Schwierigkeiten beim Hochfahren im "Kaltzustand"

ViCtOry92

Ensign
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Moinsen,

ich hoffe ihr könnt mir weiterhelfen :)

Ich habe folgende(s) Problem(e):

1. Wenn ich meinen PC starten will, nachdem er etwas länger aus war (ca. 20 Stunden), dann bleibt er beim ersten Versuch bei bei dem Intel-Logo stehen und ich muss ihn ausmachen. Nach ca. 3-5 Versuchen fährt er dann mal hoch...

2. Ich hatte sehr viele Bluescreens, habe gefühlte 100 mal Windows 7 neuinstalliert. Gestern habe ich dann mal das BIOS aktuallisiert: vor der Aktualisierung hat Prime95 im Torture Test nach 2 Minuten und 0 Tests einen Hardware Fehler gefunden. Danach gab es erst nach 1,5 Stundne und 40 Tests einen Fehler, ich konnte sogar ein Spiel starten und anspielen (hatte dort sonst einen Bluescreen bekommen). Treiber sind alle aktuell: habe sie mit DriverGenious 11 installiert.

So, nun wollte ich schauen, was das Ganze gebacht hat und er fährt wieder nicht hoch beim ersten Mal.

Folgendes habe ich bereits versucht:

- anderes Netzteil
- andere Festplatte (HD Tune hatte auch keine Probleme festgestellt)

Ich teste den RAM gerause ausführlich mit Memtest.

Mein System (ist auch schon fast 6 Jahre alt und damals dachte ich das ein Aldi-PC toll ist...):

MEDION akoya P34592 (MD 8393)

MSI MS-7502
Intel Core 2 Quad Q6600, 2,4GHz, 1.066 MHz FSB, 8 MB Cache
3 GB RAM von Samsung DDR2 PC-5300 (2 x 1 GB, 2 x 512 MB)
Western Digital, 500 GB, 16 MB Cache, 7.200 U/min
GeForce 9500 GS (512 MB)
Sound OnBoard

Über jeden Ratschlag bin ich sehr dankbar!
 

Slainer

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benutze nur mal 2 Bänke des RAM mit insgesamt 2GB.
für mich hört sich das eher nach defektem RAM an.
Ich persönlich konnte mit MEM-Test noch nie brauchbare Ergebnisse erzielen.

viel Glück
 

yama03061989

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In der Regel kann es bereits helfen mal in die Ereignisanzeige reinzuschauen und dort "kritische Fehler" vom System anzeigen zu lassen. Der Fehlercode lässt sich meist bei google dann mit Lösung ermitteln oder Du schreibst hier mal rein was Du gefunden hast. Ein Hardwaredefekt ist möglicherweise die Ursache.

Erst einmal mit einem RAM Riegel probieren ist ein guter Anfang.
Memtest86 hat eigentlich immer zuverlässige Resultate gebracht, spätestens nach zwei Durchläufen(hier tauchten dann doch einige Fehler auf bei den defekten Riegeln). Da aber bitte die bootfähige Version benutzen und nicht von Windows aus starten.
https://www.computerbase.de/downloads/systemtools/memtest86-plus/
 
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Spike93

Commander
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MSI MS-7502
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3 GB RAM von Samsung DDR2 PC-5300 (2 x 1 GB, 2 x 512 MB)
Western Digital, 500 GB, 16 MB Cache, 7.200 U/min
GeForce 9500 GS (512 MB)
Sound OnBoard

Über jeden Ratschlag bin ich sehr dankbar!
Da dein Rechner inzwischen einige Jahre auf dem Buckel hat, kannst du mal die BIOS/CMOS-Batterie des Mainboards gegen eine neue austauschen. Kann mir vorstellen das diese die besagten Probleme hervorruft, da sie EOL ist.
 

firexs

Admiral
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Spike93, das ist unsinn. Eine leere Batterie würde das Bios melden. Vorallem wären das Bios dann in den Standardeinstellungen, die sind im Normalfall stabil.

Wie oben schon angesprochen, Speicher testen, Netzteil tauschen. Hab gerade selber bei einem bekannten ein Intel Quad in Rente geschickt. Da war einfach das Board (Gigabyte) instabil, da lief Prime 2 Sekunden. Ansonsten lief das System 8 Stunden stabil mit 1-2 Bluescreens (am Vortag).

lg
fire
 

ViCtOry92

Ensign
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So, erstmal vielen Dank für die zahlreichen Antworten.

Ich habe gerade über 5 Stunden Memtest laufen gehabt, ohne Fehler. Danach ist der PC einwandfrei hochgefahren.

Jetzt habe ich gerade diesen Bluescreen gehabt:

022114-22651-01.dmp
21.02.2014 15:01:25
KERNEL_MODE_EXCEPTION_NOT_HANDLED
0x1000008e
0xc0000005
0x8caf7554
0x9f13f38c
0x00000000
avgntflt.sys
avgntflt.sys+2554
Avira Minifilter Driver
Avira Product Family Avira Operations GmbH & Co. KG
14.0.2.236
32-bit
avgntflt.sys+2554
avgntflt.sys+262f
avgntflt.sys+102ae avgntflt.sys+10be9
C:\Windows\Minidump\022114-22651-01.dmp
4 15 7601
159.728 21.02.2014 15:02:40

Antivir hat gerade versucht ein Update zu machen.

*************************************************************

Ich hab mal wegen den Kondensatoren geguckt und ein paar Fotos gemacht:

http://s7.directupload.net/images/140221/d5maa5hh.jpg

http://s7.directupload.net/images/140221/ypbmrfdh.jpg

http://s1.directupload.net/images/140221/f3dv7r7d.jpg

http://s14.directupload.net/images/140221/8yo9s6ch.jpg
 
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ViCtOry92

Ensign
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Hab ich mir fast schon gedacht... bist du dir sicher?

Wie kann und sollte ich jetzt vorgehen?
 

Sublogics

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Es sieht zumindest auf den Bildern so aus. Taste die entsprechenden Kondensatoren mal mit dem Finger ab. Sobald du fühlst daß der "Deckel" mit den Sollbruchstellen sich nach oben wölbt ist der jeweilige Kondensator kurz vorm Platzen.
Ich meine z.B. den Kondensator im ersten Bild links neben der Ringkern-Spule. Aber auch die rechts daneben am ATX-Stecker.

Du bräuchtest dann halt ein neues Mainboard. Möglich wäre auch die Kondensatoren selbst zu erneuern, die sind an sich nicht teuer.
 

ViCtOry92

Ensign
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Wie kann ich die denn erneuern? Hast du eine gute Anleitung für mich?

Danke erstmal für die Hilfe. Wenigstens weiß ich jetzt woran es wohl liegt.
 

ViCtOry92

Ensign
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So, ich erkundige mich nebenbei auch nch ach einem neuen Mainboard und schaue mir so eine Reperatur mal an.

**********************

Mehr als das Mainboard entgültig kaputt zu machen kann mir eigentlich auch nicht passieren... ich zähle nachher mal die gewölbten Kondensatoren und teile euch die Anzahl mit, danach könnt ihr mir ja mal eure Einschätzungen sagen.
 
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firexs

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Ohne entsprechende Kenntnisse rate ich vom Rumlöten ab. Das ist grob fahrlässig von Sublogics.

Zur Begründung: Die Kondensatoren nehmen gezielt Spannung auf und geben Sie ab. Bei Fehlfunktionen platzen Sie. Dh. auch, das viele weitere Funktionen nicht mehr vorhanden sind. So können auch Schutzfunktionen gegenüber dem Netzteil defekt sein. Das wiederrum kann zu Kurzschlüssen, Implosionen, Explosionen führen. Mit 230V aus der Dose kein Spielkram!

@TE: Hol dir ein Ersatzboard aus dem Marktplatz, Ebay oder beim PC Händler umme Ecke.

lg
fire
 

firexs

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Oh, grad Post #12 gesehen, bzw. vorhin überlesen. Dann sind wir ja einer Meinung, wobei ich persönlich davon abrate, auf einem alten Board rumzulöten.

lg
fire
 

e-Laurin

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Das Löten wird auch schwierig. Einmal kurz ans Mainboard gekommen und schon dürften an der Stelle alle Leitungen gegrillt sein. Und wenn man bedenkt, dass ein Mainbord üblicherweise mehrere "Etagen" mit Leitungen hat, kann man sehr schnell sehr viel kaputt machen. Für einen Lötanfänger ist das definitiv nix.
 

ViCtOry92

Ensign
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Ich möchte natürlich nicht mehr viel ausgeben für den PC. Wenn ich jedoch das Mainboard dadurch nur komplett kaputt mache, bringt mir das natürlich auch nichts.

Wenn ich günstig an ein neues rankomme, dann schlage ich zu. Ansonsten weiß ich nicht, ob es nicht doch sinnvoller wäre einen neuen PC zu kaufen. D.h. selber einen zusammenstellen und auch dort zusammen bauen zu lassen...

***************

Kann mir mal jemand die genaue Bezeichnung und alle relevanten Daten sagen, die das neue Mainboard haben muss, bitte? Würde mich dann um ein neues bemühen.

***************

Das hier ist mein Netzteil:

http://s1.directupload.net/images/140224/bifopues.jpg

Ich habe 10 Kondensatoren gezählt, die ich wohl ausgetauscht werden müssen.
 
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