Ryzen - Kaltstartproblematik

Hast du mit Ryzen Kaltstartproblemen zu kämpfen?


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Steuerlexi

Cadet 3rd Year
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Juni 2013
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57
Nach unzähligen versuchen dem Kaltstartproblem meines AMD Ryzen 3700x beizukommen, habe ich mich entschlossen hier mal die Community zu fragen, welche Erfahrungen Ihr damit habt. Unter Kaltstartproblem verstehe ich, dass sich der Rechner sobald er vom Stromnetz getrennt wurde und einige Stunden ohne Strom war nicht sofort umgehend starten lässt. Die Lüfter drehen hoch und die Bildschirme bleiben schwarz. Dieses verhalten wurde hier auch schon mehrfach von anderen Usern beschrieben.

Mein aktuelles System:
  • MSI X570-A PRO (Bios version = H.60 - Combo-AM4 1.0.0.4)
    • Asus Prime X470-PRO <<< Hatte ich davor und die gleichen Probleme
  • AMD Ryzen 3700x + AIO Wasserkühlung
  • G.Skill Trident Z Neo DIMM Kit 32GB, DDR4-3600, CL16-19-19-39 (F4-3600C16D-32GTZNC)
    • HyperX HX432C16PB3K2/32 Predator
    • Crucial Ballistix Sport LT BLS2K16G4D32AESE
    • Corsair Vengeance LPX 32GB (2x16GB) DDR4 3200MHz C16 XMP 2.0
  • MSI NVIDIA GTX 1060 Gaming X 6G
  • M.2 SSD ADATA XPG SX8200 Pro 1TB
    • M.2 SSD Samsung Evo 960 512GB
Die Leidensgeschichte began mit der Entscheidung einen Ryzen 3700x zu kaufen. Danach habe ich mich für ein Asus Prime X470-Pro entscheiden, weil es keinen Chipsetlüfter benötigt. Von Anfang an hatte ich dort mit Kaltstartproblemen zu tun. Ich hatte dort den Crucial Ballistix Speicher verbaut. Weil mir das ganze Thema massiv auf die E*** gegangen ist, habe ich mich dann entschlossen das Asus zu verkaufen und ein MSI x570 board zu kaufen. Dort traten die Probleme aber weiterhin auf. Daraufhin habe ich dann verschiedensten Speicher gekauft und getestet. Ab stabilsten waren die G.Skill und die Corsair Riegel. Dann habe ich mein BeQuiet Netzteil mit einem neuen Straight Power 650W getauscht, aber natürlich waren die Probleme immer noch da. Dann habe ich gedacht das es evtl noch an der M2 SSD liegen könnte und auch die habe ich dann getauscht. Aber es brachte alles nix. ARGGSHhhhh!

Jetzt bleibt eigentlich nur noch die CPU und da habe ich heute nochmal die gleiche bestellt und werde sie dann morgen einbauen und schauen was passiert.

Was sind eure Erfahrungen mit dem o.g. Problem. Habt Ihr ähnliche Erfahrung und kann es sein das eine CPU ab Werk so einen Defekt aufweist?
 
Ich kam öfter nicht über den Bios-Screen raus am Anfang - mein DVD-Brenner hatte sich nicht mit den AM4 Boards vertragen.
Gab noch einen 2. User hier dem das ebenfalls geholfen hat - falls du eins hast ( DVD-Laufwerk/Brenner) steck das mal ab.
 
Fuchiii schrieb:
Ich kam öfter nicht über den Bios-Screen raus am Anfang - mein DVD-Brenner hatte sich nicht mit den AM4 Boards vertragen.
Gab noch einen 2. User hier dem das ebenfalls geholfen hat - falls du eins hast ( DVD-Laufwerk/Brenner) steck das mal ab.

Danke für den Hinweis. Aber ich sehe noch nicht mal den Bios screen und DVD Laufwerk etc. habe ich gar nicht mehr.
Ergänzung ()

Mickey Cohen schrieb:
die grafikkarte hattest du auch schon vorher problemlos im betrieb?

Die lief auf meinem letzten System (i7 7700k+Z270) tadellos. Aber könnte natürlich tatsächlich sein. Tausche ich dann als nächstes aus ;-)
 
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Ganz so starke Probleme hab ich nicht, aber bei mir kommt es 1-2 Mal in der Woche nach nem Kaltstart vor, dass Windows nicht vernünftig startet (der Explorer reagiert dann nur sehr verzögert oder gar nicht). Ist nach nem Neustart dann aber kein Problem mehr.
 
Keine Probleme... System siehe Signatur
 
Hatte ich bisher garnicht (auch jeden tag mit Steckerleiste aus!), aber bei meinem alten Intel Haswell. Es lag letztendlich am BIOS, das sich wohl nach einiger Zeit selbst kaputt machte, es half nur ein sauberer Reflash mit vorher löschen des ROMs über DOS.
die meisten Kaltstartprobleme hängen bei Ryzen denk ich mal mit dem RAM zusammen, ist das BIOS denn aktuell, also mit AGESA 1.0.0.4?
Edit: Sehe grade ja hast du, ist nur bisschen sehr klein geschrieben ;)
 
arvan schrieb:
Hatte ich bisher garnicht, aber bei meinem alten Intel Haswell. Es lag letztendlich am BIOS, das sich wohl nach einiger Zeit selbst kaputt machte, es half nur ein sauberer Reflash mit vorher löschen des ROMs über DOS.
die meisten Kaltstartprobleme hängen bei Ryzen denk ich mal mit dem RAM zusammen, ist das BIOS denn aktuell, also mit AGESA 1.0.0.4?

Ja, ist AGESA 1.0.0.4 drauf. Hatte das Problem wie gesagt auch schon auf dem Mainboard davor. Aber reflash könnte ich auch nochmal probieren, wer weiß :-)
 
Das Problem wanderte also mit -> mal an USB Geräte gedacht die angeschlossen sind und das auslösen?
Schon gehabt das ein WLAN Stick den Bootvorgang um 2 minuten verzögerte (aber eben nicht immer)
 
@Steuerlexi
Blöde Frage: du hast in den Energieeinstellungen den Haken bei "Schnellstart" rausgenommen?

Hatte mit meinem Xeon E3-1230v3 mit Win 10 damals Kaltstartprobleme. Habe davon gelesen und sofern ich mal meinen Rechner neu machen muss, deaktiviere ich diese Funktion umgehend in den Energieeinstellungen.
 
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arvan schrieb:
Das Problem wanderte also mit -> mal an USB Geräte gedacht die angeschlossen sind und das auslösen?
Schon gehabt das ein WLAN Stick den Bootvorgang um 2 minuten verzögerte (aber eben nicht immer)

Interessante Idee. Das teste ich jetzt mal.
Ergänzung ()

Minutourus schrieb:
Tja du wirst Lachen, mein erster Ryzen 3700x hatte auch nur Kaltstart Probleme, im Endeffekt war die CPU kaputt, wurde ausgetauscht und siehe da seit dem läuft die Kiste...

Also so abwegig ist es nicht das deine CPU was weg hat...

Ach krass. Ok. Dann bin ich gespannt. Neue CPU kommt morgen an.
Ergänzung ()

Ltcrusher schrieb:
@Steuerlexi
Blöde Frage: du hast in den Energieeinstellungen den Haken bei "Schnellstart" rausgenommen?

Hatte mit meinem Xeon E3-1230v3 mit Win 10 damals Kaltstartprobleme. Habe davon gelesen und sofern ich mal meinen Rechner neu machen muss, deaktiviere ich diese Funktion umgehend in den Energieeinstellungen.

Ja, habe ich schon alles versucht.
 
Ich hatte bis vor kurzem GENAU DAS SELBE Problem. Keiner konnte mir helfen.
Dann habe ich mir eine neue Graka und ein neues Netzteil eingebaut und seitdem habe ich ruhe.
Gut 2 Monate ohne einen einzigen Bluescreen.
 
Wer häufiger an PCs bastelt, kann sich auch eine POST-Karte (gibt's für unter 10€) besorgen, die dann die POST-Codes des BIOS/UEFI anzeigt, auch wenn sonst keine Reaktion kommt. Infos siehe z.B. https://heise.de/-3299895 - und einen kleinen Beeper/Lautsprecher zum Anstecken ans Board natürlich.
 
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Ich hatte dieses Problem als ich auf das X570 Board gewechselt bin. Nach eine Bios Update war das Problem aber
weg. Auch spätere Bios Update ließen das Problem nicht wieder auftreten.
 
Bei mir hat geholfen.
Aktuelles Bios + XMP Profil aktivieren im UEFI + Vcore des RAMS auf 1,35V festsetzen im UEFI.
Ohne den festen Vcore kam es trotz aktuellem Bios regelmäßig zu coldboots.

Seit dem hatte ich nie wieder einen Coldboot o.ä.
Ich ahtte auch Probleme, dass CMOS sich automatisch resettet hatte. Das kam auch nie wieder vor.

Aorus X570 Elite + 3700x + G.Skill Trident Z Neo DIMM Kit 32GB, DDR4-3600, CL16-19-19-39 (F4-3600C16D-32GTZNC)
 
Ich trenne meine PC's nie ganz vom Strom. PC Herunterfahren, fertig. Und man hat keine Probleme. Stromkosten dürften das auch vertragen.
 
Discovery_1 schrieb:
Ich trenne meine PC's nie ganz vom Strom. PC Herunterfahren, fertig. Und man hat keine Probleme. Stromkosten dürften das auch vertragen.

Darum geht's hier aber nicht.
Und ja, ich finde unnötigen StandBy-Strom verschwenderisch.
 
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Zur Umfrage, ich hatte auch damit zu kämpfen, das ist def. ein Problem im Zusammenspiel von AGESA (AMD) und BIOS (Boardhersteller).
Bei ASUS ist das nun vorbei.
 
Habe ich auch, nicht immer aber es passiert auffällig oft. Reset-Taste hilft aber. System ist Ryzen 7 3800X, Asus Prime B450 Plus, 32 GB Corsair Aegis und Radeon 5007XT.
 
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