• Mitspieler gesucht? Du willst dich locker mit der Community austauschen? Schau gerne auf unserem ComputerBase Discord vorbei!

News Save Scumming: Ladet ihr neu, wenn im Einzelspieler etwas schief läuft?

nciht schrieb:
Toll finde ich bei dem, ähnlich wie bei Piranha Bytes Spielen, dass ich sogar im Kampf speichern kann
Das kann aber auch zu einer massiven Falle werden wenn man nicht aufpasst.
Ich kann mich an ein Vorkommniss in Gothic erinnern, wo ich - schlampig wie man halt irgendwann mal wird - eigendlich nur noch per Quicksave gespeichert habe.
Einen sauberen Speicherpunkt habe ich eigendlich nur noch vor grossen Entscheidungen/Kapitelwechseln gemacht, und vielleicht, wenn ich dran gedacht habe, wenn ich fertig war fuer den Tag.
Sonst nur Quicksave.

Und dann kam was kommen musste: Ich fiel von einer Klippe und habe den falschen Knopf gedrueckt. Ich habe gespeichert, obwohl ich laden wollte, noch waehrend der namenlose Held in der Luft war. :D
Nun hat Gothic zum Glueck den Marvin Mode, mit dem ich den Fortschritt noch retten konnte. Sonst haette ich etliche Stunden zurueck gemusst.
 
  • Gefällt mir
Reaktionen: iron_monkey und SIR_Thomas_TMC
Ranayna schrieb:
Das kann aber auch zu einer massiven Falle werden wenn man nicht aufpasst.
Ich kann mich an ein Vorkommniss in Gothic erinnern, wo ich - schlampig wie man halt irgendwann mal wird - eigendlich nur noch per Quicksave gespeichert habe.
Same - war v.A. blöd, wenn man dann frustriert nach dem Tod (noch bevor der Game Over Screen kommt) noch mal auf QuickSave drückt (statt auf laden) und dann den Spielstand überschreibt, den man seit Stunden nutzt... deswegen würde gerade Gothic von nem AutoSave-Feature profitieren, dass alle X Minuten speichern und einfach die letzten drei immer behält. Das hatten andere Spiele damals auch schon und ist keine neue Erfindung.
 
Zuletzt bearbeitet:
  • Gefällt mir
Reaktionen: SIR_Thomas_TMC
nciht schrieb:
... deswegen würde gerade Gothic von nem AutoSave-Feature profitieren, dass alle X Minuten speichern und einfach die letzten drei immer behält.
Unnötig wenn der User bestimmen kann wieviele Quicksaves/Autosaves gespeichert werden sollen. Für Gothic gab es das zwar nie, für Oblivion/Fallout/Skyrim nutzte man sogenannte Cyclic-Saver-Manager, externe Programme die automatisch jeden neuen Spielstand in einen Ordner nach Wahl des Users kopierten.
 
nciht schrieb:
Sollte BG3 einfach pauschal nach jeder Kampfrunde speichern, weil manche Spieler das machen und wollen, oder sollten die Spieler das selber entscheiden?
BG3 ist spielmechanisch einfach Müll, weil es sich extrem an ein Regelwerk hält, was für PnP Sessions entwickelt wurde. In keinem "normalen" Spiel, würde man so simple Sachen wie lesen einer Plakette, von RNG bei einem zwanzigseitigem Würfel abhängig machen.

Einfach mal überlegen! Du spielst einen durchtrainierten Barbaren mit einer riesigen Axt, der sein Leben dem Kampf verschrieben hat. Vor dir steht ein fetter Fleischberg den du aus dem Weg räumen willst. Du haust einmal, würfelst eine fünf, "pling" nicht getroffen. Du hast zum zweiten mal, triffst diesmal, würfelst dann deinen Schaden aus und schlägst für lächerliche 8, von 30 möglichen Schadenspunkten.

Solche "Spielmechanik" funktioniert im wahrsten Sinne des Wortes nur auf dem Papier, weil da alleine der GM entscheidet was am Ende selbst nach einem verlorenem Kampf passiert und man eh an einem Abend maximal eine Handvoll Kämpfe bestreitet. Sowas funktioniert in einem RPG schlichtweg null und es wundert mich nicht, wenn da Kritik zum Save Scumming, von einigen Hardcore Fans aus der BG3 Community kommt.

Bioware hatte es trotz DnD Regeln vor 20 Jahren viel besser gelöst, da hat die ganze Rechnerei im Hintergrund bei weitem nicht so einen hohen Impact gehabt. Owlcat hatte es mit dem Pathfinder Regelwerk ebenfalls 100x besser erwischt, da hat ein solcher Barbar halt eine 1-12+20 Axt in der Hand, der verliert beim schlechten Wurf maximal 30% des Schadens.

BG3 ist ein Paradebeispiel für ein schlechtes Spielkonzept, was nicht dem entspricht was die meisten Spieler wollen. Erkläre mir mal wer sich es wirklich wünscht, bei einem Dialog bei dem er eine Prinzessin retten will, drei mal hintereinander Würfeln zu müssen, um über ihren Schicksal zu entscheiden. Die Entscheidung sie retten zu wollen oder nicht, ist doch schon längst im Kopf gefallen, die möchte sich niemand vom schlechten RNG wegnehmen lassen.

Kein Spielstudio was halbwegs bei Verstand ist, baut in ihre Spiele Mechaniken ein, die rein per Zufall entscheiden, ob du 10 oder 100 Schaden mit deiner Waffe machst. Larian hat es gemacht, die Spieler haben mit massiven Save Scumming geantwortet, wer ist da wohl jetzt "Schuld" daran? Das Spiel ist anders schlichtweg nicht spielbar, außer man nutzt gleich einen Würfelcheat, oder gehört zu der kleinen Minderheit, die es lieber haben dass ihnen das Spiel vorgibt was sie entscheiden und welchen Ausgang es nimmt.

Zum Glück gehört BG3 zu den wenigen Ausnahmen in der heutigen Spielwelt, die meisten anderen Entwickler überlassen die Entscheidungen dem Spieler. Da muss man meist nur einen Spielstand laden, wenn der Charakter etwas völlig anderes erzählt was man eigentlich dachte, als man die Auswahl getroffen hat.
 
Zuletzt bearbeitet:
  • Gefällt mir
Reaktionen: nudelaug
xexex schrieb:
BG3 ist spielmechanisch einfach Müll
Mal abgesehen davon, dass hier viele deine Meinung nicht teilen, weiß ich nicht was dein Rant über BG3 mit dem Speichern/Laden zu tun hat - das geht hier ziemlich Offtopic. Was ich da herausgezogen hatte war eher die Art Spiel und dass man während eines Kampfes speichern kann. Auch bei den Pathfinder-Spielen wird nicht Ubisoft-Typisch gespeichert. Pathfinder 1 und 2 nutzen ja selbst dieses "altertümliche" System aus Auto-Save und manuellen Speichern - funktioniert da eben auch besser als tausende Checkpoints zu setzen, oder die Welt mit relativ belanglosen Aufgaben zu füllen nach deren Erfüllung dann immer gespeichert wird. Bestenfalls triggert die Schnellreise nen Autosave. Du hast in diesen Spielen i.d.R. auch keine linearen Missionen, die erwarten, dass ein Spieler Punkt X immer erreicht um dort einen Speichervorgang zu triggern, bzw. diese sind sehr selten.
 
Zuletzt bearbeitet:
nciht schrieb:
weiß ich nicht was dein Rant über BG3 mit dem Speichern/Laden zu tun hat - das geht hier ziemlich Offtopic.
Nein! Es ist absolut On Topic..
Insbesondere Baldur’s Gate 3 hat die Debatte deshalb neu belebt: Wenn ein einziger Würfelwurf über den weiteren Verlauf gesamter Questreihen entscheiden kann, wird das schnelle Neuladen für viele Spieler fast automatisch Teil der Spielerfahrung.
Das "Problem" existiert nun mal primär in Spielen mit einer Spielmechanik, die nicht dem entspricht was die Spieler wollen, und BG3 ist dafür der beste Beispiel.
Ergänzung ()

nciht schrieb:
Auch bei den Pathfinder-Spielen wird nicht Ubisoft-Typisch gespeichert. Pathfinder 1 und 2 nutzen ja selbst dieses "altertümliche" System aus Auto-Save und manuellen Speichern
Es geht nicht darum wie gespeichert wird, sondern welche Entscheidungen einen dazu zwingen. Bei Pathfinder kann natürlich auch ein Fireball deine ganze Truppe auslöschen und dich zum Spielstand laden zwingen, aber die Kämpfe sind nicht so extrem und die Dialoge gar nicht vom RNG bestimmt.
 
Zuletzt bearbeitet:
xexex schrieb:
Das "Problem" existiert nun mal primär in Spielen mit einer Spielmechanik, die nicht dem entspricht was die Spieler wollen, und BG3 ist dafür der beste Beispiel.
Nein, die DU nicht willst.

Dein ganzer Rant ist ne reine Geschmacksfrage und redet komplett an meinem Beitrag vorbei. Die anderen von dir genannten Spiele "Pathfinder" nutzen ja genau wie BG3 auch nur AutoSave + Manuelles Speichern. Deine Diskussion fing genau da an, dass Spiele heutzutage (insbesondere Ubisoft) so viel toller speichern als früher (manuelles Speichern praktisch unnötig wird).

Mein Punkt war ja eben, dass deine in Ubisoft geliebten Speicher-Rhythmen auch nur mit dem Ubisoft-Gameplay funktionieren (Open World mit belanglosen Aufgaben mit ein paar eher lineare Missionen zwischendrin aus denen du nicht wirklich ausbrechen kannst und bestimmte Punkte erreichen musst - DANN kann man eben leicht an bestimmten Punkten einen Speichervorgang triggern).

Das darf gerne die einzige Art spiel sein die du spielen willst, aber du musst dich doch nicht mal so weit recken um erkennen zu können, dass du in Spielen die du selbst angesprochen hast, diese Methode nicht funktioniert (Pathfinder). Liegt das jetzt daran, dass das so altertümlich Spiele sind, die heute nicht mehr Zeitgemäß sind oder funktionieren die mechanisch einfach fundamental anders, sodass simples Auto-Save + manuelles Speicher wie eh und je einfach am besten funktioniert?


xexex schrieb:
Es geht nicht darum wie gespeichert wird, sondern welche Entscheidungen einen dazu zwingen.
Dir gings vorhin noch darum nicht mehr manuell speichern zu müssen, weil das Spiel es praktisch übernimmt.

xexex schrieb:
aber die Kämpfe sind nicht so extrem und die Dialoge gar nicht vom RNG bestimmt.
Das ist Geschmackssache... genauso wie RNG, ob man RPGs v.A. wegen der Story spielt (was für dich ja auch einfach die einzige richtige Art zu sein scheint), etc.
Du kannst nicht sagen eines sei objektiv besser - Aber wenn es beides geben darf, muss es für beides auch die korrekten Mechanismen zum Speichern geben und die sind dann objektiv genau so wenig besser oder schlechter (maximal im sehr limitierten Denken einzelner Personen die von sich selbst auf alle anderen Spieler schließen).
xexex schrieb:
BG3 ist ein Paradebeispiel für ein schlechtes Spielkonzept, was nicht dem entspricht was die meisten Spieler wollen.
Abseits von AAA-Produktionen alá Ubisoft haben die meisten Spiele ein Spielkonzept, dass den meisten Spielern nicht zusagt. Wenn dann aber der allgemeine Tonus zum Spielkonzept (nicht nur der Story) eines Spiels derart positiv ausfällt, sollte man ggf. etwas demütiger (auf den eigenen Geschmack hindeutend) seine Meinung vertreten das Spiel sei scheiße und weniger so tun, als wäre man der einzige, der noch objektiv denken kann.
 
Zuletzt bearbeitet:
  • Gefällt mir
Reaktionen: iron_monkey und Apocalypse
save scumming oder nicht hängt vor allem davon ab was man beim spiel gerade erreichen will. manchmal will man die herausforderung und unangenehme konsequenzen ausspielen und manchmal will man nur entspannt ne runde story spielen und hat ggf. sein eigenes bild vom charakter im kopf wo es dann z.b. nicht dazu passt allzu drastisch zu verkacken weil man kurz unaufmerksam oder abgelenkt war oder den zur auswahl stehenden dialog missverstanden hat.
Mir passiert es häufiger bei neueren RPGs dass die kurzform die als antwort angezeigt wird scheinbar eine völlig andere bedeutung hat als das was dann tatsächlich kommt. Wenn dann aus der vemeintlich nur etwas schnippischen antwort eine ernste beleidigung wird die in konsequenz langfristige beziehungen zerstört oder der eigene charakter ungewollt einen NPC umbringt ist neuladen angesagt. Wenn die entwickler keine intention zum text mitliefern gehts eben nicht besser.

Früher™ entsprach die tatsächliche antwort noch oft dem text den man ausgewählt hat. Icewind dale, Baldurs Gate 1+2 und so. In Morrowind gab es iirc auch kurzfassungen bei den themen, aber selten überraschende konsequenzen deswegen.

Anderes Extrembeispiel ist aus meiner sicht das erste Spellforce. Spielte man einen Magier hing alles davon ab ob der rng einem auch die passenden zauber auf höheren leveln bescherte. Ansonsten war man womöglich am ende ein max lvl zauberer mit lowlvl zaubern und einfach nur viel leben und mana. 100 vs. 1160 Schaden macht dann doch den unterschied zwischen 'kann ich auch lassen' und 'das macht spaß'
Mein Fazit war damals entweder inventar mit artmoney editieren oder einfach keinen magier spielen. Kämpfer/Krieger hatten die Probleme nicht, Waffen waren recht zuverlässig zu finden.
Save scumming wäre auch sehr langwierig gewesen weil zumindest das loot in Kisten beim laden des levels festgelegt wurde und bis man da ankam konnte es eine weile dauern. Stunde oder so je nach level.
 
Apocalypse schrieb:
Nicht bei solchen Monster langen Games, aber bei sowas kurz und knackigem wie Rouge-likes oder auch einem Diablo... ich liebe es.

Das mit dem irreversiblen Verskillen bezog sich auf lange Story-RPGs. Unvorhersehbare Sackgassen, die zig verschwendete Spielstunden bedeuten, gehen gar nicht.

Das nicht storyrelevante wöchentliche Bonus-Roguelike von WuWa macht mir auch Spaß. Das dauert vielleicht 15 Minuten, und den Bosskampf verliere ich fast nie.

Diese Woche auch nicht. Gute Voraussetzungen sind immer schon, wenn ich für den Wochenbuff ein passendes komplettes Meta-Team habe (auch wenn dieses noch ziemlich schlecht ausgerüstet ist), und einen Buff-Hauptgewinn ziehe:

rogue1.jpg


rogue3.jpg
 
  • Gefällt mir
Reaktionen: Apocalypse
nciht schrieb:
Nein, die DU nicht willst.
Ich bin da ja scheinbar nicht allein, sonst gäbe es diese Umfrage und die Diskussion nicht.

nciht schrieb:
Dein ganzer Rant ist ne reine Geschmacksfrage und redet komplett an meinem Beitrag vorbei.
An "deinem" Beitrag? Mein Aussage war, wie oft und wie akut Save Scumming betrieben wird, hängt einzig und alleine mit einem verkappten Spielsystem zusammen. BG3 stellt hierbei die äußerste Grenze dar, Spiele wie "Clair Obscur" die andere Seite.

Bei Pathfinder kannst du auch ständig Spielstände laden, wirst dazu aber kaum gezwungen. Drei Würfelwürfe in einem Dialog, die dir Zufallsergebnis statt des gewünschtem liefern, gibt es hingegen sonst in keinem anderen Spiel außer BG3. Das "Problem" existiert nur dann, wenn Spiele an den Wünschen der Spieler vorbei entwickelt werden.
 
Zuletzt bearbeitet:
Exemplarisch für mein Lade-Verhalten waren die Spiele aus der Jagged Alliance-Reihe:

Ich habe niemals neugeladen.

Ausser, es lief etwas schief (ich wurde angeschossen) oder meine Erwartungen an den Ausgang der Runde wurden nicht erfüllt (Schuss ging daneben).

Ergo habe ich so gut wie immer neugeladen ;)

Und ja: in X-Com und Xenonauts das gleiche Spiel...
Aber langsam nervt es, ständig neuzuladen, da zeitintensiv. Daher versuche ich vermehrt, den Lauf der Dinge zu akzeptieren und die Heilungs-Mechaniken der Spiele mehr in Anspruch zu nehmen.
 
Ohh voll ertappt. Ich mach das gerne im Single Player besonders Rollenspiele da kann man gar nicht genug speichern. Bei MassEffect habe ich nach den Entscheidungen tatsächlich öfters neu geladen zum einen aus Neugier zum andern wegen Unzufriedenheit das ich nicht das Optimum rausgeholt habe.

Für mich gehört das zum Spielen dazu besonders wenn man nicht mehr die Zeit hat noch 1h länger zu spielen um ein Check Point etc. zu erreichen.
 
Ich bin mit Sonic groß geworden. Damals am Anfang noch ganz ohne Speicherpunkte.
Es gab nur ein paar Leben am Anfang - zwar waren weitere erspielbar, aber wenn sie einmal verbraucht waren, ging's wieder bei Level 1-1 los.
Und dann kamen auch mal diese verdammten Wasserwelten, wo man regelmäßig Luftblasen nehmen musste, um nicht zu ertrinken, aber man nie wusste, wann endlich welche kamen. Bei manchen Sonic-Spielen der Serie auf gewissen Plattformen hatte man bei den Boss-Kämpfen keine Ringe, sprich ein Fehler und man war sofort tot.

Auch wenn ich mich da schon gut durchgekämpft habe, will ich diesen Luxus der Save-States (und somit Save-Scrumming) nicht mehr missen. Mir wäre die Zeit viel zu schade. Ich will das Spiel einmal irgendwie durchkriegen und wenn es gut war, dann schaue ich, ob ich es auch mit Extras schaffe oder einmal in einem Rutsch durchkriege.

Manchmal gehe ich sogar noch weiter und setze Cheats ein (Singleplayer natürlich), weil ich auch mal das Level selbst erkunden möchte, um dann Bereiche zu erforschen, wo ein Spieler normaler Weise kaum oder nie hin kommt. Ich liebe es auch zu experimentieren, z.B. wie eine Figur oder Gefährt reagiert, wenn es zig mal schneller als normal ist und inwiefern/wann Glitches auftauchen.
 
Was für begriffe mittlerweile erfunden werden. Genau dafür is doch quicksave and Load da oder nich?
Auf was soll dieses Save Scumming den beziehen? Auf Achievements? Interessiert doch sonst keinen ob wer in seinem Game nen Spielstand neu geladen hat.
 
  • Gefällt mir
Reaktionen: SIR_Thomas_TMC
Schildbrecher schrieb:
Wer kann sich bei Soul Games davon freisprechen? SaveGame Backup, Boss versuchen, Boss nicht geschafft, SaveGame wird durch Backup ersetzt :rolleyes:

Auf der PlayStation macht man das mit dem PSN Abo und dem daraus resultierendem SaveGame-Cloud Zugang.
warum sollte ich das tun? Einfach am Bonfire aufstehen und neu rein
 
xexex schrieb:
BG3 ist spielmechanisch einfach Müll [...]
vollkommen richtig - ich würde sogar soweit gehen und behaupten, dass sowohl larian wie auch tactical adventures (solasta) mit ihren archaischen ansätzen das genre in gewissen bereichen in die jungsteinzeit zurückkatapultiert haben. im vergleich spielt sich ein bg1 (1998) von old bioware mit modifiziertem adnd-system stellenweise geradezu futuristisch. man hat mit der drögen übernahme des regelwerks eine gewichtige komponente ausgeblendet: den dungeonmaster. dies irgendwie wieder in das spiel zu fummeln ist schwierig. warum bioware seinen ansatz damals wählte hatte gute gründe. das hauptproblem bei bg3 in bezug auf save-scumming ist jedoch imho ein anderes wird aber durch oben genanntes verstärkt. zum einen untergräbt das spiel sich laufend selbst mit seinen bewusst merkwürdig gehaltenen ansätzen [1] und der spieler weiss bespielsweise einfach nicht, was eine aktion oder die schlichte wahl einer dialogoption (selbst wenn dies manchmal offensichtlich erscheinen mag) auslöst. was jedoch imho am schlimmsten wiegt ist der umstand, dass speziell gegen release hin enorm content - somit auch dialoge - gestrichen wurden was die ganze misere verstärkte. der spieler weiss nicht, wie er das spiel spielen soll, er weiss nicht (mal ansatzweise) was passiert wenn er gewisse entscheidungen trifft und der wust zusammengestrichene content [2] führt stellenweise sowieso ins chaos.
 
Zuletzt bearbeitet: (typo)
  • Gefällt mir
Reaktionen: xexex
Interessante Frage.

Ich denke das Thema ist ähnlich zum Schwierigkeitsgrad/cheaten und abhängig vom Spiel.

In Single Player Spielen kann jeder grundsätzlich das machen was er/sie am besten findet!

Und wenn das ausnutzen von Speicherständen unterbunden oder erschwert wird, dann kann man das umgehen, feiern, oder das Spiel nicht so spielen.... Ist ja keiner gezwungen ein Rouge like zu spielen.

Ich möchte in Spielen meist möglichst alles sehen und erleben...da speichere ich grundsätzlich vor Gesprächen und teste möglichst viele Optionen aus.

Wenn es zum Spiel passt und mir die Herausforderung Spaß macht, wähle ich gerne einen hohen Schwierigkeitsgrad und verbiete mir selbst save scumming... Das macht es sehr viel spannender!

Ein Spiel, wo das Gameplay nur solala ist und ich nur die Story erleben will, reicht ein einfacher Schwierigkeitsgrad und save scamming oder sogar chaeten ist für mich in Ordnung.

Es war auch früher anders... Als Kind hatte ich mehr Zeit und Motivation.
Heute ist die Zeit knapp und ich habe kein Interesse daran mich durch sinnlosen Grind aufzuhalten. Wenn ich da mit save scumming viel Zeit sparen kann, dann mache ich das gerne.

Es gibt aber auch extreme... Rundenbasierte Spiele wo man im Kampf speichern/laden kann und so jeden Würfelwurf schafft....das ist dann echt Banane. ;)
 
SIR_Thomas_TMC schrieb:
Aus meiner Sicht sogar zurecht. Versuche den dann auch wieder zu vergessen, weil ich ihn für völlig unpassend halte. :)
Bei "save" und "load" gibt es kein "scumming". Oder gibt es Schwierigkeitsgrad-Scumming, Mod-Scumming, Menü-Scumming, oder Einstellungs-Scumming?

Single-Player, mach DEIN Ding (von nie speichern bis zu alle 2 s speichern und laden, von cheaten bis zu auf keinen Fall, von modden bis zu niemals, ...). Ok, wenn du ein youtuber bist oder jemand der anderen gerne beim Spiele spielen zuschaut, dann macht er vielleicht Sinn, der Begriff (aber auch da nur vielleicht!). Aber für jemand der einfach nur ein Singleplayer-Spiel spielt, wie er es möchte und wie ihm es Spaß macht, gar nicht. Aber das ergibt ja auch die Umfrage, mit 80% bei jeder soll ein Singleplayer-Spiel zocken, wie er will.

Den Begriff zu kennen, das hat eigentlich überhaupt nichs damit zu tun, wie jemand spielen will. Es ist einfach ein gängiger Begriff, den meiner Erfahrung nach auch Leute kennen, die mit Gaming nicht viel am Hut haben.

Und was ist an dem Begriff unpassend? Es ist ein Begriff, der ursprünglich im Zusammenhang mit der SCUMM-Engine entstanden ist, die 1987 von Lucasfilm Games für point-and-click-Adventure-Spiele entwickelt wurde.

Die Thematik wird auch in anderen fiktiven Geschichten aufgegriffen, sei es Black Mirror mit einer solchen Technologie im Real Life quasi. Oder auch bei Rick & Morty.

Von daher... ja, find ich krass, dass hier angeblich so viele den Begriff noch nie gehört haben :freak:
 
Zurück
Oben