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RPG ohne Elfen und Raumschiffe?

Umständlich ? Gothic 1 und 2 hatte immerhin ein Kampfsystem und keine billig Shootersteuerung ala Risen bzw Gothic 3.
Gothic 1+2 da brauchte man für jeden Gegnertypen eine eigene Strategie und nicht einfach nur schnelles links/rechts strafen wie es in Risen der fall war.

Bis heute gibt es kein RT RPG was ein besseres System hat als Gothic 1,2+Addon und wenn du jetzt meinst das zB Risen oder Oblivion ein besseres hat dann erkläre mir was an einer Shooter Steuerung noch Kampfsystem ist .
In Gothic musste man richtig in den Mann rein, richtig ausweichen, kontern, aus einem block ein gegenangriff planen und wenns zuviel wird flüchten. Sowas musste ich in Oblivion oder Risen nie da dort zB Heilung per Hotkey funktioniert (was es in Gothic 1+2 nicht gab). Daher bin und bleibe ich der meinung das Gothic 1 und 2 jedem anderen Neuem RPG (in diesem Spielstil also Open World) um weiten überlegen ist (abgesehn von der grafik).

Achja und zur Sprache: Das war damals im Mittelalter nunmal so, würdest du deinem Feind etwa was anderes zurufen ? Ich glaube nicht
 
Ich stimme Dir da voll zu, Gothic 1 und 2 sind um Klassen besser als die Spiele, die Du genannt hast, aber nur weil diese ein noch schlechteres Kampfsystem haben, als Gothic, macht es jenes nicht gut. Mir gefallen die Kampfsysteme in Wizardry 8 und Might and Magic, um bei first person RPGs zu bleiben.
Und die Sprache habe ich nicht kritisiert, ich finde die sehr passend.
 
Wo wir gerade bei Piranha Bytes sind:

Ist zwar noch nicht auf dem Markt aber vielleicht wäre, auf das Topic bezogen, Risen 2 ein interessanter Titel:

Weg von der Mittelalter-Fantasy, ab in ein karibisches Piraten-Setting...
 
Gothic 2 - Die Nacht des Raben hatte auch Karibik-Piraten style o_O
 
Wenn Du gerne alte RPGs spielst, solltest Du mal Albion probieren, das schon vorher genannt wurde. Es enthält zwar alles von Dir genannte, ist aber sicher nicht kindisch. In meinen Augen das beste Spiel aller Zeiten, ein völliger Geheimtipp. Hat mir viele Monate meiner Jugend geraubt ;)
 
Ich sehe das so ähnlichwie der Threadersteller. Ich kann mit diesen Fantasy Rollenspielen herzlich wenig anfangen.
Bei Two Worlds 2 sind die Charaktere ja mal sowas von absolut lächerlich. Dabei ist das Kampfsystem wirklich gut. Bei vielen RPGs (z.B Dragon Age) klickt man einfach nur auf dem Bildschirm auf Gegner (laaaangweilig) oder man steuert mit Maus+Tastatur, dann aber wie bei Gothic 3 in solch einer absolut dümmlichen Art (jedes Wildschwein wird zum bitter schweren Gegner), dass der Kampf monoton ist und einfach kein Spass bringt.
Dazu kommen dann noch die lächerlichen Trefferanimationen und der Kampf (oft) ohne Blocken und einfach nur hölzernes Gehacke.

Und warum zur Hölle kann man z.B in The Witcher nicht einmal auch nur über einen winzigen Stein gehen, springen etc. . Das Spiel ist sowas von linear im Leveldesign.

Es könnte soviele gute Rollenspiele geben, die dann aber immer diesen RPG Murks mit sich bringen. Ein hoch auf die Konsole. In diesem Fall trägt sie dazu bei, den (Rollen)Spielen diesen Mist auszutreiben. Ich hoffe, dass The Witcher 2 sich in den von mir angesprochenen Punkten unterscheidet.

Bis jetzt konnte ich mich nur mit Oblivion und Vampire Bloodlines anfreunden.
Stehe ich mit der Meinung alleine da? Anscheinend ja denn Spiele wie Gothic, Two Worlds oder Risen verkaufen sich ja prächtig.
Wie seht ihr das? Machen diese "RPG-Allüren" Rollenspiele gerade deswegen so gut oder muss man einfach nur der Typ für diese Art Spiele sein?

MfG,
 
Mount & Blade Warband

Rein mittelalterlisches Strategie, - Action RPG.

Hört sich scheiße an, meiner Meinung nach ein RPG.

Sieh dir das Video an!

VIDEO
 
KLynch schrieb:
Wie seht ihr das? Machen diese "RPG-Allüren" Rollenspiele gerade deswegen so gut oder muss man einfach nur der Typ für diese Art Spiele sein?
MfG,
Man muss wohl der Typ dafür sein, ich mag zum Beispiel die Kampfsysteme von Dragon Age Origins oder auch der Drakensang-Reihe sehr, auch mit dem Kampfsystem vom Witcher, das mal völlig anders war, bin ich klargekommen. Auch die uralten Systeme wie bei Fallout 1&2, Arcanum oder The Fall habe ich sehr gemocht. Wenn man in den Kämpfen merkt, dass Levelaufstiege und neue Waffen tatsächlich Verbesserungen im Kampf mit sich bringen und nicht der eigene Skill, wie es in Shootern ist, dann bin ich damit zufrieden. Oblivion war vom Kampfsystem daher für mich ein Negativbeispiel, insbesondere weil die Gegner mitlevelten.
 
@Klynch:
Ist sehe das alles als verschiedene Herangehensweisen an dieselbe Problematik. Je linearer das Spiel, desto besser kann die Story inszeniert werden. Je (wirklich) offener das Spiel wird, desto weniger hat der Produzent direkten Zugriff auf die Story.

Oblivion ist genial, andere finden es "flach inszeniert und langweilig". (insbesondere nach Overhaul/keine mitlevelnden Gegner mehr)
The Witcher ist genial, da super inszeniert und eine einzige, riesige Grauzone an Moral - andere finden es "zu linear". Dragon Age ist pseudo-linear und meiner Meinung Meinung nach ziemlich gut umgesetzt, dazu ein Kampfsystem das eher in Richtung Schach geht. Spiel es mal auf Hard, dann wird es sehr anspruchsvoll und keineswegs langweilig.

So könnte ich weiter machen. Wenn man offen für die jeweilige Heransgehensweise ist und sich darauf einlässt, findet man viele Perlen am Spielestrand. Verschließt man sich aber und fordert nur die eine einzige, selbst beschlossene "richtige" Herangehensweise, muss man eben mit weniger auskommen.

@philippgerrard:
Albion ist der Knaller! Ich habs gerade mal wieder installiert. Durchgespielt hab ich es nie! Das soll sich aber jetzt ändern ... ;)
 
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