• Mitspieler gesucht? Du willst dich locker mit der Community austauschen? Schau gerne auf unserem ComputerBase Discord vorbei!

News Rockstar-Hack: GTA Online setzt über eine Million Euro am Tag um

TeaShirt schrieb:
Klar kann man auch ohne aber der Artikel zeigt ja eindeutig das viele nicht ohne können
Bajam so viele ja auch nicht und ohne das Geld zahlt wer die Entwickler, Server, etc?
Bei WoW zahle ön auch viele seit 15 Jahren ihren monatlichen Beiträge, lol finanziert sich doch skins und co und CS ja auch.
Ich hatte nie das Bedürfnis mir in solchen Games etwas zu kaufen, aber selbst wenn ich 20 Euro im Monat ausgeben würde, wäre wsnim Jahr noch günstiger als mein. Nicht vorhandenes, Auto zu tunen
 
  • Gefällt mir
Reaktionen: wagga
Benutzer0815 schrieb:
Nein, nur ist es absurd zu glauben man bekommt für einmal 60€ tausende Stunden Spielspaß.
Ich frag mich vielmehr, wo man in GTA online tausende Stunden Spielspaß findet. Hab da zwischen 2013 und 2015 reingeschaut und es war Hacker verseucht und alles verbuggt.
 
  • Gefällt mir
Reaktionen: wagga
Alphanerd schrieb:
Und zwar im Land des jeweiligen Käufers. Nicht, dass das Geld alles auf einer Steuerinsel landet.
Naja, mit 20% wird ja hier schon versteuert, die Mehrwertsteuer ist ja nun schon seit vielen Jahren zumindest in der EU auch auf solche Digitalen Güter fällig, in den USA halt noch immer nicht.

Das Unternehmen in manchen Ländern so wenig Einkommensteuer / Körperschaftsteuer zahlen, oder was auch immer es sonst so noch gibt, dass ist natürlich ein wenig Unschön. In Irland warens iirc 12.5%, ich nehme mal stark an das dort dann Rockstar die Gewinne zuerst hinbringt, aber das wären ja dann schon immerhin für so einen GTA V Cash-Shop einkauf schon 32.5% Steuer, keine 50%, aber jetzt schon erstaunlich nah dran.
Ergänzung ()

Benutzer0815 schrieb:
Nein, nur ist es absurd zu glauben man bekommt für einmal 60€ tausende Stunden Spielspaß.
Ich glaube Terraria hat mich damals einen 10er gekostet. ;-)
Minecraft ebenso.

Starcitizen? Schwamm drüber. 😭
Aber der Zweitaccount war auch ein 10er!

Geht schon, aber das Server auch Geld kosten möchte niemand in Abrede stellen, WoW waren dann doch über iirc etwas über 1000€, aber auch für zwei Spieler! ;.-)
 
  • Gefällt mir
Reaktionen: wagga
GTA Online funktioniert heute erstaunlich gut und hat sich über die Jahre deutlich weiterentwickelt - trotz seiner vielen Schwächen. Die Updates bringen mittlerweile eine klare Struktur mit: Einleitung, Story, Gameplay-Verbesserungen und eine saubere Einbindung in die eigentliche Gameloop. Davor wirkte es oft so, als hätte Rockstar selbst nicht ganz gewusst, in welche Richtung sich das Game entwickeln soll.

Positiv ist, dass man das Spiel problemlos genießen kann ohne auch nur einen Cent für MTX auszugeben und auch nicht an jeder Ecke an irgendwelche Skin-Shops oder ähnliches erinnert wird. Der Grind ist vergleichsweise fair gestaltet und gut durchdacht. Umso weniger nachvollziehbar ist für mich, warum Spieler überhaupt zu SharkCards greifen - das können für mich eigentlich nur Kinder sein.
Im Grunde überspringt man damit einen Großteil des Gameplays und nimmt sich selbst den eigentlichen Reiz: Die zentrale Loop besteht darin, Geld zu verdienen und es möglichst sinnvoll zu investieren um effizienter neues Geld zu verdienen - man baut sich quasi seine eigene Gameloop zusammen mit Elementen die einem selbst am meisten Spaß machen. Min-Maxer werden mit langweiligem Grind bestraft, während normale Spieler kaum hinten dran hängen und sehr viel Abwechslung und Spaß bekommen.
Wer stattdessen Echtgeld einsetzt, hebelt genau diesen Kern aus. Man besitzt zwar schneller Gebäude und Fahrzeuge, nutzt sie aber kaum sinnvoll im Kontext des Spiels und verpasst das, worum es eigentlich geht.


Ich hoffe, Rockstar hat inzwischen wirklich verstanden, was GTA Online ausmacht, und setzt das System in GTA6 von Anfang an deutlich strukturierter und effizienter um. Einen leeren/kaputten Online-Modus, der erst nach x Jahren funktioniert, spiele ich auf jeden Fall nicht.

TeaShirt schrieb:
GTA Online setzt auf die gleichen Mechaniken wie Mobile Games.
Die Leute haben schon so viele Shark Cards gekauft und so viel in den Account investiert das es immer weiter geht und mehr wird.
Das ist so einfach nicht korrekt. Die Monetarisierung hinter GTA Online funktioniert grundlegend anders und ist deutlich fairer und nutzerfreundlicher als die eines mit Dark Patterns überladenen Mobile-Games. Wenn überhaupt, kann man höchstens GTA+ kritisch sehen, vor allem wegen des leichten FOMO-Anteils bei bestimmten Inhalten. Angesichts der zahlreichen kostenlosen Updates und der kontinuierlichen Pflege wirkt ein Preis von 8€ im Monat jedoch durchaus vertretbar.

Rainbowprincess schrieb:
Ich frag mich vielmehr, wo man in GTA online tausende Stunden Spielspaß findet. Hab da zwischen 2013 und 2015 reingeschaut und es war Hacker verseucht und alles verbuggt.
Der Trick ist, man spielt GTA "Online" zu 95% nur alleine oder mit Freunden. Fast wie ein always-on Singleplayer:
1776301316244.png


Meine Stats sind aber, wie wahrscheinlich alles in GTA Online, natürlich verbuggt. Ich hab alleine in Steam 1200h in GTA Online verbracht, aber eigentlich zum Großteil den Rockstar Launcher benutzt - Dank dem "Legacy"-Update kann ich aber da keine Spielzeit mehr sehen... hätte realistisch ~3000h geschätzt.
Hab aber seit 2019/2020 (Casino DLC) nur noch sehr sporadisch gespielt und nur mal bei neuen Events reingeguckt. Ich denke man kann ohne Probleme "Vollzeit" GTA Online spielen und tausende Stunden da verbringen - ohne Geld auszugeben oder das Gefühl zu haben, irgendwas zu verpassen wenn man nicht jede Woche irgendwas kauft. (250m GTA$ wären übrigens knapp 2000€ in Shakcards.)
 
Zuletzt bearbeitet:
  • Gefällt mir
Reaktionen: wagga
Hab GTA V seit 2014 für den PC und nicht eine Minute in GTA Online verbracht, aber schön, dass Rockstar auch ohne mein Geld gut geht. 🙂
 
  • Gefällt mir
Reaktionen: aluis und wagga
Fighter1993 schrieb:
Wie schaffen das RDRD2, The Witcher 3 sowie KDCD 1+2 nur…..
Die laufenden Kosten für diese Spiele sind auch viel geringer.

Fighter1993 schrieb:
1000 Stunden ist schon arg viel. Aber selbst das schaffte zb CSS… und das hat nur 30€ gekostet.
3D-Shooter haben keine wirklich aufwendige Datenbank- oder Infrastruktur nötig.

Letztendlich ist es nur Geld, das man gar nicht über haben muss, so lange man für sich einen Gegenwert sieht. Materieller Besitz ist doch nicht zwingend "besser" als virtueller.
Kannst auch Tausende von Euros in LEGO® stecken: steht nur rum und fängt Staub. :freak:
 
Da kann man sich ungefähr vorstellen, wie der Onlinemodus von GTA6 ausgepresst wird. Das Spiel wird so durchmonetarisiert sein wie noch keines zuvor.
 
  • Gefällt mir
Reaktionen: aluis, Alphanerd und wagga
Syntax_41 schrieb:
Das ist ein Irrglaube. Ein Raucher raucht nicht weniger, nur weil die Zigaretten teurer werden. Er gibt halt woanders weniger aus.
Die Anreize aufzuhören werden höher.

Auch schützt es den Nachwuchs massiv
 
Alphanerd schrieb:
Die Anreize aufzuhören werden höher.

Auch schützt es den Nachwuchs massiv

Nein, ist so wirksam wie ein Verbot von Drogen
 
  • Gefällt mir
Reaktionen: aluis und Hovac
Benutzer0815 schrieb:
Seid lieber froh, dass es so ist. Was denkt ihr denn was ihr für Spiele bekommen würdet, wenn jeder nur einmal zum Release MAXIMAL 60€ zahlen würde.
Bessere? :D
Also die meiner Meinung nach besten Spiele der letzten 10-15 Jahre (selbst gespielt, oder allgemeine Meinung im Netz) sind Spiele ohne Microtransactions. Witcher 3, Baldursgate 3, KCD1/KCD2, Cyberpunk, Clair Obscure, Silk Song ...

Ich bin der Meinung, diese Microtransactionseuche hat der Spielebranche deutlich geschadet. Es ist so extrem lukrativ, dass Gaming eben total aufgeblasen wurde und bei vielen großen Firmen eben die Art, wie Spiele entwickelt werden, mit welchem Fokus usw. sich stark geändert hat. Bei vielen wird in erster Linie ein Spiel entwickelt, mit dem Fokus auf möglichst viel Geld mit Ingameshop und so zu verdienen. Spielspaß, Story, Gameplay ... wird dem untergeordnet.
 
  • Gefällt mir
Reaktionen: dev/random und Alphanerd
HAse_ONE schrieb:
Bei vielen wird in erster Linie ein Spiel entwickelt, mit dem Fokus auf möglichst viel Geld mit Ingameshop und so zu verdienen. Spielspaß, Story, Gameplay ... wird dem untergeordnet.
Es wird kein Spiel gebaut und dann der Shop implementiert.

Es wird ein Shop gebaut und dann das Spiel passend darauf herum gebaut.
 
  • Gefällt mir
Reaktionen: aluis und Benna
Zweite Sonja schrieb:
@wern001
Raucher verursachen extrem hohe Behandlungskosten, besonders bei Operationen oder irreparablem Schäden.
Raucher sind für alle Versicherten und den Staat nur nachteilhaft.

Spieler, die Geld für Pixel ausgeben, die irgendwann verschwinden oder wertlos werden, schaden dagegen nicht.

Während Raucher die Versicherung für alle nur teurer, aber nicht besser machen, sorgen die Spieler für Umsatz bei den Entwicklern und machen das Spiel oder den Nachfolger entsprechend besser, was auch nur die Spieler von dem Spiel betrifft und nicht alle Spieler.

Raucher = schlecht für alle
zahlende Spieler = gut für die meisten Spieler, schlecht für ein paar wenige Spieler, egal für alle anderen
Und jetzt ersetzten wir noch Raucher durch Alkohol im generellen und du generierst einen gigantischen Aufschrei im Land. Da wir ein Land mit einer sehr hohen Dunkelziffer an Alkoholikern sind.

Vergleiche mal beiseite, so viel Geld in nutzlose virtuelle Güter zu stecken ist wild.
Hier gerne einen Vergleich zu Roblox ziehen, nur die Zielgruppe ist eine andere, alterstechnisch.

Die Zahlenden Spieler im Beispiel GTA sind für Singleplayer Spieler ein Geschwür.
Es war ein DLC geplant, der später nur in Content für Online aufging, toll.
GTA IV hatte noch 2-3 DLCs, das wäre auf der V Map auch möglich gewesen.
Durch das ständige nachschieben an Geld, wurde der Nachfolger massivst aufgeschoben.
In der Zeit hätte man, im üblichen Flow, mindestens 3 neue GTA gesehen.
Sooo gut kann GTA VI gar nicht sein, dass es im Singlplayer den Inhalt von 3 Spielen mit unterschiedlicher Maps aufwiegt.
Ich sehe bei dem Invest nur ein Umverteilen von unten nach oben. Von Spielern zu Aktionären.
 
Benutzer0815 schrieb:
Seid lieber froh, dass es so ist. Was denkt ihr denn was ihr für Spiele bekommen würdet, wenn jeder nur einmal zum Release MAXIMAL 60€ zahlen würde. Und selbst da wird oft gesagt: Ich warte auf den Sale für 20€.
Ich warte bei den meisten Spielen auf Sales - wenn sie dann auch mal komplett released sind. Ein komplett fertiges Spiel in hoher Qualität für 80€ würde ich persönlich kaufen. Wenn mir aber bei einem 60€ Spiel gesagt wird es kommen noch DLCs 2 Stück pro Jahr. Dann wart ich eben bis das Spiel "fertig" ist.
Der Hype ist halt dann rum, ich ich da dann noch 3 Monate länger auf nen Sale warte und nen Bruchteil zahle ist halt auch schon wurscht.

Mir gehts zumindest so.
 
Rockstar hat quasi einen Infinite Money Glitch und das wird man auch in GTA 6 sehen, so viel Geld wie sie da reingebuttert haben müssen. Das wird next lvl sein, sodass einen die Kinnlade runterfällt.
 
  • Gefällt mir
Reaktionen: aluis
Da sieht man mal wieder, was Marketing kann und wie beeinflussbar Menschen sind. Es hat einen Grund, warum die US Amerikaner da soweit vorne liegen beim Geld ausgeben und dann wiederum die Gelder bei den Playstation Besitzern am lockersten sitzen.

Und die Zahlen spiegeln die deutliche Ungleichverteilung von Vermögen wieder. Wie nahezu in jedem Online Spiel, wo mit Geld Vorteile, Cosmetics und all das gekauft werden können, kommt der absolut überwiegende Teil des Geld von ganz wenigen, die Unmengen an Geld ins Spiel stecken.

Ob das, wie der Artikel einleitet, wirklich die große Zukunft der Spieleindustrie ist? Bedeutet nämlich 2 Dinge: Solche Einnahmen-Kracher haben dann nur ganz wenige Firmen und diese einen enormen Vorteil bei der Entwicklung neuer Spiele. Hochwertige, technologische State of the Art Spiele werden somit von immer weniger großen Firmen kommen. Und das führt zum 2. Punkt. Spiele werden zunehmend dann von diesen Walen mitentwickelt, denn die bringen das Geld ein. Das geht zwar nur bis zum einem gewissen Punkt, denn springen zu viele Spieler ab, springen auch die Wale ab. Aber diese Wale haben am Ende trotzdem Einfluss, der nicht zwingend dem entsprechen muss, was die Community des Spiels gern hätte.

Was diese Zahlen auch verdeutlichen ist die Tatsache, warum die Entwicklung in Spielen langsamer geworden ist. Sprudeln die Einnahmen nicht mehr aus Verkäufen, sondern aus Abos/Ingame Verkäufen, besteht weit weniger Sinn dahinter, neue Spiele/Fortsetzungen von Reihen zu produzieren.
 
@Syntax_41
Bist nicht weit mit dem Lesen gekommen:

Historischer Tiefstand: Im Jahr 2024 rauchten nur noch etwa 10,6% der Erwachsenen in Großbritannien (ca. 5,3 Millionen Menschen), was den niedrigsten Stand seit Beginn der Aufzeichnungen 2011 darstellt.
„Rauchfreie Generation“: Die Regierung plant ein Gesetz, das den Verkauf von Tabak an Personen, die am oder nach dem 1. Januar 2009 geboren wurden, dauerhaft verbietet

Der Jahrgang 2009 ist noch nicht erwachsen, die Zahlen resultieren aus den hohen Preisen.
 
Zurück
Oben