Schwiegereltern-PC: Preis/Leistungs-Office-PC für ca. 400 Euro

robi-wan

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Ich bin auf der Suche nach einem günstigen Office-PC für meine Schwiegereltern. Das ganze sollte um die 400 Euro kosten, flüssiges surfen (auch youtube und co.), einfache Bildbearbeitung (wirklich ganz einfach) und für den Office betrieb für die nächsten 5-10 Jahre reichen.

Die wirkliche Knacknuss: Sie wollen die alten Schnittstellen für den Bildschirm (VGA), Drucker (Parallel-Port) und Maus (dieser grüne..) und Tastatur (violette..) behalten, bzw. nicht unnötig mehr Geld ausgeben. VGA sollte kein Problem sein, da gibt es zur Not Adapter. Wie es mit den anderen Schnittstellen aussieht weiss ich leider nicht!

Was ich mir auch überlegt habe: Evtl. wäre es sinnvoll eine SSD anzuschaffen. Viel Platz brauchen sie ohnehin nicht und der Aufpreis von einer günstigen Festplatte auf eine SSD dürfte auch verkraftbar sein?

Sie möchten sich für die Urlaubfotos eine externe 2.5 Festplatte anschaffen. Hier wäre die Frage: Lohnt sich hier USB 3.0? Bzw. wie sieht es hier mit dem Aufpreis aus? Ich denke das ist ein „nice to have“ aber täglich werden die ja auch keine Fotos hin und her schaufeln. Hier stellt sich eher die Frage wie zukunftssicher USB 2.0 ist.

Beim Prozessor habe ich spontan an einen core i3 gedacht, evtl. gibt es in diesem Leistungssegment aber einen besseren AMD-Prozessor? Welches Mainboard käme da in Frage? Wichtig ist nur, dass es stabil läuft und die erforderlichen Schnittstellen besitzt (Was wahrscheinlich ein wenig schwierig ist).

Ram sollten wohl 4 GB reichen, da sie nicht darauf angewiesen sind mehr als ein worddok und firefox gleichzeitig betreiben zu können, sollte das auch im Hinblick auf die Zukunft reichen.

Reicht ein bequiet! 300W Netzteil und ein MATX Fractal Design Core 1000 Gehäuse? Evtl. gibt es ja auch eine günstige Gehäuse Netzteil Combi die ebenfalls passabel ist. Das Gehäuse sollte einfach schlicht sein und das Netzteil nicht allzu laut (halt einem Arbeitsrechner entsprechend).

Achja, CD's Brennen sollte man auch können (stand weit oben auf der Wunschliste lol)

Für die Vorschläge schon mal besten Dank!
 
Zu der externen HDD: Wir haben bei uns im Geschäft seit Monaten nix mehr mit USB 2.0,
die USB 3.0 Platten haben das gleiche gekostet, daher sind die alten nicht mehr im Sortiment.
Und ja, lohnen tut es sich schon, allerdings nur, wenn das neue Board USB 3.0 kann ;)
 
Wie wäre es damit [FAQ] Der ideale Office-PC? Die richtige Preisklasse ausssuchen und losshoppen.

Ich hatte meine Schwiegereltern 2003 einen Athlon XP 2600+ (Sockel A/462) zusammen gebaut, der hat denen für Office und Internet bis heute gereicht, nur wegen Windows Upgrade von XP zu 7 gab's neue Hardware. Also mit dem 375€-Office PC solltest du auf sicherer Seite sein. Bei bedarf kann man eine Low-Budget-Grafik nachrüsten, falls neue Funktionen gegenüber der Intel HD-Grafik benötigt werden.
 
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VGA kein Problem und für Drucker gibt es USB Adapter gegebenenfalls

USB 3.0 HDD lohnt sich nur wenn die Schnittstelle an dem PC auch vorhanden sind da du aber neu bauen willst würde ich dazu raten

I3-2100 boxed
H61 Board sollte reichen
LG Brenner GH22NS90
SSD empfehle ich für System einen Crucial M4 64GB
 
Drucker-Port wird der Knackpunkt, der Rest ist über Adapter realisierbar, auch USB->PS/2.

Ansonsten in das FAQ schauen, steht alles dort.
 
Die Frage nach USB 3 lohnt oder lohnt nicht liegt an dir.
Wenn du dir ein günstiges Board aussuchst und es keinen oder einen schlechten USBChip verbaut hat, bringt es dir auch nichts wenn du USB 3 nutzt.
Für Foto´s reicht der USBII.
Wenn du nur den I3 und die interne Grafik nutzt was definitiv ausreicht bist du mit nem guten 300W Netzteil schon mehr als ausreichend bedient.
Ich empfehle immer das günstigste und verbaue es auch selber und hatte bisher keine Probleme.
Die SSD ist keine schlechte Idee für das Arbeitsgefühl aber nicht wirklich nötig gerade die alten unter uns machen sich gerne noch nen Kaffee wenn sie den Rechner angemacht haben.
Ich denke nicht das deine Schwiegereltern so technikbegeistert sind das sie drauf abfahren werden.
Und eine 64GB SSD ist sehr schnell voll bei win7 mit office und allen Updates, wenn alles drauf ist bleiben meist noch 20-25GB über bei 10 Jahren doch etwas eng. Aber das entscheidest du.
Den I3 kann man auch gerne gegen einen Pentium G840 oder besser den Celi g530 tauschen der wird genügend Leistung bieten.
Ram mäßig reichen da auch 2 GB.
 
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VGA ist unkritisch: gibt genug Mainboards damit
PS2 ist Blödsinn wenn es eine einfach Maus/Tastaturkombi von Logitech oder MSFT für 12€ gibt: http://geizhals.de/?cat=kbdesk&xf=1039_Logitech~1039_Microsoft&sort=p
Parallelport hängt etwas vom Drucker ab ist aber u.U. nachvollziehbar.
4GB reichen nicht. Zumindest nicht für 5-10 Jahre. CPU braucht ein OfficePC kaum, aber Speicherverbrauch von Programmen steigt jedes Jahr. Ein Mozilla Phoenix braucht weniger Speicher als ein Firefox von heute. 10 Jahre wird auch Windows 7 nicht von MSFT supported werden und die neuen Windowsversionen brauchen deutlich mehr Speicher. Also sind bei so einem Zeitraum mind. 8GB Pflicht. Ist ja nicht so als obs was kosten würde...
Bei der CPU würde ich hier sogar AMD Llano bevorzugen weil es billige Quadcores gibt und die Grafik sehr viel besser ist. In 5-10 Jahren sind alle CPUs mindestens Quadcores. Dazu ein Modell mit offenem Multiplikator damit man in 6 Jahren oder so etwas übertakten kann wenn notwendig. Also ein Llano A8-3870k.
Ob SSD oder Festplatte ist so eine Frage. SSD ist doppelt so teuer für eine 128GB gegenüber einer 500GB Festplatte. Hat aber im Gegensatz zur Festplatte keinen mechanischen Verschleiß.
 
@Mumpitz: Erst schreibst du Cpu braucht kein office PC und dann soll eine Quad zum übertakten nehmen.
Nachdenken bitte. Selbst heute reicht ein singlecore für Office.

Die 2GB werden reichen, wenn man in relation zum Benutzer sieht. OK 4GB kann man nehmen aber selbst die Euros kann man sich sparen.

Ich hab hier noch HDD´s liegen die wie vermute noch vor deine Geburt produziert wurden und immer noch Laufen. Obwohl du kennst das Wort ParallelPort und seine nutzen, grübel.

Schwerpunkt liegt hier bei seine Schwiegereltern die wahrscheinlich wirklich nur Office und iNet nutzen. In 10 Jahre (schätzung) haben sie wahrscheinlich immer noch Win7 und sind zufrieden bis an ihr ende.

http://geizhals.at/de/290498
http://geizhals.at/de/671507
http://geizhals.at/de/623013
http://geizhals.at/de/637619
http://geizhals.at/de/448393
http://geizhals.at/de/637575

Als grober Überblick
 
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Welches BS soll eingesetzt werden? Ich nehme mal an Windows7? Dann informiere dich mal nach den Treibern für den Drucker ... ich wette, dass es keine geben wird. Die Druckerindustrie macht das sehr geschickt ...

MfG Schlummi
 
@Mumpitz: Erst schreibst du Cpu braucht kein office PC und dann soll eine Quad zum übertakten nehmen.
Nachdenken bitte. Selbst heute reicht ein singlecore für Office.

Die 2GB werden reichen, wenn man in relation zum Benutzer sieht. OK 4GB kann man nehmen aber selbst die Euros kann man sich sparen.

Du denkst nicht nach. Heute reicht ein Singlecore für Office. Aber in ein paar Jahren eben nicht mehr. Die CPU von vor 10 Jahren kann heute grade noch so Youtube abspielen wenn du Glück hast. Aber keine Youtube HD Videos.
Man hat zur Auswahl einen Dualcore i3, oder eben einen Quadcore Llano für den gleichen Preis. Dann wähle ich aus Sicht der Nutzungsdauer den einfachen Quad.
Und 2GB reichen heute noch, aber nicht für die Browser von morgen.
Ich hab letztes Jahr einen PC ausgemustert der gekauft wurde als XP grade rauskam. Damals waren 256MB Stand der Dinge und das hat damals auch gereicht. Aber dann eben bald nicht mehr. Und die 512MB waren auch nur ne Weile gut, aber aufrüsten mit mehr RAM hatte auch kaum Sinn: beide Slots voll, DDR1 sauteuer etc. Wenn der Unterschied von 2GB zu 8GB 20€ ist, dann nehm ich die 8GB. Heute reicht dem Programm für den Digitalfoto 2GB, in 5 Jahren wenn die neue Digicam gekauft wird garantiert nicht mehr.

Überleg mal was du an Hardware für 400 Euro bekommst und dann plane für die nächsten paar Jahre so gut wie möglich.

Ich hab hier noch HDD´s liegen die wie vermute noch vor deine Geburt produziert wurden und immer noch Laufen. Obwohl du kennst das Wort ParallelPort und seine nutzen, grübel.

Ich bin sogar vor der Erfindung der Festplatten geboren, was allerdings nicht schwer ist..
Und du hast offensichtlich keine Ahnung von der Haltbarkeit von Festplatten oder zuwenige in deiner kurzen Lebenszeit tauschen müssen.

Dann informiere dich mal nach den Treibern für den Drucker
Deswegen bringt Windows ja auch Druckertreiber mit. Die reichen auch für Antiquitäten wie einen Epson LQ400 über 25 Jahre alt und heute noch in Gebrauch.
 
Gut ok war etwas in die Glaskugel geschaut aber nun von deinem Wissensstand ausgehend.
Meinst du wirklich dass man sich das Geld nicht sparen kann.
Ich geh jetzt mal aus persöhnlicher Erfahrung davon aus das seine Schwiegereltern nicht wirklich noch in 10 Jahren daran Intzeressiert sind ob ein Programm/win 20 oder 50Sec länger braucht um hochzufahren, geschweige den unterschied von 2 sec bis ein Programm von der CPU ausgeführt wird, und da er nach einem VGA Anschluss gefragt hat sagt mir das sie auch nicht vorhaben in nächster zeit einen FullHD Monitor zukaufen sondern ihren alten funktionierenden behalten möchten. Was mich wieder auf das Thema sparsamkeit bringt möglichst preisgünstige Hardware zuverbauen.

Ja das waren noch Zeiten Pentium 2 mit 128MB Ram und traumhaften 4GB HDD.
Schnell im gegegansatz zu meinem ersten x86 System
 
Kurz: Pentium G620/G630/G840, 1 4 GB Modul für den Ram, 1 H61 Board mit USB3 und allen drei Bildschirm-Schnittstellen, eine 500 GB Festplatte, ein 300 Watt-NT von Cougar oder BeQuiet, sowie einen beliebigen DVD-Brenner von Samsung oder LG. Dazu noch ein Gehäuse im Micro-ATX Format für ein passendes Board und fertig sit die Laube. Kostet keine 400 Euro inklusiv Windows 7 Home Premium 64 Bit und läuft gut. Trenne Dich von alten Schnittstellen und überleg mal, ob ein ordentlicher Bildschirm nicht doch noch langfristig ansteht. Diesen dann per DVI oder HDMI an die Onboard-Grafikanschlüsse vom Mainboard.

So eine Kiste reicht vollkommen aus und mehr braucht es nicht. :D ;)

LE
 
Herzlichen Dank für die zahlreichen Anregungen. Habe mich für USB 3.0 entschieden da der Aufpreis des Mainboards vernachlässigbar war. DVI Eingang soll ebenfalls für die Zukunft vorsorgen, falls sie dann doch mal den alten Bildschirm austauschen. Bezüglich RAM: Finde 8gb übertrieben!

Wäre vielleicht jemand so nett und würde schauen ob die vorgeschlagene Konfiguration so funktionieren würde?

Fractal Design Core 1000
http://geizhals.de/636822

Noiseblocker Multiframe S-Series MF12-S1 (Frontlüfter des Gehäuses austauschen)
http://geizhals.de/342345

Intel Pentium G840
http://geizhals.de/630467

Corsair ValueSelect 4GB SO-DIMM, DDR3-1333, CL9 (2x2 oder lieber 1x4?)
http://geizhals.de/486378

ASROCK H61M/U3S3
http://geizhals.de/623003

be quiet! Pure Power L7-300W
http://geizhals.de/448393

Verbindungskabel, parallel, intern / extern auf Slotblech (für Drucker)
http://www.officeb2b.ch/DETAILS-Ver...el,-intern-extern-auf-Slotblech-Z1227321.html

SAMSUNG SH-222AB, DVD±RW
http://geizhals.de/637575

Festplatte
Bin ich noch am überlegen, ob ich nicht eine 3.5 Zoll Platte günstig gebraucht kaufen soll. Meinung zu gebrauchten Festplatten?
 
Ich würde den Speicher zugunsten von Kingston Value-Ram tauschen. Nimm den KVR1333D3N9/4G (nur 1 Modul). Dual-Channel brauchst Du nicht. Besser ist, dass man so noch einen Slot frei hat, um später noch einen Riegel nachzurüsten, falls der Bedarf entstehen sollte. Die Kingston-Module stehen afaik auch auf der Kompatibilitätsliste zu dem ASRock-Board. ;)

Prozessor, Board und Gehäuse sowie NT passen zusammen.

Den Noiseblocker-Lüfter würde ich gegen einen PWM-Modell tauschen, dann kann das Board diesen mitsteuern. ;)

Zu dem Slotblech mit LPT-Anschluss kann ich nichts sagen.

Von gebrauchten Festplatten würde ich hingegen abraten, es sei denn, du bekommst eine WD5000AAKS für ca. 25 - 30 Euro und es gibt einen tadellosen Health-Check der Smart-Werte von der Platte. ;)

Deine Zusammenstellung gefällt mir ansonsten richtig gut! :D

Gruß LE
 
Zuletzt bearbeitet:
Nach einigen User-Berichten sollen manche Cougars ein hochfrequentes Fiepen von sich geben. Ist auch nicht so klasse, wenn man Spulenfiepen anhören muss. ;) In der Preisklasse ist es doch vollkommen egal, was man an Markennetzteilen kauft. Was manche für 30.- Euro erwarten, ist mir nicht klar. Lt. Test in der c't ist das Cougar etwas besser in der Störsicherheit hinsichtlich Einflüssen auf der Primärseite.

Hinsichtlich RAM-Speicher: Mit dem Kingston Speicher macht der TE nichts verkehrt! Dass er sich selbst SODIMMs rausgesucht hat, kann ja mal passieren, wenn man nicht jeden Tag mit dem Thema zu tun hat. Die Kingstons sind jedenfalls imho besser, weil am kompatibelsten.

Gruß LE
 
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