Router für DSL 100MBit DSL - FB 7520 noch der Geheimtipp?

Hi...

Wow, zwar sehr spannend dieser technische Exkurs, aber vermutlich außerhalb dessen, was der TE wissen wollte. 🙄

Für die Routerwahl könnte man sich durchaus in diesem Artikel zur Fritz!-Supportunterstützung orientieren - ansonsten tut's bei einem wirklich eher nur rudimentär ausgerichteten Nutzungsprofil wohl auch die zwar "veraltete" aber vorhandene FB7560, da sie, wie bereits angemerkt bei mglw. noch auftretenden eklatanten Sicherheitslücken doch auch mit entsprechendem Update versorgt werden würde - sofern die "neue" Unternehmensführung weiterhin diese Philosophie zur Produktunterstützung betreibt. 😉
​


Btw.:
Faszinierend, wie des Öfteren auf die Upgrade-Möglichkeit durch Veränderung der Firmware hingewiesen wird - ob man sich den Aufwand verbunden mit dem Risiko antun möchte? 🤔

@Tanzmusikus:​
Tanzmusikus schrieb:
Meine FB 7530 AX holt im Vergleich zu meiner 7590 einiges an DSL-Geschwindigkeit raus.
Hmm... ich frag' mich, was da wohl genau so mehr herausgeholt werden kann, wenn doch der Anschlußtarif das eh begrenzt?​
 
1&1 Festnetz
Sorry, das versteh' ich nicht - was bzw. wie genau soll denn "zusätzlich" zum gewählten Tarif etwas für mich als Anwender effektiv Nutzbares herausgeholt werden?​
 
Entweder überprovisionierung auf Maximum, oder halt ggf etwas mehr als andere Modems bei Leitung am Limit.

Ich habe hier so eine Leitung ohne vollsync, und zB von 7490 auf 7590 waren reproduzierbar +5 Mbit/s.
 
eifelman85 schrieb:
Man sollte bedenken, dass 7520/7530 möglicherweise schon bald das Ende bei den Featureupdates erreichen und ggf. nicht mal mehr 8.50 bekommen. Zumindest gibt es keine Labor dafür.
Die 7510 bekommt lustigerweise 8.40.
Ob 7520/30 mehr als die momentane 8.25 bekommen steht in den Sternen.
 
Hmm... mglw. bin ich ja zu dumm, um das zu verstehen - wär' aber schon schön, wenn's mir nachvollziehbar erklärt würde. 🤗​
Engaged schrieb:
[...] überprovisionierung auf Maximum [...]
Das ist doch aber eine Sache des Anbieters resp. Providers.​
Engaged schrieb:
[...] halt ggf etwas mehr als andere Modems bei Leitung am Limit.
Und das ist mir einfach bei bestem Willen nicht nachvollziehbar - was will ein anderes Modem an einer am Limit laufenden Leitung "mehr" bewirken (können)?
Macht das Modem die Leitung stabiler und/oder kann da mehr Leistung über dem Limit rausholen, oder was?
Wie soll das funktionieren?​
Engaged schrieb:
Also, ich kann nachvollziehen, dass dieser Kapazitätsunterschied bei 'ner eh nur niedrig versorgten Leitung, bspw. ADSL16 oder auch noch VDSL50, relevant ist, aber bei Leitungen >100Mb/s... what?
​


@Tuetensuppe:
Die hat doch den szs. "besten" ARM-Prozessor und mehr RAM. (Edit: Oh, @Engaged hat's auch schon beigetragen 🤷‍♂️)​
 
User007 schrieb:
Das ist doch aber eine Sache des Anbieters resp. Providers.​
Damit meine ich nur dass sie wenn die leitungslänge zu lang ist, mit einem besseren Modem bessere Chancen hat an dieses Limit zu kommen.
So wie bei besseren Werten wenn die Leitung nicht voll synchronisiert, nur halt im oberen drehzahlbereich wo es dann nicht mehr juckt, aber halt im Menü sichtbar ist im Vergleich zu einem schlechteren Modem.
 
User007 schrieb:
aber bei Leitungen >100Mb/s... what?
Hat halt nicht jeder. Bei meiner Bleibe vor 5 Jahren gab es 40 Mbit/s, bei meiner Mom schafft die 100er-Leitung noch knapp 70, bei Tanzmusikus knapp 80 wenn ich es richtig in Erinnerung hab. Alles Leitungen, wo Telekom nicht der Netzbetreiber ist, die Leitung also wegen fehlendem DLM am Limit zu laufen hat.
 
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User007 schrieb:
Macht das Modem die Leitung stabiler und/oder kann da mehr Leistung über dem Limit rausholen, oder was?
Wie soll das funktionieren?
Das "Limit" ist keine harte physikalische Grenze, sondern hängt entscheidend davon ab, wie Modem und Gegenstelle (letztlich auch ein Modem) das Signal verarbeiten. Das ist eine ausgesprochen komplexe Angelegenheit, selbst ohne Vectoring. Das IC-Design spielt dann durchaus eine Rolle.
 
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@Engaged:
Engaged schrieb:
[...] hat an dieses Limit zu kommen.
Das setzte aber voraus, dass die Intention wäre dieses "Limit" immer ausnutzen zu wollen/müssen, obwohl die Leitung ja eh bereits übertariflich versorgt ist.
Sorry, vermutlich bin ich da einfach mit dem zugrundeliegenden Konzept nicht vertraut. 🤷‍♂️​
Engaged schrieb:
[...] aber halt im Menü sichtbar ist im Vergleich zu einem schlechteren Modem.
Sind das nicht letztlich tatsächlich eher nur Werte von theoretischer Relevanz?



@DLMttH:
DLMttH schrieb:
Hat halt nicht jeder.
Ja, stimmt - ich übrigens auch nicht, allerdings sind bei mir die VDSL50 mit permanent >60Mb/s überprovisioniert.​
DLMttH schrieb:
Alles Leitungen, wo Telekom nicht der Netzbetreiber ist, die Leitung also wegen fehlendem DLM am Limit zu laufen hat.
Ok, diese Konstellationen gibt's sicherlich leider auch noch - schlimm für D.
Außerdem macht's - zumind. für mich - das permanente "Bashing" gegen die Telekom wg. dem Peering umso schwerer nachvollziehbar. 🙄
​


@Web-Schecki:
Wenn nicht "hart", in welchem dynamischen Bereich ist's denn dann relevant?
Es gibt doch erstmal elementar nur Verbindung ja oder nein - oder?
Alles andere ist dann also wirklich nur "Schachern um das letzte Bit/s", gell?!​
 
1&1 Festnetz
Hier kommen auch nur <80Mbit\s an, und wegen dem shaper für bufferbloat 0ms bleiben nur noch knapp unter 70 übrig, da freut man sich quasi über jeden Krümel den das Modem noch rausholt bzw die Leitung stabil hält, denn das ist hier in der Nachbarschaft mit powerline Adaptern, und uralte Leitungen auch immer eine knappe Kiste. 😅
Ergänzung ()

User007 schrieb:
@Engaged:

Das setzte aber voraus, dass die Intention wäre dieses "Limit" immer ausnutzen zu wollen/müssen, obwohl die Leitung ja eh bereits übertariflich versorgt ist.
Sorry, vermutlich bin ich da einfach mit dem zugrundeliegenden Konzept nicht vertraut. 🤷‍♂️​
Im Grunde genommen sichert dir das theoretisch mehr Stabilität, und auch mehr pufferzone bei Schwankungen wenn du deutlich drüber kommst, und du kannst den shaper maximal ausreizen, wenn du so weit drüber bist dass du auf 100 pro immer die maximal zugesicherte Geschwindigkeit bekommst.

Also ja im Falle von internetleitung ist mehr definitiv immer besser. 😅
 
WinstonSmith101 schrieb:
Die 7530 AX habe ich über Kleinanzeigen für 30 € gekauft.

Das wäre auch meine Empfehlung. WLAN ist gut und die Leistung stimmt. Hatte mit der Box 250er DLS im Einsatz und jetzt 1GB Glasfaser (ja, einfach für 50€ das Telekom Glasfaser Modem in LAN1 Port und fertig). Und die bekommt auch Fritzbox 8.5 für den DNS-Filter (Werbeblocker).
 
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User007 schrieb:
Es gibt doch erstmal elementar nur Verbindung ja oder nein - oder?
Nö. Du hast doch sicher schon mal beobachtet, wie lange so ein Modem braucht, bis es eine Verbindung hergestellt hat? Da sollte doch klar werden, dass es etwas komplizierter ist als "Verbindung ja oder nein".

Bei VDSL2 wird der Bitstrom mittels DMT übertragen. Dazu werden mehrere Bits zu Symbolen zusammengefasst und parallel auf 4095 (Profil 17a) oder 8191 (Profil 35b) Träger per QAM moduliert. Für jeden Träger wird eine Art Kapazität separat ermittelt, um die spektrale Effizienz dementsprechend anzupassen. Und die Kapazität ist eben keine harte physikalische Grenze, sondern durch zahlreiche "Umwelteinflüsse" geprägt und nicht zuletzt eben durch das Modem selbst.

Also ja, es ist ein Schachern um das letzte Bit, aber wenn du auf einen Träger statt 4 Bit nun 5 Bit moduliert bekommst, dann ist das eine Steigerung um 25%.
 
@Engaged:
Engaged schrieb:
Hier kommen auch nur <80Mbit\s an, [...] immer eine knappe Kiste.
Ja, ungünstig unglückliche Konstellation, die individuell beschränkt, kann ich nachvollziehen, aber doch eben eher eine Ausnahme und mittlerweile doch nicht mehr die Regel bei der überwiegenden Mehrheit der Internetnutzer in D, zumind., wenn man dem TK-Jahresbericht '25 der BNetzA Glauben schenkt. 🤷‍♂️​
Engaged schrieb:
[...] auf 100 pro immer die maximal zugesicherte Geschwindigkeit bekommst [...]
Na ja, aber DAS wird doch durch den vertraglich abgeschlossenen Tarif bestimmt - alles andere "darüber" ist doch szs. ein "Kulanzbonbon" ohne Anspruchsrecht, gell?!
Und sorry, aber es ist doch allgemein bekannt, dass auf dieser Kugel eben zu 100% sicher ist, dass nichts zu 100% sicher (oder garantiert) ist. 😉​



@Web-Schecki:
Web-Schecki schrieb:
[...] dass es etwas komplizierter ist als "Verbindung ja oder nein".
Ernsthaft jetzt? Und ich hatte extra noch "erstmal elementar" mit rein geschrieben...
Klar, wg. dem Synchronisationsprozedere - oder was alles genau benötigt da noch immens Zeit?
Web-Schecki schrieb:
Bei VDSL2 wird der Bitstrom [...]
Kannst Du bitte versuchen das nochmal ohne Fachbegrifflichkeiten allgemeinverständlich zu beschreiben? 😉
Web-Schecki schrieb:
Und die Kapazität ist eben keine harte physikalische Grenze, sondern durch zahlreiche "Umwelteinflüsse" geprägt und nicht zuletzt eben durch das Modem selbst.
Dafür gibt's halt Toleranzen, oder?
Web-Schecki schrieb:
[...] dann ist das eine Steigerung um 25%.
Ja sicher, oder man benennt es auch als 25% Steigerung der Wahrscheinlichkeit zur Fehleranfälligkeit - Physik kann man eben nicht unendlich austricksen. 🙄
Entspricht eben dem Konzept, wenn alle Bedingungen und Gegebenheiten ermöglichen über Deutschlands Kraftfahrstraßen mit 300km/h zu "brettern", muß das auch unabdingbar zwingend ausgenutzt werden, ungeachtet der sich mglw. für andere Teilnehmer ergebenden Auswirkungen, gell?! 🤷‍♂️​
 
Jahresbericht der bundesnetzagentur
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Anscheinend erreichen sehr viele nicht 100% der Geschwindigkeit, und würde man wiederum jeden einzelnen davon fragen, wenn er die Auswahl zwischen einem besseren oder eine schlechteren Modem hätte, welches er nehmen würde wenn z.b beide Geräte dasselbe können und dasselbe Kosten, ich wette kein einziger würde freiwillig sagen er nimmt das schlechtere, so besoffen kann man gar nicht sein um die falsche Antwort zu wählen. 👍
 
Zuletzt bearbeitet:
User007 schrieb:
oder man benennt es auch als 25% Steigerung der Wahrscheinlichkeit zur Fehleranfälligkeit
Nein, das ist technisch nicht richtig. Die Steigerung geht eben nicht mit einer Verringerung der Toleranzen einher. Das Signal, das verarbeitet wird, ist einfach weniger durch das Modem selbst verrauscht und damit einfach besser. Dementsprechend ist die Kapazität der Träger größer und man kann mit deselben Signal-Rauschverhältnis-Abständen mehr Bits modulieren.

User007 schrieb:
Physik kann man eben nicht unendlich austricksen.
Strohmannargument. Von unendlich spricht niemand. Und es geht nicht um physikalische Limits, wie ich jetzt schon mehrfach geschrieben habe, sondern um technische Limits, die aus der Signalverarbeitung selbst resultieren.

Manchmal frage ich mich echt, was eigentlich dein Problem ist. Die schwachsinnige Blocksatzformatierung ist wohl das Warnsignal, denn diese sinnfreie Diskussion, die du mit technisch falschen oder Strohmann-Argumenten, oder, wenn gar nichts mehr geht, sinnlosen Autovergleichen fütterst, ist einfach absurd.
 
User007 schrieb:
was bzw. wie genau soll denn "zusätzlich" zum gewählten Tarif etwas für mich als Anwender effektiv Nutzbares herausgeholt werden?
Wenn es um den DSL-Sync geht, der kann (je nach Anschluss) von der Wahl des DSL-Chipsatz mal mehr oder weniger stark beeinflusst werden, also wenn kein Fullsync vorh. ist. Und die Broadcom-Chips sind bekannt dafür, an "grenzwertigen" Leitungen durchaus mal etwas mehr herauszuholen zu können (nicht immer aber manchmal eben schon).

Das hat nichts mit dem Tarif zu tun, wenn aufgrund der Leitung (Störung, hohe Dämpfung) kein Fullsync möglich ist und ein anderer Modemchip ggf. einen (deutlich) besseren Bruttosync ermöglicht, dann hat man dadurch natürlich auch eine bessere/höhere Bandbreite, trotz gleichem Tarif.

Der andere Punkt ist der Prozessor (hier im Vergleich zum "lahmen" MIPS32 der 7590 zu den leistungsfähigeren ARM-CPUs aus 7520, 7530 und 7530 AX), der ermöglicht zwar keinen höheren oder stabileren DSL-Sync aber bietet ggf. andere Vorteile, z.B. besseren VPN-Durchsatz oder auch ein deutlich besseres Traffic-Shaping usw. was natürlich ebenfalls Vorteile bringt.

User007 schrieb:
[…] allerdings sind bei mir die VDSL50 mit permanent >60Mb/s überprovisioniert.
Das ist halt nicht bei jedem Anschluss so…



Tuetensuppe schrieb:
Die 7510 bekommt lustigerweise 8.40.
Das ist nicht "lustigerweise" so, sondern ganz einfach nachvollziehbar. Die 7510 ist (trotz niedrigerer Nummer) um einiges neuer als 7520/7530 (7510: 2021, 7520/7530: 2019/2018) und hat auch 512MB RAM anstatt nur 256MB. Interessanter- bzw. Lustigerweise erhält aber die 7510 dennoch nicht die neue DNS-Filterlistenfunktion…

Sieht man ja auch schon bei der 7560, auch die ist älter als eine 7520 oder 7530. Oder wie sieht es mit einer 7570 aus? Die ist noch deutlich älter (aus 2009). Also nur anhand der Produktbezeichnung kann/darf man nicht auf das Alter eines Produktes schließen.

Tuetensuppe schrieb:
Ob 7520/30 mehr als die momentane 8.25 bekommen steht in den Sternen.
Ich denke so weit müssen wir dazu nicht mehr schauen. Schon mit der 8.10er Laborphase gab es vereinzelt Probleme mit der 7520/7530 bzgl. RAM. Das wird also sicherlich nichts mehr, man kann also aufgrund der Ausstattung der 7520/7530 einfach mal schon fest davon ausgehen, dass das für 7520/7530 nicht mehr passieren wird, also was neue Feature-Updates betrifft. Ggf. nötige Bugfix- bzw. Sicherheitsupdates wird die 7520/7530 aber sicherlich noch auf Basis von FRITZ!OS 8.2x erhalten.
 
@Engaged
Ich gehe davon aus das die meisten Leute da draußen gar nicht wissen was für eine internetgeschwindigkeit diese haben. Auch merken es die meisten Leute nicht wenn die Geschwindigkeit nicht so hoch wie im vertrag vereinbar ist.
 
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Das alles klingt für mich, als sollte ich erstmal die 7560 reaktivieren und dann Ausschau nach einer billigen 7530AX halten, oder die normale 7530 nehmen, falls die doch noch ein aktuelles FritzOS bekommt.
Ergänzung ()

Tuetensuppe schrieb:
Wenn ich mich richtig erinnere, sind die Schnittstellen da aber doch sehr beschränkt.
 
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