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News Save Scumming: Ladet ihr neu, wenn im Einzelspieler etwas schief läuft?

Man muss daraus auch keine Wissenschaft machen. Kann (im Single-Player) jede und jeder ganz für sich entscheiden, ohne sich erklären zu müssen. Ganz nach persönlicher Präferenz.

Das Ganze geht tendenziell schon wieder Richtung Wertung. Mental weniger stabile Individuen kann das völlig unnötigerweise unter Druck setzen. Geht gar nicht.
 
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Save Scumming? 😂 Man muss alt genug werden. Anonsten schließe ich mich @Vigilant an.

Geht gar nicht!
 
shaboo schrieb:
Für das manuelle Sichern oder Einspielen eines Backup-Ordners kannst du ja einen Dreizeiler als Batch-Datei schreiben; dann geht das fix mit einem Doppelklick.
Musst ja vermutlich trotzdem das Spiel neu starten. Im Falle von Dark Souls geht da schon bissl Zeit drauf
 
Vitche schrieb:
Die heutige Sonntagsfrage befasst sich mit dem Thema „Save Scumming“ ...
Also ich persönlich fühle mich allein durch den Titel und der Art der Umfrage bereits angegriffen und beleidigt. "Save Scumming" ist per se eine Beleidigung, übernimmt man diese Redewendung unreflektiert, nimmt man automatisch Stellung zu diesem Thema. Und dieser Begriff wird nicht nur einmal verwendet, sondern auch noch ständig bei fast jeder Frage wiederholt.

Die Fragen an sich sind schon eine reine Farce, denn es gibt nur neutrale bis sehr negative Antwortmöglichkeit. So läßt man nur Raum für Gegner, Befürworter kriegen keine Chance zum "Gegenschlag". Wo bleibt zum Beispiel eine Antwortmöglichkeit wie z.B. "wenn ein Spiel unfair ist (cheatet), dann tue ich es auch".

Hier ergreift der Autor bereits im Vorfeld Stellung, und die Fragen (bzw Antwortmöglichkeiten) sind dann dementsprechend formuliert um nur Bestätigung zuzulassen.

Zum Thema: Wenn ein Spiel F5-F9 anbietet dann nutze ich das gern und (je nach Spiel) oft. Wenn ein Spiel keine Speichermöglichkeit bietet, dann ist das für mich schon allein 1-2 Sterne Abzug in der Wertung. Wenn ein Singleplayer Game das versucht (zu 98% ist es nur ein jämmerlicher Versuch), dann umgehe ich das und schaffe mir per Autohotkey und/oder Mod selbst die Möglichkeit zu speichern wann ich es für richtig halte.

Warum sich manche darüber hier und anderswo echauffieren müssen, kann ich nicht im geringsten nachvollziehen. Denn es geht ja eindeutig um SP. In MP Titel ist es doch vom Prinzip her nicht möglich. Also was soll das überhaupt? Wenn ich ein SP-Game kaufe, bezahle und auf meinen Rechner installiere, dann werde ich doch alleine entscheiden dürfen wie ich dieses Produkt "genieße". Warum sollte irgend jemand Drittes, aus egal welchem Grund, eine Meinung darüber zustehen? Genauso wenig würde ich jemand Anderem eine Meinung zu meiner Wichstechnik zugestehen. Solange ich das nicht öffentlich, sondern in den eigenen vier Wänden tue, kann es doch anderen egal sein, wenn ich dabei zum Orgasmus komme.

Und mal ganz generell, zum "cheaten" gehören immer zwei: Täter und Opfer. Wenn ich bei GTA Online einen Wallhack nutzen würde (was ich unter keinen Umständen niemals nie nicht tun würde), das wäre cheaten. Da darf man sich echauffieren, und (so wie ich) eine lebenslange Sperre fürs Gaming fordern.

Aber in so Games wie z.B. Gothic (gesamte Reihe inkl. Risen 1-3 und Elex I/II), wenn man sich stundenlang, womöglich einen Boss erschlagend, zu einer einmaligen Belohnungstruhe durchkämpft, um dann einen Bogen mit Nahkampf-Boni zu bekommen, oder ein Rüstungsteil, das man für seine am Spielanfang festgelegte Klasse niemals verwenden könnte, ja dann sehe ich das nicht nur als mein Recht, sondern sogar als Pflicht an vor der Truhe F5 zu drücken, und dann solange F8/F9 zu spammen bis ich etwas bekomme was wirklich von Wert ist, oder das Game abstürzt (bekannter Speicher-Leak-Bug den die Entwickler nie für nötig hielten zu beheben, und in jedem der o.g. Games auftritt).
 
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Gaming-Opa schrieb:
Warum sollte irgend jemand Drittes, aus egal welchem Grund, eine Meinung darüber zustehen?
Diejenigen, die das anders sehen, spielen eben nicht für sich selbst, für die ist das eine Art Multplayer für/gegen Social Media Kommentare.
 
h00bi schrieb:
Ebenso bei X-COM, wenn du während einer Kampagne durch was auch immer, 2-3 deiner Elite Leute verlierst, bist du einfach am Arsch und kannst das Ding gar nicht mehr schaffen. Klar, die Konsequenz ist, dass man sich in der nächsten Kampage viel viel breiter aufstellen muss.

Exakt das Paradebeispiel bei mir für saven!

Sonst kannste Endgame gleich vergessen oder musst multistrategien entwickeln, um überhaupt ne Chance zu haben, die aber nicht kongruent mit meinem Spielstil sind.
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Vitche schrieb:
Wie standhaft seid ihr bei unliebsamen Konsequenzen in Singleplayer-Games? Wann ladet ihr neu? Und nehmt ihr euch damit manchmal selbst den Spaß? Die heutige Sonntagsfrage befasst sich mit dem Thema „Save Scumming“ – und wie die Community auf ComputerBase mit Begriff und Praxis umgeht.

Zur News: Save Scumming: Ladet ihr neu, wenn im Einzelspieler etwas schief läuft?
Finde auch der Titel ist schon im Bereich des Beleidigens. Also vielleicht mal wertneutral schreiben.
Ergänzung ()

Ich sag mal so: Ich hab zu Amiga Zeiten mit dem Freezer - Tool Hexwerte von Games ausgelesen um zu gucken, wo ich Lebensstände etc abändern kann <3
 
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Interessant finde ich das viele die das Cheaten als Todsünde ansehen, egal ob Single oder Multiplay, es aber auf der anderen Seite im RL das nutzen unerlaubter/illegaler mittel/tricks zum persönlichen Vorteil als durchaus legitim ansehen.
Insbesondere dann wenn es gegen "die da oben" geht.
Und mal ehrlich, wer "Cheatet" im RL nicht auch hin und wieder wenn man glaubt nicht erwischt zu werden!? 😉
 
nciht schrieb:
Früher war das doch normal, oder bin ich der einzige, der in Gothic mitten im Kampf gespeichert hat, weil der gerade gut lief und in Tomb Raider vor gefühlt jedem Sprung.
"Früher" waren auch Spiele ganz ohne Speichermöglichkeit normal. Nicht alles was früher üblich war, ist heute noch zeitgemäß. Es gibt heutzutage einfach bessere Lösungen, ohne dass man ständig speichern müsste und den Spielfluss unterbricht.
 
S K Y N E T schrieb:
Ich sag mal so: Ich hab zu Amiga Zeiten mit dem Freezer - Tool Hexwerte von Games ausgelesen um zu gucken, wo ich Lebensstände etc abändern kann <3
Ja das Cheaten an sich ist alt. Man sollte bei der ganzen Diskussion darüber nicht vergessen wer das eingeführt hat. Das waren die Spielentwickler selbst, um Schwierigkeitsgrade und Balancing auszutarieren. Und in 98% aller Games nehmen sie sich nicht genug Zeit dafür. Die Folge davon ist, daß Wiederspielwert und Endgame-Verhalten eines Games oft sehr fragwürdig ist.

Abgesehen davon cheaten Spielentwickler seit je her gegen den Spieler, und das solange ich denken kann. Bei Warcraft III z.B. hat die KI immer den Sichtbereich des Spielers und die Bewegungen seiner Truppen ausgewertet, um just in dem Augenblick die Basis des Spielers anzugreifen, wenn diese außerhalb des Sichtbereichs des Spielers war.

In sehr vielen Spielen (wie z.B. bei The Witcher) ist es so, daß das Game bei einem angeblich randomisiertem Belohnungsereignis (Stichwort Bosstruhe u.ä.) prüft ob der Spieler kurz davor das Game neu geladen hat, und dementsprechend die Belohnung geringerwertig ausfällt. Das fehlt dem Gelegenheitsgamer natürlich nie auf, nur denen die 500h+ oder gar 1000h+ in ein Game hineinstecken.

Generell ist "random" auch im SP, auch da wo kein Echtgeld gegen Spiel-Objekte getauscht wird, in den allerwenigsten Fällen auch wirklich random. Dahinter stecken meist perfide Techniken, die zumindest in AAA-Titeln von beratenden Psychologen beeinflußt sind. Die Frage hierbei ist nicht, "was ist richtig" oder "was ist gerecht", oder gar "was macht am meisten Spaß" sondern schlicht und ergreifend: "was bringt am meisten Geld ein". Mich dagegen zu wehren, in Form von Cheats, Trainer, Mods oder auch durch F5-F8/9-Techniken sehe ich daher nicht als mein gutes Recht, sondern als meine Pflicht an.
 
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Wie viele hier den Begriff nicht kennen :o
 
Es gibt Dinge und Begriffe, die muss man nicht kennen, weil sie (auf persönlicher Ebene) komplett irrelevant sind. 😅
 
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Gaming-Opa schrieb:
Ja das Cheaten an sich ist alt. Man sollte bei der ganzen Diskussion darüber nicht vergessen wer das eingeführt hat. Das waren die Spielentwickler selbst, um Schwierigkeitsgrade und Balancing auszutarieren. Und in 98% aller Games nehmen sie sich nicht genug Zeit dafür. Die Folge davon ist, daß Wiederspielwert und Endgame-Verhalten eines Games oft sehr fragwürdig ist.

Abgesehen davon cheaten Spielentwickler seit je her gegen den Spieler, und das solange ich denken kann. Bei Warcraft III z.B. hat die KI immer den Sichtbereich des Spielers und die Bewegungen seiner Truppen ausgewertet, um just in dem Augenblick die Basis des Spielers anzugreifen, wenn diese außerhalb des Sichtbereichs des Spielers war.

In sehr vielen Spielen (wie z.B. bei The Witcher) ist es so, daß das Game bei einem angeblich randomisiertem Belohnungsereignis (Stichwort Bosstruhe u.ä.) prüft ob der Spieler kurz davor das Game neu geladen hat, und dementsprechend die Belohnung geringerwertig ausfällt. Das fehlt dem Gelegenheitsgamer natürlich nie auf, nur denen die 500h+ oder gar 1000h+ in ein Game hineinstecken.

Generell ist "random" auch im SP, auch da wo kein Echtgeld gegen Spiel-Objekte getauscht wird, in den allerwenigsten Fällen auch wirklich random. Dahinter stecken meist perfide Techniken, die zumindest in AAA-Titeln von beratenden Psychologen beeinflußt sind. Die Frage hierbei ist nicht, "was ist richtig" oder "was ist gerecht", oder gar "was macht am meisten Spaß" sondern schlicht und ergreifend: "was bringt am meisten Geld ein". Mich dagegen zu wehren, in Form von Cheats, Trainer, Mods oder auch durch F5-F8/9-Techniken sehe ich daher nicht als mein gutes Recht, sondern als meine Pflicht an.

Top Kommentar!

Du scheinst dich damit beschäftigt zu haben?
 
xexex schrieb:
Es gibt heutzutage einfach bessere Lösungen, ohne dass man ständig speichern müsste und den Spielfluss unterbricht.

Bei welchen modernen AAA-Spielen gibt es die denn ? Wirklich gleichwertige oder bessere Lösungen habe ich bisher nur bei Gacha-Games wie Genshin Impact und Wuthering Waves gefunden.

Nebenbei muss man bei älteren Spielen wie Half-Life 2 oder Serious Sam 2 nicht ständig speichern. Sie speichern automatisch wie heutige Spiele. Manuell speichern kann man zusätzlich noch, muss es aber nicht. Und eine Voreinstellung für den Schwierigkeitsgrad gibt es natürlich auch.

Gaming-Opa schrieb:
Das waren die Spielentwickler selbst, um Schwierigkeitsgrade und Balancing auszutarieren. Und in 98% aller Games nehmen sie sich nicht genug Zeit dafür.

Das ist auch gar nicht perfekt möglich, weil jeder Spieler unterschiedliche Stärken und Schwächen hat.

Umso wichtiger sind funktionierende Schadensbegrenzungsmechaniken. Die unsäglichen Checkpointsysteme dagegen destabilisieren das Balancing noch mehr, weil sie jeden Fehler noch zusätzlich mit langweiliger Strafarbeitsrennerei verschlimmern.
 
Na das ist doch mal erbaulich, dass sich immerhin fast 80% der Spielenden auf eine Sache einigen können:

1773656250189.png

"Mach doch wie es Dir Spaß macht"

So! Und nicht anders. Und wenn es dahin gemoddet wird, dass es mir Spaß macht. Ist mir total Latte, was irgendjemand darüber denkt, wie ich ALLEIN irgendwas zu spielen habe.
 
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Ich spiele Games um Spaß zu haben/um unterhalten zu werden.

Den Fortschritt der letzten 15-30 Minuten zu verlieren bzw. mir dauerhaft den Spielstand mit einer so nicht absehbaren Entscheidung zu ruinieren != Spaß (für mich).
Also lade ich neu, wenn es angebracht ist. Was ich allerdings nicht mache, ist x-Mal neu zu laden wenn mir das RNG nicht passt.
 
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Apocalypse schrieb:
Aber bei Games wie Witcher 2 oder Clair Obscur wo man direkt am Ende die eine ziemlich Binäre Entscheidung trifft und damit bereits ein anderes Ende hat? Nein.
Das ist ja sowieso bescheidenes Game-, bzw. Storydesign.
Es kommt aber leider immer wieder und wieder vor, dass verschiedene Enden auf einer Entscheidung gegen Ende des Spieles basieren, und es sonst entweder keine Entscheidungen gab, oder deren Auswirkungen banal waren.
Mit einer der Gruende, warum ich von "Your Choices Matter" Mass Effect 3 so derbe enttaeuscht war.

Gaming-Opa schrieb:
In sehr vielen Spielen (wie z.B. bei The Witcher) ist es so, daß das Game bei einem angeblich randomisiertem Belohnungsereignis (Stichwort Bosstruhe u.ä.) prüft ob der Spieler kurz davor das Game neu geladen hat, und dementsprechend die Belohnung geringerwertig ausfällt.
Hast du dazu eine Quelle? Dass das geht ist mir klar, aber wird es wirklich gemacht?
Bei Witcher 3 ist die Zufallsbeute aber sowieso nur Trash. Was da zaehlt sind die meisstens manuell plazierten Spezialsachen und Rezepte. Der Rest ist doch nur Haendlerfutter.

Gaming-Opa schrieb:
Man sollte bei der ganzen Diskussion darüber nicht vergessen wer das eingeführt hat. Das waren die Spielentwickler selbst, um Schwierigkeitsgrade und Balancing auszutarieren.
Da faellt mir Two Worlds 2 ein, als eines der letzten Spiele mit klassischen Cheatcodes die ich gespielt habe.

Da sind die Entwickler bei einem Spielupdate volle Kanne auf den Microtransaction Zug aufgesprungen.
In der Releaseversion hatte das Spiel noch klassische Cheatcodes ueber eine Konsole.
Dann kam ein Patch, der die Cheatcodes entfernt hat, und an dessen Stelle allen Ernstes einen Cashshop gesetzt hat, wo man sich dann die Cheats kaufen musste.
Was fuer ein Bullshit :D
 
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Save scumming ist auch irgendwie das falsche Wort, mir ist es zwar als Begriff völlig egal und bisher auch nie untergekommen aber pauschal würde ich da auch erstmal nichts positives herauslesen auch wenn beim ersten Lesen die richtige Assoziation im Kopf war, bei mir.

Was ich aber auf keinen Fall damit in Verbindung sehe ist Cheaten. Eines ist speichern im Sinne von: Ab diesen Punkt gibt es ein "Try again". Das andere Cheaten im Sinne von: Ich spiele das Spiel auf eine Art und Weise wie es vom Entwickler nicht im Standart vorgesehen ist aber ich habe die Möglichkeit vom Standart abzuweichen.

Speichermöglichkeiten in welcher Art auch immer wurden ja mit Absicht ins Spiel geschrieben und nicht das man es als Spieler dann ignoriert.

Und wenn das Spiel auch noch eine Konsole integriert hat, zum Cheaten oder das Spiel editierte Spielstände akzeptiert dann war auch das gewollt.
Wie und warum man das dann nutzt soll doch jedem selbst überlassen bleiben.

Im Singleplayer wohlgemerkt.

Das Argument das man sich durch häufiges Speichern und neu laden selbst Spielspaß nimmt ist für mich persönlich seit ich zocke nicht valide, in nicht einem einzigen Fall. Im Gegenteil, mir hat es Spaß gemacht jeden Winkel von Maps zu erkunden was mir nicht möglich gewesen wäre ohne Speicherpunkte weil dann gewisse Areale einfach nicht mehr zugänglich waren.

Zum "echten" Cheaten: Im Singleplayer? Warum nicht? Wenn das Spiel es anbietet kann das durchaus mal bei schwierigen Stellen helfen oder auch den Fluß des Spiels beibehalten, also auch da sehe ich kein Selbstbetrug sondern einfach nur eine andere Weise wie man das Spiel spielt. Gibt halt Speedrunner, Erkunder, Looter, SuperHardTries oder einfach nur welche, die bei nen Spiel schnell zum Ende kommen wollen weil das Spiel ab der Hälfte nicht mehr so dolle ist aber immernoch gut genug um schnell im God-Mode die besten Stellen mitzunehmen.

Im Multiplayer: Absolutes NoGo sobald es das Spielgeschehen beeinflußt. Mit Scharfschützengewehr auf den Mond schießen um den zu vergrößern, akzeptiert, weil ändert am Spiel nichts.

@samuelclemens
Cheaten im Multiplayer ist zwar keine Todsünde aber trotzdem was das in meinen Augen den sofortigen Bann zur Folge haben sollte. Weil man im Multiplayer beim cheaten eben nicht nur sich selbst hilft sondern weil sich diese einzelne Person dazu erhebt das Spiel und das Gameplay aller Spieler zu beeinflußen und sie quasi dazu zwingt die Map zu verlassen oder sich dem Spielstil des Cheaters anzupassen. Und wenn ich Geld für etwas ausgebe dann möchte ich auch das haben für was ich bezahlt habe und nicht etwas das mir ein oder mehrere aufzwingen wollen, weil wehren kann man sich als Einzelner kaum dagegen ausser Meldung machen woraufhin nichts passiert und die Map verlassen. Cheater zerstören so im Grunde nicht nur das Spiel der Entwickler sondern eben auch das Spiel von vielen Nutzern die dafür bezahlt haben.

Und in der Diskussion das reale Leben anzubringen ist ja nun auch quatsch. Wir alle spielen auch Games im realen Leben, die Spielstunden sind ganz reale Lebenszeit.
Und wenn du da was vergleichen willst; das ganze Leben ist cheaten, stell Dir vor Bildung ist so ein Cheat mit dem man sich besser machen kann, ganz kostenlos und ohne anderen zu schaden.
 
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JMP $FCE2 schrieb:
Das ist auch gar nicht perfekt möglich, weil jeder Spieler unterschiedliche Stärken und Schwächen hat.
OK, Du hast da was falsch verstanden, oder ich hab mich falsch ausgedrückt, wie auch immer:

Was verschiedene Spielstille anbelangt gibt es in der Spielergemeinschaft diverse Vorurteile, wie z.B. "Nahkampf ist ehrlich, mutig, heroisch usw" oder "Fernkampf/Scharfschütze ist feige, hinterhältig, unehrenhaft" usw. Sehr oft werden solche Denkweisen von den Entwicklern unterstützt, bekräftigt oder gar belohnt.

Was nützt mir ein Bogen oder das Skillen meines Chars als Fernkämpfer, wenn ich einen Raum betrete, hinter mir fällt die Tür zu, und ich muß einen Boss entgegentreten ohne Deckungsmöglichkeit? Wenn ich langsam und unbemerkt in ein Raum schleiche, um nur einen unsichtbaren Trigger auszulösen der zu einer Cutscene führt, die mich sämtlicher Erstschlag-/Schleichen-Boni beraubt? Hätte ich sämtliche meiner Skillpoints bis dahin in Nahkampffähigkeiten gesteckt wäre ich jetzt bestens vorbereitet, hätte keinerlei Nachteile dadurch, und wäre fein raus. Aber stattdessen werde ich vom Entwickler bestraft, weil ich meine Skillpoints immer zuallererst in Fernkampf und Schleichen stecke, und bin dann absolut chancenlos mit meiner leichten Rüstung.

Genau so etwas wäre schlechtes Balancing.
 
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Ich erinnere mich nur, dass mal bei Mass Effect gemacht zu haben, als Rex getötet wurde. Das hab ich nie gewollt und irgendwie war der gesprochene Text auch anders, als das was geschrieben stand und ich gewählt hab.
 
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Ranayna schrieb:
Hast du dazu eine Quelle?
Nun, ich bin die Quelle, bzw exzessives Gaming so manchen Titels. Ich bin kein Gelegenheitsgamer, ich zocke mehr als 3000h im Jahr. Nur. In meiner Jugend weit mehr. Da habe sogar versucht mir das tägliche Schlaffen abzugewöhnen weil es viel zu viel Zeit kostete. Z.Z. von Doom I/II in den 90ern auch mal bis zu 72h am Stück ohne Pause.

Wenn ein Game es schafft mich mehr als 100h zu faszinieren dann will ich wissen wie es im Hintergrund funktioniert. Bis ins aller letztes Detail. Ab 500h wird sowieso alles zur Versessenheit.

PS: In The Witcher (III) ist es sehr schwer nachzuvollziehen, weil Truheninhalt, genauso wie Händlerinventare, nicht beim Zugriff (Öffnen der Truhe, reden mit Händler, usw), sondern beim erstmaligem Eintritt in eine neue Zone generiert werden. Dadurch entsteht der Eindruck daß die Inhalte statisch sind, sprich beim Speichern direkt vor der Truhe/Händler merkt man das nicht.

Aber das Games häufiges Speichern/Neuladen bestrafen sind keine Einzelfälle sondern gängige Praxis. Und nein ich kann jetzt nichts auflisten, weil ich zu viele Spiele zocke und keine Strichliste darüber führe. Meiner Erinnerung nach (kann mich täuschen, beschwören möchte ich es nicht) ist Starfield auch so ein Kandidat.

In der Praxis wird es so gemacht, daß sogenannte Loot-Listen existieren. Oft werden Objekte zudem noch je nach Charakterlevel skaliert. Doch wird auf diese Loot-Listen nicht völlig randomisiert zugegriffen, sondern das erste (Premium-)Objekt vorausgewählt, das wiederum nicht in der Lootliste enthalten ist, die wiederum nur schlechtere Objekte enthält.

Eine andere perfide Technik ist z.B. bei Spiele mit verschiedenen Klassen absichtlich eine Loot-Liste die bevorzugt Premium-Objekte (legendäre Objekte) aus der falschen Klasse generiert, während die eigene Klasse nur grüne und blaue Items enthält. Das Prinzip dahinter ist gleich der von Sammelkarten, die sollen dich nur zu unnötigem Grind verführen.

Und nein das sind keine Ausnahmen, sondern zumindest bei AAA-Titeln eher die Regel.
 
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