Rode NTUSB vs Rode NT1-A

Der Kabelbinder

Commodore
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@D1visionByZer0:
Falls nicht schon gefunden, würde ich dir den YT-Channel Podcastage ans Herz legen. Dort findest du dutzende Vergleiche in allen möglichen Preisklassen. Vielleicht hilft das bei der Orientierung.

@Xechon:
Was wäre denn deine genaue Zielsetzung?
Sprechen wir jetzt vom NT USB oder Procaster?

Wenn du den Equalizer systemweit anwenden möchtest, dann kannst du wie von D1visionByZer0 vorgeschlagen zum Beispiel Voicemeeter Banana verwenden. Ein sehr mächtiges Tool wäre auch Equalizer APO, bei dem man deutlich mehr Möglichkeiten zur Klanganpassung hat.

@JackA:
Die Aussage ergibt keinen Sinn. Die Bearbeitung einer Aufnahme mit dem Equalizer ist wesentlicher Bestandteil so ziemlich jeder auch nur halbwegs anspruchsvollen Produktion.

Warum sollte man da auf ein rausch- und verzerrungsanfälliges China-Mikrofon mit miserabler Dynamik, stark färbender Richtwirkung und minderwertigem Impulsverhalten zurückgreifen? Das sind alles Parameter, die sich nicht per Equalizer ausgleichen lassen.
 

Xechon

Lt. Commander
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@Xechon:
Was wäre denn deine genaue Zielsetzung?
Sprechen wir jetzt vom NT USB oder Procaster?
Wir sprechen vom Rode Podcaster. Naja freilich den Klang zu verbessern bzw. wie man einpegelt usw. Alle sprechen immer von "Ich habe eine sehr tiefe Stimme". Naja ich hab sie wirklich oder auch. Mir wurde schon einige Male vorgeworfen, ich würde Stimmverzehrer nutzen.... xD Ich will meine Stimme nicht verkünsteln aber wenn man da eben etwas "ausgleichen" kann, damit es sich am Ende besser oder natürlicher anhört. Ich z. B. empfinde, dass man bei mir "schmatzen" hört, wenn ich den Mund öffne. In einem normalen Gesprächen behaupte ich fällt das gar nicht so auf. Ich selbst höre es aber schon massiv, wenn ich streams von mir nochmal gucke. Kann man sowas per EQ "abschwächen"?

Edit: Ich weiß ja gar nicht, wie ich mich dem Thema nähern soll. 😬
 
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Der Kabelbinder

Commodore
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Am besten nähert man sich mit einem schmalen Notch-Filter und schiebt diesen im Frequenzspektrum von der einen Seite zur anderen, während man die eigene Stimme abhört und auf unangenehm herausstechende Laute oder Geräusche achtet.

EQ for Smoothing Dialogue Audio

Je nach Raum, Stimme und Mikro können da sehr individuelle Einstellungen zusammenkommen. Muss man einfach ein wenig rumprobieren.

Wenn die Stimme zu dick und brummig wirkt, dann solltest du Bass und Grundton absenken. Bei Schmatzgeräuschen würde ich den Bereich zwischen 5 kHz und 10 kHz abklopfen. Da das Podcaster hier um bis zu 8 dB "künstlich" anhebt, kann man hier ruhig breitbandig etwas runtergehen.

Im Übrigen auch ganz wichtig für die Darstellung der Stimme:
Microphone Placement for Voice Over Recordings
Je nach Abstand und Platzierung werden auch Mundgeräusche stärker oder schwächer hervorgehoben.
 

JackA

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Warum sollte man da auf ein rausch- und verzerrungsanfälliges China-Mikrofon mit miserabler Dynamik, stark färbender Richtwirkung und minderwertigem Impulsverhalten zurückgreifen? Das sind alles Parameter, die sich nicht per Equalizer ausgleichen lassen.
Ich sprach zwar von China-Mikros, aber mit der Aussage vom EQ meinte Ich sie nicht, da gibt es andere gute günstige Mikrofone, die Ich über EQ und Kompression gefälliger machen kann. Das selbe Spiel beim Kopfhörer, da kann Ich auch aus einem 20€ Superlux Klang eines 350€ HD650 zaubern.
 

D1visionByZer0

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