SATA Anschlussmultiplikator für eSATA

Hypocrisy

Admiral
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Hallo Leute,

ich habe gestern ein Fantec QB-35US2 bekommen. Das will ich über SATA anschließen und drei HDDs reinmachen. Leider wird immer nur die erste HDD erkannt. Der Matrixstoragetreiber sagt mir das auch, dass nur Gerät 0 angesprochen wird. Da es sich wohl um einen Anschlussmultiplikator handelt.

Kann der ICH10 so konfiguriert werden, dass es geht?
Habe zwei PCs mit ICH10, von daher wäre es gut. Wenn´s nicht geht muss das Teil zurück leider.

Gruß
Hypo
 
Installing the SATA Bracket,

und an SATA_4/5 oder G-SATA angeschlossen schon versucht ? Und mit AHCI ?
 
Ja, leider tut sich gar nichts... deswegen bin ich ja "an Ende".
Hab gestern fast drei Stunden alle Kombis durch. Alle Controller - alle Einstellungen. Nix.
Mit USB läufts tadellos. Mann, ich hab immer so ein Glück mit teurem Kram.

Im Matrix Treiber finde ich ja leider auch keine Mgkt. irgendwas einzustellen...
 
Ist das nicht ein Festplatten-Array (Raid)?
Du willst also 4 einzelne HDDs haben, oder?

Na, jetzt habe ichs langsam

http://www.amazon.de/product-reviews/B001P3QS5C/ref=dp_top_cm_cr_acr_txt?ie=UTF8&showViewpoints=1

"Angeschlossen habe ich es im e-sata-Modus, USB wäre auch möglich. Die Festplatten werden als einzelne Festplatten einwandfrei erkannt, vorausgesetzt, der Controller, an dem das Gehäuse angeschlossen ist, unterstützt Portmultiplying. Ich habe dafür in den Server einen Dawicontrol DC-3410 Raid SATA II Controller eingebaut, dort den Jumper für Port 1 auf e-sata umgestellt und so versieht das Gehäuse bislang klaglos seinen Dienst am Server. "
 
Zuletzt bearbeitet:
JBOD, ja.

Aber ich hab´s mir fast gedacht. Eigentlich war doch Multiplex für SATA II standardmäßig mal vorgesehen. Schade. Für zwei Extra-Controller kann ich mich nicht begeistern. Ich schicke das Teil zurück und bleibe bei der vorhanden USB-Lösung.

Danke.

edit:
Vom Fantec Support kam bestätigend diese Aussage:

Sehr geehrter Herr _____,



mit dem ICH10 Controller wird es nicht gehen. Sie benötigen einen Controller mit Portmultiplikator z.B. mit einen Silicon Image Chipsatz „3132“.


--> Sehr schade, dass Intel daran gespart hat... :rolleyes:
 
Zuletzt bearbeitet:
Wenn das Case schon USB 3.0 unterstützen würde, könntest Du es mit Deinem Board auch nicht nutzen.
Es ist eben so, dass man nicht alles mit allem verbinden kann, was es am schnellebigen Markt gibt. Dass in Deinem Fall eine Lösung zur Kompatibilität nur €15 kosten würde, ist ohnehin ein Schnäppchen.
 
Um was denn sonst? Dass Du in die falsche Richtung scheel blickst?
--> Sehr schade, dass Intel daran gespart hat... :rolleyes:
Du hast ja gar kein Intel-Board! Was die Hersteller Deiner Boards für popelige Zusatz-SATA Controller da draufgepappt haben, und Du gekauft hast, DAS ist das Problem
Ein Intel ICHx könnte vom Design her schon niemals FIS-PM unterstützen, bestenfalls den Rohrkrepierer CB-PM wie am ICH9.
 
1. Ich blicke nicht scheel
2. habe ich ein "Intel Board"
3. hat Intel offensichtlich beim ICH gespart, sonst könnte er das
4. warum kommst du mit USB3 was ich nicht habe und die Box erst recht nicht hatte?
5. warum liest du nicht und merkst, dass eine PCI-Controllerkarte nicht in Frage kommt?

danke für deine mitarbeit.
case closed.
 
Ein intel-Board ist für mich eines, welches auf der Intel Seite unter Motherboards zu finden ist.
Andere Hersteller verbauen den Intel-Chipsatz, das ist ein feiner Unterschied
der ICH ist technisch nicht imstande, die Anforderungen für FIS-based Multiplexing zu erfüllen, das können bestenfalls onboard-Zusatzkontroller oder solche an PCI/PCIe
Warum Dein Board mit dem Case nicht kann, liegt daher an der mangelnden Weitsicht der Boardhesteller, dessen Produkt Du verbaut hast, und die heißen nicht Intel
 
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I know... Intelboard muss von Intel kommen. ;)

Trotzdem sehr blöd, dass Intel es nochimmer nicht gebacken bekommen hat, das mal zu implementieren. Seit dem ICH8 wäre das doch möglich gewesen (zeitlich).

Noch eine weitere Zusatzkarte (für beide PCs) kommt einfach nicht in Frage. Von daher doppelt dumm, dass weder Intel, noch Gigabyte & Foxconn bessere Controller verbauen.

Sei es drum. Ich hab die Box zurückgegeben.
 
Ernst@at

Das macht mich doch neugierig, aber wie so oft wird alles erklärt, aber das einfachste steht nirgends. In dem Bild sieht es aus, als ob bei FIS-PM die Daten wie bei einem Raid verteilt werden.

http://www.sata-io.org/technology/port_multipliers.asp

Wenn ich so etwas einsetze, dann hätte ich schon gerne die einzelnen Laufwerke im Explorer, so wie bei einem Switch (steht ja auch da FIS based Swithing).

Wie sehen 4 HDDs am FIS-PM im Explorer aus z.B. i:, j:, k:, l, oder ein großes i:.
 
Intel hat (ich weiß jetzt nicht, ob auch schon in den vorherigen Serien) beim ICH9 den Command-Based Multiplex unterstützt. Das ist dewegen möglich, weil dabei immer nur eine einzige Device zu einem Zeitpunkt kontrolliert wird und Daten übertragen werden können, und die anderen aber nicht.
Daher ist auch nur ein einziger Satz an Registern an diesem Port notwendig.
Nachdem das zwar nett, aber unbrauchbar ist, hat man offenbarbar beim ICH10 wieder darauf verzichtet.

ASUS hat z.B. auf einigen Boards (P5Q-E weiß ich) die SiliconImage Controller verbaut, welche FIS-based Multiplex können und die Ports auch als Einzelports konfiguriert werden können.

Das Windows bekommt dann je Drive am Multiplexer auch je ein Drive zu Gesicht und die sind einzeln ansprechbar, wenn das im Case als JBOD eingestellt ist.
Wie die Laufwerkbuchstaben darauf verteilt sind, hängt dann von Deiner Partitionierung ab
 
die GSATA2_0/1 (JMB363 support Port Multiplier with Command-based Switching Supporting)
sind doch die jmicron Ports. Die müssten dann doch wenigstens CB-PM unterstützen, ich denke, wenn jBod im Case eingestellt ist.


Ich hätte dann die 4 HDDs (wieder Beispiel i, j, k, l), könnte aber nur eine HDD, z.B j: zum kopieren verwenden, danach, wenn fertig, dann einen der anderen HDDs.

Jetzt ist es klar, bei FIS-PM kann ich alle gleichzeitig verwenden.:)
 
@Orchidee:
Die Kompatibilität zwischen Controller am Board und Bridgechip im Case muss gegeben sein - normalerweise steht das in den Spezifikationen des eSATA-Bridge-Chips, daher ist das mit jMicron nicht unbedingt gegeben.

Deine Vorstellung von Command-based MP falsch.
Es kann nur immer an einer Device gleichzeitig an einem I/O gearbeitet werden. Das führt die NCQ-fähigkeit ad absurdum, und bedeutet, dass während eines I/Os die ganze Zugriffszeit über(Positionierung etc) der eSATA-Kanal brachliegt und für nichts anderes verwendet werden kann. Du kannst zwar z.B. auf alle 4 Devices gleichzeitig kopieren, das aber mit grauenhafter Performance.

Bei FIS-based MP hingegen kann der eSATA-Kanal bis zum Limit von 300MB/s ausgereizt werden, da SATA-Packets verschiedener Devices bunt durcheinandergewürfelt übertragen werden.
Wenn z.B. von der Oberfläche direkt gelesen wird, liegt die Transferrate ja nur zwischen typischerweise 150-50MB/s, die mit Gaps dazwischen und der Übertragungsgeschindigkeit des SATA-Interfaces von 300MB/s übertragen werden. Diese Gaps werden dann für Übertragungen von/zu anderen Devices genutzt.
 
Danke, für mich war nur wichtig, wenn es dann funktioniert:

- Es sind genau so viele Laufwerksbuchstaben im Explorer sichtbar, wie HDDs am PM hängen.

Die Qualität der Übertragung ist immer abhängig von vielem. Ich setze zur Zeit auf eSata mit einer HDD, wobei ich am ICH10R schon die größten Probleme hatte. Bin jetzt auf Gsata2 (jmicron) gewechselt mit JMB Treiber und bin bestens zufrieden (GA x58 Board).

Wenn ich im Netz sichern will, nehme ich sowieso einen eigenen PC.
Kein NAS, Kein Sata-Gehäuse oder so unsinniges Zeug.
Ich warte auf USB3!
 
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NAS oder eSATA-Gehäuse sind genausowenig unsinnig wie über USB angeschlossene.
Der Unsinn erblüht erst bei der unsachgemäßen und zweckentfremdeten Verwendung durch den unbedarften Benutzer.

Ob die Verbindung per (w)LAN, eSATA oder USB erfolgt, ist dabei völlig egal - Wenn man sich mit den dem Zweck entsprechenden Datentranferlimits der Interfaces zufriedengibt.

Der Gesichtspunkt der Verwendung - ob das als zentrales Zugriffsarchiv oder als Backup den Zweck erfüllen soll, ist der Knackpunkt. Leider ist vielen Usern diese völlig unterschiedliche Nutzung und die daraus erwachsenden Anforderungen nicht klar.

Ein zentrales Datenarchiv kann jedweder Speicherform sein, ob das jetzt ein anderes Filesystem, oder zermanscht auf mehreren internen RAID-Platten unbekannten Aufbaus, ist völlig egal. Nur braucht man dann bei Ausfall der gesamten Kiste ein Backup, was die meisten aber IN der Kiste wähnen.

Ein externes Backup aber erfordert entweder eine 1:1 Kopie des zentralen Datenarchivs (dieselbe Kiste nochmal als synchronisiertes Backup) oder die Verwendung Filesystem/Plattenaufbau-identer Festplatten, die ich in jeden PC oder Adapter reinschieben kann, um im Notfall problemlos an mein Backup zu kommen.
Dass man das nicht vorgesehen hat, merkt man dann immer erst, wenn es zu spät ist.
 
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