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News Riesige Datenmengen: Steam-User luden 100 Millionen Terabyte 2025 herunter

MariaDocks schrieb:
@Suxxess
Könnte man alles als Monopol sehen, ist es aber nicht. Es gibt andere Anbieter am Markt auf die jederzeit jeder Zugriff hat.
Theoretisch kann jeder einen eigenen Shop für ein paar Euro betreiben. Dennoch schauen viele zuerst bei Amazon und kaufen dann dort.

Sprich natürlich zwingt dich keiner direkt, aber die Marktmacht tut es dann trotzdem. Einfach weil du ohne dem Platzhirsch dann deinen Umsatz nicht bekommst den du aber brauchst.

EA hat es versucht, Epic versucht es, Ubisoft versucht es. Am Ende kommt man nicht darum herum es sei denn man verzichtet auf einiges an Umsatz. Klar bringt es Komfort, man gerät aber auch in eine ordentliche Abhängigkeit.

Und 30% vom Umsatz für die sie im Gegenzug platt gesagt, nur den Download ermöglichen, ist sehr viel Geld.

Wie gesagt, nicht umsonst ist Valve beim Gewinn pro Mitarbeiter mit Abstand auf Platz 1.
 
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Suxxess schrieb:
EA hat es versucht, Epic versucht es, Ubisoft versucht es. Am Ende kommt man nicht darum herum es sei denn man verzichtet auf einiges an Umsatz. Klar bringt es Komfort, man gerät aber auch in eine ordentliche Abhängigkeit.
EA und Ubi sind gescheitert, weil sie nicht die Qualität eines Steam erreichen. Gilt auch für Epic, die haben am Ende nur mehr Erfolg durch die kostenlosen Spiele und weil der Client nicht ganz so fehlerbehaftet ist wie der von EA oder Ubi.

Suxxess schrieb:
Und 30% vom Umsatz für die sie im Gegenzug platt gesagt, nur den Download ermöglichen, ist sehr viel Geld.
Das ist aber auch sehr platt gesagt, denn Entwickler wie auch Nutzer profitieren davon. Du bekommst schließlich eine äußerst zuverlässig funktionierende Serverinfrastruktur, Workshop, Community-Hub, Reviews, Cloud Saves, Refund System, Remote Play, Family Sharing, Proton und eben den Shop. Zusätzlich gibt es spezielle Events, bei denen eben genau deine Kategorie Spiel hervorgehoben wird und du als Entwickler dadurch mehr Sichtbarkeit für dein Spiel erhältst. Welche Launcher bieten das bitte am PC?
 
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Hängt jetzt sicher sehr vom Land und der Region ab, ich hab nur Gigabit wegen gewissen Monopol und Ausbau "Problemen" (politisches Hikhack) aber eigentlich seit ich von 250 auf 600Mbit ging war die Downloadzeit für Spiele für mich nur in Ausnahmefällen relevant.
Wenn ich heute Abend lust hab Spiel XY zu zocken, das halt wieder so nen chonker 80/120GB installer hat, klick ich vorm duschen gehen kurz auf download und wenn ich fertig bin ist der auch ready.
Teilweise zieh ich auch 3-4 games runter und lösch nach monaten von nichtspielen 3er davon die auch wieder. Keine ahnung ob ich da normal oder ein einzelfall bin aber das verhalten hatte ich früher, auch mit den ersten Flatrates von 250/600mbit nicht.

Mehr user die mehr konsumieren und mehr alles nur noch digital ist erzeugt halt unweigerlich eine Datenmenge. So sehr man sich über das problem vom "Besitzen einer Nutzungslizenz mit gültigkeit bis der andere keine Lust mehr hat" aufregen kann (und ja die situation ist ungeil) - es ist halt schon geil wenn ich am freitag nach der Arbeit spontan lust auf ein Spiel habe, das mit einem Klick kaufen kann und 5 minuten später spielbereit auf der Platte habe.
 
zelect0r schrieb:
100.000.000 TB x 10^6 = 100.000.000.000.000 MB / 8.280.660.000 Menschen = 12.076 MB/Kopf
Wobei deine Rechnung natürlich richtig ist (dass du es überhaupt hinterfragt hast, spricht für dich), nur dass es bei 12 GB/Jahr für mir auf der Hand lag, dass pro Monat "auszurechnen" (12/12 als "rechnen" zu bezeichnen, hat was von Zahnschmerzen ;)) und das dann durch 30 Tage für einen kaufmännischen Monat. - Da mir das noch zu langweilig war, dann eben noch /24/60^2 für die durchschnittliche Datenübertragungsrate. - Die mich an mein erstes Creatix-Modem (28k8) erinnert hat…

Btw: Ein Jahr rechne ich normalerweise mit 365,25 Tage, um auch Schaltjahre zu berücksichtigen. - Oben aber nicht. Da war alles grob gerundet: 8,3 Milliarden Kohlenstoffeinheiten™ und 360 Tage/Jahr.
 
Suxxess schrieb:
EA hat es versucht, Epic versucht es, Ubisoft versucht es. Am Ende kommt man nicht darum herum es sei denn man verzichtet auf einiges an Umsatz. Klar bringt es Komfort, man gerät aber auch in eine ordentliche Abhängigkeit.
Ja mit der typischen EA/Ubisoft Strategie nicht eine neue Alternative zu schaffen sondern eine neue Abhängigkeit. Alles am besten nur noch bei Ihnen zu kaufen. Und am besten natürlich ein Abo abzuschließen.

Steam hingegen ist relativ frei ich hätte nichts gegen eine Steamähnliche Alternative mit ggf. anderen Ideen aber eben so ähnlich und nicht diese ganze andere Launcher Grütze
Origin/Uplay/Rockstar/Epic und was es alles gibt.
Und EA ist für mich eh verbrannt also die könnten sich auf den Kopf stellen und jedes Spiel kostenlos anbieten und ich würde dennoch nicht ein einziges runterladen. Das seit Origin Launch zu Battlefield 3.
 
Ich ziehe mir auch die Gratisgames bei Epic und hab da kein schlechtes Gewissen da nichts zu kaufen. Mit der Unreal-Engine im Hintergrund haben die auch eine ziemlich durchdringende Marktmacht die sich immer weiter ausbreitet im Guten wie im Schlechten.
Zu Ubisoft und deren Gebahren sag ich mal besser nichts, wenn dieses anders wäre dann wäre UbiConnect auch erfolgreicher.
Von den immer gleichen Spielen in neuer Version zu releasen tut da sein Übriges.
 
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Suxxess schrieb:
Und 30% vom Umsatz für die sie im Gegenzug platt gesagt, nur den Download ermöglichen, ist sehr viel Geld.
Das ist wirklich so platt gesagt, dass es kaum stimmt. All die Features kosten bzw. kosteten auch Geld. All der Traffic, der entsteht. Es gibt so viele kleine Entwickler, die dank Steam ins Selfpublishing können und so weiter unabhängig an ihren Projekten arbeiten können, ohne zu viel Zeit und Energie in Gedanken stecken zu müssen, wie sie ihre Software nun vermarkten sollten oder genügend Aufmerksamkeit erregen könnten.

Und für mich persönlich (bzw. auch einer steigenden Zahl an weiteren Anwendern) unglaublich wertvoll: Die aktive Entwicklung, Spiele auch unter Linux ordentlich spielbar zu machen.
 
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Ich bete, dass sie niemals an die Börse gehen.
 
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wagga schrieb:
Steam ist da nicht die beste Wahl, GoG ist da meiner Meinung Kundenfreundlicher.
Gog ist ein Shop und eine Bibliothek zum Verwalten der Spiele.
Es ist keine Plattform, hat keine Integration wie Steamworks, keine Modlib usw und bietet kaum einen Bruchteil der Features des ganzen Steam Ökosystems. Aber schließt sich ja nicht aus, beides zu nutzen.
Hab auch beide.
Ergänzung ()

Suxxess schrieb:
Und 30% vom Umsatz für die sie im Gegenzug platt gesagt, nur den Download ermöglichen, ist sehr viel Geld.
Und die Ansicht ist halt kurzsichtig und falsch. Steam ist für PC-Games auch die grösste Marketing-Plattform.
Es bietet dir Sichtbarkeit bspw. schon über die Freundeslisten von Spielern die dein Spiel spielen und so eine art "implizite Empfehlung" für das ganze Netzwerk einer Person abbilden.
Es ist ein vollwertiger Distributionskanal. Bietet dir darüberhinaus neben dem "Download" auch eine Plattform für Zusatzkäufe, wickelt die Transaktionen für dich ab uvm.
Wie oft hab ich ein Spiel gekauft, weil man seine Libs auf Steam verglichen hat und mal was anderes im coop daddeln wollte?! Spiele die ich sonst nie gekauft hätte.

Mir wären keine Zusatzkosten bekannt für den Gebrauch der Steamworks-Integrationen.
Auch nicht für die Community-Bereiche, Mod-Area usw. die dein Spiel durch das Community-Involvement am leben erhalten und Cashflow ermöglichen, bspw. auch durch DLCs und Co.
Da kann ich aber auch eine Wissenslücke haben.

Nimm als Beispiel Stronghold. Ich glaub das Spiel wäre endgültig tot und erledigt seit 15 Jahren, gäb es Steam nicht.
 
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wagga schrieb:
Mich stört das schon wenn möglich versuche ich bei GoG die Spiele zu kaufen, ansonsten gibts ein Preislimit.
Was stoert Dich denn an Steam?
Wuerde mich echt intressieren, weil mir nichts einfaellt, was jemanden stoeren koennte?

Weil Steam Publisher nicht in Exklusivvertraege lockt, findest du eigentlich alle Games auch auf anderen Platformen. Ausser die von Valve selbst, und eventuell ein paar kleine Indie Games. Weil Indie-Developer sich halt die Arbeit nicht antun wollen, es woanders auch anzubieten (aber dafuer kann Steam nichts).
 
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Viele haben zu oft die (dümmliche) Plattitüden gehört mit denen man Monopole verunglimpfen will.
Weder belebt Konkurrenz das Geschäft, noch sind mehr Anbieter jederzeit ein Vorteil für die Käufer.
Es zeigt sich häufig, dass das Gegenteil der Fall ist. Es kommt immer auf den Monopolisten an.
Manche werden eben zum Monopolisten, eben WEIL sie so gut sind.
 
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