Ryzen 5 1600x oder Ryzen 5 1600 oder reicht Ryzen 3 1300X aus, oder Intel?

craix

Ensign
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Hallo

wir wollen einen Computer zusammen stellen der nicht für Spiele genutzt wird, sondern für arbeiten mit Linux.
Also vor allen soll er genutzt werden für arbeiten mit VirtualBox also es soll als Host System ein Linux laufen, und in der VirtualBox sollen mehrere verschiedene Betriebssysteme installiert sein ca 5-10.

Bevor ich anfange mit einer Zusammenstellung, wollte ich mal fragen welche CPU ich nehmen sollte, ich weis auch nicht ob Intel oder AMD da besser geeignet ist dafür.
Also welche CPU sollte ich nehmen oder welche Zusammenstellung von hier aus den Forum ist geeignet dafür.

Wir benötigen nur folgende Sachen, CPU, Ram, Mainboard und den CPU Kühler.
 
Und was heißt arbeiten mit Linux?
Je nach Arbeitsweise reichen ein Celeron oder erst ein 8 Kerner.
 
Wenn wirklich mehrere Virtuelle Maschinen gleichzeitig laufen würde ich so viele Kerne wie möglich nehmen. 1700(X)er oder 1600(X)er Ryzen. Bei wirklich hohen Anforderungen sind vielleicht sogar die Threadripper CPUs auf TR4 Basis eine Überlegung wert.
 
Zuletzt bearbeitet:
Was genau wird in den Virtuellen Systemen gemacht? Brauchen diese viel Leistung bzw. werden die auch parallel intensiv genutzt?
Je nachdem braucht es viele Kerne, deshalb eher einen R7 1700 oder noch eine Stufe höher einen Threadripper und auch entsprechend RAM.
Wenn du auf ein AMD-System gehst brauchst du auch irgendeine Grafikkarte solltest du keine rumliegen haben.
Grundsätzlich gilt: Leitfaden ausfüllen, auch wenn es kein Spiele-PC wird. Wir können nicht wissen was genau du mit dem Pc anstellen willst wenn dus nicht reinschreibst. Und nein, 5-10 Virtuelle System managen genügt nicht um die Leistung abzuschätzen die du brauchst (kann ja sein dass du da jeweil nur 1enen Broweser mit 1ner Seite öffnest - Andere Anforderung als wenn du z.b.b in 5 Systemen Code kompilieren lässt)
mfg
mfg
 
Die Non -X varianten lohnen sich insbesondere dann, wenn ein anderer Kühler als der boxed Kühler verwendet werden soll.

Wenn sowieso ein zugekaufter Kühler zum Einsatz kommen soll, dann lieber die X Varianten nehmen. Die kosten kaum mehr, haben aber einen deutlich höheren Grundtakt.
 
Bei allem was oben schon genannte wurde sollte im Auge behalten werden, dass bei der AMD Lösung noch ein Grafikkarte angeschafft werden muss. Bei dem Einsatzzweck reicht wohl die integrierte Lösung von Intel.
Also, einfach mal hin und her rechnen und die günstigere Lösung nehmen würde ich vorschlagen.
 
Nur haben Intel auf LGA2066 auch keine GPU mehr integriert. Und wenn er soviele Virtuelle-Maschinen laufen hat, würde ich auch auf mehr Kerne setzen, da spielt die Gaming-Performance vom 8700K keine Geige mehr.
 
Auch gibts bei einigen AM4 Boards ECC Support, was je nach Anwendungsfall sehr interessant sein kann.
 
Laufen die VMs denn alle parallel? Wenn ja, dann helfen auf jeden Fall mehr Kerne. Da würde ich sogar den 1700 in Betracht ziehen.

Gibt es wirklich AM4 Boards mit vollem ECC Support? Also nicht nur dass der Speicher darin läuft, sondern auch mit vollem BIOS Support und Monitoring?
 
DaZpoon schrieb:
Gibt es wirklich AM4 Boards mit vollem ECC Support? Also nicht nur dass der Speicher darin läuft, sondern auch mit vollem BIOS Support und Monitoring?

Zumindest steht es so in meinem UEFI seit dem letzten BIOS update (eventuell auch schon vorher unentdeckt):

3q12k2Ad0MYN.jpg

Würde mich sehr wundern, wenn AsRock das in der Beschreibung angibt und auch im BIOS einstellbar macht ohne das es funktioniert, ich hatte aber noch keine Möglichkeit das zu testen weil ich kein ECC RAM hier habe.

Laut diesem Reddit Eintrag supporten ALLE AsRock AM4 Boards ECC. Vieleicht kann ein anderer AsRock AM4 User das im Bios mal gegenchecken (ist etwas versteckt in den CPU Settings) umd das zu bestaetigen.
 
Zuletzt bearbeitet von einem Moderator:
Hotstepper schrieb:
Die Non -X varianten lohnen sich insbesondere dann, wenn ein anderer Kühler als der boxed Kühler verwendet werden soll.

Eher anders rum. Bei den X-modellen zahlst du mehr, und bekommst KEINEN Kühler dazu (der ziemlich gut ist).

Hotstepper schrieb:
Wenn sowieso ein zugekaufter Kühler zum Einsatz kommen soll, dann lieber die X Varianten nehmen. Die kosten kaum mehr, haben aber einen deutlich höheren Grundtakt.

Oder man spart sich den unnötigen Aufpreis, und übertaktet den non-X einfach auf das gleiche Niveau, und hat exakt das selbe? ^^

Sieh es so: Beim non-X sparst du dir 20€, hast dennoch den gleichen Chip (Übertakten geht eh easy selbst), und falls man nen eigenen Kühler nutzen will, hat man einen sehr brauchbaren Reserve-Kühler im Schrank.


Falls man kein silent-Freak ist, ist der mitgelieferte völlig in Ordnung, selbst für nen soliden 3.7 Ghz OC.
Dann spart man sich nicht nur 20€, sondern auch gleich mal 40-50€ minimum für nen extra CPU Kühler. Sind dann schon mal 60-80€~ gespart, mit denen man von nem Ryzen 5 1400 auf nen Ryzen 5 1600 hoch kann. Oder vom 1600 auf den 1700.
 
Es gibt aber auch Leute, die wollen die Produktivmaschine die VMs bereitstellt nicht übertakten, benutzen aber trotzdem gern einen 3rd Party Kühler.

Wenn ich mir einen VM Server, eventuell noch mit NAS Funktion und daher mit mit ECC RAM ins Geschäft stelle, dann würde ich die Kiste jedenfalls nicht übertaktet betreiben wollen. So wie generell Produktivsysteme nie übertaktet betrieben werden sollten. Was ich zuhause zum Daddeln mach ist was anders.
 
Und was ist ein 1600X im vergleich zum 1600?
Genau: Übertaktet.
Oder denkst du das ist ein ganz anderer Chip, der mit 300 Mhz mehr produziert wurde?

AMD hat hier einfach den Multiplikator + Turbo stufen minimal erhöht.
Etwas, was du genau so gut manuell machen kannst.
Wenn ein 1600 mit der selben Taktrate + Spannung läuft, wie ein 1600X dann gibt es hier technisch null Unterschied ;)

Höchstens, wenn es geschäftlich ist oder so. Aber privat? Egal was drauf läuft, das macht null unterschied.
 
@ Darkseth88

Nein, ein X oder auch die naechst hohere Modelnummer ist nicht uebertaktet im Gegensatz zur Non-X Version. Uebertakten ist das betreiben einer CPU ausserhalb ihrer Spezifikation und die legt immernoch der Hersteller fest.

Der Hersteller betreibt auch Binning waehrend der QC und es kann sehr gut passieren das eine CPU die den Anspruechen eines X Models nicht genuegt als Non X Model spezifiziert wird.

Das kannst du bei Silicon Lottery Statistics auch schoen sehen.

https://www.reddit.com/r/Amd/comments/5xybp7/silicon_lottery_ryzen_overclock_statistics/

Ob man das Risiko eingehen will oder nicht, ob man die Spannung bereit ist anzuheben oder nicht, ob man bereit ist die Nachteile einer Festen Uebertaktung ohne C&Q in kauf zu nehmen kannst du schon den Leuten ueberlassen. Ich hab meine Daddelkiste wie du in der Sig siehst auch uebertaktet, bei meinem Arbeitsgeraet wuerde ich das nie machen.
 
Haarspalterei.
Ändert nichts daran, dass es technisch nichts anderes ist^^
AMD "übertaktet" das X-Modell, stellt das als Standard ein, und sagt "ok das ist nun unsere neue spezifikation".
Der Chip ist genau der selbe (minus eventuell minimales Binning).
Die Taktrate eines 1700X schafft nämlich ausnahmslos JEDER 1700 ohne jegliche Probleme.

Bezeichne das ganze wie du willst, aber AMD stellt einfach nur paar Zahlen um, und fertig.
Ist nichts anderes mit 2 grafikkarten. Einer normalen, und einem OC modell die 80 Mhz mehr Takt hat. Normale kaufen, +80 Mhz dazu geben, und man hat exakt das selbe.

Und dein Link zeigt es ja. Es gibt binning, aber der ist so marginal, dass er vernachlässigt werden kann. Ob du nun 0.02 Volt weniger brauchst für den selben Takt oder nicht...

Ob die 3.8 Ghz dann mit 1.300 oder 1.31 Volt laufen ist ja dann irgendwo jacke wie hose, wenn das ganze 60€+ ausmachen kann^^

Abgesehen davon, dass jeder 1600 die "werte" eines 1600X schaffen dürfte, und das easy.
Denn wenn alles "automatisch" geregelt wird (CPU Spannung), gibt jedes Board immer deutlich mehr Spannung drauf, als es notwendig wäre - um nen Puffer zu haben ohne manuelle Eingriffe. Da ist so viel Spielraum, dass diese winzigen Unterschiede beim Binning irrelevant werden.

Beim 1700 vs. 1800X sind es im schnitt 100 Mhz~ unterschied. Das ist was fürs Ego oder enthusiasten die nur Übertakten zum Übertakten. 100 Mhz mehr oder weniger wirst du in keiner Anwendung spüren. Sind jedenfalls nicht die Preisdifferenz wert, zumindest meiner Meinung nach. ^^


Wie gesagt, wenn man damit sein geld verdient, ist das ne andere Geschichte. Da kann man ja vieles von der steuer absetzen, und man hat volle Gewährleistung / Garantie, da man nicht selbst Hand anlegt. Aber wenn nicht für die Arbeit.. ist das Jacke wie Hose. Egal welche Anwendungen man nutzt ^^
 
Darkseth88 schrieb:
Ob die 3.8 Ghz dann mit 1.300 oder 1.31 Volt laufen ist ja dann irgendwo jacke wie hose, wenn das ganze 60€+ ausmachen kann^^

Na das kann ja glücklicher weise jetzt jeder selbst einschätzen. Übrigens läuft mein 1700er nicht mit 3.85V stabil. Auch nicht mit 1.4V. Ich bekomme Cache Fehler bei allem was mehr als 3.8GHz mit sich bringt nach 15min test. Das heißt ich würde den im 24/7 Server Betrieb ganz sicher nicht mit mehr als 3.6GHz getaktet haben wollen. Da nehm ich doch lieber 20 Euro mehr in die Hand und kann die Kiste einfach @ Stock laufen lassen.

Darkseth88 schrieb:
Wie gesagt, wenn man damit sein geld verdient, ist das ne andere Geschichte. Da kann man ja vieles von der steuer absetzen, und man hat volle Gewährleistung / Garantie, da man nicht selbst Hand anlegt. Aber wenn nicht für die Arbeit.. ist das Jacke wie Hose. Egal welche Anwendungen man nutzt ^^



Nochmal: Es geht doch hier nicht um ein Daddel System
 
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