News Riccitiello tritt als CEO von EA zurück

Jan

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Knapp sechs Jahre nach Ernennung zum Chief Executive Officer (CEO) des zweitgrößten Computerspiele-Publishers EA wird John Riccitiello sein Amt zum 30. März niederlegen. Übernehmen wird den Chefposten interimsweise Larry Probst, der bereits von 1991 bis 2007 die Führung des Konzerns inne hatte.

Zur News: Riccitiello tritt als CEO von EA zurück
 
K

Klonky

Gast
Ich erinnere mich an EA 2005-2007. Schlimme Jahre waren das nicht oder? Ob das vielleicht wieder ein Wandel ist?
 

Luccabrasi

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Diese Entscheidung ist zwar zu begrüßen aber das es noch viele in der Etage gibt die so denken wie er wird sich nicht viel ändern in Bezug auf Kundenfreundlichkeit.
 

Honkus

Ensign
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Zitat von Artikel:
...wird John Riccitiello sein Amt zum 30. März niederlegen. Übernehmen wird den Chefposten Larry Probst...
Zitat von Artikel:
...hatte das Unternehmen in den letzten Jahren doch teils massive Verluste in den Jahresabschlüssen vermelden müssen (2012, 2011, 2010, 2009). So dürfte am Ende auch genau diese Entwicklung der Grund für die Trennung von Probst sein...
Ich bin verwirrt.

OT: Ich bezweifle, dass er EA nen entscheidenden Kurswechsel beschert.
 

nex0rz

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Wisst ihr, CB, das ist mal wieder absolut schlecht recherchiert und umgesetzt von euch. Da geht der eigentliche Sinn der Meldung durch einen wirren Titel und fehlenden Inhalt verloren.

Wieso nicht einfach "EA CEO John Riccitiello verlässt das Unternehmen", "... gibt seinen Posten auf", "... legt sein Amt nieder" oder ähnliches?

Hier mal die offizielle Mitteilung von ihm an Probst:

March 17, 2013
Mr. Larry Probst
Chairman Electronic Arts

Dear Larry,

I hereby offer my resignation as CEO of Electronic Arts effective with the end of our Fiscal Year 13 on March 30, 2013.

This is a tough decision, but it all comes down to accountability. The progress EA has made on transitioning to digital games and services is something I'm extremely proud of. However, it currently looks like we will come in at the low end of, or slightly below, the financial guidance we issued in January, and we have fallen short of the internal operating plan we set one year ago. EA's shareholders and employees expect better and I am accountable for the miss.

I have been at the helm as EA's CEO for six years and served as COO for nearly seven years starting in 1997. I know this company well, and I care deeply about its future success. I leave knowing EA is a great company, with an enormously talented group of leaders and the strongest slate of games in the industry. I could not be more proud of our company's games, from Battlefield and FIFA, to The Simpsons: Tapped Out and Real Racing 3. We have built many great franchises that will serve the company well in FY14 and beyond. In particular, I am confident that the investments we have made in games for next-generation consoles will put EA in a strong leadership position for many years ahead.

In offering my resignation, my goal is to allow the talented leaders at EA a clean start on FY14. I look forward to working with you in the coming weeks on an effective leadership transition. I'm extremely honored to have led this company and proud to have worked with all the great people at Electronic Arts.

Sincerely,
John Riccitiello
Und hier wird eure Aussage:

Dass EA kein Wort zur Gesamtentwicklung des Unternehmens in den letzten Jahren verliert, überrascht dabei nicht, hatte das Unternehmen in den letzten Jahren doch teils massive Verluste in den Jahresabschlüssen vermelden müssen (2012, 2011, 2010, 2009). So dürfte am Ende auch genau diese Entwicklung der Grund für die Trennung von Probst sein – Arbeitseinsatz und Wachstum auf dem digitalen Sektor allein konnten den Trend der letzten Tage nicht umkehren.
Teilweise durch seine Sicht widerlegt, denn er sagt ganz klar, dass er auf die Entwicklung stolz ist, es finanziell aber nicht so gut wie erhofft aussieht.
Das Lob danach ist normal, ob gerechtfertigt oder nicht sei mal dahingestellt...

Dann hier der nächste Fehler von euch:

So dürfte am Ende auch genau diese Entwicklung der Grund für die Trennung von Probst sein
-> Riccitiello.

Zum SimCity an sich muss man nicht viel sagen. Ein an sich schönes, gutes Spiel, dass durch die Umstände leider komplett versaut wird. Das EA aber so geizig ist und keine Besserungen durch neue Server bietet, ist das eine - dann aber ganze Features aus dem Spiel zu streichen, um verzweifelt und vergeblich zu versuchen, die Performance zu verbessern, das ist das andere. Und mit solcher eine, ehm, "Strategie", geht das gesamte Unternehmen den Bach runter. Und die Kunden merkens so langsam, wie sie eigentlich verarscht werden. ;)
Horrende Preise für jährliche Updates zahlt man gerne, aber wenn einem das eigentliche Spiel unspielbar gemacht wird, dann protestiert man. Nicht zu unrecht, finde ich. Denn letztlich zahlt man trotzdem dafür. Und trotzdem kriegt EA nichts auf die Reihe.

Insofern bin ich gespannt, ob und was Herr Probst so zaubert, die nächsten Jahre. :)
 

dyingphoenix

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Dass EA kein Wort zur Gesamtentwicklung des Unternehmens in den letzten Jahren verliert, überrascht dabei nicht, hatte das Unternehmen in den letzten Jahren doch teils massive Verluste in den Jahresabschlüssen vermelden müssen (2012, 2011, 2010, 2009). So dürfte am Ende auch genau diese Entwicklung der Grund für die Trennung von Probst sein
Da hat sich doch ein Fehler eingeschlichen oder? Sollte es hier am Ende nicht "die Trennung von Riccitiello" heissen? Sonst macht das keinen Sinn, Probst war in dieser Zeit gar kein CEO...
 

grenn

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Wie ich gerade schon in dem anderen Thread geschrieben habe, wird ein Teil der Umsatzrückgänge sicherlich mit Origin zutun haben.

Wer ist eigentlich der größte Computerspielhersteller?
 
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nex0rz

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@grenn: Activision Blizzard, wenn du mit "Computerspielhersteller" Publisher meinst.
 
H

HW-Mann

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Man darf also gespannt sein, wie es in der nahen Zukunft weitergeht.

Ich wäre allerdings nicht wirklich traurig, wenn man EA als Gesamtes komplett vor den Baum fährt.

... ein bischen OT:
Ich bin ja mal gespannt, wie gut sich das HD-Remake von Age of Empires II via Steam verkaufen wird, da gabs schon in fast allen Foren Threads in denen soviele gesagt haben, dass sie lieber das Game definitiv kaufen werden, anstatt die Neuerscheinungen diesen Jahres.
Ich zock dann auch lieber erstmal die gute alte Kost, die auch im MP richtig gut abgeht, anstatt viel Geld für ein mageres Spiel + massig DLCs auszugeben. Das einzige Spiel, bei dem ich mir DLC kaufen würde, ist immernoch Skyrim. Mehr aber auch nicht!
 

Nightwind

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ich werde seine dämlichen Komentare und Presemitteilungen vermissen,
das war besser als die Bild,

vielleicht kommt in Zukunft noch ein gutes Spiel von EA raus, zur Zeit haben die sogar Dead Space und Sim City versaut
 

nex0rz

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So sehr ich EAs Pay-To-Win-Politik und die katastrophale Handhabung der Produkte auch hasse, so sehr liebe ich sie auch für zahlreiche Serien, die sie gebracht und entwickelt oder eben unterstützt und gepublisht haben...

FIFA, ist so ein Spiel dass man immer spielen kann und wirklich verdammt gut ist. Das ist seit Jahren so, bis heute.

Dann Die Sims, SimCity, Command & Conquer, Battlefield, Crysis, Dead Space (Teil 1&2 überragend, mit die besten Spiele der letzten Jahre!), Bulletstorm, Dragon Age, MoH, NFS, Madden, NHL, Rock Band, undundund. Was EA damit mittlerweile macht ist natürlich beschissen, aber dass sie die Dinger teilweise überhaupt gebracht und haben entwickeln lassen, ist einfach nur gut, denn dafür muss man ihnen dankbar sein. Aber mittlerweile herrscht leider der Kommerz... Immer mehr.
 

P4712

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Also wenn ich als Ceo eingestellt würde und die größten Aktienanteile am Unternehmen besitzen würde, würde ich das Unternehmen EA in eine andere Richtung zu lenken. Andernfalls könnte ich doch zusehen wie mein Aktienkurs ins bodenlose sinkt und meine Kohle weg wäre. Oder nicht?

Bin gespannt...
 

domidragon

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Das EA aber so geizig ist und keine Besserungen durch neue Server bietet, ist das eine - dann aber ganze Features aus dem Spiel zu streichen, um verzweifelt und vergeblich zu versuchen, die Performance zu verbessern, das ist das andere. Und mit solcher eine, ehm, "Strategie", geht das gesamte Unternehmen den Bach runter. Und die Kunden merkens so langsam, wie sie eigentlich verarscht werden.
Naja. Das sie verdammt schlecht planen ist bekannt und kann man sicher nicht eifnach so hinnehmen. Aber 3 Tage später waren über 6 mal soviele Server online. Das Spiel läuft auf die Server bezogen eigentlich mom. "gut". Das Spiel selber hat aber einige Bugs, die erst jetzt auftauchen.
Das sie Features strichen, die keine sau brauchte, ist also nicht weiter tragisch, ausser die 3. Geschwindigkeitsstufe...

Was ich hingegen eine absolute Frechheit finde von denen, sind die ganzen Lügen. Das die Onlineanbindung sein muss etc. Das die Server vieles berechnen etc. Das alles wurde schon oft wiederlegt und die halten trotzdem noch daran fest. Das nennt man Kundenverarsche nach Strich und Faden! Und das ist ein absolut respektloses Verhalten gegenüber den Kunden und den Fans!

Hoffe es wird nun besser mit dem neuem alten CEO. Das traurige dabei ist einfach, das der aktuelle sogar noch gelobt wird, für den scheiss, den er zusammengebastelt hat -.- Aber so ist ja unsere Welt. CEO hier und dort bauen grössten Mist, bekommt 2mio Bonus beim Rücktritt. Blablabla. Manchmal könnte man echt...
 

Theo371

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Eine gute Nachricht. Mal abwarten, ob sich in Zukunft etwas an EAs Geschäftspolitik ändert.
 

Epistolarius

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Hm, vor Riccitiello ging es EA jedenfalls besser. Ob durch die Rückkehr zu Probst, der ja die ganze Zeit seitdem zweiter Mann im Laden war, das Ruder herumgerissen und das Kundenvertrauen zurückgewonnen werden kann, wird sich zeigen müssen. Da gehört schon mehr dazu als ein neuer alter CEO.
 

mapim

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Electronic Arts: CEO John Riccitiello ist zurückgetreten.
Das wird mir den ganzen Tag versüßen und ich habe echt vor Freude aufgeschrienen als sich dies gelesen habe.
Ich und viele Andere Boykottieren seit langem EA und offensichtlich hat es was gebracht und den richtigen getroffen.
Bleibt zu hoffen das EA einen Kurswechsel macht (was ich nicht so glaube) aber wenigstens ist der Typ erst mal nicht mehr am Ruder.
 
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