Kone:
Eigentlich hat sich seit der 1. Vorstellung der Kone auf der GC 2007 (Ende August) technisch nicht wirklich was am Markt getan. Razer hat gleichzeitig die Lachesis vorgestellt und bereits ein paar Monate zuvor wurde angekündigt, dass A4Tech den Philips twin-eye Laser Sensor (PLN2030), welcher auch in der Lachesis steckt, bei ihren neuen X7 Mäusen verwendet, was sie aber anscheinend doch nicht gemacht haben (dürfte auf dem gleichen Sensor basieren wie G5 oder Copperhead).
Logitech hatte schon vor der GC die G9 angekündigt, welche damals schon den gleichen Sensor verwendet hat wie die aktuelle Kone. Ein paar Tage nach der GC war die G9 dann auch erhältlich.
Dieses "Performance-Upgrade" ist nicht anderes als ein Wechsel vom älteren Avago ADNS-6010 Sensor auf den neueren ADNS-6090, welcher neben den höheren DPI, die sich eben gut vermarkten lassen, auch wirklich besser ist (zumindest was die max. IPS angeht, "average error" scheint etwas größer zu sein).
Persönlich teile ich diese Vermutung nicht.
Hab mich übrigens bei der Vorstellung der Kone gewundert wieso sie auf den alten Sensor setzen.
Valo:
Wundert mich nicht, dass sie atm redesignt wird (was auch immer das genau heißen mag). In der form wie wir die Valo kennen passt einfach einiges nicht: übertrieben viele Makro-Tasten, ein 2-zeiliges Display macht einfach nicht viel Sinn und ein Mikro braucht man auch nicht wirklich an einer Tastatur.
Dass man eher auf Features wie Beleuchtung oder Makros wert legt, als auf vernünftige "Tasten-Technologie" ist verständlich. Makro und Beleuchtung werden heutzutage als Standard für eine Gaming-Tastatur angesehen. Beleuchtung lässt sich bei einer "Membran-Tastatur" wesentlich einfacher (-> billiger) realisieren als bei "mechanical switches", welche die Tastatur sowieso schon teurer machen.
Man sieht es doch an der Raptor Gaming K1 oder SteelSeries 7G (beide haben lineare Cherry MX Switches).
Fast jeder sagt: "Ich zahl doch nicht mehr Geld als für eine G15 und hab nicht einmal Makros und Beleuchtung".
Mit Anti-Ghosting (bzw. N-key rollover) werben viele Tastaturen, nur bei den beiden funktioniert es eben wirklich bei allen Tasten-Kombination.
Lässt sich eben wesentlich schwerer vermarkten als "unsere Tastatur leuchtet und hat nen Haufen Makro-Tasten".
Persönlich finde ich daher die
Gigabyte GK-K8000 ziemlich interessant: linear Cherry MX Switches, N-key rollover und für die, die es unbedingt brauchen 10 Makrotasten.
Das ganze in einer recht kompakten Form, aber sie dürfte auch relativ teuer werden. Ein taiwanesischer Online-Shop hat sie z.B. mit ~95€ gelistet (G15 kostet dort 70€, SteelSeries 7G 115€).