root oder vServer hostname

Domi83

Commodore
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Hallöchen, ich habe da mal eine kleine Frage...
Es geht eigentlich um einen vServer den ich habe, der ist Nackt und da ist im Prinzip nicht viel drauf. Debian (Squeeze), SSH und das war es eigentlich schon.. Ich kümmere mich nach und nach um die Einstellungen etc.

Mich interessiert mal, was passiert wenn ich in der /etc/hostname den Namen verändere, eigentlich dürfte das doch an der Erreichbarkeit von dem System nichts verändern, oder?

Es geht darum, falls mal ein Apache etc. darauf installiert wird, ist dann der "hostname" der in dieser Datei drin seht auch für die Ansprache der Domain (z.B. google.de) wichtig? Wenn ich mich jetzt nicht irre ist er es doch eigentlich nicht. Denn in der conf vom Apache sage ich ja welche Domain wo hin führt (htdocs Verzeichnis für die Domain) UND das der Server unter google.de erreichbar ist, stelle ich ja via A Eintrag beim DNS von meinem Domain-Reseller ein, oder nicht?

Denn bei dem vServer steht ein sehr langer hostname drin, und wenn ich mich einlogge finde ich es optisch sprichwörtlich ätzend, wenn da steht user01@abcdefghuitfdkjhdf und dann könnte ich ihm ja einen kurzen Namen geben :)

Oder muss das ein FQDN stehen? :rolleyes:
Mfg. Domi

p.s. Bitte keine Aussagen wie "lies xy durch bevor Du einen vServer administrierst" brauche ich nicht! Ein wieso oder warum steht außer Frage :p
 

NemesisFS

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AW: [Frage] root oder vServer hostname

beim server im internet ist es schon ratsam einen FQDN zu nehmen... aber für gewöhnlich ist bei solchen hostern immer eine domain dabei, so könntest du das problem lösen.

der hostname dient dem selbstverständnis des servers. ein und die selbe ip können über eine beliebige anzahl von hostname verfügbar sein. außerdem ist der hostname nicht eine url (www.computerbase.de) sondern zB nur das www. anfragen laufen dann an denic --> computerbase --> www. die ip vom server www geht an den client und über diese spricht er den server an.
 
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mensch183

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AW: [Frage] root oder vServer hostname

Wenn man nicht manuell eine "komische" Konfiguration gebastelt hat, spielt /etc/hostname weder für die Erreichbarkeit des Debian-Rechners noch die Apache-Konfiguaration eine Rolle. Beide _kann_ man mutwillig so gestalten, da der Hostname was ändert. Bei einem 08/15-Debian ist das nicht der Fall.

Für die Erreichbarkeit ist die vor allem die IP wichtig ... da ist /etc/network/interfaces die Stelle, auf die man sicherheitshalber einen Blick werfen sollte, ob da irgendwie der Hostname verwurstet wird. Falls eine auf Positivlisten basierende Firewall aktiv ist, gilt es die Regeln zu überprüfen, ob da nicht irgendwo der Hostname verwendet wird. Sonst fällt mir nichts ein, was schief gehen könnte.

Bei Apache wird wohl alles funktionieren wie vorher. Der Hostname taucht wahrscheinlich an verschiedenen Stellen aus (Logs, Signatur auf Fehlerseiten, ...). Stört vermutlich nicht.

Anders als NemesisFS schreibt, ist es unüblich, in /etc/hostname einen FQDN einzutragen. Damit würde man nur Logfiles u.ä. unnötig zumüllen, die einfach das Ergebnis von 'uname -n' bzw. gethostname() verwenden. Mal "man 1 hostname" lesen ... da ist steht bischen was zum Thema drin, übrigens auch "FILES ... /etc/hostname This file should only contain domain name and not the full FQDN."
 

NemesisFS

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AW: [Frage] root oder vServer hostname

ja, habe da ein wenig was durcheinander geworfen =/

ist der grund, dass du den namen ändern willst nur der prompt: den kann man anpassen, auch ohne den hostnamen zu ändern
 

Domi83

Commodore
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AW: [Frage] root oder vServer hostname

Joa, denn es sieht doof aus wenn da steht "user01@debian-60-squeeze-32-minimal" oder so ähnlich, und das wollte ich dann doch etwas kürzer haben. Somit würde ich da nur "debian" rein schreiben :) Aber wenn es noch einen anderen Weg gibt, den Namen anzupassen, wäre das auch nett.. Dann könnte ich das bei einem Kumpel auf seinen root Servern mal ansprechen.

Dann könnte man mal ein wenig System in die Bezeichnungen bringen :)
 
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mensch183

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AW: [Frage] root oder vServer hostname

Mach es lieber, wie du es geplant hast: einen gescheiten, kurzen Namen in /etc/hostname reinschreiben + reboot. Kannst den Namen auch mit "hostname xxxx" ohne Reboot neu setzen, mußt dann aber noch einige Dienste restarten, damit die den neuen Namen mitbekommen. Suche dir einen Namen, an dem du deinen Rechner immer gleich erkennst, also nicht gerade "debian". :)

Der doofe Name taucht sonst noch an 100000 anderen Stellen auf: Mailheader, Logfiles, Loginprompts, ... das will man nicht.

Den Rechnernamen im Prompt der Shell (PS1) will man behalten. Wenn man auf vielen Rechnern rumspielt, weiß man sonst nicht, wo man gerade ist. Ich empfehle folgende Zeile in der ~/.bash_profile fürs Prompt:
export PS1='\[\e[07m\]\u@\h:\w>\[\e[0m\] '
Damit bekommt man eine immer gut sichtbare, inverse Darstellung, die (im Gegensatz zu bunten Farben) auf so ziemlich jedem Terminal funktioniert.
 
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Domi83

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Joa, dann nehme ich das mal im laufe des Tages in Angriff.. Es ging mir halt darum, ob es irgend welche bekannten und großen Probleme gibt, wenn man den hostname in der Datei verändert :)
 
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