Router Performance

Haloman

Lt. Commander
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Jan. 2005
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Hallo zusammen,

mal so eine Frage. Welche Rolle spielt ein Router im Netzwerk wenn dieser nur dafür dient mit einem Kabel Modem zu kommunizieren bzw. Internet zur Verfügung stellt.

Grob würde ich das so sehen das jede interne Adresse an den Server geht und diese dann über die Netzwerkkarte fürs externe Netz an den Router weitergibt. Dort wird diese dann per NAT in eine öffentliche Adresse umgewandelt.

Heißt der Router müsste ja eine entsprechende Performance vorweisen RAM, CPU, ROM damit dies für eine Anzahl X an Clients durchgehend funktioniert.
Gibt es da vllt eine Faustformel mit der man sagen kann X Clients braucht man die und die Router Performance?

Hab mal um es ein wenig besser zu veranschaulichen ein Bild dazu erstellt. Die Zahl bei den Clients stellt die Anzahl dieser da.
netzwerk.jpg
 
das nennt sich consumer-router vs profi-router, die einen höheren traffic mit vielen user besser verwalten können..
consumer-geräte sind für den normaluser (heimanwendung) genügend.
profi-geräte sind für ... profianwendungen ( firmen, spezielle netzwerke mit sehr vielen clients usw.)
 
Server hat 2 Netzwerkkarten das eine für den internen Bereich (10.x.x.x) wo die Clients sind. Die andere Netzwerkkarte ist für den "Weg ins Internet" Netz: 192.x.x.x.
 
chrigu schrieb:
das nennt sich consumer-router vs profi-router, die einen höheren traffic mit vielen user besser verwalten können..

Das ist in den Zeiten von Bittorrent aka schon vor 10 Jahren völliger Blödsinn :)
1 Bittorrentuser daheim verbrät locker mehr CPU und RAM im Router für die NAT Tabelle wie 100 oder mehr "Business" User.

Direkt eine Faustregel gibts da nicht und kann es wegen der Unterschiede der Nutzer: Oma die ihre Regionalzeitung lesen will vs. User mit Bittorrent Seedbox daheim, auch nicht geben.
 
dafür es eigentlich keine faustregel. kommt drauf an, was das für ein modem ist, welche "grösse" die leitung, was für traffic (filme, surfen, daten, backup usw.) und wie der rest der netzwerktopologie ausschaut.
 
Wenn wir in dem Beispiel davon ausgehen das dass Internet für die Recherche verwendet wird bzw. gelegentlich für Videos.

Ich meine irgendwie muss man doch einschätzen können was man für einen Router braucht oder nicht?

Oder muss man sich da durch probieren?

[Edit]
Ist eine 100Mbit Leitung.
 
Pauschal kann man das gar nicht sagen, weil reines Routing zumindest in semiprofessionellen Geräten in der Regel hardwarebeschleunigt ist. Das heißt, die CPU ist kaum beteiligt. Wenn nun allerdings die Firewall ins Spiel kommt und mit DPI (Deep Packet Inspection) quasi in jedes Paket guckt, kann das massiven Einfluss auf die Performance haben.

Während beim Routing bzw. Firewall ohne DPI nur der Header interessant ist (Quelle, Ziel, Port, Protokoll, etc.), also quasi nur der Betreff, muss bei DPI eben auch der Inhalt des Pakets geprüft werden.

Zum Vergleich: Der Header eines IP-Pakets ist ca. 20 Byte + bis zu 40 optionale Byte = max 60 Byte groß. Das Paket als solches ist aber bis zu 1500 Byte groß. Im Gegensatz zum strukturierten Header, können im Datenteil zudem beliebige Informationen stehen.
 
Im Moment ist ein dlink dir 652 in verwendung den haben wir als Business Kunde von Unitymedia zu dem Modem bekommen.
Nur kam es sobald um die 80 User online sind immer mal wieder für ein paar Minuten zu Aussetzern des Internets.

Es war nicht mal mehr möglich einen Ping abzugeben. Der Router war aber noch zu erreichen.

Deswegen die Frage.
 
Das ist ein typisches Zeichen von zuwenig RAM. Die NAT Tabelle läuft voll bis der Timeout greift und wieder ein paar Plätze voll werden.

PS: sorry, bis wieder ein paar Plätze leer werden.
 
Zuletzt bearbeitet:
80+ User
da wird der kleine kasten gut zu kämpfen mit haben.

Unabhängig davon sollte man sich Gedanken ob man bei 80+ nicht mal über Subnetting nachdenken sollte.
Der hier entstehende Broadcastverkehr ist nicht zu unterschätzen.
 
Mein Plan war eigentlich wegen dem Broadcast VLANs einzurichten. Aber dafür brauche ich erst einmal Switche die das auch können.
 
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