Wahl. Leg noch ein wenig was drauf und kauf eine RX550 dazu. Gehäuse: Wie groß darfs denn sein? Das Nano-S nimmt tatsächlich nur mini-ITX, was dann auch wieder deutlich teurer vom Mainboard her wäre...
 
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Hoppla, ich dachte der 1600er hat eine iGPU! Ich habe ihn nun mit dem 3200G ausgetauscht.

@Denniss würde den so ein Athlon für meine Anwendungsgebiet ausreichen? :)
 
Den 3200G würde ich als CPU so nehmen, als Mainboard eher das MSI B450M PRO-VDH Max. Der RAM sollte durch den deutlich hochwertigen Ballistix Sport ersetzt werden.
 
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Die Athlons sind für Office vollkommen ausreichend, aber halt keine vier echten Kerne, was schon mal bemerkbar sein kann... Viele Browser-Tabs gehen eher auf den Arbeitsspeicher meiner Erfahrung nach.
 
Im Moment verwende ich einen Intel Core i5-7300U CPU @ 2.60GHz. Diesen habe ich noch nie in die Knie gebracht :) Bedeutet das eher Athlon oder der 3200G? :)
 
Du sparst durch den Kauf eines Athlon ca. 30 Euro... wenn Du die sinnvoll in etwas anderes investieren kannt (Gehäuse/itx-Mainboard) dann kannst Du das natürlich machen.
 
Blackwidow23 schrieb:
als Mainboard eher das MSI B450M PRO-VDH Max

Spart doch bitte nicht immer so beim Mainboard vor allem was die Spannungsversorgung der CPU betrifft. Damit nimmt man dem TE für die Zukunft jegliche Aufrüstoption, sollte er mal etwas mehr Rechenleistung benötigen.

Sollte es ein µATX Board werden, würde ich als unterstes Limit das ASRock B450M Pro4 festlegen, da damit schon ein reibungsloser Betrieb eines Ryzen 9 3950X möglich wäre. Besser wäre es aber direkt zu einem MSI B450M Mortar Max, aufgrund des größeren BIOS Rom von 32MB für zukünftige Updates und der besseren Spannungsversorgung, zu greifen.

Sollte es wirklich ein mini-ITX Board, was bei dem Budget eher nicht der Fall sein wird werden, wäre das MSI B450I Gaming Plus AC eines Kandidat mit brauchbaren Spannungswandlern.

Die Informationen zu den auf den AM4 Mainboards verbauten Spannungswandlern kann, jeder selbst in der AM4 VRM Liste nachlesen.
 
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Generell scheint mir das Budget auch etwas knapp... ich würde zum Beispiel immer noch einen CPU-Lüfter einplanen und nicht einfach den mitgelieferten nutzen. Aber vielleicht bin das auch nur ich ;)
 
Timberwolf90 schrieb:
Die Informationen zu den auf den AM4 Mainboards verbauten Spannungswandlern kann, jeder selbst in der AM4 VRM Liste nachlesen.
Wer auch immer diese Liste macht kann sich diese sonst wo hinstecken, das Pro VDH ist für 105W TDP (142W PPT) spezifiziert, somit auch für jeden aktuellen Ryzen,
nach dieser Liste wäre es nicht angebracht einen R5 2600X mit 142W auf einem Gigabyte B450M S2H zu betreiben, was ich aber ohne Temperaturprobleme tue sowohl CPU als auch VRMs sind im grünen Bereich.

Edit: Fürs OC OK, für die allgemeine Kaufberatung überhaupt nicht von nöten.
 
@KarlsruheArgus

Wie der Hersteller seine Boards Spezifiziert bzw. und wie es in echt um die verbauten VRMs aussieht sind zwei verschiedene Paar Schuhe.

Igorslab hat dazu einen interessanten Artikel veröffentlicht, der genau auf dieses Thema eingeht.

KarlsruheArgus schrieb:
Wer auch immer diese Liste macht kann sich diese sonst wo hinstecken

Die Liste basiert auf den Daten des Spreadsheets aus dem Tom's Hardware Forum. CB hat diesbezüglich auch schon eine News veröffentlicht.
 
Timberwolf90 schrieb:
Wie der Hersteller seine Boards Spezifiziert bzw. und wie es in echt um die verbauten VRMs aussieht sind zwei verschiedene Paar Schuhe.
Ich weiß dennoch ist Sie in der Kaufberatung unangebracht. Den erfüllt das Board nicht die Specs ist es Fehlerhaft, von der Kühlung der VRMs war nie die Rede.
Mich regt es nur auf das Leute anhand einer solchen Liste sagen ein Board sei schlecht obwohl es genau das erfüllt was draufsteht.
 
KarlsruheArgus schrieb:
Mich regt es nur auf das Leute anhand einer solchen Liste sagen ein Board sei schlecht

Diese Boards sind leider vor allem mit Blick in die Zukunft nur als Schrott zu bezeichnen. Die 20-30€ die der TE in ein vernünftigeres Board investieren sollte entscheiden in Zukunft darüber ob er eine CPU vom Kaliber eines Ryzen 9 3900X und aufwärts stabil mit seinem Board betrieben kann.

Das gleiche Debakel hatten wir damals schon mit den günstigen AM3+ Boards, wo es dann reihenweise Probleme und enttäuschte User gab, da ihre Boards mit den verbauten AMD FX-4100 und FX-6100 beinahe überfordert waren und nicht auf einen FX-8350 aufrüsten konnten.

Aus diesem Grund bin ich der Meinung man sollte sich gleich zu Beginn ein anständiges Mainboard kaufen, denn von einem Ryzen 3 3200G gibt es noch viel Luft nach oben, vor allem wenn man die prognostizierte Lebensdauer des Sockel AM4 berücksichtigt.
 
@PvcZ
Zum Gehäuse: Ich habe beide von Dir favorisierten Fractal Design-Cases in Verwendung. Das "Mini C" ist einfach nur ein paar Zentimeter höher. In der Tiefe und Breite sind beide Gehäuse gleich!

Am "Nano S" stört mich, dass der Einbau von Mainboard und Kühler unheimlich fummelig ist. Im hinteren Bereich ist sehr wenig Platz, während man nach vorne jede Menge Luft, also ungenutzten Raum, hat.

Die Maße des "Mini C" finde ich dagegen stimmig. Der Einbau geht leicht von der Hand. Von den Proportionen her, gefällt mir das "Mini C" auch optisch besser.
 
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Timberwolf90 schrieb:
Die 20-30€ die der TE in ein vernünftigeres Board investieren sollte entscheiden in Zukunft darüber ob er eine CPU vom Kaliber eines Ryzen 9 3900X und aufwärts stabil mit seinem Board betrieben kann.
Was war an meiner Aussage unverständlich ?
Ein 3800X/3900X/3950X haben alle die selbe TDP und somit das selbe PPT-Limit von 142W. Alles darüber ist OC. Jedes Board was auf eine herstellerseitige TDP von 105 spezifiziert ist zieht max. 142W und das dauerhaft, heißt: auch die VRMs müssen das dauerhaft abkönnen. Von der Kühlung rede ich hier nicht, diese muss dafür dauerhaft ausreichend sein.
An der Tabelle sieht man schön warum die Stock Einordnung für ..... ist.
Den 3800/3900 und 3950 müssten in der selben Zeile sein. Es ist egal ob es ein 8 oder 16 Kerner ist, das interessiert das Board nicht, nur die TDP. Ist das Board also für die TDP freigegeben muss es diese auch halten können und zwar dauerhaft. War das jetzt verständlich ?
 
KarlsruheArgus schrieb:
Jedes Board was auf eine herstellerseitige TDP von 105 spezifiziert ist zieht max. 142W und das dauerhaft, heißt auch die VRMs müssen das dauerhaft abkönnen.


Hast du den Testbericht von Igor überhaupt gelesen? Das verwendete Gigabyte A320M-S2H V2 wurde auch vom Hersteller für eine TDP von 105W freigegeben. Schon bei einer Last von 95W verglühen die Spannungswandler schon sprichwörtlich, da diese bis zu 117° C heiß werden.

Igors Fazit:
So verlockend es auch sein mag, dass es sogar für den Ryzen der 3. Generation solch günstige Einstiegsangebote aus grauer Vorzeit gibt, wer sein Gehirn dem Geiz opfert, zahlt später garantiert drauf. Ein solides B450 Board sollte es schon sein, am besten mit DrMOS.


KarlsruheArgus schrieb:
Ein 3800X/3900X/3950X haben alle die selbe TDP und somit selbe das PPT-Limit von 142W.

Fundierte Messungen zeigen, dass diese Aussage ebenfalls nicht richtig ist. Die Hersteller TDP ist nicht mit dem wirklichen Stromvierbauch gleich zu setzten.

Ein Ryzen 9 3900X @ Stock genehmigt sich unter Prime 95 geschmeidige 167W

01.PNG

Quelle: AMD Ryzen 3900X und 3700X im Test


Ein Ryzen 9 3950X @ Stock sogar 252W

02.PNG

Quelle: AMD Ryzen 3950X – Leistungsaufnahme und Effizienz im Detail analysiert
 
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