News Schaltbild zum Sockel AM3 mit RS780 & SB700

Also..
dann wollen wir diesen ganzen Kindern hier mal eines vor Augen führen:
AMD _MUSS_ den Sockel "ändern", wenn es (?) die Speicherart ändert. Kompatibilität hin, Kompatibilität her - so siehts aus.

Nun sollte man sich allerdings eines vor Augen halten: Wenn man aufrüstet, dann sowieso meist CPU _UND!_ Motherboard, denn niemand will ein veraltetes Mobo in einem neuen PC (siehe: S-ATA, PCIe, DDR1-2-3, GB-LAN, etc pp).

Dass AMD die beiden Sockel zum größtenteil kompatibel gestaltet, sollte an dieser Stelle mal extrem vorheboben werden - denn das, obwohl sie sogar den Namen ändern.

Intel macht das anders:
Gleicher Name, gleicher Sockel, aber KOMPLETTE INKOMPATIBILITÄT der Chipsätze mit div. CPUs (Bearlake kann kein Pentium 4 aufnehmen, alte Chipsätze können keine C2D aufnehmen).
Mal von der FSB-Problematik VÖLLIG abgesehen, dann dann verschwindet man ja in einem Kompatibilitätsdschungel.

(Aber das wird natürlich nicht kritisiert, weil der C2D ja so toll ist, nicht wahr?!)
 
So, für alle die es bisher noch immer nicht verstanden haben eine kleine Zusammenfassung:

Sockel 939:
Einführung Juni 2004, ausschließlich DDR1. In dem allerersten S939 Mainboard lässt sich auch der allerletzte, schnellste DualCore-Prozessor FX-60 von Anfang 2006 betreiben.
Sockel AM2:
Einführung Mai 2006, ausschließlich DDR2. Entsprechende Boards nehmen sowohl AM2, AM2+ als auch voraussichtlich AM3 Prozessoren auf (so es BIOS-Updates gibt, HT ist ja abwärtskompatibel und AM3-CPUs beherrschen auch DDR2).

"Sockel" AM2+ Boards werden das volle Programm an AM2, AM2+ und AM3-CPUs aufnehmen.

"Sockel" AM3 Boards werden erstmals die Abwärtskompatibilität zu alten AM-CPUs brechen, da nun einmal nur die neuen Prozessoren DDR3 beherrschen. Bleibt die Frage, wer eigentlich auf die Idee kommt sich ein neues Board zu kaufen, ohne auch die CPU zu wechseln (und jeder Gedanke an Zukunftssicherheit ist hier fehlplatziert, denn da ist es immer besser zu warten und dann beides gleichzeitig aufzurüsten).

Jede dieser Sockelgenerationen ist völlig unabhängig von den jeweiligen Chipsätzen. Theoretisch könnte sich ein Mainboardhersteller immer noch dazu entschließen, mit ein paar auf Lager liegenden nforce3-Chips - auch wenn wir die schnell wieder vergessen sollten - ein AM2+ kompatibles Mainboard auf die Beine zu stellen, kompatibel in dem Sinn dass die CPU dann eben mit HT2.0 statt HT3.0 laufen würde. Das Beispiel ist übrigens absichtlich unrealistisch gewählt.

Dies ist *zumindest* nicht schlechter als die Situation bei Intel, bei denen wie damals zu Sockel A-Zeiten Spezifikationsupdates schlicht und einfach nicht sichtbar wie bei AMDs AM-Sockelrevisionen gemacht werden. Abstriche müssen während einer gleichbleibenden "Sockelperiode" aber genauso oft gemacht werden.
 
Zuletzt bearbeitet:
@Bassrider & Co. :
Soso, euch kotzt dass an, dass AMD ja sooo viele Spckel hat und man sich ergo immer ein neues Board kaufen muss, wenn man nen neuen Prozessor will...

Soll ich euch was sagen? Ich bin langjähriger Intel Nutzer. Wir haben zwar lang nicht so oft die Sockel gewechselt, aber ihr glaub doch nicht im ernst, dass man nicht trotzdem das selbe Problem hat?

Ich finde es im Gegenteil bei Intel sogar noch schlimmer! Bei AMD weiß man wenigstens gleich, man hat den falschen Sockel. Bei Intel muss man (in sogar noch kürzeren Zeitabständen als die Sockelwechsel bei AMD) immer wieder feststellen, dass die neuen CPUs auch einen neuen Chipsatz benötigen!!!

DAS kotzt an... mein nächster wär wohl ein Phenom X4, vom Pentium D war ich eher enttäuscht...
 
@Haiggoh

Meine Meinung.
Ich muss allerdings hinzufügen, das ich bei einem richtigen CPU-Update auch gleich das Board wechsel.
Hab beim Sockel 939 einen A64 3000+ und danach einen X2 3800+ eingesetzt.
Danach auf AM2 gewechselt mit entsprechend leistungsfähiger CPU.
 
die Sockel 775 Liebhaber wurden aber auch richtig "ausgenützt"

Leute, die zu erst auf den Sockel wechselten mit Pentium4 5XX und X915/925 haben dann trotz Sockel 775 ihr board tauschen müssen, damit der Dual-Pentium D damit läuft. (der lief nur mit i945/955er Chipsatz)
Danach war erstmal Ruhe.
Dann kamm 975 als Chipsatz. Viele Board der ersten Generation können keinen Core2Duo aufnehmen, obwohl das Board sockel 775 hat. (neue version des Boards machte Core2Duo erst möglich)

Kannst also mit "Pech" 3 mal bei intel dein Board wechseln. Bei AMD mit der komplexeren Arichtektur des integrierten Speichercontrollers war/wird es möglich sein, einen Quadcore zu betreiben,(Stromspartechnicken oder Features, die nur der AM2+ bietet sind für mich kein Argument für einen Platinenwechsel) obwohl der bei Entwicklung/produktion des Chipsatzes/mainboardes nicht zur Verfügung stand. (BIOS update aber wahrscheinlich nötig)

Bei Sockel 939 hat es auch auch wunderbar geklappt - Athlon 64 zu X2 hat nur bei VIA K8T890 teilweise Probleme gemacht. Sonst verlief es im Vergleich zu Intel echt gut ab, die ja wie schon erwähnt, extra einen neuen Chipsatz verlangten für Pentium D (X945, X955)

Das jetzt intel wenigstens so gütig ist, das man in einem teuren intel-Mainboard auch teilweise einen Quadcore einsetzen kann, ist sicherlich der Leistung von AMD zu verdanken. (AMD Boards sind billiger)
Normalerweise würde intel den Quad bestimmt mit einem neuen Chipsatz auf den Markt bringen. (So wie vorher auch schon immer)
 
Also ich finde auch, dass die vielen verschiedenen Sockel besser sind, als einer, auf dem aber nicht alle CPUs laufen.
Bei AMD gabs das nur mit dem Sockel A, wo der FSB später erhöht wurde. Theoretisch konnte man die neusten CPUs aber trotzdem laufen lassen, nur halt nicht mit voller Leistung.
Beim Sockel 775 dagegen ändert sich nicht nur die Bus-Frequenz, sondern auch die Spannungsversorgung usw. DAS nenn ich verwirrend!!!!

Also besser A -> 754 -> 939 -> AM2 -> AM2+ -> AM3, als der Weg, den Intel eingeschlagen hat. Von den deutlich teureren Mainboards für Intel CPUs mal ganz zu schweigen...
 
Einer erwähnt Intel gut und Amd schlecht und alle springen drauf an :)

Ich hoffe nur, AMD verpatzt den Phenom nicht sondern bleibt weiterhin mit Innovationen im Rennen wie die letzten Jahre (Ob die integrierte Grafik/CPU Lösung ein Hit wird?)
 
Foxman schrieb:
Wie soll der "Normalverbraucher" da durchblicken?
Der Normalverbraucher kauft Komplett-PC oder fragt den Geek von nebenan.

Foxman schrieb:
zum Schaltbild: Sieht aus wie ein FluchtPlan ohne Ausgang
Polemik.

sturme schrieb:
Es gibt de facto keinen neuen Sockel von AMD, AM2/AM2+/AM3 sind mechanisch/eletr(on)isch zueinander kompatibel. Dass überhaupt von "neuen Sockeln" gesprochen wird hat eher damit zu tun, dass AMD diese Spezifikationsupdates sichtbarer machen will.
Der Schritt von AM2+ zu AM3 wird insofern ein größerer als von AM2 auf AM2+ (die komplett interoperabel sind) sein, weil AM2+ CPUs nicht in AM3 Boards funktionieren werden, AM3 CPUs umgekehrt aber schon.
So siehts aus, danke. Man könnte sagen, dass die "AM$-Sockel" eigentlich ein Sockel für verschiedene DDR-RAM-Generationen (plus ein paar Extra-Features mit jeder CPU-Generation) sind.
Man könnte auch sagen, dass AMD sich im Gegensatz zu Intel bemüht, die grundsätzlichen Unterschiede der Sockel-Versionen beim Namen zu nennen. Gleichzeitig versucht man größtmögliche Kompatibilität herzustellen (z. B. DDR2-DDR3-IMC), sofern dies vom Aufwand her vernünftig ist.
Intel dagegen verdient bei jedem Board direkt Geld mit den Lizenzen...und entsprechend sieht es dann mit der Kompatibilität aus...:rolleyes:
 
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