Ryzen 9 3900x vorbestellen?

Xeon CPU: Unterstützt ECC-RAM, das gibt dir mehr Sicherheit und ist besser fürs Arbeiten dran. Die 2GB VRam GPU kostet auch nur 80€, mein Gott. Das interessante an FirePro/Quadro/Radeon Pro ist das sie zertifiziert sind für die Software mit denen gearbeitet wird i.A.. Dann kannst du dir da einen Hardware-RAID Controller zukonfigurieren, das kriegst du bei dem HP Omen gar nicht. Und das beste daran ist das du 3 Jahre Vor-Ort-Service hast. Du musst also den defekten PC nicht mehr einschicken, der Techniker kommt zu dir und repariert das Ding vor Ort.
 
glascake schrieb:
Das ist das einzige Video von LTT das ich nicht gesehen habe...

Jetzt mal nochmal zu dem "Kauft euch professionelle Workstations", hab mal bei Dell geschaut und bin auf folgendes gestoßen: Link Jetzt mal meine Frage warum kosten 6x1,7Ghz, 8GB Ram, und irgend so eine 2GB VRam GPU 3 TAUSEND Euro??????? Was hab ich verpasst kann mir jemand erklären warum sich jemand sowas kauft, bzw. was sind die Vorteile von so einem System mit RDIMM etc..

Das ist vermutlich der listpreis. Normalerweise fragt man sowas bei ingram und co über ein Systemhaus mit discount an.

Vg Chris
 
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glascake schrieb:
warum kosten 6x1,7Ghz, 8GB Ram, und irgend so eine 2GB VRam GPU 3 TAUSEND Euro???????
Das ist Workstation-Zuschlag. Der hat schließlich mehr Power:
der als leistungsstärkste Workstation der Welt gilt, bietet höchste Leistung und Skalierbarkeit

Völlig egal, ob dann die kleinste Konfiguration eher an einen aktuellen i5 mit Einstiegs-Grafikkarte erinnert und dreistellig kosten sollte. Den Xeon kann man auch selber mit ECC-Speicher bestücken. Bei Ryzen gibt es immer EC-Support, nur muss das Board den dann auch drin haben, und nur bei Ryzen Pro ist der Support auch garantiert. Ist also Gebastel. Die Pro-Grafikkarte ist ein Einstigesmodell, hat dann aber wie hier schon gesagt den Pro-Treiber als Argument. Aber auch sowas kann man ja selber einbauen.
 
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Dann ist doch sowas für uns 100% irrelevant, oder nicht? Wir arbeiten wie gesagt mit Android Studio und Excel hauptsächlich. Da macht doch mein DIY ding mit 64GB und Ryzen CPU mehr Sinn, da wir (vor allem ich) viel Arbeitsspeicher brauchen, und nicht unbedingt die Sicherheit und blabla, was diese sau teuren Workstations liefern.
 
glascake schrieb:
Dann ist doch sowas für uns 100% irrelevant, oder nicht? Wir arbeiten wie gesagt mit Android Studio und Excel hauptsächlich. Da macht doch mein DIY ding mit 64GB und Ryzen CPU mehr Sinn, da wir (vor allem ich) viel Arbeitsspeicher brauchen, und nicht unbedingt die Sicherheit und blabla, was diese sau teuren Workstations liefern.

Deshalb geht man normalerweise auch als Marktführer zu nem ordentlichen Systemhaus, die beraten euch, holen sich über den Hersteller AM bis zu 60% discount (Cisco z.b.) und ziehen ihre Marge ab. Das lohnt sich immer. Solltet ihr als Marktführer aber kennen das Spielchen. Oder ihr habt bisher alles zu Liste gekauft. Da kann sich dann der Chef-einkäufer (Achtung, Wortspiel) selber ärgern, das sind tausende Euro verbrannt, je nach Volumen.
 
Kryss schrieb:
Deshalb geht man normalerweise auch als Marktführer zu nem ordentlichen Systemhaus
Das ist meiner Meinung nach später gut, wenn man das unternehemnsweit ausrollen möchte. Hier geht es doch um eine "Wette", also einen Proof-of-Concept, dass die eigene Vorstellung eine bessere Lösung ist als das, was momentan in Massen gekauft wird. Man kann dann immer noch auf ein Systemhaus zugehen, und wenn man die Lösung schon hat, dann kommen die auch nicht mit so fadenscheinigen Sprüchen, dass dies und jenes sowieso viel besser ist.
 
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@Kryss uns gibts erst seit 2012. Und hier stehen auch viele so Dell Dinger rum, aber die benutzen nur noch die Support und Marketing Leute. Was du meinst lohnt sich doch sicher für große Firmen, wir sind nur 20 Leute von denen 10 MacOS verwenden. Diese "superrechner" von denen hier geredet wird, haben nur 5 Leute. Also ich versteh schon warum mein Chef kein Bock hatte zu so nem Systemhaus zu gehen, versteh aber auch nicht warum er sich gaming PCs geholt hat mit RTX 2080's

@Nixdorf das ist ne gute idee, wenn das Concept funktioniert kann ich ja meinem Chef sagen er soll zu nem Systemhaus gehen.

Nochmal zurück zum Titel des Threads, weiß mann denn schon wo man die Ryzen 3000 vorbestellen kann? Denn dafür habe ich mich nun entschieden. Ryzen 3900x, Luftkühlung, 700W PSU (kann sein das OP ist aber besser so als anders) 64GB RAM (Schade das der Ryzen 3900x keine 128GB unterstützt) und Motherboard schau ich mal was da so angekündigt ist/wird.
 
Klar, kann man machen. Sage ja nicht, dass ich recht haben muss. Arbeite seit 12 Jahren als Hersteller AM bzw Distribution. Aber da kriegt man schon viel mit und fragt sich schon oft, warum an mancher stelle jeder Euro zählt (Support...), und an anderer wird auf die kacke gehauen (wir hams ja).
Ich würde mir trotzdem erstmal was von nem Partner vorschlagen lassen, dann sieht man auch gleich, ob der vertrauenswürdig genug ist.

Vg Chris
 
glascake schrieb:
Dann ist doch sowas für uns 100% irrelevant, oder nicht?
Die Nutzung von ECC-Speicher ist nie komplett irrelevant. Einige Gründe dafür:
  • Speicherfehler werden erkannt und es wird verhindert, dass diese zu kritischen Fehlern in Daten führen. Sollte das Unternehmen "mission critical data" verarbeiten, würde ich ECC sogar als zwingend anführen. In den allermeisten Fällen ist das aber eher nicht der Fall. Stell dir einfach die Frage, ob Menschenleben davon abhängen, dass kein Bit in den Daten unerkannt gekippt ist.
  • Er ist gegenüber Rowhammer-Angriffen und Ähnlichem abgehärtet. Das ist eine Kategorie Schadsoftware weniger, vor der man sich fürchten muss.
  • Bei ECC gibt es auch Registered-DIMMs. Wenn die unterstützt werden, kann man deutlich mehr RAM verbauen. Das ist hier aber nicht relevant.
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Kryss schrieb:
warum an mancher stelle jeder Euro zählt (Support...), und an anderer wird auf die kacke gehauen (wir hams ja).
Lobbyismus, was sonst.
 
glascake schrieb:
@Kryss uns gibts erst seit 2012. Und hier stehen auch viele so Dell Dinger rum, aber die benutzen nur noch die Support und Marketing Leute. Was du meinst lohnt sich doch sicher für große Firmen, wir sind nur 20 Leute von denen 10 MacOS verwenden. Diese "superrechner" von denen hier geredet wird, haben nur 5 Leute. Also ich versteh schon warum mein Chef kein Bock hatte zu so nem Systemhaus zu gehen, versteh aber auch nicht warum er sich gaming PCs geholt hat mit RTX 2080's

Das ist von Hersteller zu Hersteller unterschiedlich. Bei Cisco z.b. Kannst du ab 3000$ Liste projektdiscount bekommen. Deshalb anfragen, dann weiss man mehr und kann vergleichen.
 
glascake schrieb:
klingt ganz so als wäre ECC für uns nur teures Spielzeug wie die Omen PC's.

Neeee, es kommt einfach darauf an, wie teuer schon ein einzelner, sehr seltener Fehler werden kann. Gekippte Bits durch kosmische Strahlung sind selten, aber auch nicht völlig unüblich. Hier sind weitere Gründe, die von ECC-Befürwortern angeführt werden:
  • Gekippte Bits können zu falschen Entscheidungen führen. Es kann das Vorzeichen einer Zahl gedreht werden. Das kann zum Beispiel bei Handelsentscheidungen zur falschen Strategie führen, und man verliert eine Menge Geld.
  • Ebenso kann sich ein kleiner Fehler im Produkt einschleichen, der später zu einem teueren Rückruf führt.
  • Stürzt wegen eines Bitfehlers der Rechner ab, kann schon dies zu einem Daten- oder Arbeitszeitverlust führen, der die Zusatzkosten für ECC übersteigt.
Das ist wie gesagt nicht so einfach vom Tisch zu wischen, zumal die Zusatzkosten für ECC sich ja deutlich Rahmen halten. Bei Ryzen müsstest du nur gucken, ob der Mainboard-Hersteller Support für ECC in seinem UEFI hat. Und dann nimmt man halt den anderen RAM und gut.
Ergänzung ()

glascake schrieb:
Diese "superrechner" von denen hier geredet wird, haben nur 5 Leute.
Das ist doch der Klassiker. Heutzutage haben halt nur noch Gamer, Entwickler, Designer, Wissenschaftler, etc. Bedarf für richtig Rechenleistung. Der Otto-Normal-Nutzer kommt mit einem i3/Ryzen 3 oder sogar einem Pentium/Athlon locker aus.
Ergänzung ()

Ergänzung: Ich habe 2017 einen Thread mitgelesen, wie ein einzelner Enthusiast im Kontakt mit ASRock stand, um deren Ryzen-UEFI fit für ECC zu machen. Da musste letztendlich nur das richtige Code-Segment mit einkompiliert und aktiviert werden, und der hat dann bestätigt, dass nun entsprechende Meldungen in den Systemlogs zu finden sind.
 
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Nixdorf schrieb:
Neeee, es kommt einfach darauf an, wie teuer schon ein einzelner, sehr seltener Fehler werden kann.
Das habe ich schon verstanden. Fehler in den Daten, können nichts anrichten. Wir haben keine Kritischen Daten nur einer geht mit den Kritischen Daten um und der nutzt einen iMacPro, wir anderen schreiben nur Code und ich mach Backenddevelopment wenn bei mir mal n Fehlerdrin ist, interessiert das keine Sau. Vor allem mal wenn mal ein Bit/Byte anders ist.
 
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Ich versteh nicht warum man bei den Anforderungen nicht auch Threadripper mit einbezieht. Der hat nochmal mehr Kerne und kann mit doppelt so viel ram umgehen. Auch ecc, wenn es sein muss.
 
SeniorWitti schrieb:
Ich versteh nicht warum man bei den Anforderungen nicht auch Threadripper mit einbezieht. Der hat nochmal mehr Kerne und kann mit doppelt so viel ram umgehen. Auch ecc, wenn es sein muss.

Das habe ich durchaus in betracht gezogen, aber bei einem wesentlich höheren Preis bei CPU und Mainboard, müsste man bei Zubehör und RAM Sparen was ich nicht machen möchte. 2920wx "ähnliche" Performance aber 150€ mehr Und das billigste Mainboard kostet so viel wie teuerste AM4. Und wenn ich schon mehr für CPU und Mainboard ausgebe, habe ich kein Geld mehr für 128GB RAM und müsste trotzdem 64GB nehmen
 
Mal ganz ehrlich jetzt, habt ihr keine EDV Truppe oder einen IT Dienstleister, welchen ihr mit der Beschaffung oder Planung beauftragen könnt? Versteh das jetzt bitte nicht falsch, aber bei euch scheint ja Niemand von IT ne Ahnung zu haben.

Soll wirklich kein Angriff sein, aber Niemand sollte beruflich Workstations beschaffen, wenn man nicht weiß was ECC ist (ob man es braucht ist das natürlich wieder ein anderes Thema) oder warum man keinen DIY PC als Produktivsystem kaufen sollte, da hängt (gerade bei Selbstständigen) einfach zuviel dran.

Spätestens wenn das Produktivsystem 4 Wochen ausfällt, weil das 70 Euro Mainboard über irgendeine Garantie nach Ungarn geschickt werden muss und am Ende wegen EoL nicht mehr lieferbar ist, weiß man warum Dell Next Business Day soviel Geld kostet.
 
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0-8-15 User schrieb:
Das ist wohl eher auf die Rahmenbedingungen, als auf die CPU selbst bezogen. Mit vier RAM-Slots gibt es maximal 64GB. Für die neuen, extrahohen 32GB-DIMMs gibt es keinen Support auf den AMD-Boards, und mehr als 4 RAM-Slots gibt es auf AM4 nicht.

Update: Rein technisch sind bis zu 128GB vorgesehen (Quelle: Wikichip). Da nun wohl auch ganz normale 32GB-Module kommen, dürften 4x32GB möglich sein.
 
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Ok nochmal zurück zum Titel, weiß man schon wo man den Spaß vorbestellen kann? CPU und x570 Mainboard?
 
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