Wenn Du von der XP CD installierst, werden die Startdateien auf die erste erkannte Bootfähige Platte gepackt, dies wird wohl zunächst Deine alte C: Platte sein, da sich zur Zeit darauf eine bootfähige Partition befindet. Solltest Du auf die darauf befindlichen Daten verzichten können, solltest Du dies Partitionen vorher löschen. Da sich dann anschließend keine Startdateien mehr auf dem Rechner befinden, stell im Bios um:
First Boot: SCSI/SATA/RAID je nachdem was Du auswählen kannst,
Second Boot Device: CD-Rom
Third Boot Device: Floppy
Other Boot Device: Enabled
Boot Up Floppy Seek: Enabled
Nun wird erst nach Bootfähigen Platten gesucht, keine gefunden und aufs CD Laufwerk zugegriffen, die Frage ob von CD gebootet werden soll mit Enter bestätigen (oder eine andere Taste), Im Floppy Laufwerk sollte sich zu der Zeit keine Diskette befinden die bootfähig ist. Die Treiber Diskette bereit halten. Nun startest Du das Setup von der CD (automatisch), bei der Frage nach einem SCSI Controller drücke die F6 Taste und lege die Diskette mit den Treibern ins Floppylaufwerk. Danach solten die Platten erkannt werden, nimm die SATA Platte als Ziellaufwerk, richte die entsprechende Partition ein (wenn Du mehrere haben willst, mach das später unter XP in der Datenträgerverwaltung), lasse sie formatieren, am besten in NTFS, Schnellformat. Dann beginnt das eigentliche Setup und sollte nach dem ersten runterfahren auch von der SATA Platte booten.
PS: Manche Controller erfordern das erstellen eines Array um Daten darauf zu speichern, wie sich der von Dir verhält kann ich nicht sagen, wenn jedoch das Setup die Platte erkennt, kannst Du darauf auch installieren. Wenn alles installiert ist, kannst Du auf den anderen Platten auch Parts einrichten und formatieren, wenn es denn noch nötig ist.
@werkam
Mit dem alten FDisk kann man auch Platten größer als 64 GB partitionieren. Dazu muss die gewünschte Partitionsgröße nur in % angeben werden
Ist richtig, es werden jedoch gerade bei den Angaben meistens falsche Eingaben vom Benutzer gemacht, die dann zur Folge haben, dass die Partitionen nicht die Größe haben, die man eigentlich gewollt hat. Der Fehler liegt dann aber beim Anwender und nicht an Fdisk, womit ich hier aber keinem etwas unterstellen möchte.
