DerOlf
Admiral
- Registriert
- März 2010
- Beiträge
- 9.524
@Tomi:
Ich habe verstanden, dass sich bei dir alles nur ums Geld dreht ...
Für mich geht es um Freizeit und ihre Finanzierung ... deswegen arbeite ich ... momentan nicht viel, aber es wird mehr. Mein Ziel ist es natürlich zunächst, nicht mehr vom Jobcenter abhängig zu sein ... ein Etappenziel, dem ich mich nun langsam wieder annähere.
Natürlich hätte ich auch gerne einen super bezahlten Job in genau meinem Ausbildungsbereich ... aber da ich den momentan nicht finde MUSS ich alternative Wege nutzen.
Oder fändest du es "sozialer", wenn ich einfach nichts tue, bis ich einen Job in der Sozialforschung (oder einem vergleichbaren Bereich) gefunden habe?
Wenn ich mein Leben mit 20 Stunden Unterricht pro Woche finanziert bekomme, dann ist das für mich ein guter Deal ... auf jeden Fall besser, als für die gleiche Kohle 35-40 Stunden zu arbeiten.
Kapitalismus bedeutet eben auch, seine Zeit effizient zu nutzen ... Die eine Variante ist, so viel wie möglich, für möglichst viel Geld zu arbeiten. Dann hast du am Ende ein dickes Konto, und könntest dir alles mögliche leisten ... Das ist nicht mein Ziel.
Mein Ziel ist es eben, mit so wenig Arbeit wie möglich, mein Leben zu finanzieren (und zwar OHNE staatliche Hilfe aber MIT Sozialabgaben) ... der Lohn ist am Ende zwar kein dickes Konto, Haus, Auto oder was auch immer, aber Zeit, die ich z.B. nutzen kann, um mich weiter zu bilden, meine Unterrichtsmethoden zu verfeinern, mein Portfolio zu erweitern, mir über Schüler Gedanken zu machen oder auch einfach Menschen mit meiner Musik bei ihrer Entspannung zu helfen (ein Beitrag zur Reproduktion ihrer Arbetskraft).
Kein Beitrag zur Gesellschaft my ass ... Du opferst der Gesellschaft Geld ... ich opfere ihr Zeit.
Und ob du es nun glaubst oder nicht, die Rente ist ebenfalls eine Finanzierung von Freizeit ... also scheint es dir am Ende auch nur darum zu gehen, möglichst lange NICHT arbeiten zu müssen.
Ich kann mir vorstellen, zu unterrichten, bis ich es körperlich oder geistig nicht mehr KANN ... wahrscheinlich auch wieder asozial, schließlich nehme ich dann jüngeren ein paar Schüler weg
Wozu eigentlich noch posten? Du hast mich ja eh schon eingetütet ... arbeitsunwilliger Schmarotzer ohne Arsch in der Hose ... vollkommen asozial.
Ich habe verstanden, dass sich bei dir alles nur ums Geld dreht ...
Für mich geht es um Freizeit und ihre Finanzierung ... deswegen arbeite ich ... momentan nicht viel, aber es wird mehr. Mein Ziel ist es natürlich zunächst, nicht mehr vom Jobcenter abhängig zu sein ... ein Etappenziel, dem ich mich nun langsam wieder annähere.
Natürlich hätte ich auch gerne einen super bezahlten Job in genau meinem Ausbildungsbereich ... aber da ich den momentan nicht finde MUSS ich alternative Wege nutzen.
Oder fändest du es "sozialer", wenn ich einfach nichts tue, bis ich einen Job in der Sozialforschung (oder einem vergleichbaren Bereich) gefunden habe?
Wenn ich mein Leben mit 20 Stunden Unterricht pro Woche finanziert bekomme, dann ist das für mich ein guter Deal ... auf jeden Fall besser, als für die gleiche Kohle 35-40 Stunden zu arbeiten.
Kapitalismus bedeutet eben auch, seine Zeit effizient zu nutzen ... Die eine Variante ist, so viel wie möglich, für möglichst viel Geld zu arbeiten. Dann hast du am Ende ein dickes Konto, und könntest dir alles mögliche leisten ... Das ist nicht mein Ziel.
Mein Ziel ist es eben, mit so wenig Arbeit wie möglich, mein Leben zu finanzieren (und zwar OHNE staatliche Hilfe aber MIT Sozialabgaben) ... der Lohn ist am Ende zwar kein dickes Konto, Haus, Auto oder was auch immer, aber Zeit, die ich z.B. nutzen kann, um mich weiter zu bilden, meine Unterrichtsmethoden zu verfeinern, mein Portfolio zu erweitern, mir über Schüler Gedanken zu machen oder auch einfach Menschen mit meiner Musik bei ihrer Entspannung zu helfen (ein Beitrag zur Reproduktion ihrer Arbetskraft).
Kein Beitrag zur Gesellschaft my ass ... Du opferst der Gesellschaft Geld ... ich opfere ihr Zeit.
Und ob du es nun glaubst oder nicht, die Rente ist ebenfalls eine Finanzierung von Freizeit ... also scheint es dir am Ende auch nur darum zu gehen, möglichst lange NICHT arbeiten zu müssen.
Ich kann mir vorstellen, zu unterrichten, bis ich es körperlich oder geistig nicht mehr KANN ... wahrscheinlich auch wieder asozial, schließlich nehme ich dann jüngeren ein paar Schüler weg
Wozu eigentlich noch posten? Du hast mich ja eh schon eingetütet ... arbeitsunwilliger Schmarotzer ohne Arsch in der Hose ... vollkommen asozial.
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